FEMA Druckschalter schaltet ständig ein und aus: Ursachen und Lösungen

fema druckschalter lösungen
FEMA Druckschalter

 

Wenn ein Druckschalter ständig ein- und ausschaltet, wirkt es zunächst so, als wäre das Gerät defekt. In vielen Fällen liegt die Ursache jedoch nicht am Druckschalter selbst, sondern an der Einstellung, am falschen Schaltbereich, an Druckpulsationen oder an einem ungünstigen Einbauort.

Gerade bei Pumpen, Kompressoren, Hydraulikanlagen oder Filterüberwachungen kann ein zu häufig schaltender Druckschalter zu Kontaktverschleiß, Fehlmeldungen, unnötigen Stillständen oder instabilem Anlagenverhalten führen. Deshalb sollte die Ursache systematisch geprüft werden.

Dieser Beitrag erklärt typische Gründe für häufiges Schalten, Schaltprellen oder flatternde Kontakte und zeigt, wie sich solche Probleme in der Praxis vermeiden lassen.

Eine Übersicht geeigneter Geräte finden Sie in unserer Kategorie
FEMA Druckschalter.

Warum schaltet ein Druckschalter zu häufig?

Ein mechanischer Druckschalter schaltet, sobald der eingestellte Druckwert erreicht wird. Fällt oder steigt der Druck anschließend wieder über den Rückschaltpunkt hinaus, wechselt der Kontakt erneut seinen Zustand. Dieses Verhalten ist grundsätzlich normal.

Problematisch wird es, wenn der Druckschalter sehr schnell hintereinander schaltet oder der Kontakt bei kleinen Druckschwankungen flattert. In der Praxis wird dies häufig als Schaltprellen, Kontaktflattern oder häufiges Takten bezeichnet.

  • Bei stabilen Druckverhältnissen sollte der Druckschalter nur bei tatsächlicher Grenzwertüberschreitung schalten.
  • Bei schwankendem Druck kann der Schaltpunkt mehrfach hintereinander erreicht werden.
  • Bei zu kleiner Schaltdifferenz liegt der Rückschaltpunkt zu nah am Schaltpunkt.
  • Bei starken Druckpulsationen wird das Schaltelement mechanisch stark belastet.
  • Bei falscher Geräteauswahl passt der Druckbereich nicht zur Anwendung.

Für viele industrielle Anwendungen mit Flüssigkeiten und Gasen eignen sich die
FEMA Druckschalter für Flüssigkeiten und Gase.

Typische Symptome im Anlagenbetrieb

Ein häufig schaltender Druckschalter macht sich je nach Anlage unterschiedlich bemerkbar. Manche Symptome sind sofort sichtbar, andere zeigen sich erst durch Störungen, Fehlermeldungen oder erhöhten Verschleiß.

Symptom Mögliche Ursache Typische Folge
Kontakt schaltet schnell hin und her Schaltpunkt liegt im Bereich normaler Druckschwankungen Unruhige Steuerung, Kontaktverschleiß
Pumpe startet und stoppt häufig Hysterese zu klein oder Druckspeicher zu klein Hohe Schalthäufigkeit, mechanische Belastung
Schalter reagiert auf jede Druckspitze Pulsationen oder Druckstöße in der Leitung Fehlalarme oder unnötige Abschaltungen
Schaltpunkt wirkt ungenau Ungünstiger Einbauort oder verschmutzte Druckleitung Schwankendes Schaltverhalten
Gerät schaltet zu früh oder zu spät Falscher Druckbereich oder falsche Einstellung Unsichere Anlagenfunktion

Ursache 1: Der Schaltpunkt liegt zu nah am Betriebsdruck

Eine der häufigsten Ursachen ist ein falsch gewählter oder ungünstig eingestellter Schaltpunkt. Liegt der Schaltpunkt direkt am normalen Betriebsdruck, können bereits kleine Druckschwankungen ausreichen, um den Kontakt wiederholt zu betätigen.

Beispiel: Eine Anlage arbeitet normalerweise zwischen 4,8 und 5,2 bar. Wird der Druckschalter auf 5,0 bar eingestellt, liegt der Schaltpunkt mitten im normalen Arbeitsbereich. Der Druckschalter schaltet dann möglicherweise ständig ein und aus, obwohl die Anlage technisch korrekt arbeitet.

Typische Anzeichen

  • Der Druckschalter schaltet besonders häufig im Normalbetrieb.
  • Die Störung tritt nicht dauerhaft, sondern nur bei bestimmten Betriebszuständen auf.
  • Der Anlagenmanometer zeigt schwankende Werte rund um den Schaltpunkt.
  • Nach geringfügiger Verstellung des Schaltpunktes wird das Verhalten ruhiger.

Praktische Lösung

Der Schaltpunkt sollte mit ausreichendem Abstand zum normalen Betriebsdruck eingestellt werden. Zusätzlich muss der Rückschaltpunkt berücksichtigt werden. Nur wenn beide Werte zur Anlage passen, arbeitet der Druckschalter stabil.

Situation Bewertung Empfehlung
Betriebsdruck schwankt um den Schaltpunkt Ungünstige Einstellung Schaltpunkt mit größerem Abstand wählen
Schaltpunkt liegt am Rand des Einstellbereichs Gerätebereich möglicherweise ungeeignet Druckschalter mit passenderem Bereich prüfen
Druck schwankt stark im Normalbetrieb Anlage erzeugt dynamische Druckänderungen Schaltdifferenz, Dämpfung und Einbauort prüfen

Ursache 2: Schaltdifferenz oder Hysterese ist zu klein

Die Schaltdifferenz, auch Hysterese genannt, ist der Abstand zwischen dem Schaltpunkt und dem Rückschaltpunkt. Ist dieser Abstand zu klein, kann der Druckschalter bei geringen Druckänderungen sofort wieder zurückschalten.

Gerade bei Pumpensteuerungen, Kompressoren und Anlagen mit schwankendem Druck ist eine ausreichend große Schaltdifferenz wichtig. Sie sorgt dafür, dass die Anlage nicht bei jeder kleinen Druckbewegung neu schaltet.

Begriff Bedeutung Beispiel
Schaltpunkt Druckwert, bei dem der Kontakt betätigt wird Schalten bei 6 bar
Rückschaltpunkt Druckwert, bei dem der Kontakt zurückschaltet Rückschalten bei 5,5 bar
Schaltdifferenz Abstand zwischen Schaltpunkt und Rückschaltpunkt 0,5 bar

Typische Fehler

  • Es wird nur der Schaltpunkt betrachtet, nicht der Rückschaltpunkt.
  • Die natürliche Druckschwankung der Anlage ist größer als die Schaltdifferenz.
  • Ein Gerät mit zu kleiner oder nicht passender Hysterese wird verwendet.
  • Der Druckschalter wird für eine Pumpensteuerung eingesetzt, obwohl die Schaltdifferenz nicht zur Anlage passt.

Für Standardanwendungen in Maschinenbau, Hydraulik und Pneumatik kommen häufig Universal-Druckschalter wie der
DCM3 Universaldruckschalter
oder Geräte aus der Baureihe
DCM/DNM Druckschalter und Druckwächter
zum Einsatz.

Ursache 3: Druckpulsationen durch Pumpen oder Kompressoren

Pumpen, Kompressoren und schnell schaltende Ventile können Druckpulsationen erzeugen. Diese kurzen Druckschwankungen werden über die Druckleitung direkt an den Druckschalter übertragen. Der Druckschalter kann dadurch auslösen, obwohl der mittlere Prozessdruck eigentlich unkritisch ist.

Besonders kritisch sind Anwendungen mit Kolbenpumpen, Membranpumpen, Kompressoren, Hydraulikaggregaten oder langen, starren Druckleitungen ohne Dämpfung.

Typische Anzeichen für Druckpulsationen

  • Der Zeiger eines Manometers zittert oder springt.
  • Der Druckschalter schaltet besonders beim Starten oder Stoppen einer Pumpe.
  • Das Problem tritt nur bei bestimmten Drehzahlen oder Förderzuständen auf.
  • Ein kurzzeitiger Druckstoß löst eine Meldung oder Abschaltung aus.
  • Der Kontakt schaltet häufiger als der tatsächliche Prozesszustand es erwarten lässt.
Ursache Auswirkung auf den Druckschalter Mögliche Maßnahme
Kolbenpumpe Periodische Druckspitzen Dämpfung, geeigneter Einbauort, größere Schaltdifferenz
Kompressor Schnelle Druckänderungen beim Takten Schaltpunkt und Rückschaltpunkt prüfen
Schnell schließendes Ventil Druckstoß in der Leitung Druckstoß reduzieren, Leitung entkoppeln
Lange starre Druckleitung Übertragung von Schwingungen Beruhigte Messstelle oder Drossel prüfen

Ursache 4: Falscher Einbauort oder ungünstige Druckleitung

Nicht nur der Druckschalter selbst, sondern auch der Einbauort beeinflusst das Schaltverhalten. Wird der Druck direkt hinter einer Pumpe, an einem Ventil, an einer Engstelle oder an einer stark vibrierenden Leitung abgegriffen, kann der gemessene Druck stark schwanken.

Ein ungünstiger Einbauort kann dazu führen, dass der Druckschalter nicht den ruhigen Prozessdruck überwacht, sondern lokale Druckspitzen, Strömungseffekte oder Schwingungen.

Ungünstige Einbauorte

  • direkt am Pumpenausgang
  • direkt hinter schnell schaltenden Ventilen
  • an Rohrbögen mit starker Strömungsänderung
  • an stark vibrierenden Leitungen
  • an verschmutzten oder teilweise verstopften Druckanschlüssen
  • an Messstellen mit Luftblasen, Kondensat oder Ablagerungen

Bessere Vorgehensweise

Der Druck sollte möglichst an einer repräsentativen und beruhigten Stelle abgegriffen werden. Bei pulsierenden Medien kann eine geeignete Dämpfung oder eine geänderte Leitungsführung sinnvoll sein. Außerdem sollte geprüft werden, ob der Druckanschluss sauber und frei von Ablagerungen ist.

Ursache 5: Falscher Druckbereich ausgewählt

Ein Druckschalter sollte nicht nur irgendwie zum gewünschten Schaltpunkt passen. Der gesamte Einstellbereich muss zur Anwendung passen. Wird ein zu großer oder zu kleiner Druckbereich gewählt, kann das Schaltverhalten ungenau, empfindlich oder ungeeignet sein.

Ein sehr großer Druckbereich kann bei kleinen Schaltpunkten ungünstig sein, weil die Einstellung weniger fein erfolgen kann. Ein zu kleiner Bereich kann wiederum dazu führen, dass der Schaltpunkt am Rand liegt oder Druckspitzen das Gerät überlasten.

Auswahlfehler Mögliche Folge Bessere Lösung
Druckbereich zu groß Schaltpunkt lässt sich weniger fein einstellen Passenderen Einstellbereich wählen
Druckbereich zu klein Druckspitzen können das Gerät belasten Maximaldruck und Druckspitzen berücksichtigen
Schaltpunkt liegt am Bereichsende Ungünstiges Schaltverhalten möglich Gerät mit geeigneterem Bereich prüfen
Medium nicht berücksichtigt Werkstoff- oder Temperaturprobleme möglich Medium, Temperatur und Dichtung prüfen

Eine strukturierte Übersicht verschiedener Baureihen finden Sie in der Kategorie
FEMA Druckschalter.

Praktische Lösungen gegen häufiges Schalten

Wenn ein Druckschalter zu häufig schaltet, sollte nicht sofort das Gerät ausgetauscht werden. Oft lässt sich das Problem durch eine saubere technische Prüfung eingrenzen.

Mögliche Maßnahmen

  • Schaltpunkt prüfen: Liegt der Schaltpunkt zu nah am normalen Betriebsdruck?
  • Rückschaltpunkt berechnen: Passt die Schaltdifferenz zur Druckschwankung der Anlage?
  • Druckverlauf beobachten: Gibt es Druckspitzen, Pulsationen oder schnelle Druckwechsel?
  • Einbauort prüfen: Wird an einer ruhigen und repräsentativen Stelle gemessen?
  • Druckanschluss kontrollieren: Sind Verschmutzungen, Ablagerungen oder Verstopfungen vorhanden?
  • Medium prüfen: Passen Werkstoffe, Dichtungen und Temperaturgrenzen?
  • Gerätebereich prüfen: Ist der Druckbereich passend oder zu groß beziehungsweise zu klein gewählt?
  • Zulassungen prüfen: Gibt es besondere Anforderungen durch Ex-Bereich, Dampf, Gas oder Sicherheitsfunktion?
Problem Prüfung Mögliche Lösung
Druckschalter schaltet bei kleinen Schwankungen Schaltpunkt und Rückschaltpunkt prüfen Schaltpunkt ändern oder Gerät mit passender Schaltdifferenz wählen
Schalter reagiert auf Druckspitzen Druckverlauf mit Manometer oder Messgerät beobachten Dämpfung, beruhigte Messstelle oder Leitungsanpassung prüfen
Pumpe taktet häufig Arbeitsdruck, Speichergröße und Hysterese prüfen Schaltdifferenz und Anlagenparameter anpassen
Schaltpunkt ist schwer einstellbar Einstellbereich mit gewünschtem Schaltpunkt vergleichen Geeigneteren Druckbereich auswählen
Schalter arbeitet nur zeitweise auffällig Betriebszustände, Temperatur und Medium prüfen Ursache abhängig vom Prozesszustand eingrenzen

Wann ist ein anderer FEMA Druckschalter sinnvoll?

Ein anderer Druckschalter ist sinnvoll, wenn die Anwendung nicht zum vorhandenen Gerät passt. Das kann den Druckbereich, die Schaltdifferenz, das Medium, die Temperatur, die Zulassung oder die Gerätefunktion betreffen.

Ein Wechsel sollte geprüft werden, wenn:

  • der gewünschte Schaltpunkt am Rand des Einstellbereichs liegt,
  • die Schaltdifferenz nicht zum Prozess passt,
  • Druckspitzen den maximal zulässigen Druck erreichen oder überschreiten,
  • das Medium andere Werkstoffe oder Dichtungen erfordert,
  • die Anwendung sicherheitsrelevant ist,
  • eine Ex-Zulassung erforderlich ist,
  • eigentlich ein Differenzdruck statt eines Relativdrucks überwacht werden muss.

Für sicherheitsrelevante Anwendungen mit Heißwasser, Dampf, Gas oder flüssigen Brennstoffen kommen spezielle Druckwächter wie der
DWR Druckwächter
infrage.

Wenn nicht der absolute Druck, sondern der Druckunterschied zwischen zwei Messstellen entscheidend ist, können
FEMA DDCM Differenzdruckwächter
die passendere Lösung sein.

Checkliste zur Fehlersuche

Mit dieser Checkliste lassen sich viele Ursachen für häufiges Schalten systematisch eingrenzen.

Prüffrage Warum wichtig? Bewertung
Liegt der Schaltpunkt im normalen Betriebsbereich? Dann können normale Druckschwankungen bereits zum Schalten führen. Schaltpunkt mit Abstand zum Betriebsdruck wählen.
Ist die Schaltdifferenz ausreichend groß? Eine zu kleine Hysterese verursacht häufiges Rückschalten. Rückschaltpunkt berechnen und mit Druckverlauf vergleichen.
Gibt es Druckpulsationen? Pumpen und Kompressoren erzeugen schnelle Druckwechsel. Dämpfung oder beruhigte Messstelle prüfen.
Ist der Einbauort geeignet? Lokale Druckspitzen können das Schaltverhalten verfälschen. Messstelle an repräsentativer Position wählen.
Passt der Druckbereich? Ein falscher Bereich erschwert eine stabile Einstellung. Gerät mit passenderem Einstellbereich prüfen.
Ist der Druckanschluss sauber? Verschmutzungen können den Druck verzögert oder verfälscht übertragen. Anschluss und Leitung prüfen.
Passt das Medium zum Gerät? Temperatur, Werkstoff und Dichtung beeinflussen die Funktion. Technische Daten mit Anwendung vergleichen.
Sind besondere Zulassungen erforderlich? Ex-Bereiche, Dampf, Gas oder Sicherheitsfunktionen benötigen passende Ausführungen. Zulassung und Gerätefunktion prüfen.

Fazit: Häufiges Schalten ist meist ein Auswahl- oder Anwendungsproblem

Wenn ein FEMA Druckschalter ständig ein- und ausschaltet, muss nicht automatisch ein Defekt vorliegen. Häufig sind Schaltpunkt, Schaltdifferenz, Druckpulsationen, Einbauort oder ein unpassender Druckbereich die eigentliche Ursache.

Wichtig ist eine systematische Prüfung der Anwendung. Der normale Betriebsdruck, die Druckschwankungen, der Rückschaltpunkt, das Medium und mögliche Druckspitzen sollten gemeinsam betrachtet werden. Erst danach lässt sich sicher beurteilen, ob eine andere Einstellung, ein geänderter Einbauort oder ein anderer Druckschalter erforderlich ist.

Eine passende Vorauswahl finden Sie in unserer Kategorie
FEMA Druckschalter.

FAQ: Häufige Fragen zu häufig schaltenden Druckschaltern

Warum schaltet mein Druckschalter ständig ein und aus?

Häufig liegt der Schaltpunkt zu nah am normalen Betriebsdruck oder die Schaltdifferenz ist zu klein für die Druckschwankungen der Anlage. Auch Druckpulsationen, ein ungünstiger Einbauort oder ein falscher Druckbereich können die Ursache sein.

Was bedeutet Schaltprellen bei einem Druckschalter?

Im Zusammenhang mit Druckschaltern wird Schaltprellen häufig verwendet, wenn der Kontakt schnell hintereinander schaltet oder flattert. Ursache können kleine Druckschwankungen direkt am Schaltpunkt, Vibrationen oder elektrische Kontaktbelastungen sein.

Was hat die Hysterese mit häufigem Schalten zu tun?

Die Hysterese beziehungsweise Schaltdifferenz sorgt dafür, dass der Druckschalter nicht sofort wieder zurückschaltet. Ist diese Differenz zu klein, kann schon eine geringe Druckänderung ein erneutes Schalten auslösen.

Warum schaltet die Pumpe ständig ein und aus?

Bei Pumpenanlagen kann häufiges Takten durch eine zu kleine Schaltdifferenz, einen zu kleinen Druckspeicher, Druckverluste, Leckagen oder eine ungünstige Schaltpunkteinstellung entstehen. Der Druckverlauf sollte im Betrieb geprüft werden.

Was kann man gegen Druckpulsationen tun?

Je nach Anlage können eine beruhigte Messstelle, eine geeignete Dämpfung, eine geänderte Druckleitung oder ein Druckschalter mit passender Schaltdifferenz helfen. Wichtig ist, dass der Druckschalter nicht direkt jede kurzzeitige Druckspitze als Grenzwertüberschreitung verarbeitet.

Kann ein falscher Druckbereich zu häufigem Schalten führen?

Ja. Wenn der Druckbereich nicht zur Anwendung passt, kann der Schaltpunkt ungünstig liegen oder nur schwer stabil eingestellt werden. Der gewünschte Schaltpunkt sollte nicht direkt am Rand des Einstellbereichs liegen.

Welcher FEMA Druckschalter eignet sich für allgemeine Industrieanwendungen?

Für viele Standardanwendungen in Maschinenbau, Pneumatik oder Hydraulik kommen Universal-Druckschalter infrage. Ein Beispiel ist der
DCM3 Universaldruckschalter. Entscheidend sind jedoch immer Druckbereich, Medium, Schaltdifferenz, Anschluss und Kontaktfunktion.

Wann ist ein Differenzdruckschalter die bessere Lösung?

Ein Differenzdruckschalter ist sinnvoll, wenn nicht der absolute Druck, sondern der Druckunterschied zwischen zwei Messpunkten überwacht werden soll. Das ist zum Beispiel bei Filterüberwachung, Pumpenschutz oder Durchflussüberwachung der Fall. Hier können
FEMA DDCM Differenzdruckwächter
eingesetzt werden.

Was ist bei sicherheitsrelevanten Anwendungen zu beachten?

Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen reicht ein normaler Druckschalter oft nicht aus. Je nach Anlage können spezielle Druckwächter, Druckbegrenzer, Zulassungen oder manuelle Rückstellungen erforderlich sein. Für Heißwasser, Dampf, Gas und flüssige Brennstoffe kann zum Beispiel der
DWR Druckwächter
relevant sein.

Wo finde ich eine Übersicht der FEMA Druckschalter?

Eine strukturierte Übersicht finden Sie in der Kategorie
FEMA Druckschalter. Dort sind verschiedene Baureihen für Flüssigkeiten, Gase, Differenzdruck, Ex-Bereiche und sicherheitsrelevante Anwendungen aufgeführt.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.
Mehr Infos