- 2“ x 1“ BGO (Bi4Ge3O12) Detektor mit überragender Effizienz
- Verbesserte Gesamtrobustheit mit nicht hygroskopischem BGO-Detektor
- Neuartige quellenlose Verstärkungsstabilisierung (Pat. US 9,864,076)
- Hohe Dosisleistungsfähigkeit und Neutronendetektion mit einem Detektor
- Nuklididentifizierung bei bis zu 1 Million Ip/s
- Direktionale Strahlungsdetektion
- Einfache Systemintegration durch HTTP-REST-Schnittstelle & universelle API
- N42.42-Datenformat für einfache Datenfernübermittlung
- Fernsteuerung und -konfiguration über Webinterface oder App
- Nuklidbibliothek (> 70 Nuklide) übertrifft IEC-62755- und ANSI-42.34-Anforderungen
Datenblatt
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Broschüre
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Radionuklid-Identifizierer (RID) / Radionuklid-Identifikationsgeräte
Radionuklid-Identifizierer (RID) sind tragbare Spektrometer, die dazu dienen, radioaktive Quellen zu detektieren, Strahlung zu messen und die enthaltenen Radionuklide eindeutig zu identifizieren. Sie ermöglichen die Lokalisierung, Klassifizierung und Quantifizierung radioaktiver Materialien – sowohl natürlicher als auch künstlicher Herkunft – und unterstützen damit Sicherheit, Umweltüberwachung und Strahlenschutz.
Fragen & Antworten zu Radionuklid-Identifizierern
Was ist ein Radionuklid-Identifizierer (RID)?
Ein RID ist ein kompaktes, tragbares Gamma-Spektrometer, das Strahlung misst und anhand des Energiespektrums die in einer Quelle enthaltenen Radionuklide identifizieren kann. Damit unterscheidet es sich von einfachen Strahlungsmessgeräten (z. B. Giegerzähler), die nur Aktivität oder Dosis anzeigen. :contentReference[oaicite:0]{index=0}
Für welche Einsatzzwecke werden RIDs verwendet?
Typische Anwendungen sind Umweltüberwachung, Kontrolle radioaktiver Materialien, Sicherheits- und Notfalleinsätze, Überprüfung industrieller oder medizinischer Quellen sowie nukleare Sicherheit – überall dort, wo unbekannte oder potenziell gefährliche radioaktive Quellen identifiziert werden müssen. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Wie funktioniert die Identifizierung eines Radionuklids?
Das Gerät misst die Energie der einfallenden Gamma- oder ggf. anderen Strahlung und erstellt ein Energiespektrum. Anhand bekannter Energielinien der verschiedenen Radionuklide erkennt das Spektrometer, welches Nuklid vorliegt – selbst in Mischquellen oder bei abgeschirmten Materialien. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Welche Strahlungsarten kann ein modernes RID erfassen?
Moderne RID-Systeme sind oft in der Lage, Gamma- und Röntgenstrahlung sowie — je nach Detektor — auch Neutronen oder kosmische Strahlung zu detektieren. So können sowohl natürliche als auch künstliche Quellen analysiert werden. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Welche Detektortechnologien werden verwendet?
Als Detektoren kommen häufig Szintillationskristalle zum Einsatz. Ein Beispiel ist ein BGO-Detektor (Bismutgermanat), der gegenüber Feuchte unempfindlich ist und robust sowie effizient arbeitet. Ebenso sind Detektoren auf Basis von NaI, LaBr₃ oder anderen kristallinen Materialien möglich – je nach geforderter Empfindlichkeit und Energieauflösung. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Auf welche Normen oder Standards müssen RIDs ausgelegt sein?
RIDs sollten Normen wie ANSI N42.34 (bzw. nationale bzw. internationale Äquivalente) erfüllen. Diese definieren Anforderungen an Energiebereich, Spektrumserkennung, Stabilität, Robustheit, Temperatur- und Umweltbeständigkeit sowie Wasserschutz für den mobilen Einsatz. :contentReference[oaicite:6]{index=6}
Welche Anforderungen bestehen an Stabilität und Messqualität?
Das Gerät sollte eine stabile Kalibrierung besitzen, auch bei Änderungen von Temperatur oder Umgebungsbedingungen. Moderne Geräte nutzen häufig quellenlose Verstärkungsstabilisierung, was den Betrieb sicherer macht und Drift vermeidet. :contentReference[oaicite:7]{index=7}
Wie schnell kann ein Radionuklid identifiziert werden?
Je nach Aktivität der Quelle und Abschirmung können RIDs sehr schnell arbeiten. Es sind Identifizierungszeiten im Bereich von Sekunden möglich, selbst bei vergleichsweise schwacher Strahlung. :contentReference[oaicite:8]{index=8}
Welche Daten und Schnittstellen bieten moderne RIDs?
Moderne Geräte bieten oft digitale Schnittstellen, z. B. HTTP-REST, API oder standardisierte Datenformate (z. B. IEEE‑N42.42), sowie Speicherung von Spektren, Dosiswerten und Messprotokollen — was Integration in Überwachungssysteme und Fernanalyse ermöglicht. :contentReference[oaicite:10]{index=10}
Wer sollte mit der Bedienung eines RID betraut werden?
Die Bedienung sollte durch geschultes Personal erfolgen, das Erfahrung im Strahlenschutz und im Umgang mit radioaktiven Quellen hat. Insbesondere die Interpretation der Messergebnisse erfordert Fachkenntnisse. Außerdem sind Sicherheits- und Schutzmaßnahmen entsprechend den gesetzlichen und betrieblichen Vorschriften zu beachten.
Welche Dokumentation ist nach einer Messung sinnvoll bzw. vorgeschrieben?
Nach einer Messung sollten Messergebnis-Spektrum, identifiziertes Nuklid bzw. Nuklide, Dosisrate, Datum, Ort und Bediener dokumentiert werden. In kritischen Fällen zusätzlich Abschirm- und Umfeldbedingungen sowie ggf. Messprotokoll und Spektrenarchivierung, um Rückverfolgbarkeit und Nachverfolgbarkeit sicherzustellen.













































































































































































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