• Messbereiche von 700 mbar (10,2 psi) bis 700 bar (10.000 psi)
  • Genauigkeit bis ±0,04 % Endwert (FS) nach der Methode der besten Geraden (BSL)
  • Edelstahlgehäuse
  • Medienberührte Werkstoffe wasserstoffkompatibel
  • Frequenzgang bis 3,5 kHz
  • Hohe Überdruckfestigkeit
  • Zertifizierungen für explosionsgefährdete Bereiche
  • Ausgangssignale: mV, mA, Spannung und konfigurierbarer Spannungsausgang
  • Vielfältige elektrische Anschlüsse und Druckanschlussoptionen verfügbar
  • Betriebstemperaturbereich von –55 bis +125 °C (–67 bis +257 °F)
  • Erfüllt die Anforderungen gemäß EC79 und UN ECE R134
Datenblatt
Produktkatalog
 

  • Nenndrücke: 0 ... 16 bar bis 0 .... 1000 bar
  • Genauigkeit: 0,5 % FSO
  • medienberührte Komponenten aus Sonder-Edelstahl
  • unempfindlich gegen Druckspitzen
  • hoch überlastfähig
  • öl- und fettfrei basierend auf ISO 15001 (z.B. für Sauerstoffapplikationen)




Datenblatt
Bedienungsanleitung
Montageanleitung

  • CSA- und FM-zugelassen als „druckfest“ für explosionsgefährdete Bereiche Class I Div. 1
  • ATEX-zugelassen als „druckfeste Kapselung“ für II 2 G Ex d II C
  • Strom- oder Spannungsausgang
  • Für raue Umgebungsbedingungen konzipiert
  • Low-Power-Ausführung optional erhältlich
Datenblatt
Bedienungsanleitung

Für Anwendungen in explosionsgefährdeten Bereichen


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Bedienungsanleitung


H₂-Wasserstoff — Drucksensoren

Drucksensoren für Wasserstoff sind spezialisierte Instrumente, die den besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften von H₂ gerecht werden. Wasserstoff hat ein sehr kleines Molekulargewicht und dringt durch viele Materialien (Permeation); er kann zu Versprödung führen oder durch Diffusion Messmembranen und Dichtungen angreifen. Daher sind H₂-Drucksensoren so konstruiert, dass sie mit dafür geeigneten Materialien, Dichtungen und Messprinzipien eine zuverlässige, genaue und langlebige Druckmessung gewährleisten — selbst bei hohen Drücken und unter Umweltbedingungen bis hin zu Explosionsgefährdung.

FAQ

Warum benötigt man spezielle Drucksensoren für Wasserstoff?

Wasserstoff ist ein sehr kleines Molekül und neigt zur Diffusion/Permeation durch viele Materialien. Bei ungeeigneten Sensoren kann das zu Versprödung, Undichtigkeiten oder Signaldrift führen. Für sichere und zuverlässige Druckmessung sind daher spezielle Werkstoffe, Membranen und Dichtungen erforderlich, die wasserstoffkompatibel sind. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Welche typischen Einsatzbereiche haben H₂-Drucksensoren?

Drucksensoren für Wasserstoff werden u.a. verwendet in H₂-Speicheranlagen, Tankstellen, Wasserstoffproduktion, Brennstoffzellen-Systemen, Gasverteilnetzen und bei Betankungs- oder Prüfanlagen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Welche Druckbereiche decken solche Sensoren ab?

Je nach Sensor und Anwendung sind Druckbereiche von sehr niedrigem Unterdruck bis hin zu mehreren hundert oder sogar tausend bar möglich — typischerweise bis 700 bar oder mehr, um auch Hochdruckspeicherung und -verteilung abzudecken. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Welche technischen Anforderungen gelten für H₂-Drucksensoren?

Wichtige Anforderungen sind: chemische Beständigkeit gegenüber Wasserstoff und eventuell anderen Gasen, beständige und dichte Membranen bzw. Gehäuse, geeignete Materialien gegen Versprödung und Diffusion, sowie gegebenenfalls Zulassung für explosionsgefährdete Bereiche (z. B. ATEX). Außerdem wichtig sind Langzeitstabilität und minimale Signaldrift über große Einsatzzeiten. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Was bedeutet Langzeitstabilität bei Wasserstoff-Drucksensoren?

Langzeitstabilität bedeutet, dass der Sensor über lange Zeiträume (Monate bis Jahre) seine Genauigkeit und Kalibrierung beibehält, ohne dass Wasserstoff-Diffusion oder Materialalterung signifikante Nullpunktdrift oder Fehler erzeugen. Dies ist bei Wasserstoffapplikationen besonders kritisch. :contentReference[oaicite:4]{index=4}

Welche Messprinzipien oder Bauweisen sind typisch?

Viele Wasserstoff-Drucksensoren sind piezoresistiv oder basieren auf MEMS/Dünnfilm-Membranen, oft in Edelstahl oder speziellen Legierungen, mit metallischer oder beschichteter Membran, manchmal mit Schutzbeschichtungen (z. B. Gold) gegen Permeation. Voll geschweißte Gehäuse und H₂-geeignete Dichtungen sind ebenfalls Standard. :contentReference[oaicite:5]{index=5}

Welche Gefahren bestehen bei ungeeigneten Sensoren?

Ungeeignete Sensoren können durch Wasserstoff-Permeation und Materialversprödung undichte Stellen, Materialermüdung oder Funktionsausfälle entwickeln. Auch Signaldrift und unzuverlässige Messungen sind möglich — bei Hochdrucksystemen kann das sicherheitsrelevant sein. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Wie wichtig sind Zertifizierungen und Normen bei H₂-Drucksensoren?

Für industrielle oder sicherheitskritische Anwendungen sollten Sensoren entsprechend zertifiziert sein — z. B. für Druckbehälter, Explosionsschutz oder Wasserstofftauglichkeit. Nur so kann langfristig zuverlässiger und sicherer Betrieb gewährleistet werden. :contentReference[oaicite:7]{index=7}

Wie kann Signaldrift durch Wasserstoff vermieden oder minimiert werden?

Durch Verwendung geeigneter Materialien und Beschichtungen (z. B. spezielle Edelstahllegierungen, goldbeschichtete oder speziell isolierte Membranen), durch geprüfte Konstruktionen und durch regelmäßige Überprüfung bzw. Kalibrierung. Auch der Einsatz von Sensoren mit bewährter Langzeitstabilität spielt eine entscheidende Rolle. :contentReference[oaicite:8]{index=8}

Wie häufig sollten H₂-Drucksensoren kalibriert oder geprüft werden?

Die Häufigkeit hängt stark von Anwendung, Druck, Temperatur und Umgebung ab. In sicherheitskritischen oder langzeitbetriebenen Systemen sind regelmäßige Funktions-, Nullpunkt- und ggf. Spankontrollen empfehlenswert, um driftbedingte Fehler frühzeitig zu erkennen. :contentReference[oaicite:9]{index=9}

Was sind typische Einsatzbedingungen (Temperatur, Medium, Druckzyklen)?

Einsatzbedingungen variieren je nach Anwendung: H₂-Kompatible Sensoren sind meist ausgelegt auf breite Temperaturbereiche (z. B. −40 °C bis +85 °C), unterschiedliche Drücke (bis mehrere hundert bar), und sie müssen medienbeständig gegen reinen Wasserstoff oder Gasgemische sein. Auch zyklische Druckänderungen und wechselnde Betriebszustände müssen zuverlässig abgefedert werden. :contentReference[oaicite:10]{index=10}

Wann lohnt der Einsatz eines speziell zertifizierten H₂-Drucksensors?

Immer dann, wenn Wasserstoff im Spiel ist — insbesondere bei hohen Drücken, Speicherung, Betankung, Brennstoffzellen, Tank- oder Prüfstandanlagen. Bei sicherheits-, emissions- oder lebensdauerrelevanten Anwendungen sind H₂-spezifische Sensoren mit geeigneter Materialwahl, Beschichtung und Zulassung unverzichtbar.

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