- Multifunktionsmessumformer programmierbar: Ein Gerät für Wechselstromnetz und Drehstromnetz (3 oder 4 Leiter), gleiche oder ungleiche Belastung
- Abmessungen : 8 Modul DIN
- Stromeingang : 1A oder 5A (direkt oder mit Stromwandler - CT, Verhältnis programmierbar)
- Ausgang : 0...5mA/+-5mA/0...10mA/+-10mA/0...20mA/+-20mA/4...20mA/0...10V/ +-10V/1...5V (einstellbar)
- Spannung : 80...500V Phase-Phase (direkt o. Spannungswandler - VT, Verhältnis programmierbar)
- Hilfsspannung: 115Vca o. 230 und 240Vca o. 20...150Vdc/40...60Vdc o. 150...250Vdc
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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| AUX | 80...265 Vac/110...300 Vdc |
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| FORMAT | wall mounting |
| CURRENT | 1 A (direct or from CT with programmable ratio) |
| VOLTAGE | 80...690 V phase-phase (direct or from VT with programmable ratio) |
| TYPE | Trasducer for a.c. networks with 4 analog outputs programmable through IDM software |
| MAIN | single or three-phase 3/4 wire balanced or unbalanced load |
| MEASUREMENT FIELD | programmable |
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
Leistungsmessumformer
Ein Leistungsmessumformer ist ein spezieller Messumformer, der elektrische Größen wie Spannung und Strom (bzw. deren Messwandler-Signale) erfasst und daraus Leistungsgrößen – z. B. Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung – berechnet und in ein standardisiertes Ausgangssignal umsetzt. Damit können in Schaltschränken Leistungswerte direkt in Steuer-, Regel- oder Überwachungssysteme eingespeist werden, ohne separate Energiezähler einsetzen zu müssen. Solche Leistungsmessumformer sind meist als modulare DIN-Hutschienen-Einheiten ausgeführt und ermöglichen eine einfache Integration in bestehende Anlagen.
Typischerweise werten diese Geräte Spannungen und Ströme aller Phasen eines Netzes aus — bei Drehstromsystemen über Stromwandler bzw. Rogowski-Spulen — und berechnen intern aus diesen Größen Parameter wie Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, Energie, Leistungsfaktor oder Phasenlage. Das Ergebnis kann als analoges Normsignal (z. B. 4…20 mA oder 0…10 V) ausgegeben werden, wodurch die Leistungsmessung in konventionelle Steuer- und Automatisierungssysteme integriert werden kann.
Fragen & Antworten zu Leistungsmessumformern
Was ist ein Leistungsmessumformer?
Ein Leistungsmessumformer erfasst Strom und Spannung (in Ein- oder Mehrphasensystemen), berechnet daraus Leistungsgrößen (z. B. Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung) und wandelt diese in ein genormtes Ausgangssignal um.
Warum nutzt man einen Leistungsmessumformer?
Um elektrische Leistung und Energie direkt im Schaltschrank messbar zu machen — ohne separate Energiezähler — und um Leistungsdaten komfortabel an Steuerungen oder Leittechnik weiterzugeben.
Welche Netzsysteme werden unterstützt?
Einfach- und Drehstromnetze. Bei Drehstrom meist durch Anschluss aller Phasen und Neutralleiter sowie ggf. durch externe Stromwandler oder Rogowski-Spulen.
Welche Messgrößen liefert ein Leistungsmessumformer?
Üblicherweise Wirkleistung, Blindleistung, Scheinleistung, Energie (z. B. über Zeit integrierte Leistung), Leistungsfaktor und je nach Gerät auch Phasenwinkel oder Frequenz.
Welches Ausgangssignal liefern Leistungsmessumformer typischerweise?
Standardisierte Analogsignale wie 4 … 20 mA oder 0 … 10 V, kompatibel mit SPS, Reglern oder Leitsystemen.
Wie erfolgt die Strom- und Spannungsmessung?
Direkt bei kleinen Lasten oder über Stromwandler / Rogowski-Spulen bei höheren Strömen bzw. Drehstrom — Spannung meist direkt am Netz oder über Spannungstrafos entsprechend dem Messbereich.
Ist galvanische Trennung zwischen Netz und Ausgang üblich?
Ja — viele Leistungsmessumformer trennen galvanisch zwischen Messseite und Ausgang, um EMV-Störungen, Potentialunterschiede und Masseschleifen zu vermeiden.
Wofür ist ein Leistungsmessumformer besonders geeignet?
Für Energie- und Lastüberwachung, Maschinen- und Anlagenüberwachung, Lastmanagement, Energieoptimierung, sowie für zentrale Erfassung elektrischer Leistungen in Schaltschränken und Steuerungssystemen.
Kann ein Leistungsmessumformer auch Energie über Zeit erfassen?
Ja — viele Geräte integrieren die Leistung über die Zeit und liefern Energie- oder Summenwerte, nicht nur momentane Leistung.
Wie erfolgt der Anschluss im Schaltschrank?
Der Leistungsmessumformer wird auf DIN-Hutschiene montiert; Spannungs- und Stromleitungen (direkt oder via Sensoren) werden an den Eingängen angeschlossen, das Ausgangssignal geht zur Steuerung oder Auswerteeinheit.
Wann ist ein Leistungsmessumformer einer einfachen Strom- oder Spannungsmessung vorzuziehen?
Wenn nicht nur Strom oder Spannung, sondern Energie- oder Leistungswerte benötigt werden — etwa für Lastüberwachung, Energieverbrauchsaufzeichnung oder Leistungssteuerung.
Welche Vorteile bietet die Nutzung eines Leistungsmessumformers?
Sie vereinfacht die Integration von Leistungs- und Energieüberwachung in bestehende Schaltschränke, erlaubt standardisierte Signalausgabe und eliminiert die Notwendigkeit separater Mess- oder Zählgeräte.
Gibt es Einschränkungen oder Anforderungen bei der Nutzung?
Ja — eine korrekte Dimensionierung und ggf. externe Stromwandler sind notwendig, die Ausgangslast muss zur Steuerung passen, und die galvanische Trennung sowie Netzanschlüsse müssen fachgerecht erfolgen.













































































































































































Datenblatt