• Totraumfreies Hygienic Design mit dickwandigem Sensorrohr aus CrNi-Stahl
  • Inline-Druckmessung mit Sensorrohr ohne Systemfüllflüssigkeit
  • Kontinuierliche Sensorüberwachung des Doppelrohrsystems verhindert Prozess- und Umweltkontamination
  • SIP- und CIP-geeignet
  • EHEDG-zertifiziert und 3-A-konform



Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndrücke: 0 ... 400 mbar bis 0 ... 40 bar
  • Genauigkeit: 0,1 % FSO
  • Turn-Down 1:10
  • hygienegerechte Ausführung
  • frontbündig verschweißte Membrane
  • vielfältige Prozessanschlüsse (G1" Konus, Clamp, Milchrohr, u.a.) (G1" Konus, Clamp, Milchrohr, u. a.)
  • integriertes Anzeige- und Bedienmodul
Datenblatt

  • Kennlinienabweichung: ≤ 0,2 %
  • Langzeitstabilität: ≤ 0,1 % / 12 Monate
  • Messbereich: 0 - 160 mbar bis 0 - 40 bar
  • Zertifikate/ Zulassungen: ATEX



Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
  • Ausführung mit innenliegender Membrane
  • Druckmittlerteile verschraubt
  • Universell einsetzbar
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
  • Milchrohrverschraubung nach DIN 11851
  • Cleaning out of Place (COP) geeignet
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
  • Verschraubung nach SMS-Norm (SS 3352)
  • Cleaning out of Place (COP) geeignet
  • SIP und CIP geeignet
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
  • Klemmverbindung zur Reinigung und Dichtungswechsel schnell lösbar
  • SIP und CIP geeignet
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Offener Flansch mit innenliegender vollverschweißter Membrane
  • Keine Dichtungen und Spannelemente
  • Robustes, vollverschweißtes Design
  • Kompakte Bauweise
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Flansch mit frontbündig verschweißter Membrane
  • Robustes, vollverschweißtes Design
  • Universell einsetzbar
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
  • Ausführung mit innenliegender Membrane
  • Druckmittlerteile vollverschweißt
  • Universell einsetzbar
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Doppelmembransystem verhindert Prozess- und Umweltkontamination
  • Hygienegerechte Prozessanschlüsse in verschiedenen Designs
  • Signalübertragung und Konfiguration mit nur einem Kabel pro Messstelle
  • Minimale Installationskosten auch bei Nachrüstung



Datenblatt
Bedienungsanleitung


Drucksensoren mit Druckmittler – prozesssicher messen bei anspruchsvollen Medien

Drucksensoren mit Druckmittler (Membran­druckmittler, flächenbündig/mit Kapillare) trennen den Sensor medienseitig vom Prozess. Die Prozessmembran überträgt den Druck über eine Füllflüssigkeit zum Messaufnehmer. So lassen sich heiße, zähflüssige, kristallisierende, klebrige oder aggressive Medien sowie Hygiene-Anwendungen prozesssicher erfassen – auch bei CIP/SIP, hoher Temperatur und in Ex-Zonen. Anschlussvarianten: Tri-Clamp, Varivent®, DIN/ASME-Flansch, Gewinde und Sonderanschlüsse.

ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Auswahl & Auslegung (Membranform, Werkstoff, Füllflüssigkeit, Kapillarlänge), Thermomanagement (Kühlelement/Siphon), Kalibrierung sowie – auf Wunsch – der IIoT-Anbindung (4–20 mA/0–10 V, HART, RS-485/Modbus, IO-Link) bis ins SCADA/Cloud.



FAQ zu Drucksensoren mit Druckmittler

Antworten zu Funktionsprinzip, Auswahlkriterien, Füllflüssigkeiten, Hygiene/Ex, Temperatur, Genauigkeit, Montage und Digitalisierung.

Wie funktioniert ein Druckmittler-System?

Eine prozessberührte Membran trennt Medium und Sensor. Der Druck wirkt auf eine Füllflüssigkeit, die ihn verlustarm zum eigentlichen Messaufnehmer überträgt.

Wann ist ein Druckmittler notwendig?

  • Heiße Medien/Dampf, CIP/SIP
  • Viskos, kristallisierend, faserig oder klebrig
  • Korrosiv/toxisch – Sensortrennung erforderlich
  • Hygiene (flächenbündig, totraumfrei)

Welche Membranformen gibt es und wofür eignen sie sich?

MembranMerkmalTypische Anwendung
Planmembranflächenbündig, reinigungsfreundlichHygiene, zähflüssige Medien
In-Line/Inline-Zelledirekter DurchflusskontaktFood/Pharma, pastöse Produkte
Membran mit Kapillaredistanzierte Montagehohe Temperatur/Vibration
Kleinstmembrankompakt, kleiner TotraumEngstellen, OEM

Wie wähle ich die passende Füllflüssigkeit?

FüllflüssigkeitTemp.-BereichBesonderheitEinsatz
SilikonölweituniversellAllgemeine Prozesse
USP-Öl/Weißölmittelphysiologisch unbedenklichFood/Pharma
Hochtemp.-Ölsehr hochgeringe AusdehnungHeißdampf/CIP/SIP
Fluorfluid (FKM/FPE)hochchemisch sehr beständigstark korrosive Medien
Glykol/Wassermittelgute WärmeleitfähigkeitHVAC, Hygiene

Welche Genauigkeit ist mit Druckmittler erreichbar?

Typisch Sensor­genauigkeit ±0,1…0,5 % v. EW. Zusätzliche Einflüsse durch Füllflüssigkeit, Temperatur, Kapillaren und Montage sind zu berücksichtigen. Wichtig ist die Gesamtfehlerbetrachtung (TEB).

Beeinflussen Kapillaren das Messverhalten?

Ja. Lange Kapillaren erhöhen Volumen/Temperatursensitivität und können Ansprechzeit verlängern. Kapillar­länge möglichst kurz wählen, vor Sonne/Hitze schützen und beidseitig fixieren.

Welche Prozessanschlüsse sind gängig?

  • Tri-Clamp/Varivent® (Hygiene, CIP/SIP)
  • DIN/ASME-Flansch (robust, große Nennweiten)
  • Gewinde (G/NPT) mit frontbündiger Membran oder Adapter

Welche Werkstoffe stehen zur Auswahl?

Membran/Körper: 316L (Standard), Hastelloy®, Duplex, Monel®, Tantal oder PTFE-Auskleidung. Dichtungen: EPDM, FKM, PTFE, FFKM je Medium/Temperatur.

Wie sichere ich hohe Temperaturen ab?

Durch Kühlelement/Siphon, geeignete Füllflüssigkeit, ggf. distanzierte Montage per Kapillarleitung und thermische Abschirmung. Temperatur­gradienten minimieren.

Gibt es Hygiene- und Ex-Ausführungen?

Ja. EHEDG/3-A-fähige Konzepte für Food/Pharma sowie ATEX/IECEx (z. B. Ex ia) für Zone 0/1/2. Die komplette Kette (Anschluss, Dichtung, Füllflüssigkeit) muss passen.

Welche Ausgänge/Protokolle sind verfügbar?

4–20 mA, 0–10 V, optional HART, RS-485/Modbus oder IO-Link. In IIoT-Szenarien lassen sich die Signale via Edge-Gateway per MQTT/HTTPS an SCADA/Cloud übertragen.

Montagehinweise für stabile Messungen

  • Membran strömungsgünstig/luftfrei positionieren, Toträume vermeiden.
  • Vibration minimieren (Befestigung, Schwingungsentkopplung).
  • Kapillaren vor Wärme/Sonne schützen, Biegeradien einhalten.
  • Bei Dampf Siphon korrekt befüllen/ausrichten.

Wie oft sollte kalibriert werden?

Empfehlung jährlich, bei QS-/Sicherheitskreisen halbjährlich/vierteljährlich. Nach Demontage/Service neu prüfen. ISO/DAkkS-Zertifikate verfügbar.

Typische Fehlerbilder & Abhilfe

  • Drift/Offset: Temperatur­einfluss → thermisches Konzept/Flüssigkeit prüfen.
  • Träge Reaktion: lange Kapillare → kürzen, wärmeschützen, Membran größer wählen.
  • Verschmutzung/Belag: flächenbündige Membran, CIP-fähige Ausführung, Reinigungszyklen.
  • Leckage: Dichtungen/Werkstoffe prüfen, Anzugsmomente einhalten.

Unterstützen Sie Auslegung und Inbetriebnahme?

Ja – Mediencheck, Werkstoff-/Membranwahl, Füllflüssigkeit, Kapillarkonzept, Kalibrierung sowie Integration in SPS/Edge/SCADA inkl. Dokumentation.

Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.
Mehr Infos