Der Unterschied zwischen 2 und 3 Leitertechnik bei Drucksensoren

leiter schaltung

Eine häufig gestellte Frage ist, auf welche Weise man Messmodule anschließen kann. Oft hat man Drucksensoren, die zwei Leitungen zur Verfügung stellen.  Hierbei wird eine Leitung typischerweise an eine 24 V DC Stromversorgung angeschlossen, während die andere das Signal liefert (4…20 mA). Allerdings gibt es auch Drucksensoren mit drei Leitungen, dabei wird der Einfluss auf die Messdaten des Leitungswiderstandes weitestgehend kompensiert, vorausgesetzt die Leitungswiderstände sind gleich.

Was ist eine 2-Leiterschaltung?

Eine 2-Leiterschaltung bietet, wie der Name sagt, zwei Leitungen, die von den Messmodulen an den Sensor angeschlossen werden. Das Ausgangssignal einer 2-Leiterschaltung bedeutet, dass man einen geringen Verdrahtungsaufwand hat, wodurch Verdrahtungsfehler weniger häufig auftreten. Des Weiteren ist der EMV-Schutz deutlich besser, da Störungen leicht zu filtern sind.

                Ein Nachteil ist, dass der Zuleitungswiderstand völlig in das Messergebnis eingeht. Bei einem konstanten Druck kann dies kompensiert werden durch einen Leistungswiderstand. Das bedeutet, dass der Zuleitungswiderstandswert, als fester Wert, in Abzug gebracht wird.

 

 

Was ist eine 3-Leiterschaltung?

Die 3-Leiterschaltung ist so geschaltet, wie die 2-Leiterschaltung, allerdings mit dem Unterschied der direkten Erdung am Drucksensor. Somit kann der Drucksensor mit einem höheren Eigenwiderstand betrieben werden, wodurch weniger Messfehler auftreten. Letzten Endes kommt es nicht auf den absoluten Strom an, der beim Messen fließt. Wichtig ist das Verhältnis vom Innenwiderstand der Quelle zum Eigenwiderstand des Drucksensors.

  • Nenndrücke: 0 ... 100 mbar bis 0 ... 600 bar
  • Genauigkeit: 0,1 % FSO
  • interne Abtastrate 10 kHz
  • exzellentes Temperaturverhalten
  • sehr gute Langzeitstabilität
  • extrem kurze Ansprechzeiten ≤ 0,5 ms
Datenblatt
Montageanleitung
Bedienungsanleitung

  • Nenndrücke: 0 ... 100 mbar bis 0 ... 600 bar
  • Genauigkeit: 0,1 % / 0,25 % FSO
  • exzellentes Temperaturverhalten
  • exzellente Langzeitstabilität
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Montageanleitung
Bedienungsanleitung

  • Nenndrücke: 0 ... 600 bar bis 0 ... 2.200 bar
  • Genauigkeit: 0,35 % FSO
  • Drucksensor verschweißt
  • extrem robust und langzeitstabil
Datenblatt
Montageanleitung
Bedienungsanleitung

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