• Für eichfähigen Einsatz geeignet

  • Einfache und schnelle Montage durch den Einsatz von SIWAREX Einbauelementen

Datenblatt


Ring-/Torsions-Wägezellen – platzsparende Sensoren mit hoher Last- und Querlasttoleranz

Ring-/Torsions-Wägezellen verwenden eine ringförmige Sensorkonstruktion, bei der die Lastaufnahme eine Torsionsverformung im Ringkörper erzeugt. Diese Bauform erlaubt eine sehr kompakte Bauhöhe, gute Quer- und Exzentrizitätskompensation und eignet sich besonders für Großplattformen, Fahrzeugwaagen, Behälter- und Tankverwiegung sowie industrielle Wägelösungen unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Marktplätze und Hersteller dokumentieren, dass diese Wägezellen Nennlasten von 1 t bis > 400 t abdecken, hermetisch gekapselt sind und Schutzarten bis IP68/IP69K aufweisen. :contentReference[oaicite:1]{index=1} In Kombination mit Wiege-Modulen, Pendel- oder Frei­lagerung sowie Summier-/Junction-Boxen und geeignetem Anschluss an Wägeelektronik realisiert ICS Schneider Messtechnik komplette Wägesysteme – von der Auslegung über Montage bis Kalibrierung und Integration in SPS/SCADA-Umgebungen.



FAQ zu Ring-/Torsions-Wägezellen

Antworten zu Funktionsprinzip, Auswahl, Genauigkeit, Montage, Schutzarten, Kalibrierung und typischen Einsatzfällen.

Was ist eine Ring-/Torsions-Wägezelle und wie funktioniert sie?

Eine Ring-/Torsions-Wägezelle besteht aus einem ringförmigen Sensorkörper, der bei Belastung eine Torsionsverformung erfährt. Dehnungsmessstreifen im Ring registrieren diese Verformung und erzeugen ein elektrisches Signal proportional zur eingesetzten Last. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Wo werden Ring-/Torsions-Wägezellen typischerweise eingesetzt?

Sie kommen häufig bei Fahrzeug- und Großplattformwaagen, Tank- und Siloverwiegung, großen Behälter- oder Modulwaagen und überall dort zum Einsatz, wo hohe Lasten, geringe Bauhöhe oder gute Querlasttoleranz erforderlich sind. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Welche Vorteile bieten Ring-/Torsions-Wägezellen?

Zu den Vorteilen zählen eine sehr geringe Einbauhöhe, hohe Lastkapazität, gute Kompensation von Quer- und Exzentrizitätskräften sowie eine hohe Robustheit in anspruchsvollen Umgebungen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Welche Schutzarten und Materialien sind üblich?

Typische Ausführungen sind aus Edelstahl, hermetisch versiegelt, mit Schutzarten bis IP68/IP69K. Dadurch sind sie für anspruchsvolle Industrie- oder Outdoor-Anwendungen geeignet. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Sind Ring-/Torsions-Wägezellen eichfähig?

Ja – viele Modelle erfüllen die Anforderungen von Eich- bzw. Handelswaagen (z. B. OIML R60) und eignen sich für eichpflichtige Verwiegung, sofern das gesamte Wägesystem entsprechend ausgelegt ist. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Welche Genauigkeitsklassen und Lastbereiche sind verfügbar?

Die Nennlasten reichen von etwa 1 t bis über 470 t. Genauigkeitsklassen wie C3 sind möglich – abhängig vom Hersteller, Typ und Systemausführung. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Wie erfolgt die mechanische Montage richtig?

Die Wägezelle sollte auf einer stabilen, planebenen Unterlage montiert werden. Die Kraftführung muss definiert sein, und Quer- oder Kippkräfte sowie starre Anbindungen (z. B. Rohrleitungen, Kabel) sollten vermieden werden. Frei­lagerung oder Pendellagerung können zur Entkopplung beitragen.

Wie beeinflussen Quer- oder Exzentrizitätskräfte das Ergebnis?

Ring-/Torsions-Wägezellen sind gegenüber seitlichen Kräften bereits gut kompensiert, dennoch können exzentrische Belastung oder falsche Montage die Genauigkeit beeinträchtigen. Eine mechanisch entkoppelte Konstruktion verbessert das Ergebnis.

Wie werden Ring-/Torsions-Wägezellen elektrisch angeschlossen?

Sie liefern ein typisches Brückensignal (z. B. mV/V) über Dehnungsmessstreifen. Dieses wird durch eine geeignete Wägeelektronik erfasst und in ein verarbeitbares Signal (z. B. 4-20 mA, 0-10 V oder digital) umgesetzt.

Wie wird eine Kalibrierung durchgeführt?

Die Kalibrierung erfolgt durch Applikation definierter Prüflasten, anschließend Null- und Span-Abgleich, Prüfung auf Linearität, Wiederholbarkeit und Lastunabhängigkeit. Eine lückenlose Dokumentation ist empfehlenswert.

Welche häufigen Fehlerquellen gibt es?

Zu den üblichen Fehlerquellen gehören: unzureichende Rahmensteifigkeit, starre Anbindungen (Leitungen, Rohre), dynamische Lasten oder Vibrationen, Temperaturgradienten, falsch verteilte Last oder unebene Montage.

Welches Zubehör ist sinnvoll?

Sinnvolle Zubehörteile umfassen Montagemodule mit Kipp- und Querlastentkopplung, Pendel oder Lagerungsvarianten für Plattformen, Summier-/Junction-Boxen bei Mehrzellen-Aufbauten sowie geeignete Wägeelektronik.

Bietet ICS Schneider Messtechnik Unterstützung bei Auswahl und Integration?

Ja – ICS Schneider Messtechnik bietet Unterstützung bei der Auswahl der passenden Ring-/Torsions-Wägezelle, bei mechanischer Auslegung, Montageberatung, Integration mit Wägeelektronik, Kalibrierung und Dokumentation.

Wie kann ich ein Angebot anfordern?

Sie können über die Produktseite die gewünschte Zelle in eine Anfrage-Liste aufnehmen oder ICS Schneider Messtechnik telefonisch bzw. per E-Mail kontaktieren. Bitte geben Sie Anwendung, Lastbereich, Plattform- oder Behältergröße sowie Umgebungsbedingungen an, um ein individuelles Angebot zu erhalten.

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