End-of-Line-Prüfung mit dem PACE6000E – Automatisierte Druckprüfung direkt in der Produktion

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In modernen Produktionsumgebungen müssen Bauteile und Baugruppen nicht nur schnell gefertigt, sondern auch zuverlässig geprüft werden. Besonders bei Produkten, die später mit Druck beaufschlagt werden oder Drucksignale erfassen, ist eine kontrollierte End-of-Line-Prüfung ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung.

Die End-of-Line-Prüfung findet am Ende des Fertigungsprozesses statt. Sie stellt sicher, dass nur geprüfte und funktionsfähige Produkte ausgeliefert oder in den nächsten Prozessschritt übergeben werden. Typische Prüfaufgaben sind Dichtheitsprüfungen, Funktionsprüfungen, Druckbelastungstests oder die Überprüfung von Ausgangssignalen bei definierten Druckpunkten.

Mit dem PACE6000E Präzisions-Druckcontroller lassen sich solche Druckprüfungen automatisiert, reproduzierbar und effizient durchführen. Durch seine schnelle Druckregelung, zwei unabhängige Regelkanäle, Auto-Ranging-Funktion und flexible Schnittstellen eignet sich der PACE6000E besonders für automatisierte Produktionsprüfstände und anspruchsvolle End-of-Line-Anwendungen.

In diesem Beitrag zeigen wir, wie End-of-Line-Druckprüfungen funktionieren, welche Vorteile ein automatisierter Prüfstand bietet und warum der PACE6000E für viele industrielle Prüfaufgaben eine leistungsfähige Lösung darstellt.

Inhaltsverzeichnis

Was bedeutet End-of-Line-Prüfung?

Die End-of-Line-Prüfung (EOL-Prüfung) bezeichnet die abschließende Qualitätskontrolle eines Produkts unmittelbar vor der Auslieferung oder vor dem Übergang in den nächsten Produktionsschritt. Ziel ist es, sicherzustellen, dass jedes gefertigte Bauteil die vorgegebenen technischen Spezifikationen erfüllt und fehlerfrei funktioniert.

In vielen Industriezweigen gehört die End-of-Line-Prüfung mittlerweile zu den wichtigsten Bestandteilen der Qualitätssicherung. Fehlerhafte Produkte verursachen nicht nur Reklamationen und Garantiekosten, sondern können auch Produktionsausfälle oder sicherheitskritische Situationen beim Endanwender auslösen.

Aus diesem Grund werden heute zahlreiche Prüfungen automatisiert durchgeführt. Das reduziert Bedienereinflüsse, erhöht die Wiederholbarkeit und ermöglicht eine lückenlose Dokumentation aller Prüfergebnisse.

Je nach Produkt und Branche können unterschiedliche Prüfverfahren zum Einsatz kommen:

  • Funktionsprüfungen
  • Dichtheitsprüfungen
  • Druckprüfungen
  • Elektrische Prüfungen
  • Kalibrierprüfungen
  • Sicherheitsprüfungen

Besonders häufig kommen Druckprüfungen zum Einsatz. Sie ermöglichen die schnelle Überprüfung von Sensoren, Drucktransmittern, Ventilen, Pneumatik- und Hydraulikkomponenten sowie kompletten Baugruppen.

Prüfart Ziel der Prüfung
Dichtheitsprüfung Leckagen erkennen
Funktionsprüfung Korrekte Funktion sicherstellen
Druckprüfung Mess- oder Belastungsverhalten prüfen
Kalibrierprüfung Messabweichungen erkennen
Sicherheitsprüfung Normen und Vorgaben erfüllen

Für Druckprüfungen werden heute häufig elektronische Präzisions-Druckcontroller eingesetzt. Sie erzeugen definierte Prüfdrucke, regeln diese automatisch und ermöglichen eine reproduzierbare Prüfung unabhängig vom Bediener.

Ein typisches Beispiel hierfür ist der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller. Durch seine hohe Regelgeschwindigkeit und seine Automatisierungsmöglichkeiten eignet er sich hervorragend für moderne End-of-Line-Prüfstände.

Welche Rolle spielt die Druckprüfung am Ende der Fertigung?

In vielen industriellen Produkten ist Druck eine zentrale Mess- oder Prozessgröße. Bereits kleinste Undichtigkeiten, fehlerhafte Sensoren oder falsch eingestellte Komponenten können später zu Qualitätsproblemen, Produktionsausfällen oder Reklamationen führen. Deshalb gehört die Druckprüfung heute in zahlreichen Branchen zur Standard-Endkontrolle.

Die End-of-Line-Druckprüfung überprüft, ob ein Produkt unter definierten Druckbedingungen korrekt funktioniert. Dabei können sowohl statische als auch dynamische Prüfungen durchgeführt werden. Das Ziel besteht darin, Fehler frühzeitig zu erkennen, bevor das Produkt das Werk verlässt.

Je nach Anwendung werden unterschiedliche Prüfaufgaben durchgeführt:

  • Dichtheitsprüfung von Baugruppen
  • Funktionsprüfung von Drucksensoren
  • Überprüfung von Drucktransmittern
  • Prüfung von Ventilen und Druckreglern
  • Belastungstests von Komponenten
  • Kalibrierkontrollen vor Auslieferung

Besonders in automatisierten Fertigungslinien müssen diese Prüfungen innerhalb weniger Sekunden erfolgen. Gleichzeitig dürfen dabei keine Kompromisse bei Genauigkeit und Wiederholbarkeit eingegangen werden.

Anforderung Bedeutung für die Produktion
Schnelle Druckerzeugung Kurze Taktzeiten
Hohe Regelstabilität Zuverlässige Messergebnisse
Automatisierung Weniger Bedienereinflüsse
Dokumentation Rückverfolgbarkeit der Prüfung
Wiederholbarkeit Konstante Produktqualität

Die Herausforderung besteht darin, den gewünschten Prüfdruck schnell zu erreichen, diesen stabil zu halten und die Ergebnisse reproduzierbar auszuwerten. Herkömmliche Druckquellen oder manuelle Druckerzeugung stoßen hierbei häufig an ihre Grenzen.

Moderne Druckcontroller wie der PACE6000E übernehmen diese Aufgaben automatisch. Der Prüfdruck wird präzise geregelt, konstant gehalten und kann über Prüfsoftware vollständig automatisiert in den Produktionsprozess eingebunden werden.

Dadurch lassen sich nicht nur Prüfzeiten reduzieren. Gleichzeitig steigt die Qualität der Messergebnisse, da jeder Prüfling unter identischen Bedingungen getestet wird.

Typische Prüflinge in der End-of-Line-Druckprüfung

Die Einsatzgebiete von End-of-Line-Druckprüfständen sind äußerst vielfältig. Überall dort, wo Druck gemessen, geregelt oder genutzt wird, müssen Produkte vor der Auslieferung auf ihre Funktion überprüft werden. Die Anforderungen reichen dabei von einfachen Dichtheitsprüfungen bis hin zu vollautomatischen Kalibrier- und Belastungstests.

Moderne Druckcontroller wie der PACE6000E ermöglichen die Prüfung unterschiedlichster Produkte mit hoher Genauigkeit und kurzen Prüfzeiten. Durch die flexible Druckregelung lassen sich sowohl niedrige Prüfdrucke im Millibar-Bereich als auch höhere Druckbereiche in einem einzigen Prüfstand realisieren.

Zu den häufigsten Prüflingen gehören:

  • Drucksensoren
  • Drucktransmitter
  • Druckschalter
  • Ventile
  • Druckregler
  • Pneumatikkomponenten
  • Hydraulikkomponenten
  • Komplette Baugruppen
  • Messgeräte
  • Medizinische Drucksysteme

Drucksensoren und Drucktransmitter

In der Sensorfertigung gehört die End-of-Line-Prüfung praktisch zum Standard. Hier wird überprüft, ob Ausgangssignal, Linearität, Hysterese und Wiederholbarkeit innerhalb der vorgegebenen Toleranzen liegen.

Dazu fährt der Prüfstand verschiedene Druckpunkte automatisch an und vergleicht die Ausgangswerte des Prüflings mit den Referenzwerten des Druckcontrollers.

Prüfkriterium Ziel
Nullpunkt Korrekte Ausgangslage prüfen
Linearität Messabweichungen erkennen
Hysterese Messverhalten bewerten
Wiederholbarkeit Konstante Messergebnisse sicherstellen
Ausgangssignal Spezifikationen einhalten

Ventile und Druckregler

Bei Ventilen und Druckreglern wird häufig überprüft, ob definierte Schalt- oder Regelpunkte erreicht werden. Gleichzeitig kann getestet werden, ob die Komponenten dicht sind und unter Betriebsdruck korrekt funktionieren.

Durch die präzise Druckregelung des PACE6000E können selbst kleine Schaltpunktabweichungen zuverlässig erkannt werden.

Pneumatik- und Hydraulikkomponenten

Hersteller von Pneumatik- und Hydrauliksystemen nutzen End-of-Line-Prüfstände häufig zur Funktions- und Dichtheitsprüfung kompletter Baugruppen. Hierbei wird überprüft, ob alle Komponenten unter realen Betriebsbedingungen zuverlässig arbeiten.

Typische Prüfungen sind:

  • Druckhalteprüfungen
  • Lecktests
  • Belastungstests
  • Funktionsprüfungen beweglicher Komponenten
  • Prüfung von Sicherheitsventilen

Komplette Baugruppen und Systeme

In vielen Branchen werden nicht nur einzelne Komponenten geprüft, sondern komplette Systeme. Dies betrifft beispielsweise Hydraulikaggregate, pneumatische Steuerungen, medizinische Geräte oder industrielle Prozessmodule.

Hier muss der Prüfstand häufig verschiedene Druckstufen automatisch anfahren und die Reaktion des Gesamtsystems überwachen.

Branche Typische Prüflinge
Industrieautomation Drucksensoren, Drucktransmitter
Pneumatik Ventile, Regler, Baugruppen
Hydraulik Pumpen, Ventile, Aggregate
Medizintechnik Druckmodule, Beatmungssysteme
Luft- und Raumfahrt Drucksensorik und Baugruppen
Automobilindustrie Sensoren, Aktoren, Bremssysteme

Die große Bandbreite möglicher Prüflinge zeigt, warum moderne Produktionsprüfstände flexibel konfigurierbar sein müssen. Genau hier spielen Präzisions-Druckcontroller wie der PACE6000E ihre Stärken aus. Sie ermöglichen die automatisierte Druckprüfung unterschiedlichster Produkte mit hoher Geschwindigkeit und reproduzierbarer Genauigkeit.

Der PACE6000E als Druckcontroller für End-of-Line-Prüfstände

Die Leistungsfähigkeit eines End-of-Line-Prüfstands hängt maßgeblich von der Qualität der eingesetzten Druckregelung ab. Während einfache Druckquellen häufig nur einen ungefähren Prüfdruck bereitstellen können, benötigen moderne Produktionsprüfstände eine schnelle, präzise und vollständig automatisierbare Druckregelung.

Genau für diese Anforderungen wurde der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller entwickelt. Das System kombiniert hohe Regelgeschwindigkeit, exzellente Druckstabilität und umfangreiche Kommunikationsmöglichkeiten in einem kompakten Gerät.

Dadurch eignet sich der PACE6000E sowohl für einfache Produktionsprüfungen als auch für komplexe automatisierte Prüfstände mit hohen Anforderungen an Genauigkeit, Rückverfolgbarkeit und Durchsatz.

Präzise Druckerzeugung und Druckregelung

Im Gegensatz zu manuellen Druckquellen erzeugt der PACE6000E den gewünschten Prüfdruck vollautomatisch. Der Anwender oder die Prüfsoftware gibt lediglich den Sollwert vor. Das System regelt anschließend selbstständig auf den gewünschten Druck und hält diesen stabil.

Dadurch entstehen reproduzierbare Prüfbedingungen für jeden einzelnen Prüfling.

Funktion Nutzen für den Prüfstand
Automatische Druckregelung Konstante Prüfergebnisse
Schnelles Anfahren von Druckpunkten Kürzere Taktzeiten
Stabile Druckhaltung Präzise Messungen
Programmierbare Druckprofile Automatisierte Prüfabläufe
Hohe Wiederholbarkeit Vergleichbare Ergebnisse

Speziell für automatisierte Prüfprozesse entwickelt

Produktionsprüfstände arbeiten häufig rund um die Uhr. Dabei müssen tausende Prüflinge unter identischen Bedingungen getestet werden. Jede Abweichung im Prüfablauf kann zu fehlerhaften Messergebnissen oder unnötigem Ausschuss führen.

Der PACE6000E wurde genau für solche Anwendungen konzipiert. Die Druckregelung arbeitet vollständig digital und gewährleistet eine sehr hohe Reproduzierbarkeit über lange Zeiträume.

Besonders wichtig für Produktionsumgebungen sind:

  • Kurze Einschwingzeiten
  • Hohe Regelstabilität
  • Geringe Langzeitdrift
  • Hohe Anlagenverfügbarkeit
  • Einfache Integration in Prüfsoftware

Flexible Anpassung an unterschiedliche Prüfaufgaben

Viele Fertigungsbetriebe produzieren unterschiedliche Varianten eines Produkts oder bedienen verschiedene Druckbereiche innerhalb einer Produktionslinie. Deshalb muss ein Prüfstand möglichst flexibel einsetzbar sein.

Der PACE6000E kann mit unterschiedlichen CM- und CM3-Regelmodulen ausgestattet werden. Dadurch lässt sich das System exakt an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung anpassen.

Anwendung Typischer Druckbereich
Sensorprüfung mbar bis wenige bar
Pneumatikkomponenten 0 bis 10 bar
Prozessinstrumentierung 0 bis 70 bar
Hydraulikkomponenten Höhere Druckbereiche

Durch die modulare Architektur kann derselbe Druckcontroller in unterschiedlichsten Prüfständen eingesetzt werden.

Investitionssicherheit durch modulare Plattform

Ein weiterer Vorteil liegt in der langfristigen Flexibilität. Ändern sich Prüfanforderungen oder kommen neue Produktvarianten hinzu, müssen häufig nicht komplette Prüfstände ersetzt werden. Oft genügt die Anpassung oder Erweiterung der eingesetzten Regelmodule.

Dies reduziert Investitionskosten und erhöht die Zukunftssicherheit des Prüfsystems.

In Kombination mit seiner hohen Regelgeschwindigkeit, den umfangreichen Kommunikationsschnittstellen und der Zweikanal-Technologie gehört der PACE6000E heute zu den leistungsfähigsten Druckcontrollern für automatisierte End-of-Line-Prüfstände und industrielle Druckprüfungen.

Warum schnelle und stabile Druckregelung so wichtig ist

In modernen Produktionsumgebungen zählt jede Sekunde. Fertigungslinien sind auf kurze Taktzeiten ausgelegt, und Prüfprozesse dürfen den Materialfluss möglichst nicht verzögern. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der Prüfergebnisse. Genau hier kommt der Druckregelung eine zentrale Bedeutung zu.

Ein Druckprüfstand ist nur so leistungsfähig wie seine Fähigkeit, einen definierten Prüfdruck schnell, präzise und reproduzierbar bereitzustellen. Lange Einschwingzeiten, Druckschwankungen oder instabile Regelverhältnisse führen unmittelbar zu längeren Prüfzeiten und können die Aussagekraft der Messergebnisse beeinträchtigen.

Der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller wurde speziell entwickelt, um diese Herausforderungen zu lösen. Er kombiniert eine sehr schnelle Druckregelung mit hoher Stabilität und eignet sich dadurch ideal für automatisierte End-of-Line-Prüfstände.

Kurze Taktzeiten erfordern schnelle Druckänderungen

In vielen Produktionslinien stehen für die gesamte Prüfung nur wenige Sekunden zur Verfügung. Der Prüfdruck muss daher möglichst schnell erreicht werden, ohne dabei zu überschwingen oder instabil zu werden.

Jede eingesparte Sekunde wirkt sich direkt auf die Produktivität der Fertigung aus.

Einflussfaktor Auswirkung auf den Prüfprozess
Lange Druckaufbauzeit Höhere Taktzeit
Instabile Druckregelung Unsichere Messergebnisse
Überschwingen Verlängerte Wartezeiten
Schnelle Regelung Mehr Prüflinge pro Stunde
Stabile Druckhaltung Höhere Prüfqualität

Je nach Produktionsvolumen können bereits wenige Sekunden Zeitersparnis pro Prüfling erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben.

Warum Druckstabilität so wichtig ist

Das schnelle Erreichen eines Druckwertes allein genügt nicht. Der Prüfdruck muss anschließend stabil gehalten werden, damit Sensoren, Transmitter oder Baugruppen unter konstanten Bedingungen geprüft werden können.

Bereits kleine Druckschwankungen können Messwerte beeinflussen und zu unnötigen Fehlbewertungen führen. Dies gilt insbesondere bei hochgenauen Drucksensoren oder bei Kalibrierprüfungen direkt in der Fertigung.

Eine stabile Druckregelung sorgt für:

  • Reproduzierbare Prüfergebnisse
  • Geringere Messabweichungen
  • Weniger Fehlausschuss
  • Höhere Prozesssicherheit
  • Bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse

Auswirkungen auf die Gesamtanlageneffektivität

In Produktionsumgebungen wird häufig die sogenannte Gesamtanlageneffektivität (OEE) betrachtet. Hier fließen Verfügbarkeit, Leistung und Qualität in eine gemeinsame Kennzahl ein.

Eine schnelle und stabile Druckregelung verbessert alle drei Bereiche gleichzeitig:

OEE-Faktor Einfluss des Druckcontrollers
Verfügbarkeit Weniger Prüfunterbrechungen
Leistung Kürzere Prüfzeiten
Qualität Zuverlässigere Messergebnisse

Dadurch trägt die Druckregelung unmittelbar zur Wirtschaftlichkeit der gesamten Produktionslinie bei.

Besonders wichtig bei automatisierten Prüfständen

Automatisierte End-of-Line-Prüfstände arbeiten oft ohne permanente Bedienerüberwachung. Das Druckregelsystem muss deshalb selbstständig zuverlässig funktionieren und auch bei tausenden Prüfzyklen identische Ergebnisse liefern.

Der PACE6000E wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Seine digitale Regelarchitektur ermöglicht eine schnelle Druckerzeugung, stabile Druckhaltung und eine hohe Wiederholbarkeit über lange Betriebszeiten hinweg.

Dadurch können Hersteller die Taktzeiten ihrer Prüfstände reduzieren, die Prüfqualität erhöhen und gleichzeitig die Automatisierung ihrer Fertigungsprozesse weiter ausbauen.

Zweikanal-Technologie für flexible Prüfabläufe

Eine der wichtigsten Besonderheiten des PACE6000E Präzisions-Druckcontrollers ist seine Zweikanal-Technologie. Im Gegensatz zu klassischen einkanaligen Druckreglern können im PACE6000E zwei unabhängige Regelmodule gleichzeitig installiert werden.

Dadurch stehen zwei Druckbereiche permanent zur Verfügung. Der Anwender muss nicht zwischen unterschiedlichen Druckquellen wechseln oder Regelmodule austauschen. Dies erhöht die Flexibilität des Prüfstands und reduziert Stillstandszeiten erheblich.

Gerade in Produktionsumgebungen mit unterschiedlichen Produktvarianten bietet diese Architektur erhebliche Vorteile.

Zwei Druckbereiche in einem Gerät

In vielen Fertigungen müssen Produkte mit unterschiedlichen Druckbereichen geprüft werden. Ein Drucksensor kann beispielsweise im Bereich von 0 bis 1 bar arbeiten, während ein anderes Produkt für 0 bis 70 bar ausgelegt ist.

Bei herkömmlichen Prüfsystemen erfordert dies häufig mehrere Referenzgeräte oder einen manuellen Umbau des Prüfstands.

Der PACE6000E kann dagegen zwei unterschiedliche Regelmodule gleichzeitig aufnehmen.

Regelmodul Beispielbereich Typische Anwendung
CM3 Modul A 0 … 1 bar Sensorik, Niederdruckprüfungen
CM3 Modul B 0 … 70 bar Transmitter, Industrieanwendungen

Dadurch kann derselbe Prüfstand unterschiedliche Produkte prüfen, ohne dass Hardware geändert werden muss.

Weniger Umrüstzeiten in der Fertigung

Jeder Umbau eines Prüfstands verursacht Kosten. Produktionsanlagen stehen während dieser Zeit still und können keine Produkte prüfen.

Die Zweikanal-Technologie reduziert diese Umrüstzeiten erheblich, da mehrere Druckbereiche dauerhaft verfügbar bleiben.

  • Kein Wechsel von Referenzgeräten
  • Keine Demontage von Druckmodulen
  • Schneller Produktwechsel
  • Höhere Anlagenverfügbarkeit
  • Mehr Flexibilität bei Produktvarianten

Besonders bei Fertigungslinien mit häufig wechselnden Produkten kann dies die Produktivität deutlich steigern.

Ideal für unterschiedliche Produktfamilien

Viele Hersteller produzieren verschiedene Varianten eines Produkts auf derselben Linie. Häufig unterscheiden sich diese lediglich durch ihren Druckbereich.

Der Prüfstand muss daher flexibel genug sein, unterschiedliche Prüfspezifikationen automatisch abarbeiten zu können.

Produkt Prüfdruck
Drucksensor Typ A 0 … 500 mbar
Drucksensor Typ B 0 … 1 bar
Drucktransmitter Typ C 0 … 16 bar
Drucktransmitter Typ D 0 … 70 bar

Mit zwei installierten Regelmodulen kann der PACE6000E diese unterschiedlichen Produkte innerhalb desselben Prüfstands verarbeiten.

Grundlage für Auto-Ranging

Die Zweikanal-Technologie bildet gleichzeitig die technische Grundlage für die Auto-Ranging-Funktion des PACE6000E.

Da mehrere Druckbereiche gleichzeitig verfügbar sind, kann das System automatisch den optimalen Bereich auswählen. Dadurch wird nicht nur die Flexibilität erhöht, sondern auch die Messgenauigkeit über einen großen Druckbereich verbessert.

Gerade bei End-of-Line-Prüfständen, die unterschiedliche Sensoren oder Baugruppen testen, entsteht dadurch ein erheblicher Vorteil gegenüber klassischen Einkanal-Systemen.

Vorteile der Zweikanal-Technologie im Überblick

Vorteil Nutzen für den Anwender
Zwei Regelmodule Mehrere Druckbereiche gleichzeitig verfügbar
Weniger Umrüstungen Höhere Produktivität
Produktwechsel ohne Hardwareanpassung Mehr Flexibilität
Auto-Ranging möglich Optimale Druckbereichsauswahl
Automatisierte Prüfabläufe Kürzere Prüfzeiten

Die Zweikanal-Technologie macht den PACE6000E damit zu einer besonders leistungsfähigen Lösung für moderne End-of-Line-Prüfstände, in denen unterschiedliche Produkte effizient, präzise und automatisiert geprüft werden müssen.

Auto-Ranging bei wechselnden Druckbereichen

In vielen Produktionsbetrieben müssen auf einem Prüfstand unterschiedliche Produktvarianten geprüft werden. Dabei unterscheiden sich die Prüflinge häufig nicht nur mechanisch oder elektrisch, sondern auch hinsichtlich ihrer Druckbereiche. Während ein Sensor beispielsweise im Bereich von wenigen hundert Millibar arbeitet, kann ein anderer Prüfling für mehrere Dutzend bar ausgelegt sein.

Genau in solchen Anwendungen zeigt die Auto-Ranging-Funktion des PACE6000E Präzisions-Druckcontrollers ihre größten Vorteile. Das System kann automatisch den optimalen Druckbereich auswählen und so die Prüfgenauigkeit erhöhen, ohne dass ein manueller Eingriff erforderlich ist.

Dadurch werden Produktwechsel vereinfacht und gleichzeitig die Prüfabläufe beschleunigt.

Was bedeutet Auto-Ranging?

Auto-Ranging bezeichnet die automatische Auswahl des am besten geeigneten Druckbereichs für eine bestimmte Prüfaufgabe. Statt einen einzigen großen Druckbereich für alle Anwendungen zu verwenden, nutzt der Druckcontroller immer denjenigen Regelkanal, der die höchste Genauigkeit und Auflösung bietet.

Dies wird durch die Zweikanal-Technologie des PACE6000E ermöglicht.

Regelmodul Druckbereich
CM3 Modul A 0 … 1 bar
CM3 Modul B 0 … 70 bar

Je nach angefahrenem Prüfdruck wählt das System automatisch das optimale Regelmodul aus.

Warum ist Auto-Ranging in End-of-Line-Prüfständen sinnvoll?

Produktionsprüfstände müssen häufig verschiedene Produktvarianten nacheinander testen. Ohne Auto-Ranging müssten hierfür entweder mehrere Druckcontroller eingesetzt oder Prüfstände regelmäßig umgerüstet werden.

Beides verursacht zusätzliche Kosten und erhöht den Aufwand im Produktionsbetrieb.

Mit Auto-Ranging können dagegen unterschiedliche Druckbereiche innerhalb eines einzigen Systems genutzt werden.

Produkt Prüfdruck Automatisch gewählter Bereich
Drucksensor 0,2 bar 0 … 1 bar
Drucksensor 0,8 bar 0 … 1 bar
Drucktransmitter 10 bar 0 … 70 bar
Drucktransmitter 50 bar 0 … 70 bar

Der Bediener oder die Prüfsoftware müssen sich dabei nicht um die Auswahl des Druckbereichs kümmern.

Verbesserte Messgenauigkeit

Ein wesentlicher Vorteil von Auto-Ranging liegt in der verbesserten Messperformance. Die Genauigkeit eines Druckregelsystems hängt nicht nur vom Sensor selbst ab, sondern auch davon, wie gut der gewählte Messbereich zum tatsächlichen Prüfdruck passt.

Wird ein sehr kleiner Prüfdruck mit einem großen Druckbereich erzeugt, geht Auflösung verloren. Auto-Ranging verhindert dieses Problem automatisch.

  • Höhere Auflösung
  • Bessere Wiederholbarkeit
  • Niedrigere Messunsicherheit
  • Optimale Nutzung der Regelmodule
  • Konstante Prüfqualität

Weniger Bedienereingriffe

Jeder manuelle Eingriff in einen automatisierten Prüfprozess kostet Zeit und birgt Fehlerpotenzial. Auto-Ranging reduziert diese Eingriffe erheblich.

Der Prüfstand kann verschiedene Produkte automatisch erkennen und die passende Prüfsequenz starten. Der PACE6000E übernimmt anschließend die optimale Druckbereichsauswahl selbstständig.

Ohne Auto-Ranging Mit Auto-Ranging
Manuelle Bereichsauswahl Automatische Auswahl
Höherer Schulungsaufwand Einfachere Bedienung
Größeres Fehlerrisiko Weniger Bedienfehler
Längere Umrüstzeiten Schnellere Produktwechsel

Besonders interessant bei variantenreicher Fertigung

Je größer die Anzahl unterschiedlicher Produkte in einer Fertigung ist, desto stärker wirkt sich Auto-Ranging auf Produktivität und Prüfqualität aus.

Hersteller von Drucksensoren, Drucktransmittern, Ventilen oder pneumatischen Baugruppen können mit einem einzigen Prüfstand unterschiedliche Produktfamilien prüfen, ohne Hardwareänderungen durchführen zu müssen.

Dadurch werden Investitionskosten reduziert und die Flexibilität der Fertigung deutlich erhöht.

Für viele moderne End-of-Line-Prüfstände gehört Auto-Ranging deshalb mittlerweile zu den wichtigsten Funktionen eines Druckcontrollers. In Kombination mit seiner Zweikanal-Technologie macht dies den PACE6000E zu einer besonders leistungsfähigen Lösung für automatisierte Produktionsprüfungen.

Integration in automatisierte Produktionsprüfstände

Eine hohe Druckregelgenauigkeit allein reicht für moderne End-of-Line-Prüfungen nicht aus. Ebenso wichtig ist die nahtlose Integration des Druckcontrollers in bestehende Prüfstände, Produktionslinien und Automatisierungssysteme. Nur wenn die Kommunikation zwischen Prüfsoftware, Steuerung und Druckcontroller zuverlässig funktioniert, lassen sich vollständig automatisierte Prüfprozesse realisieren.

Der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller wurde genau für diese Anforderungen entwickelt. Durch seine umfangreichen Kommunikationsschnittstellen und seine Automatisierungsfunktionen lässt er sich problemlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren.

Dadurch kann der Druckcontroller vollständig von einer Prüfsoftware oder SPS gesteuert werden, ohne dass ein Bediener eingreifen muss.

Automatisierte Prüfabläufe ohne Bedienereingriffe

In modernen Fertigungsanlagen werden Prüfungen häufig direkt in den Produktionsprozess integriert. Sobald ein Prüfling die Prüfstation erreicht, startet die Prüfsoftware automatisch den entsprechenden Testablauf.

Der Druckcontroller übernimmt anschließend die Druckerzeugung und Druckregelung. Nach Abschluss der Prüfung werden die Ergebnisse automatisch gespeichert und ausgewertet.

Ein typischer Ablauf sieht dabei wie folgt aus:

  1. Prüfling wird in die Prüfstation eingelegt
  2. Produktkennung wird automatisch erkannt
  3. Passendes Prüfprogramm wird geladen
  4. PACE6000E fährt die definierten Prüfdrucke an
  5. Messwerte werden erfasst und ausgewertet
  6. Prüfergebnis wird dokumentiert
  7. Freigabe oder Ausschleusung des Produkts

Der gesamte Prozess kann innerhalb weniger Sekunden vollständig automatisiert ablaufen.

Kommunikation mit SPS und Prüfsoftware

In den meisten Produktionsanlagen übernimmt eine SPS oder eine zentrale Prüfsoftware die Steuerung des Prüfstands. Der Druckcontroller fungiert dabei als präzise Druckquelle und liefert gleichzeitig die Referenzwerte für die Bewertung des Prüflings.

Systemkomponente Aufgabe
Prüfsoftware Steuerung des Prüfablaufs
SPS Anlagensteuerung
PACE6000E Druckregelung und Referenzdruck
Messsystem Erfassung der Prüflingsdaten
Datenbank Dokumentation der Ergebnisse

Durch diese klare Aufgabenverteilung entsteht ein leistungsfähiges und skalierbares Prüfsystem.

Ideal für Inline- und Offline-Prüfstände

Der PACE6000E kann sowohl in Inline-Prüfstände innerhalb der Produktionslinie als auch in separate Prüfstationen integriert werden.

  • Automatische Fertigungslinien
  • Roboterzellen
  • Halbautomatische Prüfplätze
  • Laborprüfstände
  • Kalibrierstationen
  • End-of-Line-Prüfstände

Dadurch eignet sich das System sowohl für kleine Fertigungsserien als auch für hochautomatisierte Großserienproduktionen.

Hohe Verfügbarkeit für den 24/7-Betrieb

Produktionsanlagen arbeiten häufig im Mehrschichtbetrieb oder sogar rund um die Uhr. Die eingesetzten Komponenten müssen daher zuverlässig funktionieren und über lange Zeiträume stabile Ergebnisse liefern.

Die digitale Regelarchitektur des PACE6000E wurde speziell für solche Daueranwendungen entwickelt. Kurze Reaktionszeiten, hohe Stabilität und geringe Drift unterstützen einen störungsfreien Betrieb auch bei hohen Stückzahlen.

Anforderung Nutzen für den Prüfstand
24/7-Betrieb Hohe Anlagenverfügbarkeit
Schnelle Kommunikation Kürzere Prüfzeiten
Automatisierte Abläufe Weniger Bedienaufwand
Hohe Regelstabilität Konstante Prüfergebnisse
Dokumentierbarkeit Rückverfolgbarkeit der Produktion

Die einfache Integration in bestehende Automatisierungsumgebungen ist einer der Hauptgründe, warum der PACE6000E heute in zahlreichen automatisierten End-of-Line-Prüfständen eingesetzt wird. Er verbindet präzise Druckregelung mit moderner Kommunikationstechnik und ermöglicht dadurch effiziente, reproduzierbare und vollständig dokumentierte Prüfprozesse.

Schnittstellen und Kommunikation mit Prüfsoftware

Die Leistungsfähigkeit eines automatisierten End-of-Line-Prüfstands wird nicht allein durch die Druckregelung bestimmt. Ebenso entscheidend ist die Kommunikation zwischen Prüfsoftware, Steuerungssystem und Druckcontroller. Nur wenn alle Komponenten zuverlässig miteinander kommunizieren, lassen sich schnelle, reproduzierbare und vollständig dokumentierte Prüfprozesse realisieren.

Der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller wurde speziell für die Integration in moderne Automatisierungsumgebungen entwickelt. Er unterstützt verschiedene Kommunikationsschnittstellen und lässt sich dadurch problemlos in bestehende Produktions- und Prüfsysteme integrieren.

Zentrale Rolle des Druckcontrollers im Prüfstand

In einem automatisierten Prüfstand übernimmt der Druckcontroller die Aufgabe, definierte Druckwerte bereitzustellen und diese präzise zu regeln. Die übergeordnete Prüfsoftware steuert den Prüfablauf und wertet die Messergebnisse aus.

Der PACE6000E fungiert dabei als hochpräzise Druckquelle und Referenzsystem.

Komponente Aufgabe
Prüfsoftware Steuerung und Auswertung
SPS Anlagenlogik und Ablaufsteuerung
PACE6000E Druckregelung und Referenzdruck
Prüfling Zu testendes Produkt
Datenbank Speicherung der Prüfergebnisse

Durch diese Struktur lassen sich Prüfungen vollständig automatisieren und dokumentieren.

Verfügbare Kommunikationsschnittstellen

Der PACE6000E bietet mehrere Schnittstellen für die Einbindung in Prüfstände und Automatisierungssysteme. Dadurch können sowohl einfache Prüfplätze als auch komplexe Produktionsanlagen realisiert werden.

Schnittstelle Typische Anwendung
Ethernet Netzwerkbasierte Prüfstände
USB Direkte Verbindung zum Prüf-PC
RS232 Bestehende Automatisierungssysteme
IEEE-488 / GPIB (optional) Kalibrier- und Laboranwendungen

Dadurch kann der Druckcontroller flexibel in unterschiedlichste Systemarchitekturen integriert werden.

Steuerung über SCPI-Befehle

Für die Automatisierung unterstützt der PACE6000E standardisierte SCPI-Befehle (Standard Commands for Programmable Instruments). Diese haben sich seit vielen Jahren in Mess- und Prüfsystemen etabliert.

Über SCPI kann die Prüfsoftware beispielsweise:

  • Drucksollwerte vorgeben
  • Druckprofile starten
  • Messwerte auslesen
  • Statusinformationen abrufen
  • Lecktests ausführen
  • Schaltertests automatisieren

Dadurch lassen sich auch komplexe Prüfabläufe ohne proprietäre Softwarelösungen realisieren.

Automatische Datenerfassung

Ein großer Vorteil automatisierter Prüfstände besteht in der lückenlosen Dokumentation aller Prüfergebnisse. Jede Prüfung kann automatisch gespeichert und dem jeweiligen Produkt zugeordnet werden.

Dies verbessert nicht nur die Qualitätssicherung, sondern unterstützt auch die Rückverfolgbarkeit im Reklamationsfall.

Erfasste Daten Nutzen
Prüfdruck Nachweis der Prüfung
Messwerte Qualitätsbewertung
Zeitstempel Rückverfolgbarkeit
Seriennummer Produktzuordnung
Prüfergebnis Freigabe oder Ausschuss

Grundlage für Industrie 4.0

Immer mehr Unternehmen digitalisieren ihre Fertigungsprozesse. Produktionsdaten sollen in Echtzeit verfügbar sein und automatisch in Qualitäts- oder ERP-Systeme übertragen werden.

Durch seine modernen Kommunikationsschnittstellen lässt sich der PACE6000E problemlos in solche Industrie-4.0-Konzepte integrieren. Prüfstände werden dadurch zu einem aktiven Bestandteil der digitalen Fertigung.

Die Kombination aus präziser Druckregelung, standardisierten Kommunikationsprotokollen und einfacher Integration macht den PACE6000E zu einer leistungsfähigen Plattform für moderne automatisierte End-of-Line-Prüfungen und Produktionsprüfstände.

Typischer Ablauf einer End-of-Line-Druckprüfung

Eine End-of-Line-Prüfung soll sicherstellen, dass jedes gefertigte Produkt die definierten Qualitätsanforderungen erfüllt, bevor es ausgeliefert oder in den nächsten Produktionsschritt übergeben wird. Damit dies bei hohen Stückzahlen wirtschaftlich möglich ist, werden die Prüfabläufe heute weitgehend automatisiert.

Der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller übernimmt dabei die Aufgabe, die erforderlichen Prüfdrucke schnell und präzise bereitzustellen. Die Prüfsoftware steuert den Ablauf, wertet die Ergebnisse aus und dokumentiert sämtliche Prüfdaten automatisch.

Ob Drucksensor, Drucktransmitter, Ventil oder komplette Baugruppe – der grundsätzliche Ablauf einer automatisierten Druckprüfung ist meist sehr ähnlich.

1. Einlegen oder Zuführen des Prüflings

Zunächst wird der Prüfling in die Prüfstation eingelegt oder automatisch über die Produktionslinie zugeführt. Anschließend erfolgt die Verbindung mit den benötigten Druckanschlüssen sowie gegebenenfalls elektrischen Schnittstellen.

Je nach Automatisierungsgrad erfolgt dieser Schritt manuell, halbautomatisch oder vollständig automatisiert durch Roboter oder Handlingsysteme.

2. Identifikation des Produkts

Vor Beginn der Prüfung wird der Prüfling eindeutig identifiziert. Dies erfolgt häufig über:

  • Barcode
  • QR-Code
  • Seriennummer
  • RFID-Systeme
  • Produktionsauftrag

Die Prüfsoftware lädt anschließend automatisch das passende Prüfprogramm.

Produktmerkmal Verwendung im Prüfstand
Seriennummer Rückverfolgbarkeit
Produkttyp Auswahl des Prüfprogramms
Fertigungscharge Qualitätssicherung
Kundenvariante Prüfparameter

3. Automatischer Druckaufbau

Nach dem Start der Prüfung erzeugt der PACE6000E automatisch die vorgegebenen Prüfdrucke. Durch seine schnelle Regelcharakteristik werden die Sollwerte innerhalb kürzester Zeit erreicht.

Je nach Anwendung können verschiedene Druckstufen automatisch angefahren werden.

Prüfschritt Beispiel
Nullpunktprüfung 0 bar
Funktionsprüfung 25 % Messbereich
Funktionsprüfung 50 % Messbereich
Funktionsprüfung 100 % Messbereich
Druckhalteprüfung Definierter Prüfdruck

4. Erfassung der Prüfdaten

Sobald der gewünschte Druck stabil anliegt, beginnt die eigentliche Messung. Dabei werden die Ausgangssignale des Prüflings erfasst und mit den Referenzwerten des Druckcontrollers verglichen.

Abhängig vom Produkt können unterschiedliche Kriterien bewertet werden:

  • Messabweichung
  • Linearität
  • Hysterese
  • Wiederholbarkeit
  • Dichtheit
  • Schaltpunkte
  • Ansprechverhalten

5. Automatische Gut-/Schlecht-Bewertung

Nach Abschluss der Messung vergleicht die Prüfsoftware die Ergebnisse mit den hinterlegten Grenzwerten.

Innerhalb weniger Millisekunden erfolgt die Entscheidung, ob der Prüfling die Anforderungen erfüllt.

Prüfergebnis Aktion
i.O. Freigabe zur Auslieferung
n.i.O. Ausschleusung oder Nacharbeit
Grenzwertig Zusätzliche Prüfung

6. Dokumentation und Rückverfolgbarkeit

Alle Prüfergebnisse werden automatisch gespeichert und dem jeweiligen Produkt zugeordnet. Dadurch entsteht eine vollständige Dokumentation des Fertigungsprozesses.

Diese Daten können für Qualitätsnachweise, Kundenanforderungen oder Audits verwendet werden.

  • Prüfdrucke
  • Messwerte
  • Zeitstempel
  • Seriennummern
  • Prüfergebnisse
  • Bedienerinformationen

7. Freigabe des Produkts

Nach erfolgreicher Prüfung wird der Prüfling automatisch freigegeben und verlässt die Prüfstation. Bei fehlerhaften Produkten kann eine automatische Ausschleusung oder Nacharbeitsstation angesteuert werden.

Der gesamte Prüfprozess dauert in vielen Anwendungen nur wenige Sekunden und kann rund um die Uhr automatisiert durchgeführt werden.

Genau diese Kombination aus schneller Druckregelung, automatischer Datenerfassung und hoher Wiederholbarkeit macht den PACE6000E zu einer idealen Lösung für moderne End-of-Line-Prüfstände in Industrie, Medizintechnik, Automobilindustrie und Prozessinstrumentierung.

Praxisbeispiel: Druckprüfung von Sensorbaugruppen vor der Auslieferung

Ein typisches Einsatzgebiet für End-of-Line-Prüfstände ist die Fertigung von Drucksensoren und Drucktransmittern. Bevor die Geräte das Werk verlassen, müssen sie nachweisen, dass sie innerhalb der spezifizierten Genauigkeit arbeiten und unter definierten Druckbedingungen korrekt reagieren.

Da moderne Produktionslinien häufig mehrere hundert oder sogar mehrere tausend Geräte pro Tag fertigen, muss die Prüfung nicht nur präzise, sondern auch sehr schnell erfolgen. Genau hier kommen automatisierte Prüfstände mit dem PACE6000E Präzisions-Druckcontroller zum Einsatz.

Ausgangssituation

Ein Hersteller produziert elektronische Drucktransmitter für industrielle Anwendungen. Die Geräte werden in unterschiedlichen Druckbereichen ausgeliefert:

Produktvariante Messbereich
Typ A 0 … 1 bar
Typ B 0 … 10 bar
Typ C 0 … 16 bar
Typ D 0 … 70 bar

Vor dem Versand muss jedes Gerät automatisch geprüft und dokumentiert werden.

Der Prüfablauf

Nach dem Einlegen des Sensors erkennt die Prüfsoftware automatisch die Produktvariante und startet das entsprechende Prüfprogramm.

Der PACE6000E fährt anschließend mehrere Prüfdrucke an, die als Referenzpunkte für die Bewertung des Sensors dienen.

Prüfpunkt Druckwert
Nullpunkt 0 % FS
Punkt 1 25 % FS
Punkt 2 50 % FS
Punkt 3 75 % FS
Endpunkt 100 % FS

Während der Druckcontroller die einzelnen Druckstufen automatisch anfährt, werden die Ausgangssignale des Sensors erfasst und mit den Referenzwerten verglichen.

Automatische Bewertung

Die Prüfsoftware überprüft sämtliche Messpunkte unmittelbar nach der Messung. Liegen alle Werte innerhalb der vorgegebenen Toleranzen, wird das Gerät automatisch freigegeben.

Bei Abweichungen erfolgt eine automatische Ausschleusung oder Weiterleitung zur Nacharbeit.

Prüfkriterium Bewertung
Nullpunkt Innerhalb Toleranz
Linearität Innerhalb Toleranz
Hysterese Innerhalb Toleranz
Ausgangssignal Innerhalb Toleranz
Gesamtbewertung i.O. / n.i.O.

Warum der PACE6000E hier Vorteile bietet

Die hohe Regelgeschwindigkeit des PACE6000E verkürzt die Zeit bis zum Erreichen jedes Prüfdrucks. Gleichzeitig sorgt die stabile Druckhaltung dafür, dass die Messwerte des Sensors unter konstanten Bedingungen aufgenommen werden können.

Besonders bei hohen Stückzahlen ergeben sich dadurch erhebliche Vorteile:

  • Kürzere Prüfzeiten
  • Höherer Durchsatz pro Schicht
  • Weniger Ausschuss
  • Bessere Vergleichbarkeit der Messergebnisse
  • Automatische Dokumentation
  • Hohe Rückverfolgbarkeit

Mehrere Produktvarianten auf demselben Prüfstand

Durch die Zweikanal-Technologie und die Möglichkeit unterschiedlicher Regelmodule können häufig mehrere Sensorfamilien auf demselben Prüfstand geprüft werden.

Der Wechsel zwischen verschiedenen Druckbereichen erfolgt automatisch über die Prüfsoftware. Zusätzliche Hardwareänderungen sind in vielen Fällen nicht erforderlich.

Ohne Auto-Ranging Mit PACE6000E
Mehrere Referenzgeräte Ein System
Häufige Umrüstung Automatische Bereichsauswahl
Mehr Bedienaufwand Vollautomatischer Ablauf
Höhere Prüfkosten Niedrigere Betriebskosten

Dieses Praxisbeispiel zeigt, warum moderne Sensorhersteller zunehmend auf automatisierte End-of-Line-Prüfstände mit dem PACE6000E setzen. Die Kombination aus hoher Genauigkeit, schneller Druckregelung und einfacher Automatisierung ermöglicht eine wirtschaftliche und zugleich zuverlässige Qualitätskontrolle direkt am Ende der Fertigung.

Vorteile gegenüber manueller Druckprüfung

In vielen Unternehmen werden Druckprüfungen noch immer teilweise oder vollständig manuell durchgeführt. Der Bediener erzeugt den Prüfdruck, liest Messwerte ab und dokumentiert die Ergebnisse. Dieses Vorgehen funktioniert bei kleinen Stückzahlen zwar oft ausreichend, stößt jedoch bei steigenden Produktionsmengen schnell an seine Grenzen.

Moderne End-of-Line-Prüfstände mit dem PACE6000E Präzisions-Druckcontroller automatisieren diese Abläufe weitgehend und bieten dadurch deutliche Vorteile hinsichtlich Geschwindigkeit, Genauigkeit und Prozesssicherheit.

Konstante Prüfbedingungen für jeden Prüfling

Ein wesentlicher Nachteil manueller Prüfungen besteht darin, dass das Ergebnis häufig vom jeweiligen Bediener abhängt. Unterschiedliche Vorgehensweisen, Ablesefehler oder variierende Wartezeiten können die Messergebnisse beeinflussen.

Ein automatisierter Prüfstand arbeitet dagegen immer nach denselben Parametern.

Manuelle Prüfung Automatisierte Prüfung
Bedienerabhängig Standardisierte Abläufe
Unterschiedliche Vorgehensweisen Identische Prüfsequenzen
Schwankende Ergebnisse Hohe Wiederholbarkeit
Manuelle Dokumentation Automatische Datenerfassung

Dadurch werden die Prüfergebnisse besser vergleichbar und die Prozesssicherheit steigt.

Deutlich kürzere Prüfzeiten

Bei manuellen Prüfungen müssen Druckpunkte häufig einzeln angefahren und dokumentiert werden. Dieser Ablauf kostet Zeit und bindet Personal.

Der PACE6000E kann Druckpunkte dagegen automatisch anfahren und innerhalb eines Prüfprogramms vollständig selbstständig abarbeiten.

  • Schneller Druckaufbau
  • Automatische Druckregelung
  • Automatische Auswertung
  • Automatische Dokumentation
  • Kürzere Taktzeiten

Gerade bei hohen Stückzahlen entstehen dadurch erhebliche Produktivitätsvorteile.

Weniger Bedienfehler

Jeder manuelle Eingriff stellt eine potenzielle Fehlerquelle dar. Falsch eingestellte Druckwerte, Übertragungsfehler bei Messwerten oder fehlerhafte Dokumentationen können die Qualität der Prüfung beeinträchtigen.

Automatisierte Prüfstände minimieren diese Risiken durch standardisierte Prüfabläufe.

Mögliche Fehlerquelle Automatisierte Lösung
Falscher Prüfdruck Automatische Druckvorgabe
Ablesefehler Digitale Datenerfassung
Dokumentationsfehler Automatische Speicherung
Falsches Prüfprogramm Automatische Produkterkennung

Vollständige Rückverfolgbarkeit

In vielen Branchen müssen Prüfergebnisse über Jahre nachvollziehbar gespeichert werden. Eine manuelle Dokumentation ist dabei oft aufwendig und fehleranfällig.

Automatisierte Prüfstände speichern dagegen sämtliche Prüfdaten direkt in Datenbanken oder Qualitätssicherungssystemen.

  • Seriennummern
  • Prüfdrucke
  • Messwerte
  • Zeitstempel
  • Prüfergebnisse
  • Produktionsdaten

Dadurch können Qualitätsnachweise, Reklamationen und Audits deutlich einfacher bearbeitet werden.

Wirtschaftliche Vorteile

Neben den technischen Vorteilen spielt auch die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle. Automatisierte Prüfstände ermöglichen einen höheren Durchsatz bei gleichzeitig sinkendem Personalaufwand.

Vorteil Auswirkung
Kürzere Prüfzeiten Mehr Produkte pro Schicht
Weniger Ausschuss Niedrigere Qualitätskosten
Automatische Dokumentation Geringerer Verwaltungsaufwand
Weniger Bedienfehler Höhere Prozesssicherheit
Höhere Anlagenverfügbarkeit Bessere Auslastung

Besonders bei mittleren und großen Stückzahlen amortisiert sich die Investition in einen automatisierten End-of-Line-Prüfstand häufig innerhalb kurzer Zeit.

Die Kombination aus schneller Druckregelung, automatisierter Datenerfassung und hoher Wiederholbarkeit macht den PACE6000E daher zu einer leistungsfähigen Alternative gegenüber manuellen Druckprüfungen und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produktionsqualität nachhaltig zu verbessern.

Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Dokumentation

In modernen Produktionsbetrieben endet die Qualitätskontrolle nicht mit einer erfolgreichen Prüfung. Ebenso wichtig ist die lückenlose Dokumentation der Prüfergebnisse. Kunden, Zertifizierungsstellen und interne Qualitätsabteilungen erwarten heute eine vollständige Rückverfolgbarkeit sämtlicher Fertigungs- und Prüfprozesse.

Automatisierte End-of-Line-Prüfstände mit dem PACE6000E Präzisions-Druckcontroller unterstützen Unternehmen dabei, diese Anforderungen effizient zu erfüllen. Sämtliche Prüfdaten können automatisch erfasst, gespeichert und einzelnen Produkten eindeutig zugeordnet werden.

Warum Rückverfolgbarkeit immer wichtiger wird

In vielen Branchen müssen Hersteller jederzeit nachweisen können, unter welchen Bedingungen ein Produkt geprüft wurde. Dies betrifft insbesondere sicherheitsrelevante Anwendungen, hochpräzise Messgeräte sowie Produkte mit langen Lebenszyklen.

Kann ein Hersteller die Prüfungen nicht eindeutig dokumentieren, entstehen im Reklamationsfall häufig erhebliche Kosten und Risiken.

Typische Anforderungen sind:

  • Nachweis durchgeführter Prüfungen
  • Zuordnung zu Seriennummern
  • Speicherung von Messwerten
  • Auditfähigkeit
  • Reklamationsbearbeitung
  • Normen- und Zertifizierungsvorgaben

Welche Daten werden gespeichert?

Bei einer automatisierten Druckprüfung können zahlreiche Informationen automatisch erfasst werden. Die Daten stehen unmittelbar nach der Prüfung für Auswertungen oder Qualitätsberichte zur Verfügung.

Gespeicherte Information Nutzen
Seriennummer Eindeutige Produktidentifikation
Prüfdrucke Nachweis der Prüfbedingungen
Messwerte Qualitätsnachweis
Zeitstempel Chronologische Rückverfolgung
Prüfergebnis Freigabe oder Ausschuss
Prüfprogramm Dokumentation der Testparameter

Diese Informationen können lokal gespeichert oder direkt an übergeordnete Qualitäts- und ERP-Systeme übertragen werden.

Unterstützung bei Audits und Zertifizierungen

Viele Unternehmen arbeiten nach Qualitätsmanagementsystemen wie ISO 9001 oder branchenspezifischen Normen. Regelmäßige Audits verlangen häufig den Nachweis, dass Prüfungen nachvollziehbar dokumentiert wurden.

Automatisierte Prüfstände erleichtern diese Aufgabe erheblich, da sämtliche Daten digital verfügbar sind.

Anforderung Nutzen der automatisierten Dokumentation
ISO 9001 Nachvollziehbare Qualitätsnachweise
Kundenaudits Schneller Datenzugriff
Reklamationen Eindeutige Rückverfolgung
Produktfreigaben Dokumentierte Prüfergebnisse

Qualitätssicherung in Echtzeit

Ein weiterer Vorteil digitaler Prüfdaten besteht darin, dass Qualitätsabweichungen frühzeitig erkannt werden können. Werden die Ergebnisse laufend ausgewertet, lassen sich Trends oder Produktionsprobleme häufig erkennen, bevor größere Ausschussmengen entstehen.

Beispiele hierfür sind:

  • Drift von Sensoren
  • Veränderte Fertigungstoleranzen
  • Werkzeugverschleiß
  • Montageprobleme
  • Undichtigkeiten in Baugruppen

Dadurch entwickelt sich die End-of-Line-Prüfung von einer reinen Kontrollinstanz zu einem wichtigen Werkzeug der Prozessüberwachung.

Weniger Papier, mehr Transparenz

Früher wurden Prüfergebnisse häufig auf Papier dokumentiert oder manuell in Datenbanken übertragen. Dies war zeitaufwendig und fehleranfällig.

Moderne Prüfstände erzeugen die Dokumentation automatisch und stellen die Daten sofort für Auswertungen bereit. Dadurch sinkt der Verwaltungsaufwand erheblich und die Transparenz im gesamten Fertigungsprozess steigt.

Die Kombination aus automatischer Datenerfassung, hoher Druckregelgenauigkeit und einfacher Integration in bestehende IT-Systeme macht den PACE6000E zu einem wichtigen Baustein moderner Qualitätssicherungs- und Dokumentationskonzepte in der industriellen Fertigung.

Wann lohnt sich ein automatisierter End-of-Line-Prüfstand?

Nicht jede Fertigung benötigt sofort einen vollautomatischen Prüfstand. Bei kleinen Stückzahlen oder sehr einfachen Produkten können manuelle Prüfungen durchaus ausreichend sein. Mit steigenden Produktionsmengen, höheren Qualitätsanforderungen und zunehmender Variantenvielfalt stoßen manuelle Prozesse jedoch schnell an ihre Grenzen.

Ein automatisierter End-of-Line-Prüfstand schafft hier Abhilfe. Er sorgt für reproduzierbare Prüfbedingungen, reduziert Bedienereinflüsse und ermöglicht eine deutlich höhere Produktivität.

Besonders in Verbindung mit einem leistungsfähigen Druckcontroller wie dem PACE6000E lassen sich Prüfprozesse standardisieren und langfristig wirtschaftlicher gestalten.

Steigende Stückzahlen erhöhen den Nutzen

Je mehr Produkte pro Tag geprüft werden müssen, desto stärker wirken sich die Vorteile der Automatisierung aus. Bereits wenige Sekunden Zeitersparnis pro Prüfling können über ein Jahr betrachtet erhebliche Kapazitätsgewinne ermöglichen.

Produktionsvolumen Nutzen eines automatisierten Prüfstands
Kleine Stückzahlen Begrenzt
Mittlere Stückzahlen Hoch
Großserienfertigung Sehr hoch

Insbesondere bei Mehrschichtbetrieb oder 24/7-Fertigung entstehen dadurch erhebliche wirtschaftliche Vorteile.

Hohe Qualitätsanforderungen

In vielen Branchen werden die Anforderungen an Qualität und Dokumentation immer strenger. Kunden erwarten heute häufig eine vollständige Rückverfolgbarkeit sämtlicher Prüfergebnisse.

Ein automatisierter Prüfstand unterstützt diese Anforderungen durch:

  • Automatische Datenerfassung
  • Standardisierte Prüfabläufe
  • Reproduzierbare Messergebnisse
  • Digitale Dokumentation
  • Auditfähige Prüfprotokolle

Dadurch steigt nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch die Sicherheit im Reklamationsfall.

Viele Produktvarianten auf einer Fertigungslinie

Moderne Produktionslinien fertigen häufig unterschiedliche Produktvarianten. Diese unterscheiden sich oft hinsichtlich Druckbereich, Ausgangssignal oder Prüfspezifikation.

Manuelle Prüfungen führen in solchen Fällen schnell zu erhöhtem Aufwand und steigender Fehlerwahrscheinlichkeit.

Situation Nutzen der Automatisierung
Viele Produktvarianten Automatische Prüfprogrammauswahl
Unterschiedliche Druckbereiche Auto-Ranging und Zweikanal-Technologie
Häufige Produktwechsel Weniger Umrüstungen
Hohe Stückzahlen Kürzere Taktzeiten

Gerade hier spielt die Flexibilität des PACE6000E ihre Stärken aus.

Reduzierung von Ausschuss und Nacharbeit

Fehlerhafte Produkte verursachen nicht nur Materialkosten. Hinzu kommen Nacharbeitskosten, Lieferverzögerungen und mögliche Reklamationen beim Kunden.

Durch die frühzeitige Erkennung von Abweichungen direkt am Ende der Fertigung können viele dieser Kosten vermieden werden.

  • Weniger Ausschuss
  • Weniger Nacharbeit
  • Frühzeitige Fehlererkennung
  • Höhere Kundenzufriedenheit
  • Geringere Qualitätskosten

Wann rechnet sich die Investition?

Die Wirtschaftlichkeit hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen insbesondere die Stückzahl, die Prüfzeit pro Produkt, die Anzahl der Produktvarianten und die Qualitätsanforderungen.

In vielen Fällen amortisiert sich ein automatisierter Prüfstand bereits nach kurzer Zeit durch:

Einsparung Wirkung
Weniger Personalaufwand Niedrigere Betriebskosten
Kürzere Prüfzeiten Höherer Durchsatz
Weniger Ausschuss Materialeinsparung
Automatische Dokumentation Geringerer Verwaltungsaufwand
Weniger Reklamationen Höhere Kundenzufriedenheit

Fazit für Produktionsbetriebe

Ein automatisierter End-of-Line-Prüfstand lohnt sich insbesondere dann, wenn hohe Stückzahlen produziert werden, mehrere Produktvarianten geprüft werden müssen oder umfangreiche Dokumentationsanforderungen bestehen.

Durch die Kombination aus schneller Druckregelung, Zweikanal-Technologie, Auto-Ranging und einfacher Automatisierung bietet der PACE6000E eine leistungsfähige Grundlage für moderne Produktionsprüfstände und hilft Unternehmen dabei, Qualität, Produktivität und Prozesssicherheit gleichzeitig zu steigern.

PACE6000E oder PACE5000E – welches System ist für End-of-Line-Prüfungen sinnvoll?

Sowohl der PACE5000E als auch der PACE6000E basieren auf derselben Druckcontroller-Plattform und nutzen die gleichen CM- und CM3-Regelmodule. Beide Systeme bieten eine hohe Druckregelgenauigkeit, schnelle Regelzeiten und umfangreiche Automatisierungsmöglichkeiten.

Dennoch gibt es Unterschiede, die bei der Planung eines End-of-Line-Prüfstands berücksichtigt werden sollten. Welche Lösung die bessere Wahl ist, hängt vor allem von den Prüfanforderungen, den eingesetzten Druckbereichen und dem gewünschten Automatisierungsgrad ab.

Wann reicht der PACE5000E aus?

Der PACE5000E ist ein einkanaliger Präzisions-Druckcontroller. Für viele Produktionsanwendungen ist dies vollkommen ausreichend.

Insbesondere wenn immer derselbe Druckbereich geprüft wird und keine automatische Bereichsumschaltung benötigt wird, bietet der PACE5000E eine wirtschaftliche Lösung.

Typische Anwendungen sind:

  • Prüfung einer einzelnen Sensorserie
  • Gleichbleibende Druckbereiche
  • Kleine bis mittlere Produktionsmengen
  • Einfache Prüfstände
  • Manuelle oder halbautomatische Prüfplätze
Anforderung PACE5000E
Ein Druckbereich Ideal geeignet
Einfache Automatisierung Ja
Niedrige Investitionskosten Vorteilhaft
Platzbedarf Sehr kompakt

Für viele Standard-End-of-Line-Prüfungen ist der PACE5000E daher bereits eine sehr leistungsfähige Lösung.

Wann spielt der PACE6000E seine Stärken aus?

Der PACE6000E wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen mehrere Druckbereiche, hohe Flexibilität oder ein hoher Automatisierungsgrad gefordert werden.

Durch die Möglichkeit, zwei unabhängige Regelmodule gleichzeitig zu betreiben, können unterschiedliche Druckbereiche innerhalb eines Systems genutzt werden.

Dadurch ergeben sich erhebliche Vorteile in Produktionsumgebungen mit mehreren Produktvarianten.

  • Mehrere Produktfamilien
  • Unterschiedliche Druckbereiche
  • Automatisierte Prüfstände
  • Kurze Taktzeiten
  • Hohe Flexibilität
  • Auto-Ranging-Funktion
Anforderung PACE6000E
Mehrere Druckbereiche Ideal geeignet
Auto-Ranging Ja
Zwei Regelmodule Ja
Hohe Variantenvielfalt Optimal
Maximale Automatisierung Optimal

Direkter Vergleich für End-of-Line-Prüfstände

Kriterium PACE5000E PACE6000E
Anzahl Regelkanäle 1 2
Maximale Anzahl Regelmodule 1 2
Auto-Ranging Nein Ja
Flexibilität Hoch Sehr hoch
Produktvarianten Begrenzt Optimal
Investitionskosten Niedriger Höher
Automatisierte Großserien Gut geeignet Ideal geeignet

Welche Lösung ist wirtschaftlicher?

Bei einer Fertigung mit nur einer Produktfamilie und einem festen Druckbereich ist der PACE5000E häufig die wirtschaftlichste Lösung.

Sobald jedoch unterschiedliche Druckbereiche geprüft werden müssen oder mehrere Produktvarianten auf demselben Prüfstand laufen, kann der PACE6000E seine Mehrkosten häufig durch kürzere Umrüstzeiten und höhere Produktivität kompensieren.

Gerade bei automatisierten End-of-Line-Prüfständen mit wechselnden Produkten bietet die Zweikanal-Technologie erhebliche Vorteile.

Fazit

Der PACE5000E ist die ideale Lösung für standardisierte Prüfaufgaben mit einem Druckbereich und bietet ein hervorragendes Verhältnis zwischen Leistung und Investitionskosten.

Der PACE6000E richtet sich dagegen an Anwender, die maximale Flexibilität, mehrere Druckbereiche und einen hohen Automatisierungsgrad benötigen. Für moderne End-of-Line-Prüfstände mit variantenreicher Produktion ist er häufig die leistungsfähigere und langfristig wirtschaftlichere Lösung.

Fazit: Mehr Prozesssicherheit und kürzere Prüfzeiten mit dem PACE6000E

Die End-of-Line-Prüfung hat sich in vielen Industriebereichen von einer einfachen Qualitätskontrolle zu einem zentralen Bestandteil moderner Fertigungsprozesse entwickelt. Steigende Qualitätsanforderungen, höhere Stückzahlen und zunehmende Dokumentationspflichten erfordern heute Prüfsysteme, die schnell, präzise und vollständig automatisierbar arbeiten.

Genau hier spielt der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller seine Stärken aus. Durch seine hohe Regelgeschwindigkeit, die Zweikanal-Technologie, Auto-Ranging sowie die umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten eignet er sich hervorragend für moderne End-of-Line-Prüfstände.

Unternehmen profitieren dabei nicht nur von einer höheren Prüfgenauigkeit, sondern auch von kürzeren Prüfzeiten und einer deutlich verbesserten Rückverfolgbarkeit der Ergebnisse.

Vorteil Nutzen in der Produktion
Schnelle Druckregelung Kürzere Taktzeiten
Hohe Druckstabilität Zuverlässige Prüfergebnisse
Zweikanal-Technologie Mehr Flexibilität
Auto-Ranging Automatische Druckbereichsauswahl
Automatisierung Weniger Bedienaufwand
Digitale Dokumentation Volle Rückverfolgbarkeit

Besonders in Fertigungen mit unterschiedlichen Produktvarianten, hohen Stückzahlen oder anspruchsvollen Qualitätsanforderungen lassen sich durch automatisierte End-of-Line-Prüfungen erhebliche Produktivitäts- und Qualitätsvorteile erzielen.

Der PACE6000E ermöglicht dabei:

  • Automatisierte Druckprüfungen
  • Präzise Sensor- und Transmittertests
  • Dichtheitsprüfungen
  • Funktionsprüfungen von Ventilen und Baugruppen
  • Vollständige Prüfdokumentation
  • Integration in Industrie-4.0-Umgebungen

Für Unternehmen, die ihre Qualitätskontrolle modernisieren und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit ihrer Fertigung verbessern möchten, stellt der PACE6000E eine leistungsfähige und zukunftssichere Lösung dar.

Die Kombination aus Präzision, Automatisierung und Flexibilität macht ihn zu einem der interessantesten Druckcontroller für moderne Produktionsprüfstände und automatisierte End-of-Line-Anwendungen.

Häufig gestellte Fragen zur End-of-Line-Prüfung mit dem PACE6000E

Was ist eine End-of-Line-Prüfung?

Eine End-of-Line-Prüfung (EOL-Prüfung) ist die abschließende Qualitätskontrolle eines Produkts unmittelbar vor der Auslieferung oder vor dem nächsten Produktionsschritt. Ziel ist die Überprüfung aller relevanten Funktionen und Spezifikationen.

Warum werden Druckprüfungen am Ende der Fertigung durchgeführt?

Druckprüfungen ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Leckagen, Funktionsfehlern, Kalibrierabweichungen oder Montageproblemen. Dadurch wird verhindert, dass fehlerhafte Produkte an Kunden ausgeliefert werden.

Welche Produkte können mit dem PACE6000E geprüft werden?

Typische Prüflinge sind Drucksensoren, Drucktransmitter, Druckschalter, Ventile, Druckregler, Pneumatik- und Hydraulikkomponenten sowie komplette Baugruppen und Systeme.

Welche Vorteile bietet der PACE6000E gegenüber manuellen Druckprüfungen?

Der PACE6000E ermöglicht automatisierte, reproduzierbare und dokumentierte Prüfabläufe. Dadurch werden Prüfzeiten verkürzt, Bedienfehler reduziert und die Rückverfolgbarkeit verbessert.

Kann der PACE6000E in automatisierte Prüfstände integriert werden?

Ja. Der PACE6000E wurde speziell für automatisierte Prüfstände entwickelt und lässt sich problemlos in SPS-, SCADA- und Prüfsoftwareumgebungen integrieren.

Welche Kommunikationsschnittstellen stehen zur Verfügung?

Je nach Konfiguration stehen Ethernet, USB, RS232 sowie optional IEEE-488/GPIB zur Verfügung. Dadurch kann der Druckcontroller in unterschiedlichste Automatisierungsumgebungen eingebunden werden.

Was bedeutet Auto-Ranging?

Auto-Ranging bezeichnet die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs. Der Druckcontroller nutzt dabei immer den Regelbereich mit der besten Auflösung und Genauigkeit für den aktuellen Prüfdruck.

Warum ist Auto-Ranging für End-of-Line-Prüfungen interessant?

Bei wechselnden Produktvarianten können unterschiedliche Druckbereiche automatisch genutzt werden. Dies reduziert Umrüstzeiten und verbessert gleichzeitig die Messperformance.

Wann ist die Zweikanal-Technologie des PACE6000E sinnvoll?

Die Zweikanal-Technologie ist besonders vorteilhaft, wenn mehrere Druckbereiche innerhalb eines Prüfstands benötigt werden oder verschiedene Produktfamilien geprüft werden müssen.

Kann der PACE6000E Druckhalte- und Dichtheitsprüfungen durchführen?

Ja. Durch die präzise Druckregelung und stabile Druckhaltung eignet sich der PACE6000E sehr gut für Dichtheitsprüfungen, Lecktests und Druckhalteprüfungen.

Wie schnell kann ein Prüfdruck aufgebaut werden?

Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom Prüfvolumen, den angeschlossenen Komponenten und dem Druckbereich ab. Der PACE6000E wurde jedoch speziell für schnelle Druckregelungen in automatisierten Prüfständen entwickelt.

Kann der PACE6000E mehrere Druckpunkte automatisch anfahren?

Ja. Über Prüfsoftware oder SCPI-Befehle können komplette Druckprofile und Prüfsequenzen automatisiert abgearbeitet werden.

Ist der PACE6000E für die Sensorfertigung geeignet?

Ja. Die Prüfung von Drucksensoren und Drucktransmittern gehört zu den häufigsten Anwendungen in End-of-Line-Prüfständen mit dem PACE6000E.

Welche Vorteile bietet die automatische Datenerfassung?

Alle Prüfdaten können automatisch gespeichert und dem jeweiligen Produkt zugeordnet werden. Dadurch entstehen auditfähige Qualitätsnachweise und eine vollständige Rückverfolgbarkeit.

Kann der PACE6000E in Industrie-4.0-Konzepte integriert werden?

Ja. Durch seine Kommunikationsschnittstellen und die digitale Datenerfassung lässt sich der Druckcontroller problemlos in moderne Fertigungs- und Qualitätssicherungssysteme integrieren.

Wann lohnt sich ein automatisierter End-of-Line-Prüfstand wirtschaftlich?

Besonders bei mittleren und hohen Stückzahlen, vielen Produktvarianten oder umfangreichen Dokumentationsanforderungen kann sich die Investition sehr schnell amortisieren.

Kann der PACE6000E für Kalibrierprüfungen eingesetzt werden?

Ja. Neben klassischen Funktionsprüfungen eignet sich das System auch für Kalibrierkontrollen und Referenzmessungen direkt in der Fertigung.

Welche Rolle spielen CM- und CM3-Regelmodule?

Die Regelmodule bestimmen Druckbereich und Messperformance des Systems. CM3-Module mit TERPS-Technologie bieten besonders hohe Genauigkeit und geringe Messunsicherheit.

Was ist der Unterschied zwischen PACE5000E und PACE6000E?

Der PACE5000E ist ein einkanaliger Druckcontroller für einen Druckbereich. Der PACE6000E kann zwei Regelmodule gleichzeitig betreiben und unterstützt zusätzlich Auto-Ranging.

Wo finde ich weitere Informationen zum PACE6000E?

Ausführliche Informationen zum Gerät finden Sie auf der Produktseite:

PACE6000E Präzisions-Druckcontroller

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