SIKA Temperaturkalibratoren – mobil, robust & rückführbar
SIKA Temperaturkalibratoren sind kompakte Blockkalibratoren (Dry-Well) für die schnelle, saubere und reproduzierbare Kalibrierung von RTD/PRT, Thermoelementen und Thermistoren – vom Serviceeinsatz vor Ort bis zur werkstattnahen Qualitätssicherung.
Modellreihen (auswahlabhängig): TP Basic (einfach & mobil), TP Solid (robust & leistungsstark), TP Premium (höchste Performance, Mehrzonenregelung). Typische Merkmale: schnelles Auf-/Abheizen, präzise Stabilität/Uniformität, wechselbare Hülsen, externer Referenzeingang, Ramp/Soak, Datenschnittstellen und Dokumentation.
ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Auswahl, Hülsen-/Adapterdesign, Prozeduren, Unsicherheitsbudget sowie Werks-/DAkkS-Kalibrierung für Kalibrator und Referenzfühler.
FAQ zu SIKA Temperaturkalibratoren
Antworten zu Auswahl, Hülsen, Referenzfühlern, Stabilität, Dokumentation und Praxis.
Wofür eignen sich SIKA Dry-Wells besonders?
Für schnelle Vor-Ort-Kalibrierungen ohne Flüssigkeiten: sauber, mobil, kurze Rüstzeiten – ideal für Wartung, Inbetriebnahme und ISO-Audits.
Wie unterscheiden sich Basic / Solid / Premium?
| Serie | Fokus | Typische Vorteile |
|---|---|---|
| TP Basic | Preis/Leistung | Kompakt, einfach zu bedienen, zuverlässig |
| TP Solid | Allrounder | Robustes Gehäuse, schnelle Rampen, gute Uniformität |
| TP Premium | High-End | Mehrzonen-Regelung, beste Stabilität, erweiterte Funktionen |
Warum einen externen Referenzfühler nutzen?
Die Blockanzeige entspricht nicht immer der T an der DUT-Spitze. Ein Referenzfühler nahe am Prüfling minimiert Gradienten- und Kopplungsfehler.
Welche Hülse ist die richtige?
Bohrung = DUT-Ø + 0,1…0,2 mm, volle Passung über die Länge. Material: Alu/Kupfer für niedrige/mittlere T, Inconel/Edelstahl bei hohen T. Mehrlochhülsen für Referenz + DUT(s).
Wie tief sollte ich eintauchen (Immersion)?
Mindestens 15–20× Sonden-Ø oder bis über das Sensorelement; bei kurzen Fühlern verlängerte Hülsen und Abdeckkappen gegen Konvektion nutzen.
Welche Stabilität/Uniformität ist realistisch?
Modellabhängig erreichen SIKA Blöcke sehr gute Stabilitäten und homogene Zonen. Die effektive Unsicherheit hängt zusätzlich von Immersion, Hülse und Beladung ab.
Wie kalibriere ich RTD/PRT korrekt?
Vierleiter-Messung, Messstrom klein halten (Selbsterwärmung), ausreichend Stabilisierungszeit und mechanische Entlastung der Leitung vorsehen.
Wie prüfe ich Thermoelemente?
Heiße Stelle in die Hülse, Kaltstellenkompensation aktivieren oder Referenztemperatur erfassen; gute thermische Kopplung sicherstellen.
Kann ich mehrere Sensoren gleichzeitig prüfen?
Ja – mit Mehrlochhülsen. Beladung begrenzen, Referenzfühler möglichst spitzennah platzieren und Gradienten überwachen.
Welche Auf-/Abheizraten sind möglich?
SIKA Geräte sind auf kurze Rampenzeiten ausgelegt; konkrete Werte sind modellabhängig. Für Empfindlichkeits-/Hystereseprüfungen Ramp/Soak-Funktionen nutzen.
Wie erstelle ich ein Unsicherheitsbudget?
Beitragsquellen: Referenz, Stabilität, Uniformität, Anzeigeauflösung, Selbsterwärmung, Wärmeableitung, Wiederholbarkeit. Ergebnis als k=2 dokumentieren.
Wie dokumentiere ich normgerecht?
As-Found/As-Left, Punktliste mit Stabilitätsfenster, Rückführkette, Umgebungsdaten (T/RH) und erweiterte Unsicherheit im PDF/CSV-Report.
Welche Sicherheitsthemen beachten?
Verbrennungsschutz, standsichere Aufstellung, Übertemperaturschutz aktiv lassen, geeignete PSA tragen; heiße Hülsen nur mit Werkzeug entnehmen.
Gibt es Zubehör für spezielle Sonden?
Ja: Spezialhülsen (z. B. tiefe, konische, Mehrloch), Isolierkappen, Transportkoffer, Referenzfühler, Anzeige-/Logger und Adapter.
Wie oft rekalibrieren?
Richtwert jährlich, je nach QS-Anforderung häufiger. Nach Transport/Reparatur Zwischencheck (z. B. Eis-/Fixpunkte) durchführen.
Passt SIKA in meine digitale Umgebung?
Viele Modelle bieten Schnittstellen und lassen sich mit Kalibriersoftware verbinden – inkl. Auftragslisten, Punktfolgen und automatischer Protokollierung.
Unterstützen Sie Auswahl & Prozeduren?
Ja. Wir dimensionieren Modell/Temperaturbereich, legen Hülsen aus, erstellen Vorlagen (Ramp/Soak, Stabilitätskriterien) und liefern DAkkS-/Werkszertifikate.












































































































































































