- Gesamt-Messunsicherheit von 0,015 ... 0,006 % vom Messwert
- Vier unterschiedliche Kolbenzylindersysteme erhältlich für die Bereiche ±1 bar, 0,1 ... 7 bar, 0,2 ... 25 bar, 1 ... 70 bar und 1 ... 120 bar, bzw. auch für lb/in²- und kPa-Bereiche
- Stabiles Basement aus Aluminium mit stoßfester ABS-Abdeckung für anspruchsvolle industrielle Anwendungsgebiete, kombiniert mit kompakten Abmessungen und einem geringen Gewicht
- Austauschbare Kolben und Massensätze für jeden Typ; Massensätze hergestellt aus CrNi-Stahl
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale; UKAS-Kalibrierung optional möglich
Datenblatt
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,025 % vom Messwert
- Erweiterungsfähig mit CPS5800/CPM5800 für erhöhte Genauigkeit bis 0,006 %
- Direkter Ersatz der 580 Originalserie von DH-Budenberg
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, UKAS-Kalibrierung optional möglich
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,01 % vom Messwert
- Doppel-Kolbenzylindersystem 2.600 bar (40.000 lb/in²) mit automatischer Messbereichsumschaltung
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, UKAS-Kalibrierung optional möglich
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,008 % vom Messwert
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, DKD/DAkkS-Kalibrierung optional möglich
- Hohe Langzeitstabilität mit empfohlenem Rekalibrierungszyklus nach fünf Jahren
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl und Aluminium, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
- Schnelles und sicheres Austauschen des Kolbenzylindersystems zum Messbereichswechsel durch patentiertes ConTect-Schnellspannsystem als Option
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,02 % vom Messwert
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, DKD/DAkkS-Kalibrierung optional möglich
- Hohe Langzeitstabilität mit empfohlenem Rekalibrierungszyklus nach fünf Jahren
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl und Aluminium, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Messbereiche (= statischer Druck + Differenzdruck) bis 400 bar (5.000 psi) pneumatisch, bis 1.600 bar (23.200 psi) hydraulisch
- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,008 % vom Differenzdruck zzgl. 0,0001 % (1 ppm) vom statischen Druck
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, DKD/DAkkS-Kalibrierung optional möglich
- Hohe Langzeitstabilität mit empfohlenem Rekalibrierungszyklus nach fünf Jahren
- Massen gefertigt aus CrNi-Stahl und Aluminium, Anpassung auf lokale Fallbeschleunigung möglich
Datenblatt
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,006 % vom Messwert
- Sehr flexibles Gerät mit einer Vielzahl von Einzel- und Doppel-Kolbenzylindersystemen
- Doppel-Kolbenzylindersysteme mit automatischer Messbereichsumschaltung
- Werkskalibrierung standardmäßig enthalten, rückführbar auf nationale Normale, UKAS-Kalibrierung optional möglich
- Schnelles und sicheres Austauschen des Kolbenzylindersystems durch patentiertes ConTect-Schnellspannsystem als Option
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Gesamt-Messunsicherheit bis 0,002 % vom Messwert, abhängig vom Typ
- COFRAC-Kalibrierschein standardmäßig enthalten
- Erhältlich bis 1.000 bar (14.500 psi) pneumatisch und 5.000 bar (72.500 psi) hydraulisch
- 15 verschiedene Kolbenzylindergrößen erhältlich
Datenblatt
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- Messbereiche (= statischer Druck + Differenzdruck) bis zu 800 bar / bis 11.600 psi pneumatisch
- Gesamtmessunsicherheit bis 0,008 % vom Differenzdruck zzgl. 0,0001 % (1 ppm) vom statischen Druck
- COFRAC-Kalibrierschein standardmäßig enthalten
- Hohe Langzeitstabilität mit empfohlenem Rekalibrierungszyklus nach fünf Jahren
- DP von 10 Pa bis zu 800 bar / 0,04 inH2O bis zu 11.600 psi mit Statikdruck-Effekten bis 1 ppm
Datenblatt
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- Gesamt-Messunsicherheit bis zu 20 ppm vom Messwert
- Erhältlich bis 1.000 bar / 1.450 psi pneumatisch und 5.000 bar / 72.500 psi hydraulisch
- Automatisches Massenauflagesystem mit einer Auflösung von bis zu 0,1 g
- Automatische Druckerzeugung
Datenblatt
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- Messbereich bis 500 bar (bis 7.250 psi)
- Genauigkeit bis 35 ppm vom Messwert
- Absolut- und Relativdruckmessung
- Kein Auflegen von Massen erforderlich
- Intuitive Benutzeroberfläche auf Touchscreenbasis
Datenblatt
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- Zwei Feindosierventile für Druckeinlass und -auslass oder Vakuum
- Präzise regulierbarer Volumenschieber zum Feineinstellen des Drucks
- Bewährte Technik aus der Druckwaage CPB3500
- Anschluss für externe Druck- oder Vakuumquelle
- Manometer zur Anzeige des ungefähren Drucks
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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- Bereiche von 30 ... 600 bar (Typ 80) und von 7 ... 120 bar (Typ 80L)
- Genauigkeit: 0,03 % + 0,05 bar (Typ 80) und 0,04 % + 0,015 bar (Typ 80L)
- Ergonomische Form ideal für den Feldeinsatz
- Alle Geräte werden mit einem auf nationale Normale rückführbaren Zertifikat geliefert
- Das UKAS-Zertifikat ist in unserem Drucknormalen-Labor optional erhältlich
Datenblatt
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- Zum Patent angemeldet, u.a. DE Patent Nr.102013215351
- Neues Kalibrierkonzept vereinfacht die Zeugniserstellung
- Einfaches Bedienen und Einrichten
- Erfassung und automatische Korrektur aller kritischen Einflussgrößen zur Erhöhung der Genauigkeit der Messung
- Auch mit anderen Kalibriergeräten und WIKA-Cal-Software einsetzbar
Datenblatt
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Bedienungsanleitung
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Kolbenmanometer (Deadweight-Tester) – Primärnorm für Druckkalibrierung
Kolbenmanometer – auch Deadweight-Tester – sind primäre Drucknormale. Der Druck wird aus Kraft (Masse × g) und Fläche des Kolbens direkt abgeleitet. Dadurch erreichen sie höchste Genauigkeiten bis in den Bereich von ±0,005…0,02 % (je nach Ausführung) und sind die Referenz für die Kalibrierung von Manometern, Transmittern und Druckschaltern im Labor.
ICS Schneider Messtechnik liefert pneumatische und hydraulische Kolbenmanometer, Massensätze (optional dichte-/gravitationskorrigiert), Kolben-Zylinder-Einheiten, Medien, sowie DAkkS-/ISO-Kalibrierungen und Schulungen.
FAQ zu Kolbenmanometern
Antworten zu Funktionsprinzip, Auswahl, Medien, Unsicherheit, Korrekturen, Zubehör und Best Practices im Kalibrierlabor.
Wie funktioniert ein Kolbenmanometer?
Gewichte erzeugen über den Kolben eine definierte Kraft. Geteilt durch die wirksame Kolbenfläche ergibt sich der Druck. Durch Rotation/Schwebe des Kolbens wird Reibung minimiert und ein stabiler Referenzdruck erzeugt.
Pneumatisch oder hydraulisch – was ist geeignet?
| Kriterium | Pneumatisch (Luft/N₂) | Hydraulisch (Öl/Wasser) |
|---|---|---|
| Typischer Bereich | mbar bis ~2 MPa (20 bar) | bis 250/700/1.000+ bar |
| Sauberkeit | Sehr sauber, kein Medienübertrag | Medienkontakt möglich |
| Feinauflösung | Sehr gut im Niederdruck | Sehr gut im Hochdruck |
| Anwendung | Labor, mbar–bar | Labor/Produktion, Hochdruck |
Welche Genauigkeit ist erreichbar?
Je nach Kolben-Zylinder-Klasse und Massezertifizierung typ. ±0,005…0,02 % der abgeleiteten Messgröße. Die Messunsicherheit wird durch Flächen- und Massen-Kalibrierung, Auftrieb, Gravitation und Temperatur beeinflusst.
Welche Korrekturen sind wichtig (Auftrieb/Gravitation)?
- Luftauftrieb: Korrektur der effektiven Masse abhängig von Luftdichte.
- Lokale Gravitation g: Ortsabhängig (z. B. 9,80665 m/s² ≠ realer g-Wert). Massensätze können auf lokalen g-Wert korrigiert werden.
- Kolbenfläche: Temperatur- und Druckabhängigkeit der wirksamen Fläche beachten.
Wie stelle ich den Schwebezustand ein?
Gewichte auflegen, Kolben vorsichtig anlaufen/rotieren lassen und mit der Feindosierung den Schwebe-/Mittenbereich einstellen. Nur in stabiler Schwebe ablesen.
Welche Medien sind zulässig?
| Medienart | Vorteil | Hinweis |
|---|---|---|
| Trockenluft/N₂ | Sauber, keine Verunreinigung | Trocknung/Filterung nötig |
| Hydrauliköl | Sehr stabile Erzeugung | Medienverträglichkeit beachten |
| Wasser/Glykol | Saubere Prozesse | Korrosionsschutz & Entlüftung |
Wie wähle ich den Messbereich?
Orientiert an den zu kalibrierenden Prüflingen. Für optimale Unsicherheit den Zielbereich in der mittleren Gewichtsbelegung anvisieren und ausreichende Feinabstufung der Gewichte vorsehen.
Welche Rolle spielt die Kolbendrehzahl?
Eine leichte Rotation reduziert Reibung und erhöht die Stabilität. Zu hohe Drehzahl kann jedoch Turbulenzen erzeugen – moderat einstellen.
Wie wird ein Deadweight-Tester kalibriert?
Über DAkkS-/ISO-Kalibrierungen von Kolbenfläche und Massen inkl. Rückführung. Zertifikate dokumentieren Korrekturwerte und Unsicherheiten, die in die Berechnung einfließen.
Benötige ich Umgebungs- und Temperaturmessung?
Ja. Luftdichte (für Auftrieb), Temperatur (für Flächenkorrektur/Medien), ggf. Druck/Feuchte sind für niedrige Unsicherheit erforderlich.
Wie berechne ich den erzeugten Druck?
Vereinfacht: p = (ΣMassen × g) / A. In der Praxis mit Auftriebs-, Gravitation-, Temperatur- und Flächenkorrektur. Viele Systeme bieten Software zur automatischen Korrektur.
Welche Sicherheitsaspekte gelten?
- Gewichte sicher handhaben, Finger nicht einklemmen.
- Nur zugelassene Medien verwenden; Leckagen vermeiden.
- Hochdruckleitungen druckfest verschrauben; nie unter Druck lösen.
Welches Zubehör ist sinnvoll?
- Zusatz-Massensätze (feine Schritte, lokale g-Korrektur)
- Adapter/Manifolds (G/NPT, Schnellwechsel)
- Temperatur-/Umweltsensorik, Niveauwaage, Drehteller
- Software zur Korrekturberechnung und Protokollierung
Bieten Sie auch Service & Schulung an?
Ja. Wir unterstützen bei Auswahl, Installation, Kalibrierroutine, Unsicherheitsbudget und bieten DAkkS-/ISO-Kalibrierungen inkl. Dokumentationsvorlagen.













































































































































































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