- Hochwertiger Low-Cost Sensor für OEM Anwendungen
- Präzise Germaniumoptik
- Thermoelementausgang Typ K
- Robustes, unempfindliches Sensorgehäuse aus Edelstahl
- Kompakt durch integrierte Elektronik im Sensorgehäuse
- Geringe Spannungsversorgung: 6 – 24 VDC und 25 mA
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- Erfassung größerer Messflächen durch das Verhältnis Distanz/Messfleck 1:1
- Robustes, unempfindliches Sensorgehäuse
- 3 m Sensorkabel, verlängerbar auf bis zu 40 m
- Sehr kleine und kompakte Bauweise von 43x18mm für den Einbau in beengten Platzverhältnissen
Datenblatt |
- Erfassung größerer Messflächen durch das Verhältnis Distanz/Messfleck 1:1
- Anschluss für Luftkühlung und Linsen-reinigung per Druckluft
- Robuster Sensor für den Einsatz in sehr heißen oder stark verschmutzten Umgebungen
- Sehr kleine und kompakte Bauweise für den Einbau in beengten Platzverhältnissen
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- Erfassung kleiner Messflecke über große Messdistanzen
- Hochwertige, feuchtunempfindliche Germaniumoptik
- Robustes, unempfindliches Sensorgehäuse
- Kompakte Bauweise
Datenblatt |
- Robuster Sensor für den Einsatz in sehr heißen oder stark verschmutzten Umgebungen
- Anschluss für Luftkühlung und Linsenreinigung per Druckluft
- Erfassung kleiner Messflecke über große Messdistanzen
- Hochwertige, feuchtunempfindliche Germaniumoptik
- Kompakte, platzsparende Bauweise
Datenblatt |
Unsere Kunden verwenden den Sensor in Laminierprozessen, Extrudern, Kohleförderbändern, im Tempering und in der Klebstoffauftragsüberwachung.
- Robuster Sensor für den Einsatz in sehr heißen oder stark verschmutzten Umgebungen
- Anschluss für Luftkühlung und Linsenreinigung per Druckluft
- Vorsatzrohr gegen Verschmutzung und Störstrahlungen
- Für weite Messdistanzen zwischen Sensor und Messobjekt
- Hochwertige, feuchtunempfindliche Germaniumoptik
Datenblatt |
- ModBus-fähiger Sensor
- Präzise berührungslose Temperaturmessung von Metallen
- Temperaturlinearer 4-20mA Ausgang
- Robustes, unempfindliches Sensorgehäuse aus Edelstahl in IP65
- Kompakt durch integrierte Elektronik im Sensorgehäuse
- Geringe Spannungsversorgung: 6 – 24 VDC und 22 mA
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Bedienungsanleitung |
Infrarot-Temperatursensoren – berührungslos, schnell & prozesssicher
Infrarot-Temperatursensoren (Pyrometer) messen Oberflächentemperaturen berührungslos über die abgestrahlte Wärmestrahlung – ideal für schnelle Prozesse, bewegte Objekte, elektrisch isolierte Bauteile, heiße Oberflächen und schwierige Umgebungen.
Erhältlich als Kompaktsensor, Faseroptik-/Zweileiter-Pyrometer, Hochtemperatur- und Verhältnis-/Zweifarben-Pyrometer mit Laserzielpunkt, Display oder Vision-Sight. Schnittstellen: 4–20 mA, 0–10 V, Relais/Alarm, RS-485/Modbus, IO-Link – optional mit Edge-/Cloud-Anbindung.
Optikvarianten bieten unterschiedliche Entfernungs-/Messfleck-Verhältnisse (D:S), Sichtfenster (z. B. CaF₂, SiO₂, Al₂O₃) sowie Luftspülung, Wasserkühlung und Schutzgehäuse bis IP65–IP69K.
ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Spektralbereichswahl, Emissionsgrad, Optik/D:S, Einbau, Kalibrierung und Integration in SPS, SCADA und IIoT.
FAQ zu Infrarot-Temperatursensoren
Antworten zu Emissionsgrad, Spektralbereichen, Optiken (D:S), Genauigkeit, Kalibrierung, Schutz & Integration.
Wofür eignen sich Infrarot-Sensoren besonders?
Für bewegte, sehr heiße oder mechanisch sensible Objekte und überall dort, wo Kontaktfühler nicht praktikabel sind (z. B. Förderbänder, Walzen, Guss, Glas, Elektronik, Lebensmittel).
Wie funktioniert die berührungslose Messung?
Die Oberfläche emittiert thermische Strahlung. Das Pyrometer erfasst diese im gewählten Spektralbereich und berechnet daraus die Temperatur – abhängig vom Emissionsgrad und der optischen Kopplung.
Was ist der Emissionsgrad (ε) und warum ist er wichtig?
Der Emissionsgrad (0…1) beschreibt, wie „strahlungsaktiv“ eine Oberfläche ist. Er beeinflusst direkt den Messwert. Matte, dunkle Oberflächen haben meist ε ≈ 0,9; blanke Metalle deutlich weniger.
Typische Emissionsgrade ausgewählter Materialien?
| Material | Oberfläche | ε (Richtwert) |
|---|---|---|
| Stahl | oxidiert/matt | 0,80…0,95 |
| Aluminium | blank/poliert | 0,03…0,10 |
| Lack/Kunststoff | matt | 0,90…0,97 |
| Glas | klar | 0,85…0,95 (bei ~5 µm) |
| Lebensmittel | feucht/matt | 0,90…0,98 |
Welcher Spektralbereich ist der richtige?
| Spektralbereich | Typische Anwendung | Grund |
|---|---|---|
| ~1,0–1,6 µm | heiße Metalle, Schmieden | Geringe ε, reduziert Störeinflüsse |
| ~2,3–3,9 µm | Glas, Flammen, Hochtemp.-Prozesse | Materialfenster & geringere H₂O/CO₂-Einflüsse |
| ~5,0–5,2 µm | Glasoberflächen | Hohe Transmission/Empfindlichkeit |
| 8–14 µm | Allgemein, niedrige/mittlere T, Nichtmetalle | Hohe ε, universell einsetzbar |
| Zweifarben (Verhältnis) | Glühende Metalle, teilschattierte Ziele | Robust gegen Verschmutzung/ε-Schwankung |
Was bedeutet D:S (Distance-to-Spot) und Messfleckgröße?
D:S gibt das Verhältnis von Messabstand D zur Messfleckgröße S an. Beispiel: D:S = 50:1 → bei 500 mm Abstand ist S ≈ 10 mm. Der Messfleck muss vollständig vom Ziel bedeckt sein.
Beispiele für Optiken und Messflecke
| Optik | D:S | Messabstand | Fleck-Ø |
|---|---|---|---|
| Standard | 20:1 | 200 mm | 10 mm |
| Tele | 50:1 | 500 mm | 10 mm |
| Mikro | 100:1 | 100 mm | 1 mm |
Wie genau sind IR-Messungen?
Typisch ±(0,5…1 % vom Messwert) oder ±(1…2 K), abhängig von Gerät, Kalibrierung, ε, Optik und Umgebungsbedingungen.
Wie schnell reagieren Pyrometer?
Reaktionszeiten 1…50 ms sind üblich. Für schnelle Prozesse kurze t95/t90 wählen und Signal filtern/mitteln (ggf. Peak-Hold).
Was ist ein Zweifarben-/Verhältnis-Pyrometer?
Es misst in zwei Spektralkanälen und bildet ein Verhältnis. Vorteil: unempfindlicher gegenüber Verschmutzung, Teilverdeckung und schwankendem ε.
Wie gehe ich mit reflektierenden Metallen um?
Kürzere Wellenlängen (1–1,6 µm) bevorzugen, Emissionsgrad korrekt parametrieren, Messwinkel flach halten, Streulicht vermeiden, ggf. schwarze Lackpunkte als Referenz setzen.
Welche Fenster-/Schutzgläser sind geeignet?
Fenstermaterial muss zum Spektralbereich passen (z. B. CaF₂ für 2–5 µm, Saphir robust, Quarz breitbandig). Transmission berücksichtigen und im Gerät kompensieren.
Wie schütze ich den Sensor im rauen Umfeld?
Luftspülung gegen Staub, Wasserkühlung bei hoher Umgebungstemp., Schutzgehäuse (IP65–IP69K), vibrationsfeste Halterungen.
Welche Montagehinweise gibt es?
- Messfleck vollständig aufs Ziel, Fokusdistanz einhalten
- Streulicht vermeiden (Blenden/Röhrchen)
- Laser-Aiming zur Ausrichtung nutzen
- Thermische Einflüsse durch Konvektion/Strahlung berücksichtigen
Welche Ausgänge/Schnittstellen sind verfügbar?
4–20 mA, 0–10 V, Relais/Schaltausgang, RS-485/Modbus, IO-Link; optional Datenerfassung via Edge/Cloud (MQTT/HTTPS).
Wie kalibriere ich ein Pyrometer?
Gegen ein Schwarzkörper-Normal (rückführbar, ISO 17025) im relevanten Temperaturbereich. Emissionsgrad/Transmission dokumentieren; Intervalle je nach Prozess 6–12 Monate.
Wie gehe ich mit wechselnden Emissionsgraden um?
Verhältnis-Pyrometer einsetzen, Emissionsgradtabellen nutzen, Referenzpunkte (schwarze Beschichtung) schaffen oder Vergleichsmessung mit Kontaktfühlern durchführen.
IR vs. Kontaktfühler – wann was?
| Kriterium | Infrarot | Kontakt (RTD/TC) |
|---|---|---|
| Reaktionszeit | Sehr schnell (ms) | ms…s |
| Einfluss Montage | Optik/ε/Geometrie | Wärmeübergang/Einbau |
| Bewegte/heiße Ziele | Sehr gut | Oft schwierig |
| Messunsicherheit | ε-abhängig | gut beherrschbar |
Welche Umgebungseinflüsse verfälschen die Messung?
Dampf/Staub, heiße Hintergründe, reflektierte Strahlung, falscher Messwinkel, verschmutzte Optik. Abhilfe: Luftspülung, Blenden, Abschattung, geeigneter Spektralbereich.
Kann ich kleine Messflecke präzise erfassen?
Ja, mit Tele-/Mikro-Optiken und Laser-Zielhilfe. Achte auf Fokuslage und mechanisch stabile Montage (Schwingungen vermeiden).
Wie binde ich das Pyrometer in die Steuerung ein?
Analog 4–20 mA/0–10 V an SPS-Eingang oder digital via RS-485/Modbus, IO-Link. Skalierung, Grenzwerte, Mittelungen/Filter im Gerät oder in der Steuerung setzen.
Gibt es Hygienic-/IP-Schutz für Lebensmittel/Waschdown?
Ja, mit glatten Oberflächen, IP69K, FDA-konformen Fenstern/Dichtungen und geeigneten Halterungen; Luftspülung gegen Produktanhaftungen.
Einsatz in Ex-Bereichen (ATEX/IECEx)?
Möglich mit Ex i- oder Ex d-Ausführung und passender Barriere/Schutzart. Auf Zonen, Temperaturklasse, Kennzeichnung und Dokumentation achten.
Wie überprüfe ich meine Applikation vorab?
Mit Testaufbau: Emissionsgrad ermitteln, Optik/D:S prüfen, Hintergrundstrahlung simulieren, Vergleich gegen Referenzfühler, Messwertstabilität und Reaktionszeit evaluieren.
Bieten Sie Unterstützung bei Auswahl & Inbetriebnahme?
Ja. Wir wählen Spektralbereich, Optik und Schutz, liefern Kalibrierscheine und integrieren bis ins IIoT-Dashboard – inklusive Parameterierung und Abnahme.













































































































































































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