- Totraumfreier, direkter Einbau in Rohrleitungen
- Schnell lösbar, selbstentleerend in allen Einbaulagen
- Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
- COP-, SIP- und CIP-geeignet
- Autoklavierbare Ausführung
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Gehäuse und messstoffberührte Bauteile im Hygienic Design
- SIP und CIP geeignet
- Klemmverbindung zur Reinigung und Dichtungswechsel schnell lösbar
- Einfache Nullpunkteinstellung
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
- Ausführung mit innenliegender Membrane
- Druckmittlerteile verschraubt
- Universell einsetzbar
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
- Milchrohrverschraubung nach DIN 11851
- Cleaning out of Place (COP) geeignet
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
- Prozessanschluss nach Svensk Standard SS 1145
- Cleaning out of Place (COP) geeignet
- Sterilisation-in-Place (SIP) bis max. 130 °C [266 °F]
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Rückstandsfreie, schnelle Reinigung
- Klemmverbindung zur Reinigung und Dichtungswechsel schnell lösbar
- SIP und CIP geeignet
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Bedienungsanleitung |
- Offener Flansch mit innenliegender vollverschweißter Membrane mit Membranbett
- Keine Dichtungen und Spannelemente
- Kompakte Bauweise
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Robustes, vollverschweißtes Design
- Universell einsetzbar
- Flansch mit frontbündig verschweißter Membrane
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
- Ausführung mit innenliegender Membrane
- Druckmittlerteile vollverschweißt
- Universell einsetzbar
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Bedienungsanleitung |
- Doppelmembransystem zur sicheren Trennung von Prozess und Druckmessgerät
- Prozessanschluss mit Gewinde für direkte Verschraubung
- Vollverschweißte Ausführung mit innenliegender Membrane
- System aus Monel
Datenblatt |
Bedienungsanleitung |
- Prozessanschluss mit frontbündig vollverschweißter Membrane, mit oder ohne Spannflansch
- Für höchste dynamische Drücke ≤ 2.500 bar
- Systemfüllflüssigkeiten FDA- sowie USP-konform
- Robustes, vollverschweißtes Design
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Manometer mit Druckmittler – sichere Messung bei heißen, zähflüssigen & aggressiven Medien
Manometer mit Druckmittler (Membran-/Flanschdruckmittler) trennen das Messwerk vom Prozessmedium. Eine elastische Membran überträgt den Druck auf eine Füllflüssigkeit, die das Manometer beaufschlagt. So bleiben Anzeige und Mechanik vor Korrosion, Verstopfung, hohen Temperaturen, Viskosität, Feststoffanteilen oder hygienischen Anforderungen geschützt.
ICS Schneider Messtechnik liefert passende Kombinationen aus Rohrfedermanometer und Druckmittler – als Direktausführung oder mit Kapillarleitung, in Edelstahl 316L, Hastelloy®, Tantal, PTFE- oder PFA-ausgekleidet, hygienisch (Tri-Clamp/Varivent®) oder als Prozessflansch (EN/ASME). Optional mit Flüssigkeitsfüllung (Glyzerin) gegen Vibration und Kalibrierzertifikat (ISO/DAkkS).
FAQ zu Manometern mit Druckmittler
Antworten zu Auswahl, Membranmaterialien, Füllflüssigkeiten, Temperaturen, Genauigkeit, Kapillarlängen, Hygiene (CIP/SIP) und Montage.
Wann ist ein Druckmittler erforderlich?
Bei aggressiven, kristallisierenden, hochviskosen oder partikelhaltigen Medien, bei hohen Temperaturen, in Hygieneprozessen (Food/Pharma) sowie bei häufiger Reinigung (CIP/SIP), wo ein direktes Manometer schnell ausfallen würde.
Welche Druckmittler-Bauformen gibt es?
| Typ | Anschluss | Stärke | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|
| Inline/Inline-Membran | Gewinde/Gewinde-Hygiene | Geringer Totraum | Hygiene, viskose Medien |
| Flanschdruckmittler | EN/ASME Flansch | Robust, große Membran | Chemie, Energie, Öl & Gas |
| Hygiene-Druckmittler | Tri-Clamp/Varivent® | EHEDG-geeignet | Food/Pharma/CIP-SIP |
| Zwischenflansch (Wafer) | Zwischen zwei Flanschen | Kompakt | Nachrüstungen, begrenzter Platz |
| Mini-/Mikro | G/NPT | Klein, leicht | Skids, enge Bauräume |
Welche Membran- und Benetzwerkstoffe stehen zur Auswahl?
| Werkstoff | Beständigkeit | Hinweis |
|---|---|---|
| 316L (1.4404/1.4435) | Viele Medien | Standard in Prozessindustrie |
| Hastelloy® C-276 | Säuren/Chloride | Hohe Korrosionsbeständigkeit |
| Monel® | Meerwasser/Alkali | Gute Beständigkeit gegen H₂S |
| Tantal | Starke Säuren | Sehr beständig, kostenintensiv |
| PTFE/PFA-Auskleidung | Breitbandig chemisch | Hervorragend gegen Anhaftung |
Welche Füllflüssigkeit ist die richtige?
| Füllflüssigkeit | Temperaturbereich (typ.) | Besonderheit |
|---|---|---|
| Silikonöl | -40…+200 °C | Universell, geringe Viskosität |
| Hochtemp.-Silikon | -20…+300 °C | Für CIP/SIP/Heißdampf |
| Glycerin/Wasser | 0…+120 °C | Food-geeignet (je nach Freigabe) |
| Fluorierte Öle | -20…+250 °C | Chemikalienbeständig, inert |
| USP/FDA-Öle | gemäß Datenblatt | Hygiene-/Pharmaeinsatz |
Wie wirkt sich die Temperatur auf die Anzeige aus?
Temperaturänderungen beeinflussen die Volumenausdehnung der Füllflüssigkeit und damit den Nullpunkt. Maßnahmen: Thermische Entkopplung (Kühlstrecke), geeignete Füllflüssigkeit, Kapillare oder Fernmontage, ggf. Temperaturkompensation bei Abnahme/Prüfung dokumentieren.
Direkt montiert oder mit Kapillare?
Direkt: beste Dynamik/Genauigkeit, aber höhere Prozesstemperaturen am Messgerät. Kapillare/Fernausführung: thermische Entkopplung & bessere Ablesung, jedoch zusätzliche Dämpfung und potenziell höhere Messabweichung durch Temperaturgradienten.
Wie lang darf die Kapillare sein?
So kurz wie möglich (typ. 1–3 m). Längere Leitungen erhöhen die Temperatur- und Lageeinflüsse sowie die Ansprechzeit. Isolation/Verlegung beachten; bei Outdoor UV-/Knickschutz vorsehen.
Welche Genauigkeit ist erreichbar?
Abhängig von Manometer-Klasse (z. B. EN 837 Kl. 1.0–1.6) plus zusätzlichen Einflüssen aus Druckmittler/Kapillare/Temperatur. Für QS: große Nennweite (DN 100/160), geeignete Füllflüssigkeit, Abnahme unter praxisnahen Temperaturen.
Welche Nennweiten sind sinnvoll?
| Nennweite | Vorteil | Empfehlung |
|---|---|---|
| DN 100 | Gute Ablesbarkeit | Allgemeine Prozesse |
| DN 160 | Sehr gute Auflösung | QS/weitere Abstände |
Wie reduziere ich Toträume (Hygiene)?
Spaltfreie Hygiene-Druckmittler mit planer Membran, passende Dichtkonzepte (EPDM/FKM/PTFE), polierte Oberflächen und korrekte Einbaulage wählen. CIP-/SIP-Freigaben und Medienbeständigkeit der Dichtungen prüfen.
Welche Prozessanschlüsse stehen zur Verfügung?
| Standard | Beispiel | Typische Nutzung |
|---|---|---|
| Gewinde | G 1/2, 1/2" NPT | Allgemeine Anwendungen |
| Hygiene | Tri-Clamp, Varivent® | Food/Pharma |
| Flansch | EN 1092-1 / ASME B16.5 | Chemie/Energie |
| Zwischenflansch | Wafer | Kompakte Nachrüstung |
Wie beeinflusst Vibration die Anzeige?
Vibration kann Zeigerflattern verursachen. Glyzerinfüllung im Manometer, massive Halterung, ggf. Drosselschraube/Snubber und flexible Kapillarführung helfen.
Worauf bei Montage & Anzugsmoment achten?
Drehmoment gemäß Datenblatt, Dichtungen passend zum Medium, Membran nicht überdrücken (keine Hebelkräfte). Immer Entlüftung/Entleerung vor Inbetriebnahme und Dichtheitsprüfung durchführen.
Wie oft kalibrieren/prüfen?
Richtwert jährlich, bei QS-/Sicherheitskreisen halbjährlich/vierteljährlich oder nach Ereignissen (Temperaturspitzen, Überlast). Prüfbedingungen (Temperatur/Lage) mitprotokollieren.
Eignet sich ein Druckmittler für Vakuum?
Ja, mit geeigneter Füllflüssigkeit (geringe Dampfdruckneigung) und stabiler Membran. Bei Tiefvakuum besser absolut messende Geräte bzw. speziell ausgelegte Systeme einsetzen.
Kann ich später auf Transmitter/IIoT erweitern?
Ja. Das Druckmittlersystem kann alternativ mit einem Prozesstransmitter (4–20 mA/HART/RS-485/IO-Link) kombiniert werden. Edge-Gateway → MQTT/HTTPS ermöglicht Dashboards, Alarme & Reporting.
Welche typischen Fehler lassen sich vermeiden?
- Träge Anzeige: Zu lange/kalte Kapillare → kürzen/isolieren, geeignete Füllflüssigkeit.
- Nullpunkt driftet: Temperaturwechsel → thermische Entkopplung/Abgleich.
- Membranschäden: Druckstöße/Vakuum → Schutzarmaturen/Begrenzer einsetzen.
- Verschmutzung: Falsche Bauform → plane Hygiene-Membran/Inline wählen.
Bieten Sie Unterstützung bei Auslegung & Dokumentation?
Ja. Wir wählen Bauform, Material, Füllflüssigkeit, dimensionieren Bereich/Nennweite, liefern Kalibrierzertifikate und – auf Wunsch – Hygiene-/Werkstoffnachweise sowie IIoT-Integration.














































































































































































Datenblatt
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