SIKA Temperaturkalibratoren – praxisgerechte Lösungen für Service, Produktion & Labor
SIKA Temperaturkalibratoren ermöglichen die rückführbare Prüfung, Justage und Dokumentation von Temperaturfühlern, Messketten und Anzeigen – vom schnellen Feldeinsatz bis zur qualitätsgesicherten Laboranwendung.
Portfolio (je nach Modell): Trockenkalibratoren mit austauschbaren Blockeinsätzen, Mikrobäder/Flüssigkeitsbäder, Oberflächen-Kalibratoren sowie optional externe Referenzfühler für höchste Genauigkeit. Schnittstellen für PC/IIoT (z. B. USB/RS-485/Modbus/Ethernet) und Funktionen wie Stabilitätsanzeige, Rampenvorgaben und automatisierte Kalibriersequenzen erleichtern den Standardprozess.
ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Geräteauswahl, Unsicherheitsbudget, ISO-/DAkkS-Kalibrierung, Doku/Reports und Integration in bestehende Softwarelandschaften.
FAQ zu SIKA Temperaturkalibratoren
Antworten zu Gerätetypen, Genauigkeit, Einsätzen, Stabilität/Homogenität, Sequenzen, Software, Normen und Service.
Welche Gerätetypen bietet SIKA an?
Je nach Serie Trockenkalibratoren (Block mit Bohrungen), Flüssigkeits-/Mikrobäder und Oberflächen-Kalibratoren. Damit lassen sich Tauchfühler, Oberflächenfühler und Anzeigen praxisnah prüfen.
Wofür eignen sich Trockenkalibratoren besonders?
Für den mobilen Einsatz und schnelle Rampen. Sie sind sauber, wartungsarm und decken einen breiten Temperaturbereich ab. Mit passenden Einsätzen lassen sich unterschiedliche Fühlerdurchmesser abbilden.
Wann ist ein Flüssigkeitsbad sinnvoll?
Wenn maximale Homogenität und schwierige Geometrien gefordert sind (dünne, gebogene, sehr kurze Fühler). Bäder bieten sehr gute Wiederholbarkeit und geringe Gradienten.
Welche Genauigkeiten sind realistisch?
Abhängig vom Modell und Setup typ. ±(0,1…0,3 K) im Vergleich zur Referenz im Trockenkalibrator; Flüssigkeitsbäder erreichen noch bessere Stabilität/Homogenität. Externe Referenzfühler verbessern das Ergebnis.
Was bedeuten Stabilität und Homogenität?
- Stabilität: zeitliche Schwankung am Sollpunkt (z. B. ±0,02 K).
- Homogenität: Temperaturunterschiede im Medium/Block (axial/radial).
Wie wähle ich passende Blockeinsätze/Bohrungen?
Bohrungs-Ø 0,2–0,5 mm größer als Fühler-Ø wählen. Für Serienprüfungen Mehrloch-Einsätze nutzen; ein Referenzkanal ermöglicht reproduzierbare Referenzpositionen.
Welche Eintauchtiefe ist erforderlich?
Faustregel: mind. 15–20× Fühler-Ø oder bis die Messstelle vollständig im homogenen Bereich liegt. Abstand zum Bohrungsboden einhalten.
Gibt es automatische Kalibriersequenzen?
Viele SIKA-Modelle unterstützen Sequenzen mit frei wählbaren Punkten, Rampengeschwindigkeiten und Stabilitätskriterien. Das reduziert Bedienfehler und spart Zeit.
Wie erfolgt die Dokumentation/Report-Erstellung?
Über integrierte Schnittstellen (z. B. USB/RS-485/Modbus/Ethernet) und PC-Software können Messreihen protokolliert und prüfsichere Reports (CSV/PDF) erzeugt werden.
Kann ich externe Referenzfühler einsetzen?
Ja, empfohlen für niedrigste Messunsicherheiten. Der Referenzfühler wird nahe beim Prüfling positioniert; Kalibrierzertifikat und Driftüberwachung sind Teil des Qualitätsnachweises.
Welche Sensorarten lassen sich kalibrieren?
RTD (Pt100/Pt1000), Thermoelemente (K/J/T/N/E/R/S/B), Thermistoren und – mit Oberflächenplatte – Kontaktflächenfühler. IR-Geräte erfordern einen Schwarzkörper.
Wie wähle ich die Kalibrierpunkte?
Prozessnah (z. B. unterer/mittlerer/oberer Arbeitsbereich). Zusätzlich ggf. 0 °C (Eispunkt) und ein Punkt nahe am oberen Grenzwert.
Welche Normen/Leitfäden sind relevant?
IEC 60751 (RTD), IEC 60584 (TC), ISO/IEC 17025 für akkreditierte Kalibrierungen sowie interne SOPs nach GMP/GLP. Werks- und DAkkS-Zertifikate sind üblich.
Was ist beim Umgang mit Thermoelementen zu beachten?
Kaltstellenkompensation korrekt berücksichtigen, keine Fremdmetalle zwischen TC und Messgerät verwenden, Anschlussstellen thermisch stabil halten.
Wie beeinflusst die Beladung das Ergebnis?
Viele/dicke Fühler erhöhen Gradienten und verlängern die Stabilisierungszeit. Gegebenenfalls die Anzahl reduzieren oder ein Bad nutzen.
Welche Sicherheitshinweise gelten?
Heißflächen kennzeichnen, Hitzeschutzhandschuhe tragen, für sichere Aufstellung und Belüftung sorgen, Geräte nicht unbeaufsichtigt auf Hochtemperatur betreiben.
Wie oft sollte ich kalibrieren?
Richtwert: jährlich für Referenzfühler und Anzeige, bei kritischen Prozessen halbjährlich oder nach Ereignissen (Sturz/Übertemperatur).
Gibt es Transportkoffer und Zubehör?
Ja, z. B. Koffer, Einsätze mit unterschiedlichen Bohrungen, Oberflächenplatten, Referenzfühler sowie Klemmen/Pinzetten für sichere Handhabung.
Bieten Sie Werks- oder DAkkS-Kalibrierungen an?
Ja. Auf Wunsch liefern wir Geräte mit Werks- oder DAkkS-Zertifikat und unterstützen bei der Unsicherheitsbetrachtung für Audits.
Unterstützen Sie Auswahl & Inbetriebnahme?
Ja. Wir definieren Kalibrierpunkte/Sequenzen, empfehlen Einsätze, integrieren die Geräte in bestehende Software/IIoT und schulen Ihr Team.












































































































































































