Besonders als Druckwächter oder Druckbegrenzer für Brenngase (DGVW-Arbeitsblatt G260) und flüssige Brennstoffe (z.B. Heizöl) sowie für Dampfanlagen nach TRBS und Heißwasser Anlagen nach DIN EN12828, für Anlagen nach DIN EN12952-11 und DIN EN12953-9.



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Bedienungsanleitung

Für die Überwachung und Regelung von Drücken in Anlagen der chemischen Industrie, der Verfahrenstechnik und überall dort, wo der Druck von aggressiven Flüssigkeiten und Gasen überwacht werden muss, eignen sich die Druckschalter der Baureihe DNS.



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Dieser Universaldruckschalter ist sowohl im allgemeinen Maschinenbau und der Druckmaschinenindustrie einsetzbar, als auch in der Pneumatik und Hydraulik.



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Die FEMA-Differenzdruckwächter eignen sich zur Überwachung und Regelung von Differenzdrücken, zur Strömungsüberwachung und zur automatischen Kontrolle von Filteranlagen. Ein Doppelkammersystem mit Nitrostahl-Balg bzw. Perbunan-Membrane erfasst den Unterschied der beiden anstehenden Drücke.
Der gewünschte Schaltdruck kann innerhalb der in der Typenübersicht genannten Bereiche stufenlos eingestellt werden. Alle Differenzdruckwächter sind auch im Unterdruckbereich einsetzbar. Die Schaltdifferenz ist nicht einstellbar.



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Die FEMA-Unterdruckschalter erfassen den Druckunterschied gegenüber dem Atmosphärendruck. Alle Angaben über Schaltdruckbereiche und damit auch die Skaleneinteilungen an den Schaltgeräten sind deshalb als Druckdifferenz zwischen dem jeweiligen Atmosphärendruck und dem eingestellten Schaltdruck zu verstehen. Der Bezugspunkt "Null" auf der Geräteskala entspricht dem jeweiligen Atmosphärendruck.



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DVGW- geprüft nach DIN EN1854.
Die Gasdruckwächter sind für alle Gase nach DVGW- Arbeitsblatt G 260 und für Luft geeignet.



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EX/ATEX-Druckschalter – sicher schalten in explosionsgefährdeten Bereichen

EX/ATEX-Druckschalter überwachen Über-, Unter- oder Differenzdruck in Zone 0/1/2 (Gas) und Zone 20/21/22 (Staub) – je nach Ausführung als eigensichere (Ex i), druckfeste (Ex d) oder erhöht sichere (Ex e) Variante. Sie schalten zuverlässig ohne Elektronikflackern, sind EMV-unempfindlich und für Hydraulik, Pneumatik, Prozessgas, Lösemittel, Staubatmosphären ausgelegt. Optional mit plombierbarem Setpoint, einstellbarer Hysterese, IP66/IP67, Edelstahl-Medienberührungsteilen und erweiterten Temperaturbereichen.

ICS Schneider Messtechnik unterstützt bei Zonen-/Kategorieauswahl, Zündschutzart, Werkstoff/Dichtung, Nachweisführung (Konformität/ATEX-Kennzeichnung) sowie Montage, Inbetriebnahme und wiederkehrender Prüfung.



FAQ zu EX/ATEX-Druckschaltern

Antworten zu Zündschutzarten, Zonen/Kategorien, Verdrahtung, Hysterese, Medienverträglichkeit, Temperaturklassen und Dokumentation.

Welche Zündschutzarten gibt es bei EX-Druckschaltern?

Typisch Ex ia/ib (Eigensicherheit) für Signalkreise mit zugehöriger Barriere, Ex d (Druckfeste Kapselung) für leistungsfähige Kontakte im explosionsgefährdeten Bereich und Ex e (Erhöhte Sicherheit) für Klemmräume/Anschlussbereiche.

Wie lese ich die ATEX-Kennzeichnung korrekt?

Beispiel: II 2G Ex d IIC T6 Gb → Gerätegruppe II (Industrie), Kategorie 2G (Zone 1), Zündschutzart Ex d, Gasgruppe IIC, Temperaturklasse T6, EPL Gb. Für Staub entsprechend Ex tb IIIC T85°C Db.

Welche Zonen werden abgedeckt?

Je nach Gerät und Zündschutzart: Zone 0/1/2 (Gase/Dämpfe/Nebel) und Zone 20/21/22 (Stäube). Die Kategorie (1/2/3) muss zur Zone passen.

Was ist beim elektrischen Anschluss zu beachten?

Ex i: Zugehörige Barriere/Trennverstärker verwenden, Kennlinien (Uo/Io/Po) mit Feldgerät (Ui/Ii/Pi) abgleichen. Ex d: zugelassene Kabelverschraubungen, Deckel dicht verschrauben, keine unzulässigen Modifikationen.

Wie wähle ich Materialien und Dichtungen für Medien in Ex-Zonen?

Edelstahl 316L als Standard, für aggressive Medien ggf. Hastelloy®/Monel®; Dichtungen FKM/EPDM/PTFE nach Medium/Temperatur. Bei Sauerstoff/Atemgas besondere Reinheitsanforderungen beachten.

Welche Temperaturklasse (T-Klasse) ist relevant?

Die Oberflächentemperatur des Geräts darf die Entzündungstemperatur des Mediums nicht überschreiten (z. B. T6 ≤ 85 °C). Umgebung/Medientemperatur und Last berücksichtigen.

Gibt es Varianten mit einstellbarer Hysterese im Ex-Bereich?

Ja, abhängig von der Baureihe. Einstellung gemäß Handbuch; bei sicherheitsrelevanten Anwendungen plombierbar oder werkseitig fix.

Wie schütze ich in Ex-Zonen vor Druckstößen/Temperatur?

Snubber/Drossel gegen Druckspitzen, Siphon/Kühlelement bei Dampf/heißem Medium. Komponenten müssen Ex-konform und zugelassen sein.

Welche Prozessanschlüsse sind üblich?

AnschlussNormEinsatz
G 1/4, G 1/2ISO 228Allgemeine Industrie
¼″ NPT, ½″ NPTASMEÖl & Gas / USA
Flansch / hygienischEN/ASME, Tri-ClampProzess/CIP-SIP (mit Druckmittler)

Wie oft prüfen/kalibrieren im Ex-Bereich?

Richtwert jährlich, bei sicherheitsrelevanten Kreisen halbjährlich/vierteljährlich. As-Found/As-Left dokumentieren, Dichtheit/Isolation/Kennzeichnung prüfen.

Kann ich Ex-Druckschalter in SIL-Funktionen nutzen?

Ja, sofern herstellerseitige SIL-Daten (PFH/PFD, SFF) vorliegen und die gesamte Sicherheitskette (Sensor-Logik-Aktor) passend ausgelegt und verifiziert ist.

Welche IP-Schutzarten sind verfügbar?

Je nach Modell IP65–IP67/69K. In staubiger/feuchter Umgebung hohe Schutzart wählen; richtige Kabelverschraubung und Dichtung sind entscheidend.

Was gehört in die Ex-Dokumentation?

ATEX/IECEx-Zertifikate, Konformitätserklärung, Zonen-/Kategoriezuordnung, Schaltplan, Temperatur-/Leistungsdaten, Montage-/Betriebsanleitung, Prüfprotokolle.

Unterstützen Sie Auswahl und Inbetriebnahme?

Ja – von Zonen-/Kategorienklärung, Zündschutzart, Material/Dichtung über Verkabelung/Barrieren bis zur Dokumentation & Abnahme.

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