- Fully automatic
- Two portable units: control and current units
- High current output: up to 2000 A, 3000 A and 5000 A
- Variable output frequency: 15 - 500 Hz
- CT ratio, burden and polarity test
- Large graphic display
- Advanced Test & Data Management Software for test set control, results storage and analysis
- Step & touch plus ground resistance tests with STLG option
- Reduced timing test
- USB interface and Ethernet interface for PC connection
- IEC 61850-9-2 sample values protocol interface
- Compact and lightweight
Datenblatt |
- Fully automatic
- Primary injection testing capabilities: up to 800 A or up to 5000 A / 7000 A, with the optional module BUX 5000
- Variable output frequency: 15 - 500 Hz
- Power dissipation factor test with the optional module TD 5000 ( voltage up to 12 kV)
- 2000 v AC high-pot test
- Local control by large color display
- PADS - Power Apparatus Diagnostic Software for automatic testing, assessment and report
- IEC 61850-9-2 communication protocol
- Patented technology for Capacitance and Tan Delta measurement
- USB interface and Ethernet interface for PC connection.
- Compact and lightweight
Datenblatt
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The kit applyed with STS 5000, STS 4000 or eKAM, allows to perform the following types of test: soil resistivity, ground grid resistance, step and touch tests and overhead lines zero sequence and mutual coupling coefficients
Datenblatt
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- Fully automatic
- Primary injection testing capabilities: up to 800 A or up to 5000 A / 7000 A, with the optional module BUX 5000
- Variable output frequency: 15 - 500 Hz
- Power dissipation factor test with the optional module TD 5000 ( voltage up to 12 kV)
- 2000 v AC high-pot test
- Local control by large color display
- PADS - Power Apparatus Diagnostic Software for automatic testing, assessment and report
- IEC 61850-9-2 communication protocol
- Patented technology for Capacitance and Tan Delta measurement
- USB interface and Ethernet interface for PC connection.
- Compact and lightweight
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Ground Grid Testing
Ground Grid Testing beinhaltet Prüfverfahren zur Überprüfung der Erdungsanlage eines Umspannwerks, einer Schaltanlage oder einer Industrie-/Versorgungsanlage. Ziel ist es, die Integrität, Leitfähigkeit und Sicherheit der Erdungsstruktur sicherzustellen — sowohl für die Ableitung von Fehlströmen und Blitzeinstößen als auch für den Schutz von Personen durch Kontrolle von Schritt- und Berührungspotenzialen.
FAQ
Was versteht man unter Ground Grid?
Ein Ground Grid (Erdnetz) ist ein im Boden verlegtes Netz aus miteinander verbundenen Leitern, welches metallene Strukturen, Anlagenkomponenten und Schutzeinrichtungen mit der Erde verbindet, um Fehlerströme und Überspannungen sicher abzuleiten.
Wozu dient Ground Grid Testing?
Ground Grid Testing dient dazu, die Funktion und Sicherheit der Erdungsanlage zu überprüfen — z. B. Widerstand gegen Erde, Leitfähigkeit der verbundenen Leitungen, Kontinuität aller Verbindungen, sowie Kontrolle der Schritt- und Berührungspotenziale im Fehlerfall.
Welche Prüfmethoden werden eingesetzt?
Übliche Methoden sind Messung des Erdwiderstandes bzw. der Erdungsimpedanz, Bodenwiderstandsmessung, Messung der Erdnetzintegrität (Kontinuität der Verbindungen), sowie Step- und Touch-Voltage-Messungen zur Ermittlung von Schritt- und Berührungsspannung.
Wie wird die Kontinuität des Erdnetzes geprüft?
Durch gezielte Einspeisung eines Prüfstroms und Messung des Spannungsabfalls oder Widerstands zwischen verschiedenen Erdungspunkten lässt sich nachweisen, ob alle Verbindungen intakt und niederohmig sind.
Was misst man bei einer Impedanz- oder Erdwiderstandsmessung?
Man misst den Widerstand bzw. die Impedanz, mit der das Erdnetz den Fehlerstrom in die Erde ableiten kann. Ein niedriger Wert zeigt eine effektive Erdung; hohe Werte deuten auf schlechte Verbindung oder fehlerhafte Erdung hin.
Was sind „Step- und Touch-Voltages“ und warum sind sie wichtig?
Sie beschreiben Spannungsunterschiede zwischen zwei Bodenstellen (Step) bzw. zwischen einem geerdeten Objekt und Boden (Touch) im Fehlerfall. Sie müssen in sicheren Grenzen liegen, um Stromschlagrisiken für Personen zu vermeiden.
Wann sollte Ground Grid Testing durchgeführt werden?
Nach Errichtung einer Anlage, nach Umbauten oder Erweiterungen, nach schweren Kurzschlüssen oder Blitzeinschlägen, und regelmäßig im Rahmen von Wartung und Inspektion — je nach Vorschriften und Anlagenkritikalität.
Wer sollte Ground Grid Tests durchführen?
Fachpersonal mit Erfahrung in Erdungssystemen, Schutztechnik und Hoch-/Mittelspannungsanlagen, ausgestattet mit geeigneten Prüfgeräten und Schutzausrüstung.
Welche Dokumentation sollte erstellt werden?
Ein Prüfbericht mit Angaben zu Messpunkt, Methode, gemessenen Werten (Widerstand, Impedanz, Spannungen), Bodenbedingungen, Datum und Prüfer. Auch Lagepläne der Erdungsstruktur sind sinnvoll.
Was passiert bei nicht ausreichender Erdung oder fehlerhaften Werten?
Die Erdungsanlage muss nachgebessert werden — z. B. durch zusätzliche Erdleiter, Reparatur von Verbindungen oder Erder-Elementen, Verbesserung der Bodenanbindung oder Neu-Verlegung. Danach erneut prüfen.
Wie kann Bodenbeschaffenheit die Prüfung beeinflussen?
Bodenleitfähigkeit, Feuchtigkeit, Zusammensetzung und Temperatur beeinflussen Messergebnisse. Deshalb sollten Bodenbedingungen dokumentiert und ggf. Bodenleitfähigkeitsmessungen (soil resistivity) durchgeführt werden.
Welche Bedeutung hat ein regelmäßiges Testing?
Grundlast, Alterung, Korrosion oder mechanische Belastungen können Erdnetze im Laufe der Zeit beeinträchtigen. Regelmäßige Tests sichern dauerhafte Betriebssicherheit und Schutzfunktion.













































































































































































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