Wenn der Zeiger eines Manometers stark zittert, über einen großen Skalenbereich schlägt oder regelmäßig gegen den Endanschlag läuft, liegt das häufig nicht an einem defekten Messgerät. Kolbenpumpen, Membranpumpen, Dosierpumpen, Verdichter und bestimmte Hydraulikaggregate erzeugen konstruktionsbedingt einen pulsierenden Druckverlauf.
Für das Manometer bedeutet dies eine hohe dynamische Belastung. Rohrfeder, Zeigerwerk, Lagerstellen und Verzahnung werden ständig beschleunigt und wieder abgebremst. Die Anzeige lässt sich kaum ablesen, während das Messwerk vorzeitig verschleißen oder durch kurze Druckspitzen dauerhaft beschädigt werden kann.
Eine Flüssigkeitsfüllung im Gehäuse kann den Zeiger beruhigen. Sie beseitigt jedoch nicht automatisch die Druckpulsation am Prozessanschluss. Bei stärkeren Pulsationen werden zusätzlich Drosselbohrungen, Druckstoßminderer oder andere prozessseitige Dämpfungselemente benötigt.
Entscheidend ist deshalb, zunächst zwischen Druckpulsation, Druckspitze und mechanischer Vibration zu unterscheiden. Erst danach lässt sich festlegen, ob ein gefülltes Manometer, ein Stoßminderer, eine Kapillarleitung, eine andere Messstelle oder eine Kombination mehrerer Maßnahmen erforderlich ist.
Geeignete Messgeräte finden Sie in der Kategorie Manometer und Digitalmanometer. Drosseln, Stoßminderer, Absperrarmaturen und weitere Schutzkomponenten sind im Bereich Zubehör für Druckmessgeräte zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Druckpulsation?
- Pulsation, Druckspitze und mechanische Vibration unterscheiden
- Warum schädigen Pulsationen das Manometer?
- Welche Pumpen und Anlagen verursachen Pulsationen?
- Was bewirkt eine Glyzerin- oder Silikonölfüllung?
- Wie arbeitet eine Drosselbohrung?
- Wann wird ein Druckstoßminderer benötigt?
- Kann eine Kapillarleitung den Druck dämpfen?
- Wann muss die Pulsation im Prozess reduziert werden?
- Messbereich und Überlastschutz richtig auswählen
- Den richtigen Einbauort festlegen
- Welche Dämpfung passt zu welchem Fehlerbild?
- Einstellbaren Stoßminderer richtig abstimmen
- Typische Fehler bei der Dämpfung
- Praxisbeispiel: Manometer an einer Dosierpumpe
- Empfohlener Ablauf bei der Inbetriebnahme
- Welche Messgeräte und Produkte eignen sich?
- Fazit
- Häufige Fragen
Was ist eine Druckpulsation?
Bei einer Druckpulsation schwankt der Prozessdruck regelmäßig oder unregelmäßig um einen mittleren Wert. Die Schwankung entsteht beispielsweise durch die Förderbewegung einer Kolben- oder Membranpumpe. Während des Förderhubs steigt der Druck an. Beim Ansaughub oder beim Umschalten der Ventile fällt er wieder ab.
Ein mechanisches Manometer folgt diesen Änderungen über seine Rohrfeder und das angeschlossene Zeigerwerk. Ist die Pulsationsfrequenz niedrig genug, bewegt sich der Zeiger sichtbar zwischen den jeweiligen Druckwerten. Bei höheren Frequenzen beginnt er zu zittern oder erscheint als unscharfer Zeigerbereich.
Die mittlere Anzeige kann dabei durchaus plausibel sein. Trotzdem wird das Manometer dynamisch erheblich stärker belastet als bei einem konstanten Druck. Für die Auswahl reicht es deshalb nicht aus, nur den durchschnittlichen Betriebsdruck zu kennen.
Benötigt werden zusätzlich:
- minimaler und maximaler Druck innerhalb eines Pumpenzyklus,
- Frequenz der Druckschwankung,
- Höhe und Dauer kurzzeitiger Druckspitzen,
- Medium, Viskosität und Temperatur,
- mechanische Schwingungsbelastung der Messstelle,
- erforderliche Reaktionszeit der Anzeige.
Pulsation, Druckspitze und mechanische Vibration unterscheiden
Ein schlagender Zeiger kann unterschiedliche Ursachen haben. Diese müssen voneinander getrennt werden, weil die geeigneten Schutzmaßnahmen nicht identisch sind.
| Belastung | Typisches Verhalten | Häufige Ursache | Geeignete Maßnahme |
|---|---|---|---|
| Druckpulsation | Zeiger bewegt sich regelmäßig zwischen mehreren Druckwerten | Kolbenpumpe, Membranpumpe, Verdichter oder Dosierpumpe | Drossel, Stoßminderer oder Prozess-Pulsationsdämpfer |
| Druckspitze | Kurzer Ausschlag, teilweise bis an das Skalenende | Schnell schließendes Ventil, Druckschlag, Kavitation oder Lastwechsel | Stoßminderer, Überdruckschutz und passender Messbereich |
| Mechanische Vibration | Gehäuse und Zeiger schwingen gemeinsam | Pumpe, Motor, Rohrleitung oder Maschinenrahmen | Gehäusefüllung, Halterung oder räumliche Entkopplung |
| Instabiler Prozess | Druck ändert sich langsam und tatsächlich im System | Regelventil, schwankender Verbrauch oder unzureichende Pumpenregelung | Prozessursache untersuchen, nicht nur Anzeige dämpfen |
Eine Gehäusefüllung kann mechanische Vibrationen und leichtes Zeigerflattern reduzieren. Sie verhindert jedoch nicht, dass die Rohrfeder weiterhin den vollständigen pulsierenden Prozessdruck erfährt.
Umgekehrt dämpft ein Stoßminderer die Druckübertragung zum Manometer, schützt das Gehäuse aber nicht vor starken Schwingungen der Rohrleitung. Bei einer vibrierenden Pumpeneinheit kann deshalb eine Kombination aus Stoßminderer, gefülltem Manometer und mechanisch entkoppelter Montage notwendig sein.
Warum schädigen Pulsationen das Manometer?
Ein Rohrfedermanometer wandelt die druckabhängige Verformung einer gebogenen Rohrfeder über ein Übertragungs- und Zeigerwerk in eine Drehbewegung um. Bei konstantem Druck verbleibt die Mechanik weitgehend in einer festen Position.
Bei Pulsation bewegt sich das gesamte System dagegen permanent. Dadurch entstehen wechselnde Belastungen an:
- Rohrfeder und deren Anschlussstellen,
- Zugstange und Übertragungsmechanik,
- Zahnrädern und Segmenten,
- Lagerstellen des Zeigerwerks,
- Zeiger und Zeigerwelle,
- mechanischen Endanschlägen.
Mit zunehmender Pulsationsfrequenz steigt die Zahl der Lastwechsel. Auch wenn jeder einzelne Ausschlag innerhalb des nominalen Messbereichs liegt, kann die dauerhafte Wechselbelastung zu erhöhtem Verschleiß führen.
Besonders kritisch wird es, wenn der Zeiger regelmäßig gegen das Skalenende oder den Anschlag schlägt. Dann ist entweder der Messbereich zu klein oder es treten Druckspitzen auf, die bei einer langsam reagierenden Anzeige möglicherweise nur teilweise sichtbar werden.
Typische Folgen sind:
- schlechte Ablesbarkeit,
- veränderter Nullpunkt,
- zunehmende Anzeigeabweichung,
- loser oder verbogener Zeiger,
- verschlissene Verzahnung,
- Ermüdung oder bleibende Verformung der Rohrfeder,
- vorzeitiger Ausfall des Messgeräts.
Welche Pumpen und Anlagen verursachen Pulsationen?
Kolben- und Plungerpumpen
Kolbenpumpen fördern das Medium hubweise. Je nach Anzahl und Anordnung der Kolben entstehen ausgeprägte Druckwellen. Mehrkolbenpumpen können einen gleichmäßigeren Förderstrom erzeugen, vollständig konstant ist der Druck jedoch nicht automatisch.
Membran- und Dosierpumpen
Bei Membranpumpen wird das Medium ebenfalls in einzelnen Hüben gefördert. Besonders bei kleinen Dosiermengen und langen Leitungen können starke Druckschwankungen auftreten. Rückschlagventile, Gasblasen und wechselnde Gegendrücke beeinflussen den Verlauf zusätzlich.
Kompressoren
Hubkolbenkompressoren erzeugen periodische Druckschwankungen auf der Saug- und Druckseite. In Verbindung mit Rohrleitungsresonanzen können sich die Pulsationen verstärken.
Hydraulikaggregate
Zahnrad-, Flügelzellen- und Kolbenpumpen verursachen je nach Bauart eine Förderstromwelligkeit. Schnelle Wegeventile, Lastwechsel und Druckbegrenzungsventile können zusätzliche Druckspitzen erzeugen.
Kavitation und Gasblasen
Kavitation ist keine normale Pumpenpulsation. Dampfblasen entstehen und kollabieren im Medium. Dadurch können hochfrequente Druckstöße, Geräusche und Schäden an Pumpe, Ventilen und Messgeräten auftreten.
Eine starke Dämpfung des Manometers kann das sichtbare Zeigerschlagen reduzieren, behebt aber nicht die Ursache der Kavitation. Saugleitung, Zulaufdruck, Temperatur, Filter, Ventile und Pumpenauslegung müssen separat geprüft werden.
Was bewirkt eine Glyzerin- oder Silikonölfüllung?
Bei einem gefüllten Manometer befindet sich eine Dämpfungsflüssigkeit im Gehäuse. Das Zeigerwerk bewegt sich dadurch nicht mehr frei in Luft, sondern innerhalb einer viskosen Flüssigkeit.
Die Füllung erfüllt mehrere Aufgaben:
- Beruhigung des Zeigerwerks,
- Reduzierung sichtbaren Zeigerflatterns,
- Dämpfung mechanisch eingeleiteter Vibrationen,
- Schmierung beweglicher Teile,
- Schutz des Innenraums vor Kondensation und Verschmutzung,
- verbesserte Ablesbarkeit bei unruhiger Umgebung.
Häufig wird ein Glyzerin-Wasser-Gemisch eingesetzt. Für abweichende Umgebungstemperaturen oder besondere Anwendungen können beispielsweise Silikonöle vorgesehen sein. Die zulässigen Temperaturbereiche und die Werkstoffverträglichkeit müssen anhand der jeweiligen Geräteausführung geprüft werden.
Bei Sauerstoff, starken Oxidationsmitteln oder besonderen Hygiene- und Sicherheitsanforderungen darf nicht einfach ein Standardmanometer mit beliebiger Füllung verwendet werden. Hier sind ausschließlich ausdrücklich freigegebene und entsprechend gereinigte Ausführungen einzusetzen.
Warum ist das Gehäuse nicht vollständig gefüllt?
Flüssigkeitsgefüllte Manometer besitzen häufig einen sichtbaren Luft- oder Gasraum. Dieser ermöglicht die temperaturbedingte Ausdehnung der Füllflüssigkeit. Ein kleiner ungefüllter Bereich ist daher kein Hinweis auf eine unvollständige oder fehlerhafte Befüllung.
Druckausgleich des Gehäuses beachten
Bei vielen gefüllten Manometern muss eine Druckausgleichsöffnung oder ein Entlüftungsstopfen nach der Montage entsprechend der Herstelleranleitung geöffnet werden. Bleibt das Gehäuse vollständig geschlossen, kann sich durch Temperaturänderungen ein Innendruck aufbauen und den Nullpunkt beeinflussen.
Grenze der Gehäusefüllung
Die Füllung dämpft hauptsächlich die Bewegung des Zeigerwerks. Die pulsierende Druckbelastung erreicht weiterhin die Rohrfeder. Bei starken Druckpulsationen reicht eine Gehäusefüllung daher nicht als alleinige Schutzmaßnahme aus.
Wie arbeitet eine Drosselbohrung?
Eine Drosselbohrung befindet sich zwischen Prozess und Manometer. Durch den kleinen freien Querschnitt kann sich der Druck auf der Messgeräteseite nicht beliebig schnell verändern. Schnelle Druckänderungen werden abgeschwächt und zeitlich verzögert.
Als Drossel können beispielsweise eingesetzt werden:
- eine kleine Bohrung im Anschlusskanal,
- eine austauschbare Drosselschraube,
- ein Kapillareinsatz,
- ein poröses Sinterelement,
- eine einstellbare Nadel.
Die Wirkung hängt von mehreren Faktoren ab:
- Querschnitt und Länge des Drosselkanals,
- Viskosität und Dichte des Mediums,
- Pulsationsfrequenz,
- Druckänderungsgeschwindigkeit,
- Volumen auf der Messgeräteseite,
- Temperatur des Mediums.
Verursacht die Drossel einen Druckverlust?
Ein Manometer befindet sich normalerweise am Ende einer Messleitung, in der kein dauerhafter Durchfluss stattfindet. Nach einer ausreichend langen Ausgleichszeit zeigt das Manometer deshalb grundsätzlich den statischen Prozessdruck an.
Während einer Druckänderung besteht jedoch kurzzeitig eine Druckdifferenz über der Drossel. Das Manometer reagiert verzögert und zeigt schnelle Spitzen nur abgeschwächt an. Diese Verzögerung ist die gewünschte Dämpfungswirkung.
Wird die Drossel zu klein gewählt oder ist sie teilweise verstopft, kann das Manometer auch normalen Prozessänderungen nur noch sehr langsam folgen. Bei Leckage auf der Messgeräteseite kann außerdem ein dauerhafter Messfehler entstehen.
Wann wird ein Druckstoßminderer benötigt?
Ein Druckstoßminderer, häufig auch Snubber genannt, ist ein separates Zubehörteil zwischen Prozessanschluss und Manometer. Er enthält einen definierten Strömungswiderstand, der schnelle Druckänderungen vom Messgerät fernhält.
Ein Stoßminderer ist besonders sinnvoll, wenn:
- der Zeiger trotz Gehäusefüllung weiterhin stark ausschlägt,
- regelmäßige Druckpulsationen auftreten,
- kurze Druckstöße das Messwerk belasten,
- das Manometer wiederholt vorzeitig ausfällt,
- eine integrierte Drossel nicht vorhanden oder nicht ausreichend ist,
- die Dämpfung an den Prozess angepasst werden soll.
Fester Stoßminderer
Feste Ausführungen besitzen einen vorgegebenen Drosselquerschnitt. Sie sind kompakt und benötigen keine Einstellung. Die Auslegung muss jedoch zu Medium, Viskosität und Pulsation passen.
Eine Ausführung, die bei dünnflüssigem Hydrauliköl gut arbeitet, kann bei einem viskosen Medium zu stark dämpfen oder verstopfen. Umgekehrt kann eine für zähes Öl ausgelegte Drossel bei Gas oder Wasser zu wenig Wirkung zeigen.
Einstellbarer Stoßminderer
Bei einstellbaren Ausführungen wird der freie Querschnitt über eine Nadel oder ein Ventilelement verändert. Dadurch kann die Anzeige während der Inbetriebnahme auf die tatsächliche Pulsation abgestimmt werden.
Diese Bauform ist sinnvoll bei:
- wechselnden Betriebszuständen,
- unbekannter Pulsationsstärke,
- unterschiedlichen Medienviskositäten,
- regelbaren Pumpendrehzahlen,
- Dosieranlagen mit verschiedenen Rezepturen.
Ein Stoßminderer ist kein Überdruckschutz
Ein Stoßminderer reduziert die Geschwindigkeit und Amplitude kurzer Druckänderungen am Manometer. Ein dauerhaft zu hoher Prozessdruck wird nach der Ausgleichszeit dennoch vollständig übertragen.
Kann der Prozessdruck den zulässigen Messbereich dauerhaft überschreiten, wird zusätzlich eine geeignete Überdruckschutzvorrichtung oder ein größerer Messbereich benötigt.
Kann eine Kapillarleitung den Druck dämpfen?
Eine lange oder enge Messleitung kann ebenfalls eine dämpfende Wirkung besitzen. Der Strömungswiderstand der Leitung und das Volumen zwischen Prozess und Messgerät verzögern die Druckübertragung.
Kapillarleitungen werden vor allem eingesetzt, um:
- das Manometer von einer vibrierenden Maschine zu entfernen,
- hohe Prozesstemperaturen vom Messgerät fernzuhalten,
- die Anzeige an eine besser zugängliche Position zu verlegen,
- mechanische Belastungen des Prozessanschlusses zu reduzieren.
Die Dämpfungswirkung einer Kapillare sollte nicht zufällig entstehen, sondern technisch bewertet werden. Eine sehr lange oder sehr enge Leitung kann die Anzeige deutlich verzögern.
Weitere mögliche Probleme sind:
- eingeschlossene Gasblasen in Flüssigkeitsleitungen,
- Kondensat in Gasleitungen,
- temperaturabhängige Viskosität,
- Verstopfung durch Partikel oder Ablagerungen,
- mechanische Beschädigung der Leitung,
- zusätzliche Leckagestellen.
Soll das Manometer lediglich mechanisch von der Pumpe entkoppelt werden, kann eine geeignete Messleitung mit stabiler Halterung sinnvoll sein. Für eine reproduzierbare Pulsationsdämpfung ist ein definierter Stoßminderer meist besser einstellbar.
Wann muss die Pulsation im Prozess reduziert werden?
Ein Stoßminderer im Manometeranschluss schützt hauptsächlich das Messgerät. Die Druckpulsation bleibt in der Hauptleitung bestehen. Werden auch Ventile, Dichtungen, Rohrleitungen oder Dosierer durch die Pulsation belastet, muss das Problem im Prozess selbst reduziert werden.
Dazu können beispielsweise eingesetzt werden:
- Pulsationsdämpfer,
- Membran- oder Blasenspeicher,
- Druckwindkessel,
- angepasste Pumpendrehzahl,
- mehrere zeitversetzt arbeitende Pumpenköpfe,
- optimierte Ventilsteuerung,
- angepasste Rohrleitungsführung.
Ein Prozess-Pulsationsdämpfer speichert während einer Druckspitze einen Teil des Fördervolumens und gibt es während der Druckabsenkung wieder ab. Dadurch wird nicht nur die Manometeranzeige, sondern der tatsächliche Druckverlauf in der Leitung geglättet.
Bei starken Pulsationen ist häufig folgende Kombination sinnvoll:
- Pulsationsdämpfer in der Hauptleitung,
- Stoßminderer direkt vor dem Manometer,
- flüssigkeitsgefülltes Manometer zur mechanischen Zeigerberuhigung.
Messbereich und Überlastschutz richtig auswählen
Ein zu klein gewählter Messbereich ist eine häufige Ursache für Manometerschäden. Maßgeblich ist nicht nur der sichtbare mittlere Betriebsdruck, sondern der höchste tatsächlich auftretende Druck einschließlich Pulsation und Druckspitzen.
Der normale Betriebsdruck sollte mit ausreichender Reserve unterhalb des Skalenendwerts liegen. Bei dynamischer Belastung gelten in der Regel strengere Belastungsgrenzen als bei einem konstanten Druck. Die zulässige statische und dynamische Belastung ist deshalb anhand der Herstellerangaben des konkreten Manometers zu prüfen.
Ein unnötig großer Messbereich ist ebenfalls ungünstig. Wird ein Prozess mit etwa 6 bar über ein Manometer bis 100 bar überwacht, ist die Anzeige zwar vor vielen Druckspitzen geschützt, kleine Prozessänderungen lassen sich jedoch nur schlecht erkennen.
Bei der Messbereichsauswahl müssen berücksichtigt werden:
- minimaler und normaler Betriebsdruck,
- maximaler Druck innerhalb der Pulsation,
- mögliche Start- und Abschaltspitzen,
- Öffnungsdruck von Sicherheits- oder Druckbegrenzungsventilen,
- zulässige Überlast des Manometers,
- erforderliche Ablesegenauigkeit,
- mögliche zukünftige Betriebszustände.
Druckspitzen zunächst sichtbar machen
Ein mechanisches Manometer zeigt sehr kurze Druckspitzen möglicherweise nicht vollständig an. Für die Diagnose kann vorübergehend ein geeignetes Digital- oder Prüfmanometer mit Min-/Max- oder Peak-Funktion eingesetzt werden.
Dabei muss das Referenzgerät selbst für die erwarteten Spitzen, die Pulsationsfrequenz und das Medium geeignet sein. Eine hohe Anzeigeauflösung allein bedeutet nicht, dass extrem kurze Druckspitzen sicher erfasst werden.
Den richtigen Einbauort festlegen
Der Einbauort beeinflusst die Belastung des Manometers erheblich. Direkt am Pumpenausgang sind die Pulsationen häufig besonders stark. Hinter einem Pulsationsdämpfer, Druckspeicher oder ausreichend dimensionierten Leitungsabschnitt kann der Druckverlauf ruhiger sein.
Bei der Auswahl der Messstelle sollte geprüft werden:
- Wie weit liegt die Messstelle vom Pumpenausgang entfernt?
- Befinden sich Ventile, Düsen oder Querschnittsänderungen unmittelbar davor?
- Ist ein Pulsationsdämpfer in der Hauptleitung vorhanden?
- Wird das Manometer durch Rohrleitungs- oder Maschinenschwingungen belastet?
- Kann sich Luft oder Kondensat in der Messleitung sammeln?
- Ist die Messstelle für Wartung und Absperrung zugänglich?
- Entspricht die Temperatur am Einbauort den Gerätegrenzen?
Das Manometer sollte spannungsfrei montiert werden. Das Gehäuse darf nicht zum Anziehen des Prozessanschlusses verwendet werden. Bei schweren Geräten, langen Zubehörkombinationen oder stark vibrierenden Leitungen ist eine zusätzliche Halterung vorzusehen.
Bei hohen Prozesstemperaturen können Wassersackrohre, Kühlelemente oder eine räumlich getrennte Montage erforderlich sein. Ein Stoßminderer ersetzt keinen geeigneten Temperaturschutz.
Welche Dämpfung passt zu welchem Fehlerbild?
| Fehlerbild | Geeignete Maßnahme | Wichtige Grenze |
|---|---|---|
| Leichtes Zeigerflattern | Flüssigkeitsgefülltes Manometer | Starke Prozesspulsationen erreichen weiterhin die Rohrfeder |
| Starke periodische Zeigerbewegung | Druckstoßminderer oder Drossel | Reaktionszeit darf nicht zu langsam werden |
| Unbekannte oder wechselnde Pulsation | Einstellbarer Stoßminderer | Einstellung muss gegen unbeabsichtigtes Verstellen gesichert werden |
| Starke mechanische Vibration | Gehäusefüllung und entfernte Montage | Stoßminderer allein entkoppelt das Gehäuse nicht |
| Kurze hohe Druckspitzen | Stoßminderer, passender Messbereich und Überdruckschutz | Druckspitzen müssen zunächst zuverlässig ermittelt werden |
| Dauerhafter Überdruck möglich | Überdruckschutzvorrichtung oder anderer Messbereich | Eine Drossel schützt nicht vor dauerhaftem Überdruck |
| Prozessleitung selbst wird belastet | Pulsationsdämpfer in der Hauptleitung | Ein Manometer-Snubber schützt nur den Messgeräteabzweig |
| Viskoses oder verschmutztes Medium | Reinigbarer, einstellbarer Stoßminderer oder geeigneter Druckmittler | Kleine feste Bohrungen können verstopfen |
Einstellbaren Stoßminderer richtig abstimmen
Die richtige Einstellung ist ein Kompromiss zwischen ruhiger Anzeige und ausreichender Reaktionsgeschwindigkeit. Das Manometer soll schnelle schädliche Druckänderungen nicht vollständig nachvollziehen, muss aber normale Prozessänderungen weiterhin anzeigen.
Ein sinnvoller Ablauf ist:
- Messstelle drucklos machen und den Stoßminderer nach Herstellerangabe montieren.
- Stoßminderer zunächst auf einen definierten offenen oder mittleren Ausgangswert einstellen.
- Anlage kontrolliert in Betrieb nehmen.
- Drosselwirkung schrittweise erhöhen, bis der Zeiger gut ablesbar ist.
- Eine normale Druckänderung der Anlage auslösen und Reaktionszeit prüfen.
- Anlage abschalten und kontrollieren, ob das Manometer zuverlässig zum Ausgangswert zurückkehrt.
- Einstellung gegen unbeabsichtigtes Verstellen sichern.
Der Stoßminderer darf nicht unbemerkt vollständig geschlossen werden. Andernfalls kann im Manometer ein Druck eingeschlossen bleiben. Das Gerät zeigt dann auch nach einer Druckänderung weiterhin einen alten Wert an.
Bei sicherheitsrelevanten Messstellen darf eine stark gedämpfte lokale Anzeige nicht als alleinige Schutz- oder Abschalteinrichtung verwendet werden. Die zulässige Verzögerung muss zur Funktion der Messstelle passen.
Typische Fehler bei der Dämpfung
| Fehler | Folge | Abhilfe |
|---|---|---|
| Nur ein gefülltes Manometer montiert | Zeiger wird ruhiger, Rohrfeder bleibt aber stark pulsierend belastet | Bei starken Pulsationen zusätzlich Stoßminderer einsetzen |
| Drossel zu weit geöffnet | Zeiger schlägt weiterhin stark | Dämpfung schrittweise erhöhen |
| Drossel zu weit geschlossen | Anzeige reagiert zu langsam oder bleibt stehen | Querschnitt vergrößern und Rückkehr zum Nullpunkt prüfen |
| Feste Drossel bei viskosem Medium | Extrem langsame Anzeige oder Verstopfung | Mediengerechte, reinigbare oder einstellbare Ausführung wählen |
| Stoßminderer als Überdruckschutz betrachtet | Dauerhafter Überdruck erreicht das Manometer trotzdem | Zusätzlichen Überdruckschutz oder größeren Messbereich vorsehen |
| Gehäuseentlüftung nicht geöffnet | Temperaturabhängiger Nullpunktversatz | Druckausgleich nach Herstelleranleitung herstellen |
| Messbereich nur nach Mittelwert gewählt | Druckspitzen überlasten das Messgerät | Maximal- und Spitzendruck ermitteln |
| Manometer direkt am vibrierenden Pumpengehäuse | Mechanische Vibration bleibt trotz Snubber bestehen | Messgerät entfernt und stabil montieren |
| Verstopfter Stoßminderer wird nachjustiert | Fehler wird verdeckt und Anzeige zunehmend unzuverlässig | Bauteil reinigen oder ersetzen und Ursache der Verschmutzung prüfen |
| Pulsation nur an der Anzeige gedämpft | Rohrleitung und Armaturen bleiben dynamisch belastet | Zusätzlichen Pulsationsdämpfer im Prozess prüfen |
Praxisbeispiel: Manometer an einer Dosierpumpe
Eine Membrandosierpumpe fördert eine niedrigviskose Flüssigkeit gegen einen Prozessdruck von etwa 6 bar. Das vorhandene Manometer besitzt einen Messbereich bis 10 bar. Während jedes Förderhubs schlägt der Zeiger zwischen ungefähr 4 und 9 bar.
Nach kurzer Betriebszeit verändert sich der Nullpunkt. Das Manometer wird durch eine flüssigkeitsgefüllte Ausführung ersetzt. Die Anzeige wirkt zunächst ruhiger, nach mehreren Wochen tritt jedoch erneut ein Nullpunktfehler auf.
Bei einer Vergleichsmessung mit einem schnell erfassenden Digitalmanometer werden kurzzeitige Druckwerte oberhalb des Skalenendwerts des ursprünglichen Manometers erkannt. Das mechanische Gerät war daher nicht nur durch sichtbare Pulsation, sondern zusätzlich durch bisher nicht erkannte Druckspitzen belastet.
Die Messstelle wird daraufhin systematisch überarbeitet:
- Die Ursache der starken Pulsation wird an Pumpe und Rückschlagventilen geprüft.
- In der Hauptleitung wird ein auf Fördervolumen und Druck abgestimmter Pulsationsdämpfer vorgesehen.
- Das Manometer wird hinter dem Prozessdämpfer angeordnet.
- Direkt vor dem Manometer wird ein einstellbarer Druckstoßminderer montiert.
- Der Messbereich wird anhand des tatsächlichen Spitzendrucks neu festgelegt.
- Ein flüssigkeitsgefülltes Manometer wird zur zusätzlichen Zeiger- und Vibrationsdämpfung eingesetzt.
Der Stoßminderer wird so eingestellt, dass der Zeiger nur noch geringfügig schwankt, eine langsame Änderung des Dosierdrucks aber weiterhin zeitnah erkennbar bleibt.
Das Beispiel zeigt, warum eine Gehäusefüllung allein nicht immer ausreicht. Sie verbessert die Ablesbarkeit, während der Prozess-Pulsationsdämpfer und der Stoßminderer die dynamische Druckbelastung reduzieren. Der passende Messbereich schützt zusätzlich vor Überlastung.
Empfohlener Ablauf bei der Inbetriebnahme
- Mittleren Betriebsdruck sowie minimalen und maximalen Prozessdruck erfassen.
- Pulsation, einzelne Druckspitzen und mechanische Vibration voneinander unterscheiden.
- Bei Bedarf Spitzendruck mit einem geeigneten schnell erfassenden Messgerät prüfen.
- Messbereich und zulässige dynamische Belastung des Manometers kontrollieren.
- Medium, Viskosität, Temperatur und Verschmutzung bewerten.
- Prüfen, ob die Pulsation nur das Manometer oder die gesamte Anlage belastet.
- Geeigneten Prozess-Pulsationsdämpfer vorsehen, falls die Hauptleitung betroffen ist.
- Gehäusefüllung für mechanische Vibration und Zeigerberuhigung auswählen.
- Festen oder einstellbaren Stoßminderer passend zum Medium auswählen.
- Messstelle möglichst hinter dem Prozessdämpfer anordnen.
- Manometer spannungsfrei und bei Bedarf mechanisch entkoppelt montieren.
- Dämpfung schrittweise einstellen und normale Reaktionszeit prüfen.
- Rückkehr zum Nullpunkt nach Druckentlastung kontrollieren.
- Dichtheit aller Anschlüsse prüfen.
- Einstellungen und Ausgangszustand für spätere Wartungen dokumentieren.
Welche Messgeräte und Produkte eignen sich?
Manometer und Digitalmanometer
Im Bereich Manometer und Digitalmanometer stehen mechanische und elektronische Druckmessgeräte für unterschiedliche Messbereiche, Medien und Genauigkeitsanforderungen zur Verfügung.
Für pulsierende Anwendungen kommen je nach Einsatz unter anderem flüssigkeitsgefüllte Industrie- oder Edelstahlmanometer infrage. Gehäusewerkstoff, messstoffberührte Teile, Füllflüssigkeit, Messbereich und Sicherheitsausführung müssen gemeinsam festgelegt werden.
Druckstoßminderer für Manometer
Druckstoßminderer für Manometer reduzieren die Übertragung schneller Druckänderungen auf das Messgerät. Je nach Ausführung erfolgt die Dämpfung über feste Drosselquerschnitte, Sinterelemente, Kapillaren oder einstellbare Nadelmechanismen.
Die Auswahl richtet sich nach Druckbereich, Medium, Temperatur, Viskosität, Pulsationsfrequenz und gewünschter Reaktionszeit. Für verschmutzte oder viskose Medien sind Reinigbarkeit und Verstopfungsgefahr besonders zu beachten.
Zubehör für Druckmessgeräte
Die Kategorie Zubehör für Manometer, Druckmittler, Transmitter und Sensoren umfasst neben Stoßminderern auch Absperrventile, Manometerhähne, Überdruckschutzvorrichtungen, Anschlussstücke, Kühlelemente und Wassersackrohre.
Die Komponenten dürfen nicht isoliert ausgewählt werden. Gewindeart, Dichtprinzip, Druckstufe, Werkstoff, Temperatur und Medium müssen für die vollständige Messstelle zusammenpassen.
Digital- und Prüfmanometer zur Diagnose
Mit einem geeigneten Digital- oder Prüfmanometer können Min-/Max-Werte und abhängig vom Modell schnelle Druckverläufe untersucht werden. Das hilft bei der Auswahl des richtigen Messbereichs und bei der Unterscheidung zwischen Pulsation und einzelnen Druckspitzen.
Auch ein digitales Messgerät muss vor Überlastung und unzulässigen Druckstößen geschützt werden. Eine digitale Anzeige beseitigt die dynamische Belastung der eingebauten Druckmesszelle nicht automatisch.
Fazit: Gehäusefüllung und Stoßminderer erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Ein schlagender Manometerzeiger ist ein Hinweis auf dynamische Belastungen und sollte nicht nur als störendes Anzeigeproblem betrachtet werden. Regelmäßige Pulsationen und kurze Druckspitzen können das Messwerk vorzeitig verschleißen und den Nullpunkt dauerhaft verändern.
Eine Glyzerin- oder Silikonölfüllung beruhigt das Zeigerwerk und schützt vor mechanischen Vibrationen. Sie reduziert jedoch nicht automatisch die vollständige Druckpulsation an der Rohrfeder.
Eine Drossel oder ein Druckstoßminderer wirkt prozessseitig. Schnelle Druckänderungen werden verzögert auf das Manometer übertragen. Die Dämpfung darf aber nicht so stark sein, dass normale Prozessänderungen, Druckabfall oder Anlagenstillstand erst mit großer Verzögerung angezeigt werden.
Bei dauerhaft möglichem Überdruck ist zusätzlich eine Überdruckschutzvorrichtung oder ein größerer Messbereich erforderlich. Belastet die Pulsation nicht nur das Manometer, sondern auch Rohrleitungen, Ventile und Dichtungen, sollte ein geeigneter Pulsationsdämpfer in der Hauptleitung eingesetzt werden.
Eine zuverlässige Messstelle entsteht daher häufig aus mehreren abgestimmten Maßnahmen: geeigneter Einbauort, ausreichender Messbereich, Prozess-Pulsationsdämpfer, Druckstoßminderer und flüssigkeitsgefülltes Manometer.
Häufige Fragen zu Manometern bei pulsierendem Druck
Reicht ein Manometer mit Glyzerinfüllung bei einer pulsierenden Pumpe aus?
Bei leichten Pulsationen und mechanischen Vibrationen kann die Füllung ausreichen. Schlägt der Zeiger über einen größeren Skalenbereich oder treten Druckspitzen auf, sollte zusätzlich ein Druckstoßminderer eingesetzt werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Stoßminderer und einem Pulsationsdämpfer?
Ein Stoßminderer sitzt normalerweise direkt vor dem Manometer und schützt hauptsächlich das Messgerät. Ein Pulsationsdämpfer wird in der Hauptleitung eingesetzt und glättet den tatsächlichen Druck- beziehungsweise Förderstrom der Anlage.
Verändert ein Stoßminderer den angezeigten Druck?
Nach ausreichender Ausgleichszeit zeigt das Manometer grundsätzlich den statischen Prozessdruck. Schnelle Druckänderungen werden jedoch verzögert und abgeschwächt übertragen. Bei einer zu starken oder verstopften Drossel kann die Anzeige unzulässig langsam reagieren.
Schützt ein Stoßminderer vor dauerhaftem Überdruck?
Nein. Ein dauerhaft anstehender Überdruck wird nach der Ausgleichszeit vollständig an das Manometer übertragen. Dafür werden ein passender Messbereich oder eine zusätzliche Überdruckschutzvorrichtung benötigt.
Wann ist ein einstellbarer Stoßminderer sinnvoll?
Er eignet sich besonders bei wechselnden Pumpendrehzahlen, unterschiedlichen Medien, unbekannter Pulsationsstärke oder verschiedenen Betriebszuständen. Die Dämpfung kann während der Inbetriebnahme angepasst werden.
Warum kehrt das Manometer nach dem Abschalten nur langsam auf null zurück?
Mögliche Ursachen sind eine zu stark geschlossene Drossel, eine verstopfte Bohrung, ein eingeschlossener Druck, eine lange Messleitung oder ein beschädigtes Messwerk. Zuerst sollten Stoßminderer und Messleitung geprüft werden.
Warum zeigt ein gefülltes Manometer bei Temperaturänderung einen anderen Nullpunkt?
Eine Ursache kann ein fehlender Druckausgleich des Gehäuses sein. Die Füllflüssigkeit dehnt sich bei steigender Temperatur aus und erzeugt bei einem vollständig geschlossenen Gehäuse einen Innendruck. Die Entlüftung ist gemäß Herstelleranleitung einzustellen.
Kann eine lange Messleitung einen Stoßminderer ersetzen?
Eine lange oder enge Leitung kann dämpfend wirken, ihre Wirkung hängt jedoch stark von Länge, Durchmesser, Medium, Temperatur und eingeschlossenen Gasblasen ab. Für eine definierte und einstellbare Dämpfung ist ein geeigneter Stoßminderer meist besser geeignet.
Wie erkenne ich, ob der Messbereich zu klein ist?
Wenn der Zeiger regelmäßig in den oberen Skalenbereich oder gegen den Endanschlag läuft, muss der tatsächliche Spitzendruck geprüft werden. Sehr kurze Spitzen können mit einem mechanischen Manometer unsichtbar bleiben und erfordern eine geeignete schnellere Vergleichsmessung.
Sind Digitalmanometer unempfindlich gegen Pulsationen?
Digitalmanometer besitzen kein mechanisches Zeigerwerk, ihre Druckmesszelle wird jedoch weiterhin durch Pulsationen und Druckspitzen belastet. Auch elektronische Geräte benötigen einen geeigneten Messbereich und gegebenenfalls einen Stoßminderer oder Überdruckschutz.
