Überdruckschutzvorrichtungen von AS-Schneider dienen zum Schutz von Druckmessgeräten vor Schäden, Genauigkeitsverlust und/oder Bruch bei einem zu hohen Druck im System. In ihrem Inneren sitzt ein Verschlussventil (Kolbenbaugruppe), das gegen eine Feder arbeitet. Die Kolbenbaugruppe enthält einen Dichtungsmechanismus, um den Systemdruck vom Messgerät zu trennen. Die Dichtung zwischen Eingang und Ausgang besteht aus einem O-Ring, wobei die Abdichtung gegenüber der Atmosphäre mithilfe eines weiteren O-Rings (Drücke von über 2 bar) oder einer Membran (Drücke zwischen 0,4 und 2,5 bar) erzielt wird. Übersteigt die Druckkraft die Federkraft, bewegt sich ein Kolben in Richtung des Ventilsitzes und sperrt den Zugang zum Manometer ab. Die Ausgangsseite ist nun vom ansteigenden Systemdruck getrennt und das Messgerät ist geschützt. Sinkt der Druck unter den eingestellten Grenzwert (25 % unterhalb des Schließdrucks), öffnet sich das Ventil wieder. Der maximal zulässige Druck (PS) beträgt 600 bar, die maximal zulässige Temperatur (TS) 80°C bzw. 60°C bei unseren Ausführungen S005.50.001.00DV / 201.00DV mit DVGW-Zulassung.
Datenblatt |
Überdruckschutzvorrichtungen von Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG
Überdruckschutzvorrichtungen der Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG sind speziell entwickelte Komponenten, die Druckmessgeräte wie Manometer, Differenzdruckmessgeräte oder Drucktransmitter vor übermäßigen Drücken schützen. Sie dienen dazu, die Lebensdauer und Messgenauigkeit der Instrumente zu erhöhen und Schäden oder Fehlfunktionen durch plötzliche Druckspitzen zu vermeiden. Überdruckschutzvorrichtungen werden in der Mess- und Prozessleitung vor dem Messgerät installiert und bilden eine zuverlässige Schutzfunktion gegen kurzzeitige oder dauerhafte Überdrücke.
Durch den Einsatz dieser Vorrichtungen wird die Sicherheit und Betriebssicherheit von Druckmessstellen deutlich erhöht. Sie sind in verschiedenen Bauformen, Anschlussgrößen und Druckbereichen erhältlich und lassen sich flexibel an unterschiedliche Mess- und Prozessanforderungen anpassen.
Häufige Fragen zu Überdruckschutzvorrichtungen
Was ist eine Überdruckschutzvorrichtung?
Eine Überdruckschutzvorrichtung ist eine Schutzkomponente, die zwischen Prozessleitung und Druckmessgerät installiert wird, um übermäßigen Druck abzufangen und das Messgerät vor Beschädigung zu schützen.
Wofür werden Überdruckschutzvorrichtungen eingesetzt?
Sie werden eingesetzt, um Messgeräte vor Druckspitzen, Stoßbelastungen oder ungeplanten Überdrücken im Prozess zu schützen und damit die Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit zu erhalten.
Wie funktioniert eine Überdruckschutzvorrichtung?
Sie reduziert den Druck, der am Messgerät anliegt, auf einen definierten Grenzwert, indem sie bei Überschreiten des Schutzwerts für den Messgeräteseitigen Druck abfängt oder dämpft.
Welche Vorteile bietet der Einsatz?
Überdruckschutzvorrichtungen reduzieren das Risiko von Messgeräteschäden, verlängern die Lebensdauer von Messstellen und tragen zur sicheren Prozessüberwachung bei.
Wie wird die Vorrichtung montiert?
Sie wird in der Regel direkt vor dem Druckmessgerät in die Messleitung eingebaut, wobei Anschlussart und Gewindegröße zur Messstelle passen müssen.
Welche Druckbereiche decken sie ab?
Überdruckschutzvorrichtungen sind für verschiedene industrielle Druckbereiche erhältlich, von niedrigen bis zu hohen Prozessdrücken, abhängig von Bauform und Ausführung.
Welche Werkstoffe werden verwendet?
Typische Werkstoffe sind Edelstahl, Stahl oder korrosionsbeständige Legierungen, die hohe mechanische Beanspruchung und unterschiedliche Medien vertragen.
Für welche Medien sind diese Vorrichtungen geeignet?
Abhängig von Dichtung und Werkstoff können sie für gasförmige und flüssige Medien eingesetzt werden.
Wie unterscheiden sie sich von reinen Absperrventilen?
Überdruckschutzvorrichtungen besitzen eine spezielle druckbegrenzende Funktion, während Absperrventile lediglich öffnen oder schließen, ohne eine Druckbegrenzung bereitzustellen.
Können sie in bestehende Systeme nachgerüstet werden?
Ja, sie können in bestehende Messstrecken integriert werden, sofern die Anschlussnormen und der Platz für die Installation passen.
Wie unterstützt die Vorrichtung die Wartung?
Durch Schutz vor Überdrücken reduziert sie die Notwendigkeit häufiger Reparaturen und minimiert Stillstandszeiten.
Wie wählt man die richtige Überdruckschutzvorrichtung aus?
Berücksichtigen Sie den maximalen Prozessdruck, das zu schützende Messgerät, das Medium und die Anschlussart, um die passende Ausführung zu wählen.
Welche Rolle spielt der Schutzwert?
Der Schutzwert definiert den maximalen Druck, der am Messgerät anliegen darf; die Schutzvorrichtung sorgt dafür, dass dieser Wert nicht überschritten wird.
Sind Überdruckschutzvorrichtungen bei dynamischen Drücken sinnvoll?
Ja, besonders bei schnellen Druckänderungen oder Stoßbelastungen tragen sie zur Schonung des Messgeräts bei.
Wie wirkt sich der Einbau auf die Messgenauigkeit aus?
Richtig ausgelegte Überdruckschutzvorrichtungen beeinträchtigen die Messgenauigkeit nicht, sondern sichern sie gegen Überlast ab.
Welche Dichtungen kommen zum Einsatz?
Je nach Medium und Temperatur werden elastische oder metallische Dichtungen eingesetzt, um eine zuverlässige Abdichtung zu gewährleisten.
Wie beeinflussen Temperatur und Medium die Auswahl?
Die Auswahl des richtigen Materials und der Dichtung hängt stark von Temperaturbereich und Medienverträglichkeit ab, um eine lange Lebensdauer zu sichern.
Können sie auch in Kombination mit Manometerventilen verwendet werden?
Ja, häufig werden Überdruckschutzvorrichtungen zusammen mit Absperr- oder Prüfventilen eingesetzt, um umfassenden Schutz und Bedienkomfort zu bieten.













































































































































































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