Bei der Kalibrierung von Drucksensoren, Drucktransmittern, Druckschaltern oder Digitalmanometern spielt der passende Druckbereich eine entscheidende Rolle. Je besser der gewählte Messbereich zur eigentlichen Prüfaufgabe passt, desto geringer kann die Messunsicherheit ausfallen. In der Praxis müssen jedoch häufig sehr unterschiedliche Druckbereiche abgedeckt werden – von wenigen Millibar bis hin zu mehreren zehn oder sogar mehreren hundert Bar.
Genau hier kommt Auto-Ranging ins Spiel. Moderne Druckcontroller können automatisch den jeweils passenden Druckbereich auswählen und dadurch über einen größeren Arbeitsbereich hinweg eine hohe Genauigkeit ermöglichen. Für Kalibrierlabore, Prüfstände und industrielle Qualitätssicherung bedeutet das: weniger Umrüstaufwand, schnellere Prüfabläufe und eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Messtechnik.
Ein besonders praxisnahes Beispiel ist der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller von Druck. Durch seine zweikanalige Architektur kann er mit zwei Regelmodulen ausgestattet werden und eignet sich damit ideal für Anwendungen, bei denen unterschiedliche Druckbereiche automatisch und effizient genutzt werden sollen. In diesem Beitrag erklären wir, was Auto-Ranging bedeutet, wie es funktioniert und wann sich diese Funktion besonders lohnt.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Auto-Ranging?
- Wie funktioniert Auto-Ranging technisch?
- Warum die Messgenauigkeit vom gewählten Druckbereich abhängt
- Das Problem klassischer Einkanal-Druckregler
- Auto-Ranging am Beispiel des PACE6000E
- Beispiel: Kalibrierung von 100 mbar bis 70 bar mit nur einem Gerät
- Vorteile von Auto-Ranging in Kalibrierlaboren
- Auto-Ranging in automatisierten Prüfständen
- Auto-Ranging und Messunsicherheit
- Welche Druckbereiche lassen sich sinnvoll kombinieren?
- CM- und CM3-Regelmodule als Grundlage für Auto-Ranging
- TERPS-Technologie und ihre Bedeutung für Auto-Ranging
- Wann lohnt sich Auto-Ranging besonders?
- Auto-Ranging vs. mehrere einzelne Druckcontroller
- Praxisbeispiel: Wie Auto-Ranging die Kalibrierzeit um mehrere Stunden pro Woche reduzieren kann
- Fazit: Warum Auto-Ranging heute zum Standard moderner Druckcontroller gehört
- Häufig gestellte Fragen zu Auto-Ranging bei Druckreglern
Was bedeutet Auto-Ranging?
Auto-Ranging bezeichnet die Fähigkeit eines Druckcontrollers, automatisch den optimalen Druckbereich für die aktuelle Messaufgabe auszuwählen. Der Anwender muss dabei weder Druckmodule wechseln noch manuell zwischen verschiedenen Messbereichen umschalten.
Das Ziel von Auto-Ranging ist es, über einen möglichst großen Druckbereich hinweg die bestmögliche Genauigkeit zu erzielen. Denn die Genauigkeit eines Druckcontrollers hängt nicht nur von der Qualität des Sensors ab, sondern auch davon, wie gut der gewählte Druckbereich zum tatsächlichen Prüfdruck passt.
Je kleiner der verwendete Druckbereich im Verhältnis zum Messwert ist, desto besser sind in der Regel Auflösung und Messunsicherheit.
| Prüfdruck | Druckbereich 0 … 1 bar | Druckbereich 0 … 70 bar |
|---|---|---|
| 0,5 bar | Sehr hohe Genauigkeit | Geringere Auflösung |
| 50 bar | Nicht nutzbar | Optimal geeignet |
Ohne Auto-Ranging müsste der Anwender bei wechselnden Druckbereichen entweder mehrere Druckcontroller einsetzen oder regelmäßig Druckmodule austauschen. Dies kostet Zeit und erhöht das Risiko von Bedienfehlern.
Mit Auto-Ranging erfolgt die Auswahl des optimalen Druckbereichs automatisch. Das System nutzt jederzeit den Druckbereich, der die höchste Genauigkeit und die geringste Messunsicherheit bietet.
Praxisbeispiel
Ein Kalibrierlabor prüft täglich Drucktransmitter mit Messbereichen von 250 mbar bis 70 bar. Ohne Auto-Ranging müssten mehrere Referenzgeräte verwendet oder Druckmodule regelmäßig umgebaut werden.
Mit Auto-Ranging kann ein moderner Druckcontroller wie der PACE6000E automatisch zwischen zwei installierten Druckbereichen wechseln und für jeden Kalibrierpunkt den optimalen Bereich nutzen.
| Ohne Auto-Ranging | Mit Auto-Ranging |
|---|---|
| Manuelle Bereichsauswahl | Automatische Bereichsauswahl |
| Regelmäßige Umrüstung | Keine Umrüstung erforderlich |
| Höherer Zeitaufwand | Schnellere Kalibrierung |
| Mehr Bedienfehler möglich | Weniger Fehlerquellen |
| Mehrere Referenzgeräte notwendig | Ein System deckt mehrere Bereiche ab |
Auto-Ranging ist daher nicht nur eine Komfortfunktion. Es verbessert die Messqualität, reduziert Rüstzeiten und erhöht die Produktivität von Kalibrierlaboren, Prüfständen und automatisierten Kalibriersystemen erheblich.
Wie funktioniert Auto-Ranging technisch?
Damit Auto-Ranging überhaupt möglich ist, müssen mehrere Druckbereiche innerhalb eines Systems verfügbar sein. Moderne Druckcontroller lösen dies durch die Verwendung mehrerer unabhängiger Regelmodule mit unterschiedlichen Druckbereichen.
Ein gutes Beispiel hierfür ist der PACE6000E Druckcontroller. Durch seine Zweikanal-Architektur können zwei unterschiedliche CM- oder CM3-Regelmodule gleichzeitig installiert werden.
Dadurch stehen zwei Druckbereiche permanent zur Verfügung. Der Druckcontroller entscheidet selbstständig, welcher Bereich für den aktuellen Kalibrierpunkt die höchste Genauigkeit bietet.
| Installiertes Modul | Druckbereich |
|---|---|
| CM3-Regelmodul A | 0 … 1 bar |
| CM3-Regelmodul B | 0 … 70 bar |
Während der Kalibrierung analysiert das System kontinuierlich den aktuellen Sollwert und nutzt automatisch das Modul mit der besten Auflösung und der geringsten Messunsicherheit.
Beispiel einer automatischen Bereichsauswahl
| Kalibrierpunkt | Verwendetes Modul |
|---|---|
| 0,2 bar | CM3-Modul 0 … 1 bar |
| 0,8 bar | CM3-Modul 0 … 1 bar |
| 5 bar | CM3-Modul 0 … 70 bar |
| 20 bar | CM3-Modul 0 … 70 bar |
| 50 bar | CM3-Modul 0 … 70 bar |
Für den Anwender erfolgt dieser Wechsel vollkommen automatisch. Weder die Kalibriersoftware noch der Bediener müssen eingreifen. Das System arbeitet stets mit dem Druckbereich, der für den jeweiligen Messpunkt optimal geeignet ist.
Besonders bei automatisierten Kalibrierungen mit vielen unterschiedlichen Prüflingen zeigt sich der Vorteil dieser Technologie. Ein Kalibrierlabor kann beispielsweise morgens Sensoren im Millibar-Bereich und wenige Minuten später Drucktransmitter bis 70 bar prüfen, ohne Umbauten oder Gerätewechsel durchführen zu müssen.
- Automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs
- Keine manuellen Umschaltungen erforderlich
- Keine Modulwechsel während des Prüfablaufs
- Höhere Messgenauigkeit über große Druckbereiche
- Ideal für automatisierte Kalibrierungen
In Verbindung mit den hochpräzisen CM3-Regelmodulen und der TERPS-Sensortechnologie ermöglicht Auto-Ranging somit eine Kombination aus maximaler Genauigkeit, hoher Flexibilität und deutlich kürzeren Prüfzeiten.
Warum die Messgenauigkeit vom gewählten Druckbereich abhängt
Viele Anwender gehen davon aus, dass die Genauigkeit eines Druckcontrollers ausschließlich durch den verbauten Drucksensor bestimmt wird. Tatsächlich spielt jedoch auch der gewählte Druckbereich eine entscheidende Rolle.
Die meisten Drucksensoren und Regelmodule geben ihre Genauigkeit als Prozentsatz des Messbereichs an. Dadurch verändert sich die erreichbare Messunsicherheit abhängig davon, welcher Druckbereich für die Kalibrierung verwendet wird.
Grundsätzlich gilt: Je näher der tatsächliche Prüfdruck am optimalen Messbereich liegt, desto besser sind Auflösung, Wiederholbarkeit und Messunsicherheit.
Beispiel ohne Auto-Ranging
Angenommen, ein Druckcontroller verfügt ausschließlich über einen Druckbereich von 0 bis 70 bar. Nun soll ein Drucksensor bei 0,5 bar kalibriert werden.
Obwohl dies technisch möglich ist, nutzt der Sensor dabei nur einen sehr kleinen Teil seines verfügbaren Messbereichs. Die Folge ist eine geringere Auflösung im Vergleich zu einem speziell für Niederdruck ausgelegten Regelmodul.
| Kalibrierpunkt | 0 … 1 bar Modul | 0 … 70 bar Modul |
|---|---|---|
| 0,5 bar | Sehr hohe Auflösung | Deutlich geringere Auflösung |
| 0,8 bar | Optimal | Nicht optimal |
| 50 bar | Nicht nutzbar | Optimal |
Das Beispiel zeigt deutlich, warum unterschiedliche Druckbereiche für unterschiedliche Anwendungen benötigt werden. Ein einzelner großer Druckbereich kann zwar viele Aufgaben abdecken, liefert jedoch nicht immer die bestmögliche Genauigkeit.
Die Herausforderung in Kalibrierlaboren
In der Praxis müssen Kalibrierlabore häufig Druckmessgeräte mit sehr unterschiedlichen Messbereichen prüfen:
- Differenzdrucksensoren im Millibar-Bereich
- Drucktransmitter für Prozessanlagen
- Hydrauliksensoren mit hohen Druckbereichen
- Digitale Präzisionsmanometer
- Druckschalter mit unterschiedlichen Schaltpunkten
Würde für jede Anwendung ein eigener Druckcontroller verwendet, wären die Investitionskosten, der Platzbedarf und der Bedienaufwand entsprechend hoch.
Wie Auto-Ranging dieses Problem löst
Auto-Ranging sorgt dafür, dass automatisch der Druckbereich mit der besten Messperformance verwendet wird. Der Anwender muss sich nicht mehr darum kümmern, welches Regelmodul aktuell die höchste Genauigkeit bietet.
Ein Druckcontroller wie der PACE6000E analysiert den aktuellen Kalibrierpunkt und verwendet automatisch das am besten geeignete CM- oder CM3-Regelmodul.
| Kalibrierpunkt | Automatisch gewähltes Modul |
|---|---|
| 0,2 bar | 0 … 1 bar CM3-Modul |
| 0,8 bar | 0 … 1 bar CM3-Modul |
| 10 bar | 0 … 70 bar CM3-Modul |
| 50 bar | 0 … 70 bar CM3-Modul |
Dadurch wird sichergestellt, dass die Kalibrierung stets mit der bestmöglichen Messunsicherheit durchgeführt wird. Gleichzeitig entfallen manuelle Umschaltungen und Umbauten.
Vorteile für den Anwender
- Höhere Genauigkeit über große Druckbereiche
- Bessere Messunsicherheiten
- Optimale Nutzung vorhandener Regelmodule
- Keine manuellen Bereichswechsel
- Weniger Bedienfehler
- Schnellere Kalibrierabläufe
Genau deshalb gehört Auto-Ranging heute zu den wichtigsten Funktionen moderner Referenzdruckcontroller und ist insbesondere in Kalibrierlaboren, automatisierten Prüfständen und anspruchsvollen Kalibrieranwendungen kaum noch wegzudenken.
Das Problem klassischer Einkanal-Druckregler
Viele Druckcontroller und Druckregler verfügen lediglich über einen einzigen installierten Druckbereich. Für zahlreiche Anwendungen ist dies vollkommen ausreichend. Schwierigkeiten entstehen jedoch dann, wenn regelmäßig Prüflinge mit sehr unterschiedlichen Messbereichen kalibriert werden müssen.
Ein typisches Beispiel ist ein Kalibrierlabor, das morgens Drucksensoren im Bereich von wenigen hundert Millibar prüft und am Nachmittag Drucktransmitter mit Messbereichen von 40 oder 70 bar kalibrieren muss.
Bei einem klassischen Einkanal-Druckregler ergeben sich dabei zwei Möglichkeiten:
- Es wird nur ein großer Druckbereich verwendet.
- Der Druckbereich wird regelmäßig durch Modulwechsel angepasst.
Beide Varianten haben Nachteile.
Variante 1: Ein großer Druckbereich für alle Anwendungen
Auf den ersten Blick erscheint diese Lösung besonders einfach. Ein Druckcontroller mit einem großen Druckbereich deckt viele Anwendungen ab und erfordert keine Umbauten.
In der Praxis leidet jedoch häufig die Messperformance bei kleinen Druckwerten. Wird beispielsweise ein 70-bar-Regelmodul verwendet, um einen Drucksensor bei 0,2 oder 0,5 bar zu kalibrieren, wird nur ein sehr kleiner Teil des verfügbaren Messbereichs genutzt.
| Prüfdruck | 0 … 1 bar Modul | 0 … 70 bar Modul |
|---|---|---|
| 0,2 bar | Optimal | Deutlich schlechtere Auflösung |
| 0,5 bar | Optimal | Deutlich schlechtere Auflösung |
| 50 bar | Nicht einsetzbar | Optimal |
Das Ergebnis sind höhere Messunsicherheiten und eine weniger optimale Ausnutzung der verfügbaren Messtechnik.
Variante 2: Regelmäßiger Modulwechsel
Die zweite Möglichkeit besteht darin, den Druckbereich jeweils an die aktuelle Aufgabe anzupassen. Hierfür müssen Druckmodule oder sogar komplette Referenzsysteme gewechselt werden.
Dadurch lässt sich zwar die Messgenauigkeit optimieren, allerdings entstehen neue Herausforderungen:
- Zusätzliche Rüstzeiten
- Höherer Bedienaufwand
- Unterbrechung automatisierter Prüfabläufe
- Erhöhtes Risiko von Bedienfehlern
- Geringere Produktivität
Insbesondere bei hohen Prüflingszahlen summieren sich diese Zeitverluste schnell auf mehrere Stunden pro Woche.
Die Auswirkungen auf automatisierte Prüfstände
In automatisierten Prüfständen fällt dieser Nachteil besonders stark ins Gewicht. Sobald ein Bediener eingreifen und den Druckbereich manuell wechseln muss, wird der Automatisierungsvorteil teilweise wieder aufgehoben.
Automatisierte Kalibrierabläufe leben davon, dass Prüfungen ohne Unterbrechungen und ohne manuelle Eingriffe durchgeführt werden können. Jeder notwendige Modulwechsel reduziert die Effizienz des Gesamtsystems.
| Klassischer Einkanal-Druckregler | Auto-Ranging-System |
|---|---|
| Manuelle Bereichsumschaltung | Automatische Bereichsauswahl |
| Regelmäßige Umrüstungen | Keine Umrüstung erforderlich |
| Höherer Personalaufwand | Minimaler Bedienaufwand |
| Unterbrechung automatisierter Abläufe | Durchgängige Automatisierung |
| Produktivitätsverluste | Maximale Effizienz |
Warum moderne Druckcontroller auf Auto-Ranging setzen
Moderne Systeme wie der PACE6000E Druckcontroller wurden genau entwickelt, um diese Einschränkungen zu vermeiden.
Durch die gleichzeitige Verwendung von zwei unterschiedlichen CM- oder CM3-Regelmodulen stehen mehrere Druckbereiche permanent zur Verfügung. Das System wählt automatisch den Bereich mit der höchsten Genauigkeit aus und nutzt diesen für die aktuelle Kalibrierung.
Der Anwender erhält dadurch die Vorteile beider Welten:
- Hohe Genauigkeit bei kleinen Druckwerten
- Große Messbereiche für Hochdruckanwendungen
- Keine manuellen Umbauten
- Höhere Produktivität
- Vollständige Automatisierbarkeit
Gerade deshalb hat sich Auto-Ranging in modernen Kalibrierlaboren und automatisierten Prüfständen als Standardfunktion etabliert und wird heute von vielen Anwendern als unverzichtbar angesehen.
Auto-Ranging am Beispiel des PACE6000E
Die Funktionsweise von Auto-Ranging lässt sich besonders gut anhand des PACE6000E Druckcontrollers erklären. Das System wurde speziell für hochpräzise Kalibrier- und Prüfaufgaben entwickelt und verfügt über eine Zweikanal-Architektur, die den gleichzeitigen Einsatz von zwei unterschiedlichen Regelmodulen ermöglicht.
Im Gegensatz zu klassischen Einkanal-Druckreglern kann der PACE6000E dadurch mehrere Druckbereiche permanent bereitstellen. Der Anwender muss weder Druckmodule austauschen noch verschiedene Referenzgeräte bereithalten.
Besonders in Kalibrierlaboren, in denen täglich unterschiedlichste Druckmessgeräte geprüft werden, entsteht dadurch ein erheblicher Produktivitätsvorteil.
Typische Auto-Ranging-Konfiguration
Eine häufig verwendete Konfiguration besteht aus einem Niederdruck- und einem Hochdruckmodul.
| Regelmodul | Druckbereich | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| CM3 Modul A | 0 … 1 bar | Niederdrucksensoren, Differenzdruck |
| CM3 Modul B | 0 … 70 bar | Drucktransmitter, Prozesssensoren |
Beide Druckbereiche stehen gleichzeitig zur Verfügung. Das Auto-Ranging-System entscheidet automatisch, welches Regelmodul für den aktuellen Kalibrierpunkt verwendet wird.
Automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs
Während einer Kalibrierung analysiert der PACE6000E permanent den aktuellen Sollwert. Anschließend wird automatisch das Modul ausgewählt, das die beste Auflösung und die geringste Messunsicherheit bietet.
| Kalibrierpunkt | Automatisch verwendetes Modul |
|---|---|
| 0,1 bar | CM3 Modul 0 … 1 bar |
| 0,5 bar | CM3 Modul 0 … 1 bar |
| 5 bar | CM3 Modul 0 … 70 bar |
| 20 bar | CM3 Modul 0 … 70 bar |
| 50 bar | CM3 Modul 0 … 70 bar |
Der gesamte Wechsel erfolgt automatisch. Für den Bediener bleibt die Kalibrierung ein durchgängiger Prozess ohne Unterbrechungen oder manuelle Eingriffe.
Warum der PACE6000E besonders für Auto-Ranging geeignet ist
Der PACE6000E wurde gezielt für Anwendungen entwickelt, bei denen hohe Genauigkeit über große Druckbereiche erforderlich ist. Durch die Verwendung der hochpräzisen CM3-Regelmodule mit TERPS-Technologie werden nicht nur unterschiedliche Druckbereiche bereitgestellt, sondern gleichzeitig sehr geringe Messunsicherheiten erreicht.
Dadurch ergeben sich mehrere Vorteile:
- Automatische Bereichsauswahl
- Keine Umrüstzeiten
- Maximale Genauigkeit über große Druckbereiche
- Höhere Produktivität im Kalibrierlabor
- Optimale Eignung für automatisierte Prüfstände
- Geringere Fehlerwahrscheinlichkeit
Praxisnutzen im Kalibrierlabor
Ein Kalibrierlabor erhält täglich unterschiedliche Prüfaufträge. Während am Vormittag Drucksensoren im Bereich von wenigen hundert Millibar kalibriert werden, folgen am Nachmittag Drucktransmitter mit Messbereichen bis 70 bar.
Ohne Auto-Ranging müssten entweder verschiedene Referenzdruckcontroller bereitgestellt oder Druckmodule mehrfach gewechselt werden. Beides verursacht zusätzliche Kosten und verlängert die Prüfzeiten.
Mit dem PACE6000E stehen beide Druckbereiche gleichzeitig zur Verfügung. Die Umschaltung erfolgt automatisch, sodass die Mitarbeiter ihre Zeit für die eigentliche Kalibrierung und Auswertung nutzen können.
| Ohne Auto-Ranging | Mit PACE6000E Auto-Ranging |
|---|---|
| Mehrere Referenzgeräte erforderlich | Ein System deckt mehrere Bereiche ab |
| Regelmäßige Modulwechsel | Keine Umrüstung notwendig |
| Höherer Zeitaufwand | Schnellere Prüfabläufe |
| Höhere Fehlerwahrscheinlichkeit | Automatische Bereichsauswahl |
| Geringere Produktivität | Höherer Prüflingsdurchsatz |
Dieses Beispiel zeigt, warum Auto-Ranging heute zu den wichtigsten Funktionen moderner Referenzdruckcontroller gehört und weshalb der PACE6000E in vielen Kalibrierlaboren und automatisierten Prüfsystemen eingesetzt wird.
Beispiel: Kalibrierung von 100 mbar bis 70 bar mit nur einem Gerät
Der praktische Nutzen von Auto-Ranging wird besonders deutlich, wenn sehr unterschiedliche Druckbereiche innerhalb kurzer Zeit kalibriert werden müssen. Genau dies ist in vielen Kalibrierlaboren, Prüfdienstleistungsunternehmen und Produktionsbetrieben Alltag.
Ein typisches Beispiel ist die Kalibrierung verschiedener Druckmessgeräte innerhalb einer Schicht. Während ein Prüfling möglicherweise nur einen Messbereich von 100 mbar besitzt, muss der nächste Drucktransmitter bereits bis 70 bar geprüft werden.
Mit klassischen Einkanal-Druckreglern ergeben sich dabei häufig mehrere Probleme. Entweder wird ein großer Druckbereich verwendet, wodurch bei kleinen Druckwerten Genauigkeit verloren geht, oder es müssen unterschiedliche Referenzgeräte beziehungsweise Regelmodule eingesetzt werden.
Auto-Ranging löst dieses Problem durch die automatische Auswahl des jeweils optimalen Druckbereichs.
Typische Kalibrieraufgaben im Tagesverlauf
| Prüfling | Messbereich | Optimaler Referenzbereich |
|---|---|---|
| Differenzdrucksensor | 0 … 100 mbar | Niederdruckmodul |
| Prozessdrucksensor | 0 … 1 bar | 1-bar-Modul |
| Drucktransmitter | 0 … 10 bar | 10-bar-Modul |
| Industriesensor | 0 … 40 bar | 70-bar-Modul |
| Hydrauliktransmitter | 0 … 70 bar | 70-bar-Modul |
Ohne Auto-Ranging müssten für diese Anwendungen verschiedene Referenzsysteme verwendet oder Regelmodule mehrfach gewechselt werden. Dies führt zu zusätzlichen Rüstzeiten und unterbricht den eigentlichen Kalibrierprozess.
Die Lösung mit dem PACE6000E
Der PACE6000E Druckcontroller kann beispielsweise mit einem 1-bar-CM3-Modul und einem 70-bar-CM3-Modul ausgestattet werden. Dadurch werden große Teile des typischen Kalibrieralltags bereits mit nur einem Gerät abgedeckt.
| Installiertes Modul | Druckbereich |
|---|---|
| CM3 Modul A | 0 … 1 bar |
| CM3 Modul B | 0 … 70 bar |
Während der Kalibrierung entscheidet das Auto-Ranging-System automatisch, welches Modul verwendet wird. Der Anwender muss keine Einstellungen ändern und keine Hardware umrüsten.
Praktischer Vergleich
| Arbeitsschritt | Ohne Auto-Ranging | Mit Auto-Ranging |
|---|---|---|
| Druckbereich auswählen | Manuell | Automatisch |
| Modulwechsel | Regelmäßig erforderlich | Nicht erforderlich |
| Kalibrierablauf | Unterbrechungen möglich | Durchgängig |
| Bedienaufwand | Höher | Geringer |
| Produktivität | Begrenzt | Maximiert |
Gerade bei hohen Prüflingszahlen summieren sich die eingesparten Minuten schnell zu mehreren Stunden pro Woche. Gleichzeitig sinkt das Risiko von Bedienfehlern, da keine manuellen Bereichswechsel durchgeführt werden müssen.
Besonders interessant für automatisierte Kalibrierungen
Der größte Nutzen zeigt sich häufig in automatisierten Kalibriersystemen. Dort können Kalibrierprogramme unterschiedlichste Prüflinge nacheinander abarbeiten, ohne dass ein Bediener eingreifen muss.
Ein automatisierter Prüfstand kann beispielsweise morgens mehrere Niederdrucksensoren prüfen und anschließend direkt Drucktransmitter bis 70 bar kalibrieren. Das Auto-Ranging-System des PACE6000E sorgt dabei automatisch dafür, dass für jeden Kalibrierpunkt der optimale Druckbereich verwendet wird.
Dadurch werden nicht nur die Prüfzeiten reduziert, sondern auch die Messqualität verbessert. Genau deshalb zählt Auto-Ranging heute zu den wichtigsten Funktionen moderner Druckcontroller für Kalibrierlabore und automatisierte Prüfsysteme.
Vorteile von Auto-Ranging in Kalibrierlaboren
Kalibrierlabore gehören zu den größten Nutzern moderner Auto-Ranging-Technologie. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Kaum eine andere Umgebung muss täglich so viele unterschiedliche Druckmessgeräte mit so unterschiedlichen Messbereichen prüfen.
Ein Kalibrierlabor erhält häufig Drucksensoren, Drucktransmitter, Druckschalter und Digitalmanometer verschiedenster Hersteller. Die Messbereiche reichen dabei von wenigen Millibar bis hin zu mehreren hundert Bar. Ohne Auto-Ranging würde dies entweder den Einsatz mehrerer Referenzdruckcontroller oder regelmäßige Modulwechsel erfordern.
Moderne Systeme wie der PACE6000E Druckcontroller lösen dieses Problem durch die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs. Dadurch können unterschiedliche Kalibrieraufgaben deutlich effizienter durchgeführt werden.
Höhere Genauigkeit
Der wichtigste Vorteil von Auto-Ranging ist die Verbesserung der Messperformance über große Druckbereiche hinweg.
Da automatisch der Druckbereich mit der besten Auflösung verwendet wird, arbeitet das System stets unter optimalen Bedingungen. Der Anwender muss nicht selbst entscheiden, welcher Druckbereich aktuell die geringste Messunsicherheit bietet.
| Kalibrierpunkt | Automatisch verwendeter Bereich | Ergebnis |
|---|---|---|
| 0,2 bar | 0 … 1 bar | Maximale Auflösung |
| 0,8 bar | 0 … 1 bar | Optimale Genauigkeit |
| 20 bar | 0 … 70 bar | Optimale Messunsicherheit |
| 50 bar | 0 … 70 bar | Hohe Genauigkeit |
Dadurch können Kalibrierungen über einen sehr großen Druckbereich hinweg mit hoher Präzision durchgeführt werden.
Weniger Umrüstzeiten
In vielen Laboren geht täglich wertvolle Arbeitszeit durch Modulwechsel oder das Umstecken verschiedener Referenzsysteme verloren.
Auto-Ranging reduziert diesen Aufwand erheblich, da mehrere Druckbereiche gleichzeitig zur Verfügung stehen. Die Umschaltung erfolgt automatisch durch den Druckcontroller.
| Arbeitsschritt | Ohne Auto-Ranging | Mit Auto-Ranging |
|---|---|---|
| Modulwechsel | Regelmäßig erforderlich | Nicht erforderlich |
| Neukonfiguration | Teilweise notwendig | Entfällt |
| Prüfunterbrechungen | Häufig | Minimal |
Gerade bei hohen Prüflingszahlen entstehen daraus erhebliche Zeitvorteile.
Schnellere Kalibrierabläufe
Da keine Umrüstungen durchgeführt werden müssen, können Kalibrierprogramme ohne Unterbrechungen abgearbeitet werden.
Insbesondere automatisierte Kalibriersysteme profitieren von dieser Eigenschaft. Ein Prüfprogramm kann unterschiedliche Druckmessgeräte nacheinander kalibrieren, ohne dass ein Mitarbeiter eingreifen muss.
- Weniger Stillstandzeiten
- Höherer Prüflingsdurchsatz
- Kürzere Kalibrierzeiten
- Bessere Auslastung der Prüfplätze
Reduzierung von Bedienfehlern
Jeder manuelle Eingriff birgt grundsätzlich die Gefahr von Fehlern. Falsch ausgewählte Druckbereiche, vergessene Modulwechsel oder fehlerhafte Einstellungen können die Qualität einer Kalibrierung beeinträchtigen.
Auto-Ranging reduziert diese Risiken deutlich, da die Bereichsauswahl vollständig automatisiert erfolgt.
| Mögliche Fehlerquelle | Mit Auto-Ranging |
|---|---|
| Falscher Druckbereich gewählt | Automatisch verhindert |
| Modulwechsel vergessen | Nicht relevant |
| Fehlerhafte Konfiguration | Reduziert |
| Bedienereinflüsse | Minimiert |
Dies verbessert die Prozesssicherheit und erhöht die Vergleichbarkeit der Messergebnisse.
Höhere Produktivität
Die Kombination aus höherer Genauigkeit, weniger Umrüstungen und automatischer Bereichsauswahl führt letztendlich zu einer deutlich höheren Produktivität.
Viele Kalibrierlabore können durch Auto-Ranging mehr Prüflinge pro Tag bearbeiten, ohne zusätzliches Personal oder weitere Referenzsysteme anschaffen zu müssen.
| Nutzen | Auswirkung im Kalibrierlabor |
|---|---|
| Auto-Ranging | Weniger Rüstzeiten |
| Automatische Bereichsauswahl | Schnellere Abläufe |
| Optimale Messbereiche | Höhere Genauigkeit |
| Weniger Bedienereingriffe | Höhere Prozesssicherheit |
| Durchgängige Prüfabläufe | Mehr Prüflinge pro Tag |
Aus diesen Gründen gehört Auto-Ranging heute zu den wichtigsten Funktionen moderner Referenzdruckcontroller und ist insbesondere bei leistungsfähigen Systemen wie dem PACE6000E ein entscheidender Produktivitätsfaktor für Kalibrierlabore und automatisierte Prüfsysteme.
Auto-Ranging in automatisierten Prüfständen
Während Auto-Ranging in Kalibrierlaboren bereits erhebliche Vorteile bietet, zeigt sich das volle Potenzial dieser Technologie häufig erst in automatisierten Prüfständen. Hier laufen Prüfprozesse oft über viele Stunden hinweg automatisch ab. Jede manuelle Intervention würde die Effizienz des Gesamtsystems reduzieren.
Genau deshalb gehört die automatische Bereichsauswahl heute zu den wichtigsten Funktionen moderner Druckcontroller für automatisierte Anwendungen.
In vielen Prüfständen müssen unterschiedliche Produkte mit unterschiedlichen Druckbereichen geprüft werden. Dies können beispielsweise Drucksensoren, Drucktransmitter, Ventile, Pumpen, Hydraulikkomponenten oder komplette Baugruppen sein.
| Typischer Prüfling | Prüfdruck |
|---|---|
| Differenzdrucksensor | 100 mbar |
| Prozessdrucksensor | 1 bar |
| Drucktransmitter | 10 bar |
| Hydrauliksensor | 70 bar |
| Prüfstandskomponente | Variable Druckbereiche |
Ohne Auto-Ranging müssten Prüfprogramme unterbrochen werden, sobald ein anderer Druckbereich benötigt wird. Dies würde entweder einen Bedienereingriff oder zusätzliche Referenzgeräte erfordern.
Mit Auto-Ranging übernimmt der Druckcontroller diese Aufgabe selbstständig. Der Anwender erstellt lediglich die Prüfsequenz. Das System entscheidet anschließend automatisch, welcher Druckbereich für den jeweiligen Prüfschritt optimal geeignet ist.
Durchgängige Automatisierung
Der größte Vorteil besteht darin, dass Prüfabläufe ohne Unterbrechung durchgeführt werden können.
Ein automatisierter Prüfstand kann beispielsweise nacheinander folgende Prüfungen durchführen:
- Dichtheitsprüfung bei 200 mbar
- Funktionsprüfung bei 1 bar
- Belastungsprüfung bei 10 bar
- Druckfestigkeitsprüfung bei 50 bar
Bei einem Auto-Ranging-System wie dem PACE6000E erfolgt die Auswahl des optimalen Druckbereichs automatisch. Der Prüfablauf läuft vollständig ohne Bedienereingriff weiter.
| Prüfschritt | Erforderlicher Druck | Automatisch gewählter Bereich |
|---|---|---|
| Dichtheitsprüfung | 0,2 bar | 0 … 1 bar |
| Funktionsprüfung | 1 bar | 0 … 1 bar |
| Belastungstest | 10 bar | 0 … 70 bar |
| Druckfestigkeitstest | 50 bar | 0 … 70 bar |
Weniger Stillstandzeiten
In Produktionsumgebungen verursachen Stillstandzeiten direkte Kosten. Jede Unterbrechung eines Prüfstandes reduziert den Durchsatz und erhöht die Prüfkosten pro Bauteil.
Durch Auto-Ranging können Prüfprogramme kontinuierlich abgearbeitet werden.
- Keine manuellen Umschaltungen
- Keine Modulwechsel
- Keine Unterbrechung des Prüfablaufs
- Höhere Anlagenverfügbarkeit
- Mehr Prüflinge pro Schicht
Dadurch verbessert sich die Wirtschaftlichkeit des gesamten Prüfsystems.
Höhere Prozesssicherheit
Automatisierte Prüfstände sollen möglichst reproduzierbare Ergebnisse liefern. Jeder Bedienereingriff stellt dabei eine potenzielle Fehlerquelle dar.
Auto-Ranging reduziert die Anzahl manueller Eingriffe erheblich und sorgt dafür, dass stets der optimale Druckbereich verwendet wird.
| Manuelle Bereichsauswahl | Auto-Ranging |
|---|---|
| Bediener entscheidet | System entscheidet automatisch |
| Fehlbedienungen möglich | Fehlerquellen reduziert |
| Abhängigkeit vom Personal | Standardisierte Abläufe |
| Unterschiedliche Ergebnisse möglich | Hohe Reproduzierbarkeit |
Gerade in qualitätskritischen Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie oder der Medizintechnik stellt dies einen wesentlichen Vorteil dar.
Warum der PACE6000E für automatisierte Prüfstände besonders geeignet ist
Der PACE6000E Druckcontroller kombiniert Auto-Ranging mit weiteren Eigenschaften, die für automatisierte Anwendungen entscheidend sind:
- Zwei unabhängige Regelmodule
- Hohe Druckregelgeschwindigkeit
- SCPI-Unterstützung für Automatisierung
- Ethernet-, USB- und RS232-Schnittstellen
- CM3-Regelmodule mit TERPS-Technologie
- Hohe Langzeitstabilität
Dadurch eignet sich das System nicht nur für Kalibrierlabore, sondern auch für anspruchsvolle Produktionsprüfstände und automatisierte Testsysteme, bei denen unterschiedliche Druckbereiche effizient und hochgenau verarbeitet werden müssen.
Auto-Ranging und Messunsicherheit
Wenn über die Leistungsfähigkeit eines Druckcontrollers gesprochen wird, fällt häufig der Begriff Messgenauigkeit. Für Kalibrierlabore und akkreditierte Prüfeinrichtungen ist jedoch vor allem die Messunsicherheit entscheidend. Sie beschreibt, wie stark ein gemessener Wert vom tatsächlichen Wert abweichen kann und ist damit eine zentrale Größe für jede Kalibrierung.
Genau an dieser Stelle spielt Auto-Ranging seine größte Stärke aus. Durch die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs wird sichergestellt, dass jede Messung mit dem Regelmodul erfolgt, das für den jeweiligen Druckpunkt die geringste Messunsicherheit bietet.
Warum die Messunsicherheit vom Druckbereich abhängt
Die Genauigkeit eines Druckcontrollers wird üblicherweise als Prozentsatz des verwendeten Druckbereichs angegeben. Je größer der gewählte Druckbereich im Verhältnis zum tatsächlichen Prüfdruck ist, desto ungünstiger wirkt sich dies auf die erreichbare Messunsicherheit aus.
Ein Niederdruckmesspunkt sollte daher möglichst mit einem Niederdruckmodul geprüft werden, während hohe Druckwerte einen entsprechend größeren Druckbereich erfordern.
| Prüfdruck | Optimaler Druckbereich | Messunsicherheit |
|---|---|---|
| 100 mbar | 0 … 1 bar | Sehr gering |
| 500 mbar | 0 … 1 bar | Sehr gering |
| 10 bar | 0 … 70 bar | Gering |
| 50 bar | 0 … 70 bar | Optimal |
Würde für alle Messungen ausschließlich ein großer Druckbereich verwendet, könnten insbesondere kleine Druckwerte mit einer höheren Unsicherheit behaftet sein.
Auto-Ranging als automatischer Genauigkeitsoptimierer
Auto-Ranging sorgt dafür, dass stets der Druckbereich verwendet wird, der die höchste Auflösung und die geringste Unsicherheit liefert.
Der Anwender muss nicht selbst berechnen, welches Regelmodul für den aktuellen Kalibrierpunkt die beste Wahl ist. Diese Entscheidung übernimmt das System automatisch.
- Optimale Nutzung jedes Regelmoduls
- Automatische Auswahl der besten Messperformance
- Konstante Kalibrierqualität
- Reduzierung von Bedienfehlern
- Bessere Vergleichbarkeit der Messergebnisse
Besonders bei automatisierten Kalibrierungen mit vielen unterschiedlichen Prüflingen entsteht dadurch ein erheblicher Qualitätsvorteil.
Praxisbeispiel aus dem Kalibrierlabor
Ein Kalibrierlabor kalibriert an einem Tag sowohl Niederdrucksensoren mit 250 mbar Messbereich als auch Prozessdrucktransmitter bis 70 bar.
Ohne Auto-Ranging müsste der Mitarbeiter entweder unterschiedliche Referenzgeräte verwenden oder die Regelmodule mehrfach wechseln. Jede dieser Maßnahmen kostet Zeit und erhöht das Risiko von Fehlbedienungen.
Ein PACE6000E Druckcontroller mit zwei installierten CM3-Regelmodulen kann diese Aufgabe automatisch lösen. Das System verwendet bei niedrigen Druckwerten das Niederdruckmodul und bei höheren Druckwerten das Hochdruckmodul.
| Messaufgabe | Automatisch gewähltes Modul |
|---|---|
| 250 mbar Sensor | 0 … 1 bar CM3 |
| 1 bar Drucktransmitter | 0 … 1 bar CM3 |
| 25 bar Drucktransmitter | 0 … 70 bar CM3 |
| 70 bar Drucktransmitter | 0 … 70 bar CM3 |
Dadurch wird über den gesamten Arbeitsbereich hinweg eine optimale Messperformance erzielt, ohne dass der Anwender eingreifen muss.
Warum dies für akkreditierte Kalibrierungen wichtig ist
In akkreditierten Kalibrierlaboren nach ISO/IEC 17025 spielt die Messunsicherheit eine zentrale Rolle. Je geringer die Unsicherheit des Referenzsystems ist, desto besser können die tatsächlichen Abweichungen eines Prüflings bestimmt werden.
Auto-Ranging hilft dabei, die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Referenztechnik optimal auszunutzen und Kalibrierungen stets unter den bestmöglichen Bedingungen durchzuführen.
| Nutzen von Auto-Ranging | Auswirkung |
|---|---|
| Optimaler Druckbereich | Geringere Messunsicherheit |
| Automatische Bereichsauswahl | Weniger Bedienfehler |
| Bessere Auflösung | Präzisere Kalibrierungen |
| Konstante Prüfbedingungen | Höhere Reproduzierbarkeit |
| Effizientere Arbeitsabläufe | Höherer Prüflingsdurchsatz |
Aus diesem Grund ist Auto-Ranging heute weit mehr als eine Komfortfunktion. Es ist ein wichtiger Baustein moderner Kalibriertechnik und trägt wesentlich dazu bei, die Messunsicherheit über große Druckbereiche hinweg zu minimieren.
Welche Druckbereiche lassen sich sinnvoll kombinieren?
Die Leistungsfähigkeit eines Auto-Ranging-Systems hängt maßgeblich von der Auswahl der verwendeten Druckbereiche ab. Grundsätzlich gilt: Je besser die installierten Regelmodule auf die typischen Kalibrieraufgaben abgestimmt sind, desto größer ist der Nutzen von Auto-Ranging.
Moderne Druckcontroller wie der PACE6000E ermöglichen die gleichzeitige Installation von zwei unterschiedlichen CM- oder CM3-Regelmodulen. Dadurch lassen sich sowohl Niederdruck- als auch Hochdruckanwendungen mit einem einzigen System abdecken.
Die ideale Kombination hängt von der Anwendung ab
Es gibt keine universell perfekte Kombination von Druckbereichen. Entscheidend ist, welche Druckmessgeräte im Alltag tatsächlich kalibriert werden.
| Anwendung | Sinnvolle Modulkombination |
|---|---|
| Kalibrierlabor allgemein | 0 … 1 bar + 0 … 70 bar |
| Prozessindustrie | 0 … 2 bar + 0 … 20 bar |
| Hydraulik | 0 … 20 bar + 0 … 210 bar |
| Niederdrucktechnik | 0 … 100 mbar + 0 … 1 bar |
| Forschung & Entwicklung | Anwendungsspezifisch |
Besonders häufig findet man in Kalibrierlaboren die Kombination aus einem Niederdruckmodul und einem Hochdruckmodul. Damit lassen sich die meisten industriellen Drucksensoren und Drucktransmitter effizient kalibrieren.
Warum große Überlappungen oft wenig sinnvoll sind
Manche Anwender überlegen, zwei sehr ähnliche Druckbereiche zu kombinieren. Dies bringt jedoch häufig nur geringe Vorteile.
| Weniger sinnvoll | Sinnvoll |
|---|---|
| 0 … 10 bar + 0 … 20 bar | 0 … 1 bar + 0 … 70 bar |
| 0 … 20 bar + 0 … 35 bar | 0 … 2 bar + 0 … 100 bar |
| 0 … 70 bar + 0 … 100 bar | 0 … 100 mbar + 0 … 10 bar |
Je größer der Unterschied zwischen den beiden Druckbereichen ist, desto größer ist meist auch der Nutzen des Auto-Ranging-Systems.
Typische Kombination für Kalibrierlabore
Eine der beliebtesten Konfigurationen für den PACE6000E besteht aus:
- CM3-Regelmodul 0 … 1 bar
- CM3-Regelmodul 0 … 70 bar
Diese Kombination deckt einen sehr großen Teil typischer Kalibrieraufgaben ab und ermöglicht gleichzeitig eine hohe Genauigkeit bei niedrigen Druckwerten.
| Prüfling | Automatisch verwendeter Bereich |
|---|---|
| Differenzdrucksensor 100 mbar | 0 … 1 bar |
| Drucktransmitter 600 mbar | 0 … 1 bar |
| Prozesssensor 10 bar | 0 … 70 bar |
| Industriesensor 40 bar | 0 … 70 bar |
| Hydrauliksensor 70 bar | 0 … 70 bar |
Der Anwender erhält dadurch die Vorteile zweier spezialisierter Referenzsysteme, ohne zusätzliche Geräte betreiben oder Regelmodule wechseln zu müssen.
Wann werden mehr als zwei Druckbereiche benötigt?
In den meisten industriellen Anwendungen reichen zwei geschickt gewählte Druckbereiche vollkommen aus. Es gibt jedoch Spezialanwendungen, bei denen extrem kleine und gleichzeitig sehr hohe Druckbereiche kalibriert werden müssen.
In solchen Fällen kommen häufig mehrere Referenzsysteme oder zusätzliche Druckcontroller zum Einsatz. Für den überwiegenden Teil aller Kalibrieraufgaben bietet die Zweikanal-Architektur des PACE6000E jedoch bereits eine sehr hohe Flexibilität.
- Kalibrierlabore
- Werkskalibrierungen
- Prüfdienstleister
- Automatisierte Prüfstände
- Forschung und Entwicklung
- Qualitätssicherung
Die Auswahl der richtigen Druckbereiche ist daher ein wesentlicher Faktor für die Effizienz eines Auto-Ranging-Systems. Wer die typischen Messbereiche seiner Prüflinge kennt, kann mit einer passenden Modulkombination einen Großteil aller Kalibrieraufgaben mit nur einem einzigen Druckcontroller abdecken.
CM- und CM3-Regelmodule als Grundlage für Auto-Ranging
Auto-Ranging funktioniert nur dann effektiv, wenn mehrere geeignete Druckbereiche innerhalb eines Systems zur Verfügung stehen. Genau hier kommen die CM- und CM3-Regelmodule von Druck ins Spiel. Sie bilden die technische Grundlage für die flexible Druckregelung im PACE6000E Druckcontroller.
Die Regelmodule enthalten sowohl die Drucksensorik als auch die komplette Druckregelung. Dadurch kann ein Druckcontroller individuell an die jeweilige Anwendung angepasst werden. Je nach Anforderungen an Druckbereich, Genauigkeit und Budget stehen unterschiedliche Modulvarianten zur Verfügung.
Ein großer Vorteil der PACE-Plattform besteht darin, dass bestehende Regelmodule vielfach weiterverwendet werden können. Anwender profitieren dadurch von Investitionsschutz und einer hohen Flexibilität bei zukünftigen Erweiterungen.
Eine detaillierte Übersicht der verfügbaren Systeme, Regelmodule und Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie auf der folgenden Übersichtsseite:
PACE5000E & PACE6000E – Übersicht der modularen Präzisions-Druckregler
Unterschied zwischen CM- und CM3-Regelmodulen
Beide Modultypen ermöglichen eine präzise Druckregelung. Die CM3-Module wurden jedoch speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen höchste Genauigkeiten und geringste Messunsicherheiten gefordert werden.
| Merkmal | CM-Modul | CM3-Modul |
|---|---|---|
| Druckregelung | Ja | Ja |
| Auto-Ranging-fähig | Ja | Ja |
| TERPS-Technologie | Nein | Ja |
| Langzeitstabilität | Sehr gut | Hervorragend |
| Messunsicherheit | Niedrig | Besonders niedrig |
| Einsatzgebiet | Industrie und Produktion | Kalibrierlabor und Referenzmessung |
Für viele industrielle Prüfaufgaben liefern bereits die CM-Regelmodule ausgezeichnete Ergebnisse. Wer jedoch Referenzkalibrierungen durchführt oder möglichst geringe Messunsicherheiten benötigt, greift häufig zu den CM3-Modulen.
Warum mehrere Regelmodule für Auto-Ranging erforderlich sind
Die eigentliche Stärke von Auto-Ranging entsteht erst durch die Kombination mehrerer Druckbereiche. Der Druckcontroller kann dann automatisch zwischen den installierten Modulen wechseln und stets den Bereich mit der besten Auflösung auswählen.
Eine typische Konfiguration im PACE6000E könnte beispielsweise so aussehen:
| Regelmodul | Druckbereich | Typische Anwendung |
|---|---|---|
| CM3 Modul A | 0 … 1 bar | Niederdrucksensoren, Differenzdruck |
| CM3 Modul B | 0 … 70 bar | Prozessdrucksensoren, Drucktransmitter |
Mit dieser Kombination lassen sich zahlreiche Kalibrieraufgaben ohne Umrüstung durchführen. Das Auto-Ranging-System entscheidet automatisch, welches Modul für den jeweiligen Kalibrierpunkt die höchste Messperformance liefert.
Vorteile modularer Regelmodule
- Flexible Anpassung an unterschiedliche Anwendungen
- Investitionsschutz durch austauschbare Module
- Optimale Grundlage für Auto-Ranging
- Große Auswahl an Druckbereichen
- Hohe Zukunftssicherheit
- Individuelle Konfiguration des Druckcontrollers
Erst durch diese modulare Architektur wird Auto-Ranging in der Praxis wirklich wirtschaftlich. Anwender erhalten die Genauigkeit mehrerer spezialisierter Referenzsysteme, ohne mehrere Druckcontroller betreiben zu müssen.
TERPS-Technologie und ihre Bedeutung für Auto-Ranging
Die eigentliche Leistungsfähigkeit eines Auto-Ranging-Systems wird nicht allein durch die Anzahl der verfügbaren Druckbereiche bestimmt. Entscheidend ist auch die Qualität der verwendeten Drucksensoren innerhalb der Regelmodule. Genau hier setzt die TERPS-Technologie an, die in den hochpräzisen CM3-Regelmodulen von Druck zum Einsatz kommt.
TERPS steht für Trench Etched Resonant Pressure Sensor. Diese von Druck entwickelte Sensortechnologie zählt heute zu den präzisesten Druckmessverfahren im industriellen und metrologischen Umfeld.
Während viele herkömmliche Drucksensoren Druckänderungen über Widerstandsänderungen erfassen, basiert TERPS auf der hochpräzisen Messung von Resonanzfrequenzen. Da Frequenzen äußerst exakt bestimmt werden können, entstehen besonders stabile und reproduzierbare Messergebnisse.
Weitere Informationen zur PACE-Plattform und den verfügbaren CM3-Regelmodulen finden Sie hier:
PACE5000E & PACE6000E – Übersicht der modularen Präzisions-Druckregler
Warum TERPS perfekt zu Auto-Ranging passt
Auto-Ranging sorgt dafür, dass automatisch der optimale Druckbereich ausgewählt wird. TERPS sorgt dafür, dass innerhalb dieses Druckbereichs die bestmögliche Messperformance erreicht wird.
Beide Technologien ergänzen sich daher ideal:
| Auto-Ranging | TERPS-Technologie |
|---|---|
| Wählt den optimalen Druckbereich | Maximiert die Genauigkeit im gewählten Bereich |
| Reduziert Umrüstzeiten | Reduziert Messunsicherheiten |
| Automatisiert die Bereichsauswahl | Verbessert die Messqualität |
| Steigert die Produktivität | Steigert die Messsicherheit |
Das Ergebnis ist ein Druckregelsystem, das sowohl flexibel als auch äußerst präzise arbeitet.
Vorteile der TERPS-Sensoren
Insbesondere bei Kalibrieraufgaben zeigen TERPS-Sensoren ihre Stärken. Druckänderungen können selbst bei sehr kleinen Messwerten zuverlässig erfasst werden.
- Außergewöhnlich hohe Auflösung
- Sehr geringe Hysterese
- Hervorragende Wiederholbarkeit
- Ausgezeichnete Temperaturstabilität
- Minimale Langzeitdrift
- Sehr geringe Messunsicherheiten
Dadurch eignen sich TERPS-basierte CM3-Regelmodule besonders für Referenzmessungen, akkreditierte Kalibrierungen und hochpräzise Prüfanwendungen.
Der Einfluss auf die Messunsicherheit
Gerade bei Auto-Ranging spielt die Messunsicherheit eine zentrale Rolle. Die automatische Bereichsauswahl ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn jeder verfügbare Druckbereich eine entsprechend hohe Messqualität bietet.
Durch die Kombination aus Auto-Ranging und TERPS-Technologie kann der PACE6000E Druckcontroller über einen sehr großen Druckbereich hinweg eine außergewöhnlich hohe Genauigkeit bereitstellen.
| Eigenschaft | Nutzen für Auto-Ranging |
|---|---|
| Hohe Auflösung | Präzise Niederdruckmessungen |
| Geringe Hysterese | Reproduzierbare Ergebnisse |
| Langzeitstabilität | Weniger Rekalibrierungen |
| Temperaturstabilität | Konstante Genauigkeit |
| Niedrige Messunsicherheit | Optimale Referenzmessungen |
Praxisbeispiel
Ein Kalibrierlabor verwendet einen PACE6000E mit einem 1-bar-CM3-Modul und einem 70-bar-CM3-Modul. Das Auto-Ranging-System entscheidet automatisch, welches Modul verwendet wird.
Dank der TERPS-Technologie steht dabei nicht nur immer der optimale Druckbereich zur Verfügung, sondern gleichzeitig auch die höchstmögliche Messqualität innerhalb dieses Bereichs.
Der Anwender profitiert somit doppelt:
- Automatische Auswahl des besten Druckbereichs
- Höchste Genauigkeit innerhalb dieses Druckbereichs
Genau diese Kombination macht moderne Druckcontroller wie den PACE6000E für Kalibrierlabore, Prüfdienstleister und anspruchsvolle industrielle Anwendungen besonders interessant.
Wann lohnt sich Auto-Ranging besonders?
Auto-Ranging ist nicht für jede Anwendung zwingend erforderlich. Wer ausschließlich einen einzigen Druckbereich prüft und nur wenige Kalibrierungen pro Woche durchführt, kann häufig auch mit einem klassischen Einkanal-Druckcontroller arbeiten.
Sobald jedoch unterschiedliche Druckbereiche regelmäßig genutzt werden oder hohe Anforderungen an Effizienz und Messqualität bestehen, entfaltet Auto-Ranging seine größten Vorteile.
Insbesondere moderne Druckcontroller wie der PACE6000E wurden genau für solche Anforderungen entwickelt. Durch die Kombination aus zwei Regelmodulen, Auto-Ranging und optionalen CM3-Modulen mit TERPS-Technologie lassen sich unterschiedlichste Kalibrieraufgaben mit einem einzigen System abdecken.
Kalibrierlabore
Kalibrierlabore profitieren häufig am stärksten von Auto-Ranging. Dort müssen täglich Prüflinge mit sehr unterschiedlichen Messbereichen bearbeitet werden.
| Typischer Prüfling | Messbereich |
|---|---|
| Differenzdrucksensor | 100 mbar |
| Drucktransmitter | 1 bar |
| Prozesssensor | 16 bar |
| Industriesensor | 70 bar |
Ohne Auto-Ranging wären hierfür häufig mehrere Referenzgeräte oder regelmäßige Modulwechsel erforderlich. Mit einem Auto-Ranging-System können sämtliche Kalibrierungen deutlich effizienter durchgeführt werden.
Werkskalibrierungen und Qualitätssicherung
Viele Produktionsunternehmen verfügen über eigene Kalibrierplätze oder Qualitätssicherungsabteilungen. Dort werden regelmäßig Druckmessgeräte überprüft, bevor sie ausgeliefert oder in Betrieb genommen werden.
Da die zu prüfenden Geräte oft unterschiedliche Messbereiche besitzen, reduziert Auto-Ranging den Aufwand erheblich.
- Weniger Umrüstzeiten
- Schnellere Prüfabläufe
- Höhere Produktivität
- Einheitliche Prüfbedingungen
Prüfdienstleister
Externe Kalibrierdienstleister müssen besonders flexibel arbeiten. Die Anforderungen ihrer Kunden können sich täglich ändern.
Ein Tag kann mit Niederdrucksensoren beginnen und mit Hochdrucktransmittern enden. Auto-Ranging ermöglicht es, diese unterschiedlichen Aufgaben mit einem einzigen System effizient abzudecken.
| Ohne Auto-Ranging | Mit Auto-Ranging |
|---|---|
| Mehrere Referenzgeräte erforderlich | Ein System deckt mehrere Bereiche ab |
| Häufige Umrüstung | Keine Umrüstung |
| Höherer Zeitaufwand | Schnellere Kalibrierung |
Automatisierte Prüfstände
Auch in automatisierten Prüfständen kann Auto-Ranging erhebliche Vorteile bringen. Unterschiedliche Prüfschritte erfordern häufig unterschiedliche Druckbereiche.
Der Druckcontroller wählt automatisch den passenden Bereich aus und ermöglicht dadurch vollständig automatisierte Prüfabläufe.
- Keine Bedienereingriffe
- Kontinuierliche Prüfprogramme
- Höhere Anlagenverfügbarkeit
- Weniger Fehlerquellen
Forschung und Entwicklung
In Entwicklungsabteilungen ändern sich Prüfanforderungen oft kurzfristig. Neue Produkte, Prototypen oder Testaufbauten erfordern regelmäßig unterschiedliche Druckbereiche.
Ein Auto-Ranging-System bietet hier maximale Flexibilität, da neue Prüfaufgaben häufig ohne zusätzliche Hardware umgesetzt werden können.
Wann lohnt sich Auto-Ranging weniger?
Es gibt auch Anwendungen, bei denen Auto-Ranging nur einen geringen Mehrwert bietet.
| Anwendung | Nutzen von Auto-Ranging |
|---|---|
| Immer derselbe Druckbereich | Gering |
| Wenige Kalibrierungen pro Monat | Gering |
| Keine Automatisierung geplant | Mittel |
| Viele unterschiedliche Druckbereiche | Sehr hoch |
| Automatisierte Prüfabläufe | Sehr hoch |
Zusammenfassung
Auto-Ranging lohnt sich insbesondere dann, wenn regelmäßig unterschiedliche Druckbereiche genutzt werden, hohe Genauigkeit gefordert wird oder Prüfprozesse möglichst effizient und automatisiert ablaufen sollen.
Genau deshalb wird diese Funktion heute vor allem in Kalibrierlaboren, Prüfdienstleistungsunternehmen, Forschungsabteilungen und automatisierten Prüfständen eingesetzt. Systeme wie der PACE6000E Druckcontroller zeigen dabei, wie sich Flexibilität, Produktivität und Messqualität erfolgreich miteinander kombinieren lassen.
Auto-Ranging vs. mehrere einzelne Druckcontroller
Unternehmen, die unterschiedliche Druckbereiche kalibrieren müssen, stehen häufig vor einer grundsätzlichen Entscheidung: Sollen mehrere spezialisierte Druckcontroller eingesetzt werden oder bietet ein Auto-Ranging-System die wirtschaftlichere Lösung?
Beide Ansätze haben ihre Berechtigung. Während mehrere Einzelgeräte maximale Spezialisierung ermöglichen, bietet Auto-Ranging eine hohe Flexibilität bei deutlich geringerem Bedienaufwand.
Moderne Systeme wie der PACE6000E Druckcontroller wurden entwickelt, um die Vorteile mehrerer Druckbereiche in einem einzigen Gerät zu vereinen.
Der klassische Ansatz: Mehrere Referenzdruckcontroller
Viele Kalibrierlabore arbeiteten früher mit mehreren Druckcontrollern unterschiedlicher Messbereiche. Für Niederdruckanwendungen wurde beispielsweise ein separates Referenzsystem verwendet als für Hochdruckkalibrierungen.
Dadurch konnte zwar für jede Anwendung ein optimal abgestimmtes System eingesetzt werden, allerdings entstanden auch zusätzliche Kosten und ein höherer Verwaltungsaufwand.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Optimierung für einen bestimmten Druckbereich | Hohe Investitionskosten |
| Separate Referenzsysteme | Mehr Platzbedarf |
| Volle Spezialisierung | Mehr Wartungsaufwand |
| Bewährtes Konzept | Komplexere Bedienung |
Der moderne Ansatz: Auto-Ranging
Beim Auto-Ranging stehen mehrere Druckbereiche innerhalb eines einzigen Systems zur Verfügung. Der Druckcontroller entscheidet automatisch, welcher Bereich für die aktuelle Messaufgabe optimal geeignet ist.
Dadurch können zahlreiche Kalibrieraufgaben mit nur einem Gerät durchgeführt werden.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Ein System für mehrere Druckbereiche | Nicht jede Spezialanwendung abdeckbar |
| Automatische Bereichsauswahl | Geeignete Modulkombination erforderlich |
| Weniger Bedienaufwand | Höhere Anfangsinvestition als einfacher Einkanalregler |
| Höhere Produktivität | – |
Vergleich im Kalibrieralltag
Besonders deutlich werden die Unterschiede bei häufig wechselnden Kalibrieraufgaben.
| Kriterium | Mehrere Einzelgeräte | Auto-Ranging-System |
|---|---|---|
| Anzahl Geräte | Mehrere | Ein System |
| Platzbedarf | Höher | Geringer |
| Schulungsaufwand | Höher | Geringer |
| Automatisierung | Eingeschränkt | Optimal |
| Produktivität | Mittel | Hoch |
| Flexibilität | Gut | Sehr hoch |
Wann mehrere Einzelgeräte sinnvoll sein können
In einigen Spezialanwendungen kann der Einsatz mehrerer Referenzdruckcontroller weiterhin sinnvoll sein.
- Extrem große Druckbereichsunterschiede
- Spezielle akkreditierte Messaufgaben
- Parallelbetrieb mehrerer Kalibrierplätze
- Historisch gewachsene Laborstrukturen
Für den überwiegenden Teil industrieller Kalibrieraufgaben überwiegen jedoch die Vorteile moderner Auto-Ranging-Systeme.
Praxisbeispiel
Ein Kalibrierlabor bearbeitet täglich Drucksensoren von 250 mbar bis 70 bar. Früher wurden hierfür zwei unterschiedliche Referenzdruckcontroller eingesetzt.
Nach der Umstellung auf einen PACE6000E mit zwei CM3-Regelmodulen konnten beide Druckbereiche in einem einzigen System zusammengeführt werden.
| Vorher | Nachher |
|---|---|
| 2 Referenzdruckcontroller | 1 PACE6000E |
| Manuelle Auswahl | Auto-Ranging |
| Höherer Schulungsaufwand | Einheitliche Bedienung |
| Mehr Platzbedarf | Kompakter Aufbau |
| Höhere Komplexität | Einfachere Prozesse |
Fazit
Mehrere einzelne Druckcontroller können in speziellen Anwendungen weiterhin sinnvoll sein. Für die meisten Kalibrierlabore, Prüfdienstleister und automatisierten Prüfstände bietet Auto-Ranging jedoch deutliche Vorteile.
Durch die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs, die Reduzierung von Umrüstzeiten und die höhere Produktivität hat sich Auto-Ranging mittlerweile als Standard moderner Präzisions-Druckcontroller etabliert. Systeme wie der PACE6000E zeigen eindrucksvoll, wie mehrere Druckbereiche effizient in einem einzigen Referenzsystem kombiniert werden können.
Praxisbeispiel: Wie Auto-Ranging die Kalibrierzeit um mehrere Stunden pro Woche reduzieren kann
Die Vorteile von Auto-Ranging lassen sich nicht nur theoretisch beschreiben, sondern zeigen sich unmittelbar im täglichen Kalibrierbetrieb. Besonders Unternehmen mit hohen Prüflingszahlen profitieren von kürzeren Rüstzeiten, weniger Bedienereingriffen und einer höheren Auslastung ihrer Kalibrierplätze.
In vielen Kalibrierlaboren werden täglich unterschiedlichste Druckmessgeräte geprüft. Die Bandbreite reicht dabei von Niederdrucksensoren über klassische Drucktransmitter bis hin zu Hochdrucksensoren für industrielle Anwendungen.
Ohne Auto-Ranging müssen Mitarbeiter regelmäßig zwischen verschiedenen Referenzsystemen wechseln oder Druckmodule austauschen. Jeder dieser Vorgänge kostet Zeit und unterbricht den eigentlichen Kalibrierprozess.
Ausgangssituation
Ein Kalibrierlabor bearbeitet täglich etwa 40 Druckmessgeräte mit unterschiedlichen Messbereichen.
| Prüflingstyp | Typischer Messbereich |
|---|---|
| Differenzdrucksensoren | 100 mbar bis 500 mbar |
| Prozessdrucksensoren | 1 bis 10 bar |
| Drucktransmitter | 10 bis 40 bar |
| Industriesensoren | 40 bis 70 bar |
Vor der Einführung eines Auto-Ranging-Systems wurden zwei unterschiedliche Referenzdruckcontroller eingesetzt. Je nach Prüfling musste der Mitarbeiter das passende System auswählen oder den Prüfplatz umkonfigurieren.
Typische Zeitverluste ohne Auto-Ranging
| Tätigkeit | Zeitbedarf pro Vorgang |
|---|---|
| Referenzgerät wechseln | 2 bis 5 Minuten |
| Prüfplatz neu konfigurieren | 1 bis 3 Minuten |
| Funktionskontrolle nach Umbau | 1 bis 2 Minuten |
| Dokumentationsanpassungen | 1 Minute |
Bereits wenige Bereichswechsel pro Tag können dadurch einen erheblichen Zeitaufwand verursachen.
Bei zehn Umrüstungen täglich entstehen beispielsweise schnell 30 bis 60 Minuten zusätzlicher Arbeitsaufwand.
Die Lösung mit Auto-Ranging
Nach der Umstellung auf einen PACE6000E Druckcontroller mit zwei installierten CM3-Regelmodulen stehen die benötigten Druckbereiche permanent zur Verfügung.
| Regelmodul | Druckbereich |
|---|---|
| CM3 Modul A | 0 … 1 bar |
| CM3 Modul B | 0 … 70 bar |
Das Auto-Ranging-System entscheidet nun automatisch, welches Modul für den jeweiligen Kalibrierpunkt die höchste Genauigkeit liefert.
Der Bediener muss weder Geräte wechseln noch Druckmodule austauschen.
Ergebnis nach der Umstellung
| Kriterium | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Referenzsysteme | 2 Geräte | 1 PACE6000E |
| Manuelle Bereichswechsel | Regelmäßig | Keine |
| Prüfunterbrechungen | Mehrfach täglich | Praktisch keine |
| Produktivität | Gut | Deutlich höher |
| Bedienfehler | Möglich | Reduziert |
Je nach Anzahl der Kalibrierungen können dadurch mehrere Stunden Arbeitszeit pro Woche eingespart werden.
Zusätzliche Vorteile
Neben der reinen Zeitersparnis ergeben sich weitere positive Effekte:
- Einheitliche Bedienung aller Druckbereiche
- Weniger Schulungsaufwand
- Höhere Auslastung der Kalibrierplätze
- Reduzierte Fehlerwahrscheinlichkeit
- Bessere Reproduzierbarkeit der Ergebnisse
- Einfachere Automatisierung von Kalibrierabläufen
Gerade in Kalibrierlaboren mit hohen Prüflingszahlen kann Auto-Ranging somit einen spürbaren Beitrag zur Senkung der Betriebskosten leisten.
Dieses Praxisbeispiel zeigt, dass Auto-Ranging weit mehr ist als eine technische Komfortfunktion. Durch die Kombination aus höherer Effizienz, geringeren Rüstzeiten und optimaler Nutzung der verfügbaren Druckbereiche trägt die Technologie maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit moderner Kalibrierprozesse bei.
Fazit: Warum Auto-Ranging heute zum Standard moderner Druckcontroller gehört
Die Anforderungen an moderne Kalibrier- und Prüfsysteme steigen kontinuierlich. Anwender erwarten heute nicht nur hohe Genauigkeiten, sondern auch kurze Prüfzeiten, einfache Bedienung und maximale Flexibilität. Genau aus diesem Grund hat sich Auto-Ranging in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Funktionen moderner Druckcontroller entwickelt.
Durch die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs werden Kalibrierungen effizienter, genauer und deutlich komfortabler. Der Anwender muss sich nicht mehr mit der Auswahl des passenden Druckbereichs beschäftigen, da diese Aufgabe automatisch vom Druckcontroller übernommen wird.
Besonders in Kalibrierlaboren, bei Prüfdienstleistern, in Forschungsabteilungen und auf automatisierten Prüfständen ergeben sich dadurch erhebliche Vorteile. Unterschiedliche Druckbereiche können ohne Umrüstung genutzt werden, wodurch Prüfabläufe beschleunigt und Fehlerquellen reduziert werden.
| Vorteil von Auto-Ranging | Nutzen für den Anwender |
|---|---|
| Automatische Bereichsauswahl | Einfachere Bedienung |
| Optimale Druckbereiche | Höhere Genauigkeit |
| Keine Modulwechsel | Weniger Rüstzeiten |
| Automatisierte Umschaltung | Höhere Produktivität |
| Reduzierte Bedienfehler | Mehr Prozesssicherheit |
| Bessere Auslastung der Prüfplätze | Geringere Betriebskosten |
Moderne Systeme wie der PACE6000E Präzisions-Druckcontroller zeigen eindrucksvoll, wie sich Auto-Ranging in der Praxis umsetzen lässt. Durch die Kombination aus zwei Regelmodulen, automatischer Bereichsauswahl und optionalen CM3-Modulen mit TERPS-Technologie entsteht ein äußerst flexibles und leistungsfähiges Kalibriersystem.
Gerade bei Anwendungen mit häufig wechselnden Druckbereichen kann Auto-Ranging dazu beitragen, die Produktivität deutlich zu steigern und gleichzeitig die Messunsicherheit zu reduzieren. Für viele Kalibrierlabore und Prüfsysteme bedeutet dies eine spürbare Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.
Die wichtigste Erkenntnis lautet daher: Auto-Ranging ist heute weit mehr als eine Komfortfunktion. Es ist ein zentraler Bestandteil moderner Kalibriertechnik und hilft dabei, Präzision, Effizienz und Automatisierung auf einem neuen Niveau zu vereinen.
Wer regelmäßig unterschiedliche Druckbereiche kalibriert oder automatisierte Prüfabläufe betreibt, sollte daher prüfen, ob ein Auto-Ranging-fähiges System wie der PACE6000E die passende Lösung für die jeweiligen Anforderungen darstellt.
Häufig gestellte Fragen zu Auto-Ranging bei Druckreglern
Was bedeutet Auto-Ranging bei einem Druckcontroller?
Auto-Ranging bezeichnet die automatische Auswahl des optimalen Druckbereichs innerhalb eines Druckcontrollers. Das System entscheidet selbstständig, welches installierte Regelmodul für die aktuelle Messaufgabe die beste Genauigkeit und die geringste Messunsicherheit bietet.
Welche Vorteile bietet Auto-Ranging?
Auto-Ranging reduziert Umrüstzeiten, verbessert die Messgenauigkeit über große Druckbereiche, minimiert Bedienfehler und erhöht die Produktivität von Kalibrierlaboren und Prüfständen.
Verbessert Auto-Ranging die Genauigkeit?
Ja. Da automatisch der Druckbereich mit der besten Auflösung ausgewählt wird, kann die Messunsicherheit insbesondere bei kleinen Druckwerten reduziert werden. Dadurch werden präzisere Kalibrierungen möglich.
Benötigt Auto-Ranging spezielle Druckmodule?
Ja. Auto-Ranging setzt voraus, dass mehrere Druckbereiche innerhalb eines Systems verfügbar sind. Beim PACE6000E werden hierfür unterschiedliche CM- oder CM3-Regelmodule eingesetzt.
Wie viele Druckbereiche können gleichzeitig genutzt werden?
Der PACE6000E kann mit zwei unabhängigen Regelmodulen ausgestattet werden. Dadurch stehen zwei unterschiedliche Druckbereiche gleichzeitig zur Verfügung.
Kann Auto-Ranging manuelle Modulwechsel ersetzen?
In vielen Anwendungen ja. Solange die benötigten Druckbereiche durch die installierten Regelmodule abgedeckt werden, erfolgt die Umschaltung automatisch und ohne Eingriff des Bedieners.
Ist Auto-Ranging nur für Kalibrierlabore interessant?
Nein. Auch Produktionsprüfstände, Werkskalibrierungen, Forschungsabteilungen, Prüfdienstleister und Qualitätssicherungsabteilungen profitieren von der automatischen Bereichsauswahl.
Welche Rolle spielen CM3-Regelmodule?
CM3-Regelmodule enthalten die hochpräzise TERPS-Sensortechnologie und ermöglichen besonders geringe Messunsicherheiten. Dadurch eignen sie sich hervorragend für Auto-Ranging-Anwendungen mit hohen Genauigkeitsanforderungen.
Was ist der Unterschied zwischen CM- und CM3-Modulen?
CM-Module bieten bereits eine sehr präzise Druckregelung für industrielle Anwendungen. CM3-Module verfügen zusätzlich über TERPS-Technologie und erreichen dadurch eine noch höhere Genauigkeit, bessere Langzeitstabilität und geringere Hysterese.
Was bedeutet TERPS?
TERPS steht für Trench Etched Resonant Pressure Sensor. Diese von Druck entwickelte Sensortechnologie basiert auf Resonanzfrequenzmessungen und zählt zu den präzisesten Druckmessverfahren im Bereich der industriellen Kalibriertechnik.
Kann Auto-Ranging die Messunsicherheit reduzieren?
Ja. Da immer der optimale Druckbereich verwendet wird, arbeitet das System über einen großen Arbeitsbereich hinweg mit einer möglichst geringen Messunsicherheit.
Ist Auto-Ranging für automatisierte Prüfstände sinnvoll?
Absolut. Auto-Ranging ermöglicht vollständig automatisierte Prüfabläufe, da Druckbereiche automatisch gewechselt werden können, ohne dass Bedienereingriffe erforderlich sind.
Welche Druckbereiche lassen sich kombinieren?
Die mögliche Kombination hängt von den verfügbaren CM- und CM3-Regelmodulen ab. Häufig werden beispielsweise ein Niederdruckmodul (0 … 1 bar) und ein Hochdruckmodul (0 … 70 bar) kombiniert.
Kann ich vorhandene Regelmodule weiterverwenden?
Viele bestehende kompatible PACE-Regelmodule können weiterhin verwendet werden. Dadurch profitieren Anwender von einem hohen Investitionsschutz.
Welcher Druckcontroller von Druck unterstützt Auto-Ranging?
Der PACE6000E wurde speziell für Anwendungen mit mehreren Druckbereichen entwickelt und bietet eine leistungsfähige Auto-Ranging-Funktion durch seine Zweikanal-Architektur.
Unterstützt auch der PACE5000E Auto-Ranging?
Der PACE5000E ist ein einkanaliger Präzisions-Druckcontroller. Für klassische Kalibrieraufgaben ist er eine ausgezeichnete Lösung, die automatische Kombination mehrerer Druckbereiche ist jedoch eine Stärke des zweikanaligen PACE6000E.
Wann lohnt sich Auto-Ranging wirtschaftlich?
Besonders bei häufig wechselnden Druckbereichen, hohen Prüflingszahlen oder automatisierten Kalibrierabläufen kann Auto-Ranging erhebliche Zeit- und Kostenvorteile bieten.
Kann Auto-Ranging Bedienfehler reduzieren?
Ja. Da die Bereichsauswahl automatisch erfolgt, sinkt das Risiko, versehentlich mit einem ungeeigneten Druckbereich zu arbeiten oder einen notwendigen Modulwechsel zu vergessen.
Warum wird Auto-Ranging immer häufiger eingesetzt?
Weil moderne Kalibrierprozesse zunehmend automatisiert werden. Auto-Ranging unterstützt diesen Trend, indem es Kalibrierungen schneller, effizienter und reproduzierbarer macht.
Wo finde ich weitere Informationen zu PACE5000E, PACE6000E und den verfügbaren Regelmodulen?
Eine ausführliche Übersicht zu den Druckcontrollern, den verfügbaren CM- und CM3-Regelmodulen sowie den technischen Möglichkeiten finden Sie hier:
PACE5000E & PACE6000E – Übersicht der modularen Präzisions-Druckregler
