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  • Typ: FD16-326
  • Einstellbereich: 3-16 bar
  • Schaltdifferenz: 0,3 ... 1,0 bar
  • Verriegelung: Extern
  • Anwendung: Maximaldruckbegrenzer für Flüssiggasanlagen



Datenblatt

  • Typ: FD16-327
  • Einstellbereich: 3-16 bar
  • Schaltdifferenz: 1,5 ... 3,0 bar
  • Verriegelung: Intern
  • Anwendung: Maximaldruckbegrenzer für Flüssiggasanlagen



Datenblatt


FEMA FD Maximaldruckbegrenzer für Flüssiggasanlagen

Die FEMA FD Maximaldruckbegrenzer werden zur sicheren Überwachung von Flüssiggasanlagen eingesetzt. Sie schalten bei Erreichen eines eingestellten Maximaldrucks und verhindern dadurch, dass unzulässig hohe Druckwerte im System weiter anstehen. Die Geräte sind speziell für Anwendungen in der Flüssiggastechnik ausgelegt und eignen sich für sicherheitsrelevante Abschaltfunktionen in Anlagen, Rohrleitungen und Versorgungssystemen.

Die FD-Baureihe ist für einen Einstellbereich von 3 bis 16 bar ausgelegt. Je nach Ausführung stehen Varianten mit externer oder interner Verriegelung zur Verfügung. Der Typ FD16-326 verfügt über eine externe Verriegelung, während der Typ FD16-327 mit einer internen Verriegelung ausgestattet ist. Die Schaltdifferenz beträgt beim FD16-326 0,3 bis 1,0 bar und beim FD16-327 1,5 bis 3,0 bar.

Die Druckbegrenzer der Reihe FD sind nach den speziellen Richtlinien der Flüssiggastechnik gebaut. Alle medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl 1.4104 und 1.4571. Der Drucksensor ist selbstüberwachend ausgeführt: Bei einem Bruch des Messbalgs schaltet der Druckbegrenzer nach der sicheren Seite ab.

Die Geräte sind für eigensichere Steuerstromkreise vorgesehen und dürfen nicht direkt an Netzspannung betrieben werden. Der Betrieb erfolgt mit einem geeigneten Trennschaltverstärker. In Verbindung mit dem Trennschaltverstärker kann der Steuerstromkreis zusätzlich auf Leitungsbruch und Kurzschluss überwacht werden.

Typische Einsatzbereiche

  • Maximaldrucküberwachung in Flüssiggasanlagen
  • Sicherheitsabschaltung bei unzulässig hohem Druck
  • Überwachung von Rohrleitungen, Behältern und Versorgungssystemen
  • Einsatz in eigensicheren Steuerstromkreisen
  • Anwendungen mit Anforderungen an Verriegelung und manuelle Rücksetzung
  • Drucküberwachung in LPG-Anlagen und vergleichbaren technischen Systemen

Vorteile der FEMA FD Maximaldruckbegrenzer

  • Speziell für Flüssiggasanlagen: ausgelegt für sicherheitsrelevante Anwendungen in der Flüssiggastechnik
  • Einstellbereich 3–16 bar: geeignet für typische Maximaldrucküberwachungen in LPG-Anwendungen
  • Mit Verriegelung: verfügbar mit externer oder interner Verriegelung des Schaltzustandes
  • Selbstüberwachender Drucksensor: Abschaltung nach der sicheren Seite bei Messbalgbruch
  • Medienberührte Teile aus Edelstahl: Werkstoffe 1.4104 und 1.4571
  • Ex-i-Betrieb möglich: für eigensichere Steuerstromkreise mit geeignetem Trennschaltverstärker
  • Leitungsüberwachung: in Verbindung mit Trennschaltverstärker auf Kurzschluss und Leitungsbruch überwachbar

FEMA FD Druckbegrenzer bei ICS Schneider

ICS Schneider bietet FEMA FD Maximaldruckbegrenzer für Flüssiggasanlagen in unterschiedlichen Ausführungen an. Zur Auswahl stehen der FD16-326 mit externer Verriegelung und einer Schaltdifferenz von 0,3 bis 1,0 bar sowie der FD16-327 mit interner Verriegelung und einer Schaltdifferenz von 1,5 bis 3,0 bar.

Bei der Auswahl des passenden Geräts sollten der gewünschte Schaltpunkt, die Art der Verriegelung, die Schaltdifferenz, der zulässige Betriebsdruck, der elektrische Anschluss, die Anforderungen an den eigensicheren Betrieb sowie die Einbindung in die Sicherheitskette berücksichtigt werden. Da es sich um sicherheitsrelevante Druckbegrenzer handelt, sollte die Auslegung immer anhand der Anlagendaten und der geltenden Vorschriften erfolgen.

FAQ – Häufige Fragen zu FEMA FD Maximaldruckbegrenzern

1. Was ist ein FEMA FD Maximaldruckbegrenzer?

Ein FEMA FD Maximaldruckbegrenzer ist ein mechanisches Sicherheits-Schaltgerät zur Überwachung eines maximal zulässigen Drucks in Flüssiggasanlagen. Wird der eingestellte Druck erreicht, schaltet das Gerät den Steuerstromkreis nach der sicheren Seite.

2. Für welche Anwendungen ist die FD-Baureihe vorgesehen?

Die FD-Baureihe ist speziell für Flüssiggasanlagen ausgelegt. Sie wird zur Maximaldrucküberwachung, zur Sicherheitsabschaltung und zur Absicherung von Anlagenkomponenten gegen unzulässig hohe Druckwerte eingesetzt.

3. Welche Typen sind verfügbar?

Verfügbar sind unter anderem FD16-326 mit externer Verriegelung und FD16-327 mit interner Verriegelung. Beide Varianten besitzen einen Einstellbereich von 3 bis 16 bar.

4. Was ist der Unterschied zwischen FD16-326 und FD16-327?

Der FD16-326 verfügt über eine externe Verriegelung, die im Schaltschrank umgesetzt wird. Der FD16-327 besitzt eine interne mechanische Verriegelung direkt am Druckbegrenzer. Außerdem unterscheiden sich die Schaltdifferenzen der beiden Ausführungen.

5. Was bedeutet Verriegelung bei einem Druckbegrenzer?

Verriegelung bedeutet, dass der Schaltzustand nach dem Auslösen erhalten bleibt. Die Anlage startet dadurch nicht automatisch wieder. Erst nach Druckabsenkung und Rücksetzung kann der Betrieb wieder freigegeben werden.

6. Wie wird der FD16-327 zurückgesetzt?

Beim FD16-327 erfolgt die Rücksetzung direkt am Gerät. Nach ausreichender Druckabsenkung wird die Verriegelung durch Betätigen der roten Taste an der Skalenseite des Druckschalters gelöst.

7. Wie wird der FD16-326 zurückgesetzt?

Beim FD16-326 erfolgt die Entriegelung extern, zum Beispiel über eine Selbsthaltung im Schaltschrank. Die genaue Umsetzung hängt von der sicherheitstechnischen Schaltung der Anlage ab.

8. Darf ein FEMA FD Druckbegrenzer direkt an Netzspannung angeschlossen werden?

Nein. FEMA FD Druckbegrenzer dürfen nicht direkt an Netzspannung betrieben werden. Sie sind für eigensichere Steuerstromkreise vorgesehen und müssen mit einem geeigneten Trennschaltverstärker betrieben werden.

9. Welche Werkstoffe werden bei den medienberührten Teilen verwendet?

Die medienberührten Teile bestehen aus Edelstahl 1.4104 und 1.4571. Dadurch sind die Geräte für die vorgesehenen Anwendungen in Flüssiggasanlagen robust ausgelegt.

10. Was bedeutet selbstüberwachender Drucksensor?

Selbstüberwachend bedeutet, dass der Druckbegrenzer bei einem Bruch des Messbalgs nach der sicheren Seite abschaltet. Dadurch wird ein gefährlicher Ausfallzustand vermieden.

11. Welche Schutzart hat der FD-Druckbegrenzer?

Die FEMA FD-Druckbegrenzer sind mit Schutzart IP65 ausgeführt, sofern sie entsprechend den Vorgaben eingebaut werden.

12. Welche Einbaulage ist vorgesehen?

Die vorgesehene Einbaulage ist senkrecht mit dem Schaltgerät nach oben. Diese Einbaulage sollte bei Planung und Montage berücksichtigt werden.

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