• Nenndruckbereich 0 ... 250 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 35
  • Eigenfrequenz kHz 85
  • Mechanischer Anschluss M7x0,75
  • kompakte Bauform
  • Hohes Ausgangssignal
  • Interne Wärmeelemente
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 500 bar
  • Betriebstemperatur °C -50 ... 120
  • Empfindlichkeit pC/bar 19
  • Eigenfrequenz kHz 170
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 250 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 19
  • Eigenfrequenz kHz 160
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 300 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 19
  • Eigenfrequenz kHz 170
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 250 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 19
  • Eigenfrequenz kHz 160
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • Schmalste Kontur aufgrund eines M3-Kabelsteckers
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 300 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 19
  • Eigenfrequenz kHz 170
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 500 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 10
  • Eigenfrequenz kHz ca. 170
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 650 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 … 350
  • Empfindlichkeit pC/bar ca.1,5
  • Eigenfrequenz kHz > 400
  • Mechanischer Anschluss M5x0,5
  • kompakte Bauform
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 250 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 ... 400
  • Empfindlichkeit pC/bar 45
  • Eigenfrequenz kHz ca. 92
  • Mechanischer Anschluss M8x0,75
  • Hohes Ausgangssignal
  • Interne Wärmeelemente
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 250 bar
  • Betriebstemperatur °C -40 … 350
  • Empfindlichkeit pC/bar 20
  • Eigenfrequenz kHz ca. 90
  • Mechanischer Anschluss M14x1,25
  • Robustes Design für Langzeitbetrieb
  • Internes Vorspannelement
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 2000 bar
  • Betriebstemperatur °C -50 … 200
  • Empfindlichkeit pC/bar 5,2
  • Eigenfrequenz kHz > 240
  • Mechanischer Anschluss M10x1,0
  • exzellente Langzeitstabilität
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 6000 bar
  • Betriebstemperatur °C -50 … 200
  • Empfindlichkeit pC/bar 3
  • Eigenfrequenz kHz > 240
  • Mechanischer Anschluss M10x1,0
  • exzellente Langzeitstabilität
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Nenndruckbereich 0 ... 8000 bar
  • Betriebstemperatur °C -50 … 200
  • Empfindlichkeit pC/bar 2,3
  • Eigenfrequenz kHz > 240
  • Mechanischer Anschluss M10x1,0
  • exzellente Langzeitstabilität
Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Messbereich frei wählbar
  • Signalausgang ± 10 V
  • Ethernet-Schnittstelle
  • kompakt, robust
Datenblatt
Bedienungsanleitung


Piezoelektrische Drucksensoren – Hochdynamische Messung von schnellen Druckverläufen

Piezoelektrische Drucksensoren sind die erste Wahl für hochdynamische, impulsartige und hochfrequente Druckereignisse – z. B. Schock, Kavitation, Klopfen, Verbrennung, Spritzguss, Pulsationen in Hydraulik/Pneumatik oder Akustik. Sie liefern extrem breite Bandbreite (kHz…MHz) und hohe Überlastfestigkeit. Typische Ausgänge sind Ladung (pC) für externe Ladungsverstärker oder IEPE/ICP® (mA-erregt) mit direktem Spannungs­ausgang.

Wichtig: Piezoelektrik ist für dynamische Druckmessung optimiert; für statische/lange Haltezeiten eignen sich piezoresistive/kapazitive Sensoren besser. ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Auswahl (Element/Empfindlichkeit), Verstärker/IEPE, Montage, Kalibrierung und optionaler IIoT-Anbindung an Edge/SCADA.



FAQ zu piezoelektrischen Drucksensoren

Antworten zu Messprinzip, Einsatzgrenzen, Ausgängen (Ladung/IEPE), Montage, Kalibrierung, Temperatur, Datenerfassung und Integration.

Wie funktioniert ein piezoelektrischer Drucksensor?

Mechanischer Druck erzeugt in einem piezoelektrischen Element (z. B. Quarz, Galliumphosphat) eine elektrische Ladung proportional zur Kraft/Fläche. Diese Ladung wird per Ladungsverstärker in eine Spannung umgesetzt oder im Sensor (IEPE) intern verstärkt.

Wofür sind piezoelektrische Sensoren besonders geeignet?

  • Sehr schnelle Druckverläufe (Schock, Explosion, Verbrennung, Klopferkennung)
  • Pulsationen und Schwingungen in Leitungen, Düsen, Ventilen
  • Spritzguss (Druckspitzen in Kavitäten), Prüfstände, Akustik

Wann nicht piezoelektrisch?

Bei statisch anliegendem Druck über lange Zeit (Minuten/Stunden) – hier driftet das Signal. Für Füllstand, langsame Prozesse oder Langzeitdruck nutzen Sie piezoresistive/kapazitive Transmitter.

Welche Signalarten gibt es – Ladung vs. IEPE?

AusgangEigenschaftVorteileBeachten
Ladung (pC)externer LadungsverstärkerSehr weiter Frequenz-/TemperaturbereichKabellänge/Isolation kritisch
IEPE/ICP®integrierter VerstärkerEinfache DAQ (Spannung), weniger StöreinflüsseBegrenzter Temp.-Bereich des Elektronikmoduls

Welche Empfindlichkeit und Messbereiche sind typisch?

Empfindlichkeit z. B. 1…20 pC/bar (Ladung) oder 1…20 mV/bar (IEPE). Messbereiche reichen je nach Bauform von wenigen bar bis in den hohen kbar-Bereich (Schock).

Welche Bandbreite ist erreichbar?

Abhängig von Sensor, Montage und Medium typischerweise kHz bis ≫100 kHz, spezialisierte Schocksensoren bis in den MHz-Bereich.

Wie werden piezoelektrische Sensoren montiert?

  • Starr und plan montieren (eingedrehter Sitz/Adapter), Anzugsmoment gemäß Datenblatt
  • Thermische Isolation und kurze, definierte Druckpfade (keine Totvolumina)
  • Für Schock: massive, resonanzarme Befestigung; Dichtfläche sauber/frei

Welche Dicht- und Prozessanschlüsse sind üblich?

Fein-Gewinde (z. B. M5, M8, ¼-28 UNF) mit Plananlage oder Dichtkegel; Adapter auf G/NPT möglich. Für Heißgas/Abgas: Schutz- oder Kühladapter.

Wie gehe ich mit Temperatur um?

Piezoelemente (Quarz/GaPO4) sind temperaturbeständig, Elektronik (IEPE) begrenzt. Für hohe T: Ladungsausgang + externer Verstärker, ggf. Thermoschutz und kürzeste Kanäle nutzen.

Benötige ich einen speziellen Verstärker?

Für Ladungssensoren ja: Ladungsverstärker (einstellbarer Messbereich, Hochpass/Drift-Zeitkonstante). IEPE benötigt eine Konstantstromspeisung (typ. 2–4 mA); die DAQ misst das AC-gekoppelte Spannungssignal.

Wie wähle ich die richtige Zeitkonstante (Hochpass)?

Die untere Grenzfrequenz (Hochpass) muss unterhalb der interessierenden Signalanteile liegen, aber Driften/Offset unterdrücken. Faustformel: Signal-Zeitdauer × 5 ≈ zulässige Abklingzeit der Verstärker-Zeitkonstante.

Welche Datenrate/Abtastrate ist erforderlich?

Mindestens 5–10× der höchsten interessierenden Frequenz (Nyquist großzügig). Für kHz-Signale sind 50–100 kS/s sinnvoll; Schock-Messung deutlich höher.

Wie kalibriere ich piezoelektrische Drucksensoren?

Mit Rückführ-Kalibrierung (dynamischer Druck-Kalibrator/Schockrohr) in pC/bar bzw. mV/bar, inkl. Frequenzgang. Für IEPE zusätzlich die empfindlichkeits- und bias-Kontrolle der Elektronik prüfen.

Wie sieht es mit Genauigkeit und Drift aus?

Sehr gute Reproduzierbarkeit im dynamischen Bereich; Langzeit-DC driftet (prinzipbedingt). Auswahl von Kabeln/Isolationswiderstand und Temperaturstabilität ist maßgeblich.

Wie integriere ich die Sensorik ins IIoT?

Signalaufbereitung (IEPE/Ladung→Spannung) → DAQ/Edge mit FFT/Peak/Envelope → MQTT/HTTPS zum SCADA/Cloud. Retained-Metadaten (Empfindlichkeit, Einheit, Filter, Kalibrierdatum) als Topics/Properties publizieren.

Welche Schutzarten/Materialien sind verfügbar?

Typisch Edelstahl 1.4542/1.4548/316L; Schutzarten bis IP67/68 je Kabel/Stecker. Für korrosive Medien: passende Membranwerkstoffe oder Adapter einsetzen.

Welche typischen Fehler lassen sich vermeiden?

  • Sättigung/Clipping: Messbereich/Verstärkung korrekt wählen
  • Kriechen/Drift: Isolationswiderstand, Kabellage, Zeitkonstante prüfen
  • Resonanzen: Montage steif/kurz, Adapter vermeiden
  • Thermoschock: Vorspülung/Kühlung, thermische Entkopplung

Was ist der Unterschied zu piezoresistiven Drucksensoren?

KriteriumPiezoresistivPiezoelektrisch
Einsatzstatisch + dynamisch, langsam–mittelüberwiegend dynamisch/kurzzeitig
Bandbreitebis wenige kHzkHz bis ≫100 kHz/MHz
Langzeit-DCsehr gutnicht geeignet (Drift)
Überlastmittelsehr hoch (stoßfest)

Bieten Sie Unterstützung bei Auswahl, DAQ und Kalibrierung?

Ja. Wir dimensionieren Sensor/Verstärker/IEPE, empfehlen DAQ-Hardware, Filter/Abtastung, liefern Kalibrierzertifikate und unterstützen bei Inbetriebnahme & Datenanalyse.

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