Eine Förderbandwaage liefert nur dann reproduzierbare Durchsatz- und Mengenwerte, wenn Wägebrücke, Fördergurt, Geschwindigkeitserfassung und Auswerteelektronik als komplettes dynamisches Messsystem geprüft und aufeinander abgestimmt werden.
Anders als bei einer statischen Waage entsteht das Messergebnis während der Bewegung des Förderbandes. Die Bandwaage erfasst die auf einer definierten Wägestrecke wirkende Materiallast, während ein Geschwindigkeitssensor gleichzeitig die aktuelle Bandgeschwindigkeit misst.
Aus beiden Größen wird der momentane Massendurchsatz berechnet.
Massendurchsatz = Bandbeladung × Bandgeschwindigkeit
Schon kleine Fehler bei Nullpunkt, Geschwindigkeit oder Prüflast wirken deshalb direkt auf die ermittelte Förderleistung und auf die aufsummierte Gesamtmenge.
Eine zuverlässige Kalibrierung beginnt daher nicht mit dem Auflegen eines Prüfgewichts, sondern mit der mechanischen Kontrolle des Förderers, der Überprüfung der Bandgeschwindigkeit und einem reproduzierbaren Nullpunkt bei leerem, laufendem Band.
Passende Systeme aus dem ICS-Portfolio sind beispielsweise die Milltronics MSI Präzisionsbandwaage, der Milltronics RBSS Geschwindigkeitssensor und der Milltronics BW500 Messumformer. Für die wiederkehrende Justage stehen außerdem Testketten sowie das Milltronics MWL Kalibriersystem zur Verfügung.
Weitere Lösungen finden Sie unter Förderbandwaagen und unter Kraft-, Wäge-, Drehzahl- und Drehmomentsensoren bei ICS Schneider.
Inhaltsverzeichnis
- Wie misst eine Förderbandwaage?
- Kalibrieren, Abgleichen und Justieren unterscheiden
- Warum die Mechanik vor der Kalibrierung geprüft werden muss
- Nullpunkt bei leerem laufendem Band bestimmen
- Warum der Nullpunkt mehrfach geprüft werden sollte
- Bandgeschwindigkeit richtig erfassen
- Schlupf bei der Geschwindigkeitserfassung vermeiden
- Vollabgleich beziehungsweise Span-Kalibrierung
- Kalibrierung mit Prüfgewichten
- Kalibrierung mit Prüfkette
- Materialtest als Prozessprüfung
- Einfluss von Bandspannung und Gurtsteifigkeit
- Wägerollen und Ausrichtung kontrollieren
- Gleichmäßige Materialbeladung berücksichtigen
- Was passiert bei wechselnder Bandgeschwindigkeit?
- Temperatur und Betriebszustand berücksichtigen
- Wann sollte erneut geprüft werden?
- Praxisbeispiel: Bandwaage zeigt dauerhaft zu wenig an
- Typische Fehlerbilder
- Empfohlener Kalibrierablauf
- Passende Wägetechnik bei ICS Schneider
- Fazit
- FAQ
Wie misst eine Förderbandwaage?
Eine Förderbandwaage kombiniert grundsätzlich zwei Messgrößen:
- Materialbeladung auf dem Förderband,
- Bandgeschwindigkeit.
Die Wägebrücke beziehungsweise Wägerollenstation erfasst die vertikale Kraft des Fördergutes innerhalb einer definierten Wägestrecke.
Daraus ergibt sich eine Bandbeladung, beispielsweise in:
kg/m
Der Geschwindigkeitssensor misst gleichzeitig die Bewegung des Fördergurtes, beispielsweise in:
m/s
Der Massendurchsatz ergibt sich vereinfacht aus:
q = m' × v
mit:
q= Massendurchsatz,m'= Materialmasse pro Bandlänge,v= Bandgeschwindigkeit.
Beispiel
Die gemessene Bandbeladung beträgt:
25 kg/m
und die Bandgeschwindigkeit:
1,5 m/s
Dann ergibt sich:
25 kg/m × 1,5 m/s = 37,5 kg/s
beziehungsweise:
135 t/h
Die Gesamtmenge wird anschließend durch Integration des Durchsatzes über die Zeit ermittelt.
Ein Fehler von beispielsweise 2 % in der Geschwindigkeitserfassung kann deshalb unmittelbar einen entsprechenden systematischen Fehler im berechneten Materialdurchsatz verursachen.
Kalibrieren, Abgleichen und Justieren unterscheiden
Im betrieblichen Sprachgebrauch wird bei Bandwaagen häufig allgemein von einer Kalibrierung gesprochen, obwohl dabei teilweise auch eine Korrektur der Geräteeinstellung vorgenommen wird.
Messtechnisch betrachtet
Kalibrieren bedeutet zunächst, die Abweichung eines Messsystems gegenüber einer bekannten Referenz festzustellen.
Justieren beziehungsweise Abgleichen bedeutet dagegen, das Messsystem so einzustellen, dass die festgestellte Abweichung reduziert wird.
Bei einer Förderbandwaage besteht ein typischer Wartungsablauf deshalb aus:
- Istzustand prüfen,
- Abweichung feststellen,
- gegebenenfalls Nullpunkt oder Messspanne korrigieren,
- Ergebnis erneut überprüfen.
Für diesen Beitrag wird der in der Praxis übliche Begriff „Kalibrieren“ für den gesamten Prüf- und Abgleichvorgang verwendet.
Warum die Mechanik vor der Kalibrierung geprüft werden muss
Eine elektronische Korrektur kann eine mechanisch fehlerhafte Förderanlage nicht zuverlässig kompensieren.
Vor jeder Kalibrierung sollte deshalb geprüft werden, ob sich der Förderer in einem reproduzierbaren mechanischen Zustand befindet.
Zu kontrollieren sind insbesondere
- Bandlauf,
- Bandspannung,
- Wägerollen und benachbarte Tragrollen,
- Ausrichtung der Rollenstationen,
- Materialablagerungen,
- mechanische Verspannungen,
- verschmutzte Wägebrücke,
- bewegliche oder lockere Konstruktionsteile,
- Kontakt des Bandes mit fremden Bauteilen.
Typisches Beispiel
Unter der Wägebrücke haben sich mehrere Kilogramm Material angesammelt.
Der Bediener führt lediglich einen neuen Nullabgleich durch.
Damit wird zwar der aktuelle Zustand kompensiert, die eigentliche mechanische Ursache bleibt jedoch bestehen.
Fällt die Ablagerung später ab, verschiebt sich der Nullpunkt erneut.
Eine verschmutzte oder mechanisch verspannte Bandwaage sollte deshalb zuerst instand gesetzt und erst danach neu kalibriert werden.
Nullpunkt bei leerem laufendem Band bestimmen
Der Nullpunkt einer Förderbandwaage wird nicht einfach bei stillstehendem Förderband bestimmt.
Das Band sollte leer sein und unter normalen Betriebsbedingungen laufen.
Warum muss das Band laufen?
Auch ein unbeladenes Förderband erzeugt dynamische Einflüsse durch:
- Gurteigengewicht,
- Bandverbindungen,
- unterschiedliche Gurtsteifigkeit,
- Rollenlauf,
- Bandspannung,
- mechanische Unregelmäßigkeiten.
Diese Effekte treten nur während des tatsächlichen Bandlaufes vollständig auf.
Vor dem Nullabgleich
sollte das Band deshalb ausreichend lange laufen, damit:
- der mechanische Zustand stabil ist,
- die Bandspannung dem normalen Betrieb entspricht,
- keine Restmengen auf dem Gurt vorhanden sind.
Der Integrator ermittelt anschließend über einen definierten Zeitraum beziehungsweise eine bestimmte Anzahl von Bandumdrehungen das Nullsignal.
Warum der Nullpunkt mehrfach geprüft werden sollte
Ein einzelner erfolgreicher Nullabgleich sagt noch wenig über die Wiederholbarkeit des Systems aus.
Deshalb sollte der Nullpunkt mehrfach nacheinander ermittelt werden.
Beispiel
| Nullprüfung | Abweichung |
|---|---|
| 1 | +0,08 % |
| 2 | +0,06 % |
| 3 | +0,07 % |
Diese Werte zeigen ein gut reproduzierbares Verhalten.
Anderes Beispiel
| Nullprüfung | Abweichung |
|---|---|
| 1 | +0,1 % |
| 2 | -0,8 % |
| 3 | +1,2 % |
Hier wäre es wenig sinnvoll, einfach den letzten Wert zu übernehmen.
Zuerst sollte die Ursache der schlechten Wiederholbarkeit gesucht werden.
Mögliche Ursachen
- instabiler Bandlauf,
- starke Bandverbindung,
- verschmutzte Rollen,
- schwankende Bandspannung,
- mechanische Berührung der Wägebrücke,
- elektrisches Signalproblem.
Für Siemens-Bandwaagensysteme wird bei der Routineprüfung empfohlen, die Nullkalibrierung mehrfach zu wiederholen, um die Wiederholbarkeit zu bestätigen.
Bandgeschwindigkeit richtig erfassen
Die Geschwindigkeit ist neben der Bandlast die zweite zentrale Messgröße einer Förderbandwaage.
Vor einer Kalibrierung sollte daher kontrolliert werden, ob die vom Integrator angezeigte Bandgeschwindigkeit mit der tatsächlichen Geschwindigkeit übereinstimmt.
Eine unabhängige Kontrolle kann beispielsweise erfolgen durch
- geeignetes Tachometer,
- bekannte Bandlänge und Zeitmessung,
- Vergleich mit einem unabhängigen Referenzsensor.
Messung über bekannte Strecke
Wird auf dem Gurt eine definierte Länge markiert, kann die Geschwindigkeit näherungsweise bestimmt werden aus:
v = s / t
Beispiel:
s = 20 m
und:
t = 10 s
ergibt:
v = 2,0 m/s
Zeigt der Integrator gleichzeitig nur:
1,94 m/s
an, sollte die Geschwindigkeitserfassung vor dem eigentlichen Waagenabgleich untersucht werden.
Schlupf bei der Geschwindigkeitserfassung vermeiden
Ein Geschwindigkeitssensor sollte möglichst die tatsächliche Bewegung des Fördergurtes erfassen und nicht nur die Drehzahl eines Antriebsmotors.
Warum?
Zwischen:
- Antriebsmotor,
- Getriebe,
- Antriebstrommel,
- Fördergurt
können Unterschiede durch Schlupf oder mechanische Veränderungen entstehen.
Ein Sensor, dessen Messrad direkt auf dem Untergurt läuft, erfasst die tatsächliche Gurtbewegung unmittelbar.
Milltronics RBSS
Der Milltronics RBSS arbeitet mit einem Laufrad auf dem Untergurt und erzeugt ein zur Radumdrehung proportionales Impulssignal.
Er liefert:
60 Impulse pro Umdrehung
und eignet sich damit für eine hochauflösende Erfassung der Bandgeschwindigkeit.
Kontakt zum Band ist entscheidend
Das Laufrad muss:
- ständig auf dem Gurt aufliegen,
- frei drehen können,
- nicht durch Materialablagerungen blockiert werden,
- mechanisch korrekt ausgerichtet sein.
Ein rutschendes oder springendes Messrad führt unmittelbar zu einer falschen Geschwindigkeitsmessung.
Vollabgleich beziehungsweise Span-Kalibrierung
Nach einem stabilen Nullpunkt wird die Empfindlichkeit der Waage mit einer bekannten Prüflast kontrolliert.
Dieser Vorgang wird bei Bandwaagensystemen häufig als:
Span Calibration
bezeichnet.
Dazu wird eine bekannte mechanische Belastung auf die Wägebrücke aufgebracht.
Der Integrator kennt den zugehörigen Sollwert und vergleicht ihn mit dem gemessenen Signal.
Auch hier ist Wiederholbarkeit wichtiger als ein einzelner Wert
Der Vollabgleich sollte nach Möglichkeit mehrfach durchgeführt werden.
Wenn sich die Abweichung bei jeder Wiederholung deutlich verändert, sollte zunächst die Mechanik untersucht werden.
Kalibrierung mit Prüfgewichten
Statische Prüfgewichte sind eine einfache und reproduzierbare Möglichkeit, eine definierte Belastung auf die Wägebrücke aufzubringen.
Dabei wird eine bekannte Masse über die vom Hersteller vorgesehenen Aufnahmepunkte in die Wägemechanik eingeleitet.
Vorteile
- bekannte und reproduzierbare Prüflast,
- schneller Prüfablauf,
- kein Fördermaterial erforderlich,
- gut für regelmäßige Routineprüfungen geeignet.
Grenzen
Ein statisches Gewicht bildet nicht alle realen Betriebsbedingungen eines beladenen Fördergurtes nach.
Insbesondere:
- Gurtverformung,
- Materialverteilung,
- dynamische Belastung,
- Bandspannung unter Produktlast
werden nur eingeschränkt simuliert.
Milltronics MWL
Das Milltronics MWL Kalibriersystem ermöglicht es, Referenzgewichte mechanisch auf die Bandwaage aufzubringen und wieder anzuheben.
Es ist für die Bandwaagentypen:
- MCS,
- MSI,
- MMI,
- MUS
vorgesehen und ermöglicht die Handhabung von Gewichten bis:
340 kg
.
Das ist insbesondere bei wiederkehrenden Prüfungen vorteilhaft, weil die Gewichte dauerhaft am Kalibriersystem verbleiben können.
Kalibrierung mit Prüfkette
Eine Prüfkette bildet die Materialbelastung dynamischer nach als ein rein statisches Prüfgewicht.
Die Kette wird auf dem laufenden Fördergurt aufgelegt und an ihren Enden so gehalten, dass sie im vorgesehenen Wägebereich verbleibt.
Der Gurt läuft unter der Kette hindurch, während die Rollen beziehungsweise Kettenglieder auf dem Förderband abrollen.
Die bekannte Masse pro Länge erzeugt eine definierte Bandbelastung
Dadurch wird nicht nur eine Kraft auf einzelne Kalibrierpunkte aufgebracht, sondern der Fördergurt selbst im Wägebereich belastet.
Vorteile gegenüber einzelnen Prüfgewichten
- dynamischere Belastung des Gurtes,
- Belastung über eine längere Wägestrecke,
- hohe Prüflasten möglich,
- bessere Nachbildung der realen Materialbelastung.
ICS bietet hierfür spezielle Testketten für Förderbandwaagen an.
Prüfkette ersetzt nicht automatisch einen Materialtest
Auch eine Prüfkette simuliert das tatsächliche Fördergut nur mechanisch.
Materialverteilung, Produkteigenschaften und reale Betriebsbedingungen können weiterhin abweichen.
Materialtest als Prozessprüfung
Bei einem Materialtest wird eine bekannte beziehungsweise unabhängig bestimmte Materialmenge tatsächlich über die Förderbandwaage gefördert.
Anschließend wird die von der Bandwaage aufsummierte Menge mit der Referenzmenge verglichen.
Beispiel
Referenzmenge:
20,000 t
Bandwaage:
19,760 t
Die Abweichung beträgt:
-0,240 t
beziehungsweise bezogen auf die Referenzmenge:
-1,2 %
Warum der Materialtest besonders aussagekräftig ist
Er berücksichtigt gleichzeitig:
- reale Materialbelastung,
- Gurtverformung,
- Bandspannung,
- Geschwindigkeitserfassung,
- Wägebrücke,
- Integrator,
- Summierung.
Damit prüft der Materialtest die gesamte Messkette unter tatsächlichen Prozessbedingungen.
Für die Vergleichbarkeit sollte die Referenzmenge mit einem geeigneten unabhängigen Wägesystem bestimmt werden.
Bei unterschiedlichen Förderleistungen
können Materialtests bei mehreren Lastpunkten sinnvoll sein.
Dadurch lässt sich erkennen, ob die Bandwaage über den tatsächlichen Betriebsbereich ausreichend linear arbeitet.
Siemens beschreibt für den BW500 beispielsweise Materialtests bei verschiedenen Anteilen der Auslegungslast zur Beurteilung und gegebenenfalls Linearisierung des Systems.
Einfluss von Bandspannung und Gurtsteifigkeit
Die Förderbandwaage soll möglichst nur die vertikale Gewichtskraft des Materials erfassen.
In der Praxis beeinflusst jedoch auch der Fördergurt die Wägerollenstation.
Eine hohe oder wechselnde Bandspannung kann
- zusätzliche Kräfte auf die Wägestation übertragen,
- den Nullpunkt verändern,
- die Empfindlichkeit beeinflussen.
Besonders kritisch sind
- stark schwankende Spanneinrichtungen,
- veränderte Gurtspannung nach Wartungsarbeiten,
- neue gegenüber stark eingelaufenen Fördergurten,
- Temperaturänderungen des Gurtes.
Nach einem Gurtwechsel oder einer wesentlichen Änderung der Bandspannung sollte deshalb die Kalibrierung erneut überprüft werden.
Wägerollen und Ausrichtung kontrollieren
Die Höhenlage der Wägerollenstation gegenüber den benachbarten Tragrollen ist für die Messung entscheidend.
Ist eine Rolle zu hoch oder zu niedrig eingestellt, verändert sich die mechanische Krafteinleitung in die Wägebrücke.
Zu prüfen sind
- Fluchtung der Rollen,
- gleichmäßige Rollenabstände,
- freier Rollenlauf,
- Verschleiß,
- Materialablagerungen,
- Verformung der Tragkonstruktion.
Auch eine exakt kalibrierte Wägeelektronik kann eine fehlerhaft ausgerichtete Rollenstation nicht zuverlässig kompensieren.
Gleichmäßige Materialbeladung berücksichtigen
Eine Bandwaage kann mit wechselnder Materialbeladung arbeiten, jedoch sollte sich das Material im Wägebereich möglichst stabil auf dem Fördergurt befinden.
Problematisch sind beispielsweise:
- Materialaufgabe unmittelbar vor der Wägebrücke,
- stark springendes Schüttgut,
- seitlich ungleichmäßig verteiltes Material,
- starke Beschleunigungs- oder Umlenkbereiche.
Die Wägestation benötigt einen ruhigen Bandabschnitt
Zwischen Materialaufgabe und Wägebrücke sollte das Fördergut ausreichend Zeit haben, sich auf dem Band zu stabilisieren.
Auch unmittelbar benachbarte Umlenk- oder Antriebstrommeln können die Bandkräfte beeinflussen.
Was passiert bei wechselnder Bandgeschwindigkeit?
Eine Förderbandwaage kann grundsätzlich auch bei variabler Geschwindigkeit korrekt messen, wenn die Geschwindigkeit kontinuierlich und ausreichend genau erfasst wird.
Beispiel
Bandbeladung:
20 kg/m
Bei:
1 m/s
beträgt der Durchsatz:
72 t/h
Bei:
2 m/s
beträgt er bei gleicher Bandbeladung:
144 t/h
Würde die Elektronik weiterhin mit 1 m/s rechnen, entstünde ein massiver Messfehler.
Geschwindigkeitssignal immer als Teil der Kalibrierung betrachten
Besonders bei:
- Frequenzumrichterbetrieb,
- Dosierbandwaagen,
- wechselnden Prozessleistungen
muss die Geschwindigkeitserfassung deshalb über den gesamten relevanten Betriebsbereich funktionieren.
Temperatur und Betriebszustand berücksichtigen
Eine Förderbandanlage kann sich im kalten Stillstand mechanisch anders verhalten als nach mehreren Stunden Betrieb.
Mit zunehmender Betriebsdauer können sich verändern:
- Gurttemperatur,
- Bandspannung,
- Steifigkeit des Fördergurtes,
- Lagerverhalten,
- mechanische Ausdehnung.
Deshalb sollte eine Routinekalibrierung möglichst unter einem Zustand durchgeführt werden, der dem normalen Anlagenbetrieb entspricht.
Auch jahreszeitliche Änderungen können relevant sein
Bei Förderanlagen im Freien können erhebliche Unterschiede zwischen Sommer- und Winterbetrieb auftreten.
Temperatur, Feuchtigkeit, Verschmutzung oder Witterung können die Mechanik und damit auch den Nullpunkt beeinflussen.
Wann sollte erneut geprüft werden?
Eine Förderbandwaage sollte nicht nur unmittelbar nach der Inbetriebnahme geprüft werden.
Eine erneute Null- und gegebenenfalls Spannenkontrolle ist insbesondere sinnvoll nach:
- Gurtwechsel,
- Änderung der Bandspannung,
- Austausch von Trag- oder Wägerollen,
- Arbeiten an der Wägebrücke,
- Austausch einer Wägezelle,
- Arbeiten am Geschwindigkeitssensor,
- größeren Materialablagerungen,
- auffälliger Änderung der Messergebnisse,
- längeren Stillstandszeiten.
Auch ohne erkennbare Störung ist eine regelmäßige wiederkehrende Prüfung sinnvoll.
Siemens weist ausdrücklich darauf hin, dass Temperatur- und Wetteränderungen, Wartungsarbeiten sowie Ablagerungen an Wägebrücke, Band oder Rollen Gründe für eine erneute Kalibrierung sein können.
Praxisbeispiel: Bandwaage zeigt dauerhaft zu wenig an
Eine Förderbandwaage ermittelt beim Verladen regelmäßig eine geringere Gesamtmenge als eine nachgeschaltete Referenzverwiegung.
Abweichung
Referenz:
100,0 t
Bandwaage:
96,8 t
Die Bandwaage zeigt damit ungefähr:
3,2 %
zu wenig an.
1. Mechanische Prüfung
Die Wägebrücke ist sauber und frei beweglich.
Die Rollen sind korrekt ausgerichtet.
2. Nullprüfung
Drei Nullabläufe ergeben nahezu identische Werte.
Der Nullpunkt ist damit reproduzierbar.
3. Geschwindigkeitsprüfung
Der Integrator zeigt:
1,50 m/s
Eine unabhängige Messung ergibt jedoch:
1,455 m/s
Die Abweichung beträgt ungefähr:
3,1 %
Ursache
Das Messrad des Geschwindigkeitssensors hat einen falschen wirksamen Umfang beziehungsweise die Skalierung des Geschwindigkeitseingangs stimmt nicht mehr.
Die Waage selbst und ihre Wägezellen sind nicht die Ursache.
Nach Korrektur
Die Geschwindigkeitserfassung wird neu abgeglichen und anschließend erneut ein Materialtest durchgeführt.
Erst jetzt stimmen die aufsummierten Mengen innerhalb der geforderten Toleranz überein.
Das Beispiel zeigt, weshalb eine Abweichung der Fördermenge nicht automatisch durch einen neuen Wägezellen- oder Spannabgleich korrigiert werden sollte. Zuerst muss geklärt werden, welcher Teil des dynamischen Messsystems die Abweichung verursacht.
Typische Fehlerbilder
| Beobachtung | Mögliche Ursache | Sinnvolle Prüfung |
|---|---|---|
| Nullpunkt verändert sich ständig | Bandlauf, Verschmutzung oder mechanische Verspannung | mehrere Nullprüfungen durchführen und Mechanik kontrollieren |
| Nullpunkt stimmt, Materialmenge aber nicht | Span oder Geschwindigkeit falsch | Geschwindigkeit und Prüflast kontrollieren |
| Abweichung ist proportional über den gesamten Bereich | Skalierungs- oder Spanfehler | Vollabgleich und Materialtest durchführen |
| Abweichung verändert sich mit der Förderleistung | Nichtlinearität oder mechanischer Einfluss | Materialtests bei mehreren Lastpunkten durchführen |
| Anzeige schwankt stark | unruhige Materialbeladung oder mechanische Schwingungen | Einbauort und Fördermechanik prüfen |
| Geschwindigkeit springt | Messrad verliert Kontakt zum Band | Geschwindigkeitssensor und Montage kontrollieren |
| Messung stimmt nur bei einer Bandgeschwindigkeit | Geschwindigkeitsskalierung fehlerhaft | mehrere Geschwindigkeitswerte vergleichen |
| Nach Gurtwechsel deutliche Abweichung | Bandspannung oder Gurtsteifigkeit verändert | Null- und Spannkalibrierung wiederholen |
| Nach Wartung anderer Nullpunkt | Rollenposition oder Bandspannung verändert | mechanische Ausrichtung prüfen |
| Prüfgewicht stimmt, Materialtest nicht | reale Gurt- oder Materialeinflüsse nicht abgebildet | Mechanik und Materialtest analysieren |
| Winter- und Sommerwerte unterscheiden sich | Temperatur- und Bandspannungseinfluss | saisonale Nullpunktstabilität prüfen |
| Gesamtmenge driftet langfristig | kleiner systematischer Fehler in Last oder Geschwindigkeit | Referenz-Materialtest durchführen |
Empfohlener Kalibrierablauf
- Anlage sichern und Sichtprüfung durchführen: Verschmutzungen, Beschädigungen und mechanische Auffälligkeiten erfassen.
- Wägebrücke reinigen: Materialablagerungen vollständig entfernen.
- Rollen kontrollieren: Freien Lauf und korrekte Ausrichtung prüfen.
- Bandlauf prüfen: Seitliches Wandern und ungewöhnliche Bewegungen ausschließen.
- Bandspannung kontrollieren: Normalen Betriebszustand herstellen.
- Geschwindigkeitssensor prüfen: Mechanische Montage und sicheren Kontakt zum Band kontrollieren.
- Bandgeschwindigkeit unabhängig messen: Angezeigten Wert mit einer Referenz vergleichen.
- Förderband leer laufen lassen: Stabilen mechanischen Betriebszustand herstellen.
- Nullkalibrierung durchführen: Leeres Band über den vorgesehenen Zeitraum laufen lassen.
- Nullkalibrierung wiederholen: Wiederholbarkeit kontrollieren.
- Bei instabilem Nullpunkt Ursache suchen: Nicht einfach den letzten Wert übernehmen.
- Bekannte Prüflast aufbringen: Prüfgewicht, MWL oder Prüfkette entsprechend dem System verwenden.
- Span-Kalibrierung durchführen: Empfindlichkeit der Waage kontrollieren.
- Span-Prüfung wiederholen: Reproduzierbarkeit bewerten.
- Prüflast vollständig entfernen: Erneut Nullpunkt kontrollieren.
- Materialtest durchführen: Wenn möglich eine unabhängig bestimmte Materialmenge fördern.
- Summenwerte vergleichen: Bandwaage und Referenzmenge gegenüberstellen.
- Bei Bedarf mehrere Lastpunkte prüfen: Linearität im Betriebsbereich bewerten.
- Korrekturen nur nachvollziehbar durchführen: Nullpunkt-, Span- oder Linearitätsänderungen dokumentieren.
- Abschlussprüfung durchführen: Nach der Justage erneut mit Prüflast beziehungsweise Material verifizieren.
- Ergebnisse dokumentieren: Datum, Nullabweichung, Spanabweichung, Bandgeschwindigkeit, Prüflast und Materialtest festhalten.
Passende Wägetechnik bei ICS Schneider
Milltronics MSI Präzisionsbandwaage
Die Milltronics MSI ist eine hoch belastbare Einrollen-Präzisionsbandwaage für die kontinuierliche Inline-Verwiegung.
Zu den technischen Eigenschaften gehören:
- Parallelogrammdesign der Wägezellen,
- schnelle Reaktion auf vertikale Produktbelastung,
- hohe Reproduzierbarkeit,
- geeignet auch für hohe Bandgeschwindigkeiten,
- maximale Bandgeschwindigkeit bis 5,0 m/s,
- Förderleistungen bis 12.000 t/h,
- Genauigkeit ±0,5 % oder besser, abhängig von Anwendung und Ausführung.
In Verbindung mit einem geeigneten Messumformer werden unter anderem:
- Förderleistung,
- Gesamtmenge,
- Bandlast,
- Bandgeschwindigkeit
erfasst beziehungsweise berechnet.
Milltronics RBSS Geschwindigkeitssensor
Der Milltronics RBSS ist ein hochauflösender, radgetriebener Geschwindigkeitssensor zur Montage am Untergurt.
Er bietet:
- direkte Erfassung der tatsächlichen Bandbewegung,
- 60 Impulse pro Umdrehung,
- robuste Konstruktion,
- einfache Installation nahe der Bandwaage.
Das Geschwindigkeitssignal wird an den Bandwaagen-Messumformer übertragen und dort gemeinsam mit dem Wägesignal zur Berechnung des Materialdurchsatzes verwendet.
Milltronics BW500
Der Milltronics BW500 ist ein Messumformer für Bandwaagen und Dosierbandwaagen.
Für die Kalibrierung besonders relevant sind unter anderem:
- Nullabgleich,
- Vollabgleich,
- Auswertung von Bandlast und Bandgeschwindigkeit,
- Förderleistungs- und Summenberechnung,
- Alarmfunktionen für Last, Geschwindigkeit und Diagnose,
- Möglichkeiten zur Materialprüfung und Linearisierung.
Testketten für dynamische Prüflasten
Die Testketten simulieren eine definierte Materialbelastung auf dem laufenden Förderband.
Sie eignen sich besonders:
- für hohe Bandwaagenkapazitäten,
- wenn große Prüflasten erforderlich sind,
- wenn ein Materialtest nicht praktikabel durchgeführt werden kann.
Milltronics MWL Kalibriersystem
Das Milltronics MWL erleichtert die regelmäßige Kalibrierung mit statischen Referenzgewichten.
Die Gewichte können mechanisch auf die Bandwaage abgesenkt und anschließend wieder angehoben werden, ohne dass der Bediener unmittelbar in das Fördersystem eingreifen muss.
Weitere Lösungen finden Sie unter Förderbandwaagen bei ICS Schneider.
Fazit
Eine Förderbandwaage ist kein statisches Wägesystem, sondern kombiniert mechanische Belastung, Förderbandbewegung und elektronische Integration zu einem dynamischen Messergebnis.
Der Nullpunkt muss mit laufendem leerem Band bestimmt werden
Nur so werden die tatsächlichen Einflüsse von Gurt, Rollen, Bandspannung und Bandverbindung berücksichtigt.
Wiederholbarkeit ist entscheidend
Stark schwankende Null- oder Spanwerte sollten nicht einfach durch eine neue Einstellung kompensiert werden, sondern weisen auf eine mögliche mechanische oder elektrische Ursache hin.
Die Bandgeschwindigkeit gehört zur Kalibrierung
Ein korrektes Wägesignal führt zu einem falschen Durchsatz, wenn die Geschwindigkeit falsch erfasst wird.
Prüfgewichte ermöglichen schnelle Routineprüfungen
Sie erzeugen eine bekannte und reproduzierbare Belastung der Wägebrücke.
Prüfketten bilden den dynamischen Betrieb besser nach
Sie belasten den laufenden Gurt über eine definierte Strecke und ermöglichen auch hohe Prüflasten.
Ein Materialtest prüft das Gesamtsystem unter realen Bedingungen
Damit werden Wägebrücke, Band, Geschwindigkeitssensor, Integrator und Summierung gemeinsam beurteilt.
Die Mechanik bleibt entscheidend
Bandspannung, Rollenstellung, Materialablagerungen und Bandlauf können die Messung stärker beeinflussen als die elektronische Genauigkeit einzelner Komponenten.
Für die Praxis gilt
Mechanik kontrollieren → Wägebrücke reinigen → Bandlauf und Bandspannung prüfen → Geschwindigkeit unabhängig verifizieren → leeres Band stabil laufen lassen → Nullpunkt mehrfach prüfen → bekannte Prüflast aufbringen → Span mehrfach kontrollieren → Nullpunkt erneut bestätigen → möglichst Materialtest durchführen → bei Bedarf mehrere Lastpunkte prüfen → alle Änderungen und Ergebnisse dokumentieren.
FAQ: Förderbandwaage richtig kalibrieren
Wie funktioniert eine Förderbandwaage?
Sie misst die Materialbeladung pro Bandlänge und gleichzeitig die Bandgeschwindigkeit. Aus beiden Größen werden Massendurchsatz und Gesamtmenge berechnet.
Warum muss die Bandgeschwindigkeit bei der Kalibrierung geprüft werden?
Weil die Geschwindigkeit direkt in die Durchsatzberechnung eingeht. Eine systematische Geschwindigkeitsabweichung verursacht deshalb unmittelbar einen systematischen Fehler im berechneten Materialstrom.
Wie wird der Nullpunkt einer Förderbandwaage bestimmt?
Der Fördergurt wird leer unter normalen Betriebsbedingungen betrieben. Der Integrator ermittelt dabei über einen definierten Zeitraum beziehungsweise mehrere Bandumdrehungen das Nullsignal.
Warum darf der Nullpunkt nicht einfach bei stillstehendem Band eingestellt werden?
Weil Gurtbewegung, Rollenlauf, Bandspannung und Bandverbindung dynamische Kräfte erzeugen, die bei stillstehendem Band nicht vollständig vorhanden sind.
Wie oft sollte der Nullpunkt geprüft werden?
Für eine aussagekräftige Prüfung sollte der Nulllauf mehrfach wiederholt werden. Entscheidend ist eine gute Wiederholbarkeit der Ergebnisse.
Was bedeutet Span-Kalibrierung?
Bei der Span- beziehungsweise Vollkalibrierung wird eine bekannte Prüflast auf die Wägebrücke aufgebracht und die Empfindlichkeit des Wägesystems entsprechend überprüft.
Kann ich eine Förderbandwaage mit Prüfgewichten kalibrieren?
Ja. Prüfgewichte sind eine weit verbreitete Möglichkeit für Routineprüfungen und den Vollabgleich einer Bandwaage.
Was ist eine Prüfkette?
Eine Prüfkette besitzt eine bekannte Masse pro Länge und läuft beziehungsweise rollt während der Kalibrierung auf dem Fördergurt. Dadurch wird eine definierte dynamische Bandbelastung simuliert.
Welche Vorteile hat eine Prüfkette gegenüber einem einzelnen Prüfgewicht?
Sie belastet den laufenden Fördergurt über eine längere Strecke und bildet dadurch bestimmte mechanische Einflüsse des normalen Förderbetriebs besser nach.
Was ist ein Materialtest?
Beim Materialtest wird eine unabhängig bestimmte Materialmenge über die Bandwaage gefördert und anschließend mit der von der Bandwaage aufsummierten Menge verglichen.
Ist ein Materialtest nach einer Kalibrierung sinnvoll?
Ja. Er ist besonders aussagekräftig, weil er das gesamte Messsystem unter realen Förderbedingungen überprüft.
Warum kann das Prüfgewicht stimmen, obwohl der Materialtest falsch ist?
Ein statisches Prüfgewicht bildet nicht alle Einflüsse des realen Förderbetriebs ab. Bandverformung, Materialverteilung, Bandspannung oder Geschwindigkeit können zusätzliche Abweichungen verursachen.
Wie kann die Bandgeschwindigkeit unabhängig geprüft werden?
Beispielsweise mit einem geeigneten Tachometer oder durch Zeitmessung einer bekannten Bandlänge.
Warum ist ein Geschwindigkeitssensor am Untergurt sinnvoll?
Er erfasst unmittelbar die tatsächliche Bewegung des Fördergurtes und ist damit weniger von Unterschieden zwischen Motordrehzahl und tatsächlicher Gurtgeschwindigkeit abhängig.
Was passiert, wenn das Messrad des Geschwindigkeitssensors rutscht?
Die gemessene Bandgeschwindigkeit ist zu niedrig beziehungsweise instabil. Dadurch wird auch der berechnete Materialdurchsatz verfälscht.
Beeinflusst die Bandspannung die Waage?
Ja. Veränderungen der Bandspannung können zusätzliche Kräfte auf die Wägerollenstation übertragen und Nullpunkt sowie Empfindlichkeit beeinflussen.
Muss nach einem Gurtwechsel neu kalibriert werden?
Eine erneute Prüfung ist dringend sinnvoll, da sich Gurtsteifigkeit, Eigengewicht und Bandspannung verändert haben können.
Können Materialablagerungen den Nullpunkt verändern?
Ja. Ablagerungen an Wägebrücke, Rollen oder Gurt können zusätzliche Kräfte erzeugen und dadurch den Nullpunkt verschieben.
Warum müssen die Wägerollen ausgerichtet sein?
Die Höhe und Lage der Wägerollen bestimmen die mechanische Krafteinleitung in die Wägebrücke. Abweichungen können zu systematischen Messfehlern führen.
Kann eine Förderbandwaage bei variabler Geschwindigkeit messen?
Ja, wenn die tatsächliche Bandgeschwindigkeit kontinuierlich und ausreichend genau erfasst und in die Durchsatzberechnung einbezogen wird.
Warum sollte man mehrere Materiallasten prüfen?
Damit lässt sich feststellen, ob das System über den tatsächlichen Betriebsbereich linear arbeitet oder ob die Abweichung von der Förderleistung abhängt.
Wann sollte eine Förderbandwaage erneut kontrolliert werden?
Insbesondere nach Gurtwechsel, Arbeiten an Rollen oder Wägebrücke, Änderung der Bandspannung, Austausch von Sensoren sowie bei auffälligen Mengenabweichungen.
Welche Bandwaage eignet sich für hohe Genauigkeit und hohe Förderleistungen?
Die Milltronics MSI ist eine hoch belastbare Präzisionsbandwaage für kontinuierliche Inline-Verwiegung und eignet sich auch für hohe Bandgeschwindigkeiten und Förderleistungen.
Welcher Geschwindigkeitssensor eignet sich für eine Bandwaage?
Der Milltronics RBSS erfasst die Gurtgeschwindigkeit über ein Laufrad auf dem Untergurt und liefert 60 Impulse pro Umdrehung.
Welcher Messumformer passt zu den Milltronics Bandwaagen?
Der Milltronics BW500 verarbeitet die Signale von Bandwaage und Geschwindigkeitssensor und berechnet daraus unter anderem Förderleistung, Gesamtmenge, Bandlast und Geschwindigkeit.
Gibt es bei ICS Prüfketten für Förderbandwaagen?
Ja. ICS bietet Testketten zur Simulation einer definierten dynamischen Materialbelastung an.
Wie lassen sich schwere Prüfgewichte sicher aufbringen?
Mit dem Milltronics MWL Kalibriersystem können statische Referenzgewichte mechanisch auf die Bandwaage abgesenkt und anschließend wieder angehoben werden.
Wo finde ich weitere Förderbandwaagen und Zubehör?
Weitere Systeme finden Sie unter Förderbandwaagen bei ICS Schneider.
