• Hohe Wirtschaftlichkeit, da keine Prüfgase benötigt werden (AUTOCAL mit Umgebungsluft, abhängig von der Messkomponente) 
  • Hohe Selektivität durch Mehrschichtdetektoren, z. B. geringe Wasserdampf-Querempfindlichkeit 
  • Reinigbare Küvetten: Kostenersparnis durch Weiterverwendung bei Verschmutzungen 
  • Menügeführte Bedienung im Klartext 
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232; PROFIBUS, SIPROM GA): vereinfachte Prozessintegration; Fernbedienung und -kontrolle
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Die innovative SIPROCESS GA700-Reihe enthält neben flexiblen Modulen auch einen neuen Gehäusetyp: das Ex d-Feldgerät mit druckfester Kapselung. Es beinhaltet ein Feldbediengerät, das aus einem Ex d-Gehäuse mit angebautem Ex e-Anschlussgehäuse besteht sowie ein daran angeschlossenes Ex d-Feldmodul.



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Die neue SIPROCESS GA700-Reihe zur Gasanalyse bietet die Möglichkeit, bis zu zwei Module in einem Gehäuse unterzubringen: je nach Bedarf in einem Gehäuse zur Wandmontage oder in einem 19"-Einschubgehäuse mit drei Höheneinheiten.

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Der ULTRAMAT 7 hat eine hohe Selektivität und Messpräzision in komplexen Gasgemischen sowie geringe Wartungskosten durch die einfache Vor-Ort-Reinigung der Analysenküvetten. Außerdem bietet der ULTRAMAT 7 eine integrierte Möglichkeit zur Quergaskorrektur. Darüber hinaus ist das Gerät mit einer präventiven Wartungsfunktion ausgestattet. Damit informiert er Sie immer im Voraus darüber, wann die nächste Wartung notwendig ist.

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Der SIPROCESS GA700 OXYMAT 7 ist durch seine hohe Lebensdauer ein über die Maßen zuverlässiges Messinstrument und bietet kleine Messbereiche (0 bis 0,5 % O2). Aber nicht nur das: Er führt durch Erschütterungskompensation und physikalisch unterdrückten Nullpunkt (99,5 bis 100 % O2) sehr zuverlässige und präzise Messungen durch.

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Der SIPROCESS GA700 CALOMAT 7 wird in erster Linie zur quantitativen Bestimmung von H2 oder He in binären oder quasibinären Gasgemischen eingesetzt. Mit der hohen Messbereichsdynamik ist der CALOMAT 7 die ideale Lösung für eine Vielzahl an Applikationen.

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  • Kleine T90–Zeit durch mikromechanisch hergestellten Si-Sensor 
  • Universell einsetzbare Hardwarebasis, hohe Messbereichsdynamik (z. B. 0 bis 1 %, 0 bis 100%, 95 bis 100% H2)
  • Integrierte Quergaskorrektur, keine externe Verrechnung erforderlich 
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS) 
  • SIPROM GA Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (optional)
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  • Universell einsetzbare Hardwarebasis 
  • Integrierte Quergaskorrektur, keine externe Verrechnung erforderlich 
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS) 
  • SIPROM GA Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (optional) 
  • Elektronik und Analysierteil: gasdichte Trennung, spülbar, IP65, hohe Standzeit auch bei rauen Umgebungen (Feldgerät)
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  • Breites Anwendungsspektrum: in bis zu 100 % H2O Dampf, bei Reinstgas-Applikationen, bei hochsiedenden Komponenten (bis 200 °C), bei Anwesenheit korrosiver Gase (mit Vorfilter)
  • Sehr geringe Querempfindlichkeiten gegen Störgase 
  • Geringer Brennluftverbrauch 
  • Geringer Einfluss von Sauerstoff auf den Messwert 
  • Warn- und Fehlermeldungen; bei Brenngasausfall, bei Verlöschen der Flamme, Fehlfunktionen von Pumpe und Filter
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  • Paramagnetisches Wechseldruckverfahren: Kleine Messbereiche (0 bis 0,5 % oder 99,5 bis 100 % O2), absolute Linearität
  • Detektorelement hat keine Berührung mit dem Messgas: einsetzbar unter „rauen Bedingungen“, hohe Lebensdauer 
  • Physikalisch unterdrückter Nullpunkt durch geeignete Vergleichsgaswahl (Luft oder O2) z. B. 98 bis 100 % O2 für Reinheitsüberwachung / Luftzerleger
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS) 
  • SIPROM GA Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (optional)
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  • Integrierte Pumpe zur Vergleichsgasförderung (optional z. B. Umgebungsluft) 
  • Hohe Linearität 
  • Kompakter Aufbau 
  • Physikalisch unterdrückter Nullpunkt möglich
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  • Hohe Linearität 
  • Kompakter Aufbau 
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS) 
  • SIPROM GA-Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (optional)
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  • Hohe Selektivität durch Zweischichtdetektor und optischen Koppler: zuverlässige Messungen auch in komplexen Gasgemischen 
  • Niedrige Nachweisgrenzen: Messungen bei niedrigen Konzentrationen 
  • Korrosionsbeständige Materialien im Gasweg (optional): Messung in hochkorrosiven Messgasen möglich 
  • Reinigbare Analysenküvetten: Kostenersparnis durch Weiterverwendung bei Verschmutzungen 
  • Elektronik und Physik: gasdichte Trennung, spülbar, IP65: hohe Standzeit auch in rauen Umgebungen
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  • Korrosionsbeständige Materialien im Gasweg (optional): Messung in hochkorrosiven Messgasen möglich 
  • Reinigbare Messkammern: Kostenersparnis durch Weiterverwendung bei Verschmutzungen 
  • Offene Schnittstellenarchitektur (RS 485, RS 232, PROFIBUS) 
  • SIPROM GA Netzwerk für Wartungs- und Serviceinformationen (optional)
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  • Gleichzeitige Messung von NO und NO2 mit nachfolgender Kompilierung.
  • NO2-Konverter oder CLD-Analysatoren sind daher nicht erforderlich. Dies bedeutet:
    - Geringerer Wartungsaufwand (keine Konverter-Funktionsprüfung)
    - Geringere Betriebskosten durch Wegfall von Zusatzeinrichtungen wie z. B. Ozongenerator, usw. 
  • Messung im UV-Bereich
    - Keine Beeinflussung der Messung durch H2O und CO2
    - Sehr kleine SO2- und NO-Messbereiche möglich 
  • UV-Resonanz-Absorptionsspektrometrie (UVRAS)
    - Messung sehr geringer NO-Konzentrationen: Messbereich 10 ppm
    - Sehr geringe Querempfindlichkeit gegenüber anderen Gasen 
  • Sehr lange Lebensdauer der UV-Lichtquelle
  • Geringer Drift und hohe Stabilität durch Vierkanal-Messverfahren mit doppelter Quotientenbildung
  • Echte Referenzmessung für driftfreie, stabile Messungen
  • Alle Module "temperaturgesteuert", daher unabhängig von Schwankungen der Umgebungstemperatur
  • Optionales Abgleichgerät
    - Filterrad mit Prüfzellen, die zur Kalibrierung in den Strahlengang geschwenkt werden können, keine Prüfgase erforderlich
    - Abgleich: manuell oder automatisch
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Extraktive kontinuierliche Prozess-Gasanalytik

Bei der extraktiven kontinuierlichen Prozess-Gasanalytik wird ein Teilstrom des Prozessgases über Sonden, beheizte Leitungen und eine Gasaufbereitung aus dem Prozess entnommen und einem Analysator zugeführt. Die Geräte erfassen kontinuierlich Konzentrationen von Komponenten wie O2, CO, CO2, NOx, SO2, CH4 oder H2 und stellen Messwerte in Echtzeit für Regelung, Überwachung und Emissionsberichterstattung bereit. Typische Messprinzipien sind NDIR-Infrarot, paramagnetische Sauerstoffmessung, Wärmeleitfähigkeit, FID-Flammenionisation und UV-Absorptionsspektroskopie. Robuste Gaswege, thermostatisierte Messkammern und industrielle Schnittstellen sorgen für hohe Verfügbarkeit im 24/7-Betrieb.

FAQ

Was versteht man unter extraktiver kontinuierlicher Prozess-Gasanalytik?

Hierbei wird das Messgas über ein Probenahmesystem aus dem Prozess abgezogen, aufbereitet und einem Analysator im Schaltschrank oder Feldgehäuse zugeführt. Die Messung erfolgt kontinuierlich, die Werte stehen permanent zur Verfügung.

Welche typischen Messprinzipien kommen bei diesen Analysatoren zum Einsatz?

Häufig genutzt werden NDIR-Infrarotmessung für IR-aktive Gase, paramagnetische Verfahren für Sauerstoff, Wärmeleitfähigkeitsmessung für Wasserstoff oder Helium, Flammenionisationsdetektoren (FID) für Gesamtkohlenwasserstoffe sowie UV-Absorptionsspektroskopie für Komponenten wie NO, NO2 oder SO2.

Welche Gase lassen sich typischerweise messen?

Typische Zielkomponenten sind O2, CO, CO2, NO, NO2, SO2, H2S, CH4, Gesamtkohlenwasserstoffe sowie ausgewählte Edel- und Prozessgase. Je nach Analysator lassen sich ein oder mehrere Komponenten gleichzeitig überwachen.

In welchen Anwendungen werden extraktive Gasanalysatoren eingesetzt?

Sie werden unter anderem in Kraftwerken, Müllverbrennungsanlagen, Chemie- und Petrochemieanlagen, Stahl- und Zementwerken, in der Prozessabgas- und Emissionsüberwachung, in Lufttrennanlagen sowie bei Sicherheits- und Inertisierungsanwendungen eingesetzt.

Was ist der Unterschied zwischen extraktiver und In-situ-Gasanalytik?

Bei extraktiven Systemen wird das Gas aus dem Prozess entnommen und außerhalb des Prozesses gemessen. In-situ-Systeme messen direkt im Kamin oder Rohr. Extraktive Analysatoren bieten häufig mehr Flexibilität bei der Gasaufbereitung und der Kombination verschiedener Messprinzipien, erfordern aber ein aufwendigeres Probenahmesystem.

Welche Rolle spielt die Gasaufbereitung?

Die Gasaufbereitung entfernt Partikel, Kondensat und Störkomponenten und stabilisiert Temperatur und Druck des Messgases. Sie ist entscheidend für Reproduzierbarkeit, kurze Ansprechzeiten und lange Standzeiten von Sensoren und Ventilen.

Wie wird Kondensation im Gasweg verhindert?

Dies geschieht durch beheizte Probenahmesonden, beheizte Schlauchleitungen und thermostatisierte Gasaufbereitungs- und Messmodule. Die Temperatur wird so gewählt, dass alle relevanten Komponenten im Gaszustand verbleiben und kein Kondensat ausfällt.

Welche Genauigkeit und Ansprechzeiten sind typisch?

Moderne Analysatoren erreichen im spezifizierten Messbereich typischerweise Messunsicherheiten im Bereich weniger Prozent vom Messwert oder Messbereich und T90-Zeiten im Bereich von wenigen Sekunden bis einigen zehn Sekunden, abhängig von Gasweg, Messprinzip und Dämpfung.

Wie werden Querempfindlichkeiten gegenüber Begleitgasen kompensiert?

Querempfindlichkeiten werden konstruktiv durch geeignete Filter, Detektoren und Spektralbereiche reduziert und elektronisch durch Korrekturalgorithmen, Quergaskorrektur sowie applikationsspezifische Parametrierung kompensiert. Bei Bedarf wird die Gaszusammensetzung bei der Konfiguration berücksichtigt.

Welche Anforderungen bestehen an das Probenahmesystem?

Das Probenahmesystem muss druck- und temperaturbeständig, chemisch beständig gegen Prozessgase, gasdicht und wartungsfreundlich ausgeführt sein. Es umfasst typischerweise Sonde, Filter, Rückschlagventile, beheizte Leitungen, Kondensatabscheider und Pumpen.

Wie werden extraktive Gasanalysatoren in die Leittechnik integriert?

Die Geräte bieten analoge Ausgänge, digitale Kontakte sowie serielle und feldbusbasierte Schnittstellen. Häufig kommen Protokolle wie 4–20 mA, Relais, Modbus, PROFIBUS oder PROFINET zum Einsatz, sodass Messwerte und Statusinformationen direkt in Prozessleitsysteme eingebunden werden können.

Welche Sicherheitsanforderungen sind zu beachten?

Je nach Einsatzort müssen Anforderungen an Explosionsschutz, funktionale Sicherheit und Emissionsvorschriften eingehalten werden. Analysatoren sind in entsprechenden Schutzarten, mit Ex-Zulassungen und SIL-Einstufungen verfügbar und werden entsprechend der Gefährdungsbeurteilung ausgelegt.

Wie oft müssen extraktive Gasanalysatoren kalibriert werden?

Die Kalibrierintervalle hängen von Applikation, Messprinzip und Anforderungen an die Messunsicherheit ab. Typisch sind Intervalle von einigen Wochen bis mehreren Monaten. Viele Systeme unterstützen automatische Null- und Spankalibration mit Referenzgasen oder Umgebungsluft.

Welche Vorteile bietet ein modularer Aufbau der Gasanalytik?

Modulare Plattformen erlauben die Kombination verschiedener Analysatormodule in einem Gehäuse, erleichtern die Anpassung an neue Aufgaben, vereinfachen Service und Ersatzteilhaltung und ermöglichen den schrittweisen Ausbau der Messfunktionalität.

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