• Stromwandler mit integriertem Messumformer - Zweileitertechnik (Durchführung 35mm)
  • Ausgang : 4...20mA
  • Primärstrom ac : 9 Bereiche einstellbar
    • 5/10/15/20/25/30/35/40/45A (einstellbar)
    • 15/30/45/60/75/90/105/120/135A (einstellbar)
    • 25/50/75/100/125/150/175/200/225A (einstellbar)
    • 50/10/150/200/250/300/350/400/450A (einstellbar)
  • Hilfsspannung : 10...34Vdc
Datenblatt

  • Stromwandler mit integriertem Messumformer - Vierleitertechnik (Durchführung 35mm)
  • Ausgang : 0...20mA oder 4...20mA oder 0...10V
  • Primärstrom ac : 9 Bereiche einstellbar
    • 5/10/15/20/25/30/35/40/45A (einstellbar)
    • 15/30/45/60/75/90/105/120/135A (einstellbar)
    • 25/50/75/100/125/150/175/200/225A (einstellbar)
    • 50/10/150/200/250/300/350/400/450A (einstellbar)
  • Hilfsspannung : 115Vac oder 230Vac oder 240Vac
Datenblatt


AC-Stromwandler mit integriertem Messumformer

Ein AC-Stromwandler mit integriertem Messumformer kombiniert einen klassischen Wechselstrom-Stromwandler (CT) mit Elektronik, die den gemessenen Wechselstrom in ein standardisiertes Ausgangssignal (z. B. 0–20 mA, 4–20 mA oder 0–10 V) umwandelt. Damit lassen sich hohe oder schwer zugängliche Wechselströme sicher messen und der Messwert bequem an Anzeige-, Steuer- oder Automatisierungssysteme weiterleiten — ohne separate Shunts oder externe Wandler.

Fragen & Antworten

Was ist ein AC-Stromwandler mit Messumformer?

Es handelt sich um ein Gerät, das einen Wechselstrom-Stromwandler und eine integrierte Signalaufbereitung (Transducer) in einem Gehäuse vereint. Der primäre Wechselstrom wird transformiert, und die Sekundärseite liefert ein normiertes, lineares Signal, das direkt weiterverarbeitet werden kann.

Wie funktioniert ein Stromwandler für Wechselstrom?

Der Wandler nutzt elektromagnetische Induktion: Der Leiter mit dem Primärstrom wird durch einen magnetischen Kern geführt; der Wandler erzeugt eine proportionale Sekundärstromgröße. Dieser Strom wird durch den Messumformer in ein Ausgangssignal gewandelt. Auf diese Weise ist das Messsignal galvanisch vom Hauptstromkreis getrennt. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Was sind typische Ausgangssignale?

Übliche Ausgangssignale sind 0–20 mA, 4–20 mA oder 0–10 V. Damit kann das Signal direkt an Panelmeter, SPS-Eingänge oder Datenlogger angeschlossen werden.

Welche Strombereiche können abgedeckt werden?

Je nach Bauart und Spezifikation können AC-Stromwandler für kleine bis sehr große Ströme ausgelegt sein — von einigen Ampere bis hin zu mehreren hundert Ampere. Der Wandler sollte passend zum maximal zu erwartenden Strom dimensioniert sein. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Welche Vorteile bietet diese Kombination?

Die Kombination spart Platz und Installationsaufwand, vereinfacht Verdrahtung und reduziert Fehlerquellen, da keine externen Wandler oder Shunts notwendig sind. Zusätzlich liefert der Ausgang ein galvanisch getrenntes, standardisiertes Signal — ideal für Automatisierungs- und Energie­managementsysteme.

Wo werden solche Wandler typischerweise eingesetzt?

Sie werden häufig in Energie- und Lastüberwachung, Motor- und Antriebssteuerung, Verbrauchs­messung, Stromnetz- oder Verteilerschrank-Überwachung und in industriellen Automatisierungssystemen eingesetzt. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Was muss bei der Installation beachtet werden?

Der Leiter mit dem zu messenden Strom muss korrekt durch den Wandler geführt werden. Die Sekundärseite darf nicht offen bleiben — immer belasten bzw. anschließen. Der Wandler muss für den maximalen Strom ausgelegt sein. Abschirmung und Erdung sollten gemäß Installationsvorgaben erfolgen.

Kann der Wandler auch für verzerrte oder nicht-sinusförmige Ströme verwendet werden?

Das hängt vom Wandler und seiner Bauart ab. Moderne Wandler mit geeigneter Elektronik können oft auch nicht-sinusförmige oder verzerrte Wechselströme zuverlässig messen. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Welche Anforderungen ergeben sich hinsichtlich sekundärer Last und „Bürde“?

Ein Stromwandler muss mit einer definierten Sekundärlast (Bürde-Widerstand) abgeschlossen werden — das heißt, der Ausgang darf nicht offen bleiben. Der Bürdenwiderstand beeinflusst Genauigkeit und Frequenzbereich. Bei nicht einwandfreier Last kann es zu Messfehlern oder Gefährdung kommen. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

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