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für den eichfähigen Einsatz in der Genauigkeitsklasse C3 nach OIML R60 geeignet
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Varianten für Einsatz in explosionsgefährderten Bereichen in Vorbereitung
Datenblatt
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Siemens Zugkraft-Wägezellen
Die Zugkraft-Wägezellen aus der WL-Serie von Siemens sind Dehnungsmesssensoren, die speziell für die Messung von Zugkräften bzw. Zuglasten entwickelt wurden. Sie erfassen die aufgebrachte Zugkraft und wandeln diese über Dehnmessstreifen in ein elektrisches Signal um — proportional zur Zuglast. Aufgrund ihrer Konstruktion sind sie besonders geeignet für Anwendungen, bei denen Zugbelastung vorherrscht, z. B. bei Behälteraufhängungen, Wägesystemen mit Zugaufhängung, Prüfständen oder Hub-/Zugarmen unter Last.
FAQ
Was unterscheidet eine Zugkraft-Wägezelle von anderen Wägezellentypen?
Zugkraft-Wägezellen messen nicht Druck- oder Scherlasten, sondern reine Zugkräfte. Der Messkörper ist so konstruiert, dass bei Zugbelastung eine definierte Dehnung auftritt, die über Dehnmessstreifen zuverlässig erfasst wird.
Für welche Anwendungen sind Zugkraft-Wägezellen geeignet?
Sie eignen sich für Systeme mit hängenden Lasten, z. B. Behälter- oder Tankaufhängungen, Hebe- und Förderanlagen, Prüfstände für Zug- oder Hebevorgänge, sowie industrielle Anwendungen mit Zugbelastung. Auch Waagen mit Zugaufhängung fallen in diesen Anwendungsbereich.
Wie werden Zugkraft-Wägezellen montiert und angeschlossen?
Die Zelle wird in Zugrichtung zwischen Festpunkt und Last aufgehängt oder eingeführt, so dass die Zugkraft linear auf den Messkörper wirkt. Die elektrische Verbindung erfolgt über geschirmte mehradrige Leitungen — üblicherweise vier- oder sechsadrig — und erfordert sorgfältige Erdung und korrekte Kabelführung.
Welchen Lastbereich decken Zugkraft-Zellen ab?
Je nach Modell können Zugkraft-Wägezellen Lasten von wenigen Kilogramm bis in den Tonnenbereich messen, abhängig von der Baugröße und Auslegung der Zelle. Damit sind sie flexibel für kleine bis schwere Zug-Wägeanwendungen einsetzbar.
Wie genau und stabil sind Zugkraft-Wägezellen?
Bei sachgemäßer Montage und Kalibrierung liefern Zugkraft-Zellen stabile, reproduzierbare Messwerte mit guter Linearität und geringer Hysterese. Die Genauigkeit hängt von Modell und Belastungsbereich ab.
Was muss bei der Installation beachtet werden?
Die Lastführung muss exakt in Zugrichtung erfolgen, Scher- oder Querkräfte sind zu vermeiden. Die Zelle darf weder verdreht noch schräg belastet werden. Kabel müssen geschützt und geerdet sein, insbesondere bei längeren Leitungswegen oder in feuchter Umgebung.
Lassen sich mehrere Zugkraft-Zellen kombinieren?
Ja — in komplexen Hebe- oder Wägeanordnungen können mehrere Zugkraft-Zellen parallel oder in serieller Kombination genutzt werden, sofern die Systemmechanik und Elektronik diese Konfiguration unterstützen.
Wie erfolgt die Kalibrierung einer Zugkraft-Wägezelle?
Kalibrierung erfolgt durch definierte Zuglasten, meist unter realen Belastungsbedingungen. Eine Justage, Nullabgleich und ggf. Temperatureinstellung sind notwendig, um präzise Messergebnisse zu gewährleisten.
Für welche Umgebung sind Zugkraft-Zellen geeignet?
Je nach Gehäuse und Schutzart eignen sie sich für trockene wie auch industrielle feuchte Umgebungen. Materialien und Oberflächenbeschichtungen sind darauf ausgelegt, mechanische Belastung und Korrosion zu widerstehen. Aber Umgebungseinflüsse wie Temperatur oder Feuchtigkeit sollten bei Spezifikation berücksichtigt werden.
Welche Vorteile bieten Zugkraft-Wägezellen gegenüber anderen Typen?
Sie ermöglichen eine flexible Wägeauslegung bei hängenden oder ziehenden Lasten und sind ideal, wenn eine klassische Plattform- oder Bodenwaage nicht sinnvoll ist. Zudem bieten sie Flexibilität bei räumlich eingeschränkten Installationen oder speziellen mechanischen Aufhängungen.













































































































































































Datenblatt