- Messbereiche ab 0 ... 5 kN
- Feinkornbaustahl mit hochwertigem Oberflächenschut oder in korrosionsbeständiger Edelstahlausführung
- Hohe Langzeitstabilität, große Schock- und Vibrationsfestigkeit
- Für dynamische und statische Messungen
- Hervorragende Reproduzierbarkeit

Datenblatt
|
Bedienungsanleitung
|
WIKA Zugmesslaschen – direkte Kraftmessung für Hebezeuge & Zuganwendungen
Zugmesslaschen von WIKA sind spezielle Kraftaufnehmer, die direkt in den Kraftfluss von Hebe-, Zug- und Rigging-Systemen integriert werden. Sie ersetzen keine Bauteile, sondern werden als strukturelles Verbindungselement eingesetzt und messen dabei zuverlässig die wirkende Zugkraft. Sie eignen sich ideal für Krananlagen, Windensysteme, Seilführungen, Hebezeuge und allgemeine Zugkraftmessungen in Industrie und Logistik.
Typische Merkmale sind Messbereiche ab ca. 0 … 5 kN, robuste Stahl- oder Edelstahlbauformen (z. B. 1.4542), Dünnfilm-Sensorik für hohe Langzeitstabilität, Ausgänge wie 4–20 mA, 0–10 V oder digitale Schnittstellen (z. B. CANopen®) sowie Varianten mit redundanten Ausgängen für sicherheitskritische Anwendungen.
FAQ zu WIKA Zugmesslaschen
Antworten zu Funktionsprinzip, Einsatzbereichen, Auswahl, Montage und Signalausgabe.
Was ist eine Zugmesslasche?
Eine Zugmesslasche ist ein Kraftsensor, der in den Zugkraftpfad integriert wird. Er misst die wirkende Zugkraft und gibt diese als elektrisches Signal aus – ideal für Hebe-, Seil- und Spannsysteme.
Wo werden Zugmesslaschen eingesetzt?
Typische Anwendungen sind Krananlagen, Hebezeuge, Winden, Seilrollen, Lastaufnahmemittel, Offshore-Anwendungen sowie Zugkraftmessungen in Industrie, Bauwesen und Logistik.
Welche Messbereiche stehen zur Verfügung?
Standardmodelle beginnen bei ca. 0 … 5 kN. Größere Messbereiche sind je nach Baureihe verfügbar und können an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden.
Aus welchen Materialien bestehen Zugmesslaschen?
Je nach Modell bestehen sie aus hochwertigem Feinkornstahl oder korrosionsbeständigem CrNi-Stahl (z. B. 1.4542). Sie bieten hohe Schwing- und Stoßfestigkeit sowie ausgezeichnete Langzeitstabilität.
Welche Sensor- und Ausgangstechnologien gibt es?
Zugmesslaschen nutzen Dünnfilm-Sensorik oder DMS-Technologie. Als elektrische Ausgänge stehen mV/V, 4–20 mA, 0–10 V oder CANopen® zur Verfügung. Für sicherheitskritische Anwendungen sind Varianten mit redundanten Ausgängen erhältlich.
Eignen sich Zugmesslaschen für dynamische Anwendungen?
Ja, viele Modelle sind sowohl für dynamische als auch für statische Belastungen ausgelegt und können in vibrierenden oder schlagbelasteten Systemen eingesetzt werden.
Was ist bei der mechanischen Installation wichtig?
Die Zugmesslasche muss so montiert werden, dass die Kraft axial und ohne Querkräfte durch das Bauteil geführt wird. Fehlende Ausrichtung, seitliche Belastungen oder Biegemomente können das Messergebnis beeinflussen.
Welche typischen Fehlerquellen gibt es?
- Seitliche Kräfte oder Verkanten im Zugstrang
- Falsche Ausrichtung der Lastpfade
- Ungeeignete Anschlagelemente oder Bolzenabmessungen
- Unsachgemäße Kabelverlegung oder mangelnde EMV-Abschirmung
Welche Vorteile bieten Zugmesslaschen?
Sie lassen sich kompakt und direkt in den Zugkraftpfad integrieren, benötigen kaum Umrüstung, eignen sich gut zur Nachrüstung und liefern präzise Messwerte – auch für Überlastschutzanwendungen.
Unterstützt ICS Schneider Messtechnik bei Auswahl und Integration?
Ja – ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei der Auswahl des passenden Sensortyps, bei der mechanischen Integration, bei Kalibrierungen sowie bei Dokumentation und Inbetriebnahme.
Wie kann ich ein Angebot anfordern?
Kontaktieren Sie ICS Schneider mit Angaben zu Messbereich, Einbauumgebung, Abmessungen der Anschlagpunkte und gewünschtem Ausgangssignal. Alternativ können Sie das Produkt über die Anfrageliste auf der Webseite anfragen.













































































































































































Datenblatt