- Zweileiter-Technologie mit HART-Kommunikation
- Integrierter Temperaturausgleich für gesättigten Wasserdampf als Standard-Leistungsmerkmal
- Integrierte Temperatur- und Druckkompensation für die direkte Messung von Masse, Normvolumendurchfluss und Energie
- Ein Gerät zum Messen von Druck, Temperatur und Durchfluss. Keine zusätzliche Installation von Druck- und Temperaturaufnehmern
- Maximale Prozesszuverlässigkeit dank ISP-Technologie (Intelligent Signal Processing) - stabile Messwerte, frei von externen Störungen
- Hohe Korrosions-, Druck- und Temperaturbeständigkeit durch die vollständig geschweißte Edelstahlkonstruktion
- Wartungsfreies Design
- Sofort einsatzbereit dank "Plug & Play"-Funktion
- Minimaler Druckabfall
- Kompakt- oder Getrenntausführung
- Messung Luftfördervolumens (FAD) eines Kompressors
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- Verschleißfrei - Edelstahlbauweise mit hoher Korrosions-, Druck- und Temperaturbeständigkeit
- Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen - SIL2 zertifiziert nach IEC 61508 Edition 2
- Platzsparende Installation - Integrierte Nennweitenreduzierung für kostengünstige Installationen
- Redundantes Datenmanagement - Einfacher Austausch der Elektronik ohne Verlust von Kalibrier- oder Konfigurationsdaten
- Modernes Energiemanagement - Brutto- und Nettowärmemengenmessung
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Siemens Vortex-Durchflussmessung
Vortex-Durchflussmesser von Siemens nutzen das Wirbelabhebungsprinzip zur volumetrischen oder massenbezogenen Messung von Flüssigkeiten, Dampf oder Gasen. Durch eine Wirbelablöse-Geometrie entsteht hinter einer im Strömungspfad eingebrachten Störkörper-Blende ein Wirbelgitter, dessen Frequenz proportional zur Strömungsgeschwindigkeit ist. Die erzeugten Wirbel werden von Sensoren erfasst und in elektrische Signale umgesetzt, aus denen die Durchflussrate berechnet wird.
Diese Geräte sind robust, verschleißfrei und – abhängig von Ausführung und Fluid – für saubere Flüssigkeiten, Dampf sowie Gase einsetzbar. Sie eignen sich für industrielle Prozesse in der Chemie, Energieversorgung, Dampf- und Gasverteilung sowie Kühl- und Heizkreisläufe, in denen zuverlässige, wartungsarme Durchflussmessung gewünscht ist.
Fragen & Antworten zu Vortex-Durchflussmessern
Wie funktioniert ein Vortex-Durchflussmesser?
Ein Störkörper wird in die Rohrleitung eingebracht, hinter dem sich bei Strömung periodisch Wirbel ablösen. Die Frequenz dieser Wirbelablösung ist proportional zur Strömungsgeschwindigkeit. Ein Sensor registriert die Wirbelsignale und wandelt sie in elektrische Impulse um, aus deren Anzahl der Durchfluss berechnet wird.
Für welche Medien sind Vortex-Durchflussmesser geeignet?
Vortex-Messgeräte können Flüssigkeiten, Dampf und Gase messen. Voraussetzung ist ein möglichst turbulentes Strömungsprofil – bei Flüssigkeiten meist sauber und frei von Schwebstoffen, bei Dampf und Gas meist trocken und kondensationsfrei. Für stark verschmutzte Medien oder Medien mit wechselnder Phasenzusammensetzung sind sie weniger geeignet.
Welche Genauigkeit ist typisch?
Abhängig von Ausführung, Medium und Einbaubedingungen erreichen Vortex-Durchflussmesser typischerweise eine Messgenauigkeit im Bereich von ±1 % bis ±2 % vom Messwert. Bei stabilen Strömungsverhältnissen, sauberem Medium und korrekter Kalibrierung kann die Genauigkeit besser sein.
Welche Rohrnennweiten lassen sich messen?
Vortex-Durchflussmesser sind flexibel hinsichtlich Rohrgrößen und decken üblicherweise einen Bereich von kleinen bis mittleren Rohrnennweiten ab — abhängig vom Hersteller & Modell. Sie eignen sich für industrielle Standardleitungen ebenso wie für Prozessleitungen in der Energie- oder Chemiebranche.
Benötigt ein Vortex-Messer bestimmte Ein- und Auslaufstrecken?
Ja — bevor und nach dem Sensor müssen ausreichend gerade Rohrabschnitte ohne Armaturen, Bögen oder Pumpen vorgesehen werden, um ein gleichmäßiges Strömungsprofil zu garantieren und Wirbelbildung außerhalb des Messbereichs zu vermeiden. Gängige Empfehlung sind mehrere Rohrdurchmesser stromauf und stromab.
Verursacht ein Vortex-Durchflussmesser einen Druckverlust?
Ja — durch den eingebrachten Störkörper entsteht ein gewisser Druckverlust und Druckverlustzahl, der bei der Anlagenplanung berücksichtigt werden muss. Der Druckverlust hängt von Medium, Strömungsgeschwindigkeit und Rohrgröße ab.
Wie empfindlich ist der Vortex-Messer gegenüber Vibrationen und Pulsationen?
Da die Messung auf Wirbelablösung basiert, können starke Vibrationen, Druckschwankungen oder Pulsationen die Signalqualität negativ beeinflussen und zu ungenauen Messergebnissen führen. In dynamischen Systemen sollten geeignete Dämpfungs- oder Glättungsmaßnahmen vorgesehen werden.
Welche Ausgangssignale und Schnittstellen sind verfügbar?
Vortex-Durchflussmesser liefern meist Impuls- oder Frequenzausgänge, manchmal auch 4–20 mA. Für moderne Geräte sind zusätzlich digitale Schnittstellen wie HART, Modbus oder Profibus üblich, um Integration in Leitsysteme und Fernüberwachung zu ermöglichen.
Braucht ein Vortex-Messer eine Stromversorgung?
Ja — Sensorik und Signalaufbereitung benötigen eine Versorgung (typischerweise 24 V DC oder 230 V AC je nach Gerät), um die Wirbelsignale elektronisch auszuwerten und als standardisiertes Ausgangssignal auszugeben.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Vortex-Durchflussmesser haben keine beweglichen Teile und sind daher verschleißarm. Wartung beschränkt sich meist auf periodische Inspektionen, Reinigung bei Verschmutzung und Funktionsprüfung. Bei sauberen Medien fällt der Aufwand gering aus.
Kann ein Vortex-Durchflussmesser für Massenstrommessung verwendet werden?
Direkt misst der Vortex-Messer das Volumen pro Zeit. In Kombination mit Temperatur und Druck – sofern bekannt — lässt sich mit zusätzlicher Dichtemessung oder Dichtekorrektur ein Massenstrom indirekt ermitteln.
Sind Versionen für hohe Temperaturen und Drücke erhältlich?
Ja — für Dampf und industrielle Prozessmedien gibt es speziell ausgelegte Vortex-Durchflussmesser, die hohen Temperaturen und Drücken standhalten. Die Materialien und die Gehäuse sind entsprechend dimensioniert, um lange Lebensdauer und Sicherheit im Betrieb zu gewährleisten.
Gibt es Einschränkungen bei Medien mit wechselnder Zusammensetzung oder Zweiphasenströmungen?
Ja — starke Änderungen der Mediumszusammensetzung, Phasenumwandlungen (z. B. Flüssigkeit ↔ Dampf) oder wechselnde Gas-/Feststoffanteile beeinträchtigen die Wirbelbildung und damit die Messgenauigkeit. In solchen Fällen sind alternative Messprinzipien (z. B. Coriolis) oft besser geeignet.













































































































































































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