- Standard-Ausführung kurzfristig lieferbar
- Robuste Ganzmetall-Armatur mit stoßfester Gehäusekappe
- Einsetzbar auch für aggressive und brennbare Messstoffe
- Einsatz bei hohen Drücken und Temperaturen
- Produkt- und Prozentskala
- Optional mit Heiz-/Kühlmantel ausrüstbar
- Verschmutzungsunempfindliche Führung des Schwebekörpers
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
Schwebekörper-Durchflussmessung
Schwebekörper-Durchflussmesser arbeiten mit einem konischen Messrohr und einem frei beweglichen Schwebekörper. Strömt das Medium von unten nach oben durch das Rohr, hebt sich der Schwebekörper so weit an, bis ein Gleichgewicht zwischen Gewichtskraft, Auftrieb und Strömungskraft erreicht ist. Die Höhe des Schwebekörpers zeigt direkt den aktuellen Durchfluss an. Dieses einfache und robuste Messprinzip eignet sich für Flüssigkeiten und Gase und ist besonders vorteilhaft bei niedrigen bis mittleren Durchflussraten.
Fragen & Antworten zu Schwebekörper-Durchflussmessern
Wie funktioniert ein Schwebekörper-Durchflussmesser?
Ein Schwebekörper befindet sich in einem nach oben hin weiter werdenden Messrohr. Durch den Auftrieb und die Strömungskräfte steigt der Körper so weit an, bis er eine Position erreicht, die proportional zum Durchfluss ist.
Für welche Medien eignet sich dieses Messprinzip?
Schwebekörper-Durchflussmesser eignen sich für saubere Flüssigkeiten und Gase mit geringer bis mittlerer Viskosität.
Warum ist ein vertikaler Einbau notwendig?
Der Schwebekörper benötigt eine Aufwärtsströmung, damit Gewichtskraft und Strömungskräfte korrekt wirken und eine stabile Anzeige entsteht.
Wie groß ist der typische Messbereich?
Die Geräte bieten üblicherweise einen Messbereich von etwa 1:10 bis 1:12 und sind daher besonders geeignet für kleine bis mittlere Durchflussmengen.
Benötigt das Messgerät eine Stromversorgung?
Klassische Ausführungen arbeiten vollständig mechanisch und benötigen keine elektrische Versorgung.
Welche Materialien werden verwendet?
Messrohre bestehen aus Glas, Kunststoff oder Metall. Für höhere Drücke und Temperaturen werden vorzugsweise metallische Ausführungen eingesetzt.
Wie wirken sich Dichte und Viskosität des Mediums aus?
Änderungen der Mediumseigenschaften verändern Auftrieb und Strömungskräfte, weshalb das Gerät auf das jeweilige Medium abgestimmt sein muss.
Ist der Durchfluss sofort ablesbar?
Ja, die Schwebekörperposition kann direkt an einer Skala abgelesen werden und zeigt den aktuellen Durchfluss ohne Verzögerung.
Gibt es Varianten mit elektrischer Signalübertragung?
Ja, Ganzmetall-Geräte können mit magnetischen Abtastsystemen und Transmittern ausgestattet werden, um elektrische Ausgangssignale bereitzustellen.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Der Aufwand ist gering, da das System kaum Verschleißteile besitzt. Regelmäßige Sichtprüfung und gegebenenfalls Reinigung reichen meist aus.
Welche Einschränkungen bestehen?
Das Messprinzip ist weniger geeignet für hochviskose, partikelbeladene oder stark schwankende Medien, da dies die Floatbewegung beeinträchtigen kann.
Können aggressive Medien gemessen werden?
Bei geeigneter Werkstoffauswahl können auch korrosive oder heiße Medien gemessen werden.
Sind sehr kleine Durchflussmengen messbar?
Ja, insbesondere Glasröhren-Rotameter eignen sich hervorragend für kleine Durchflussmengen in Labor- oder Prozessanwendungen.
Wie wird der Messwert skaliert?
Die Skala ist auf den jeweiligen Schwebekörper und das entsprechende Medium kalibriert, sodass der angezeigte Wert direkt dem Volumenstrom entspricht.
Kann das Gerät in beide Durchflussrichtungen messen?
Nein, das Messprinzip funktioniert nur bei Aufwärtsströmung.













































































































































































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