- Temperaturkompensiertes Druckmessgerät mit Bourdonfeder
- Für den Betrieb im Freien geeignet
- Messstoffberührte Teile aus CrNi-Stahl
- Lokale Anzeige mit Alarmkontakten
- Hermetisch Dicht, dadurch kein negativer Einfluss durch Luftdruckschwankungen und Höhenunterschiede
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Bedienungsanleitung |
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- Örtliche Anzeige mit Schaltkontakten
- Temperaturkompensiert und hermetisch dicht, dadurch kein Einfluss von Temperaturschwankungen, Höhendifferenzen und Luftdruckschwankungen
- Kompensation für Gasgemische möglich
- Funktionsprüfung oder Rekalibrierung ohne Demontage gemäß EU-Verordnung Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase
- Prüfanschluss ist geschweißt, um Leckagen vorzubeugen
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- Örtliche Anzeige mit Grenzsignalgeber
- Fernablesung (Ausgang 4 … 20 mA, 2-Leiter), Messbereiche von 0 ... 10 g/Liter bis 0 ... 80 g/Liter
- Hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
- Luftdicht abgeschlossen, daher unbeeinflusst von Luftdruckschwankungen und unterschiedlichen Montagehöhen
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- Örtliche Anzeige mit Grenzsignalgeber
- Fernablesung (Ausgang 4 … 20 mA, 2-Leiter), Messbereiche von 0 ... 10 g/Liter bis 0 ... 80 g/Liter
- Hohe elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
- Luftdicht abgeschlossen, daher unbeeinflusst von Luftdruckschwankungen und unterschiedlichen Montagehöhen
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- Ideal für Smart-Grid oder Modernisierungsprojekte
- Vor-Ort-Anzeige mit Schaltkontakten und Modbus®-Ausgang
- Modbus® liefert Messwerte für Druck, Temperatur und Gasdichte
- Kompakte Bauweise mit nur einem Prozessanschluss
- Präzise Sensorik ermöglicht hochgenaue Gasdichteermittlung
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- Isochorengenaues, temperaturkompensiertes Schalten und Anzeigen über den gesamten Temperaturbereich
- Vollständige lokale Anzeige des Dichte- und Vakuumbereichs auf einem 100 mm Zifferblatt
- Erhöhte Anlagensicherheit durch Selbstdiagnose
- Bereit für alle Alternativgase
- Sehr hohe Langzeitstabilität durch verschweißtes Referenzgasvolumen
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- Nachrüstung für Leckageerkennungssysteme
- Funktionsprüfung oder Rekalibrierung ohne Demontage gemäß EU-Verordnung Nr. 517/2014 über fluorierte Treibhausgase
- Prüfanschluss aus CrNi-Stahl
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Gasdichtewächter für SF6-isolierte Schaltanlagen
Gasdichtewächter überwachen die Gasdichte von SF6 in druckdichten Behältern und Schaltanlagen. Über temperaturkompensierte Messsysteme erfassen sie den gasdichteabhängigen Druck und schalten bei definierten Grenzwerten, um Leckagen frühzeitig zu erkennen und die Betriebssicherheit von Hochspannungsanlagen sicherzustellen.
Fragen & Antworten zu Gasdichtewächtern
Was ist ein Gasdichtewächter für SF6?
Ein Gasdichtewächter ist ein mechanisch oder mechatronisch arbeitendes Gerät, das die Dichte von SF6-Gas überwacht und bei Unterschreiten festgelegter Schaltpunkte Warn- oder Alarmkontakte betätigt. Er dient der frühzeitigen Erkennung von Gasverlusten in SF6-isolierten Anlagen.
Wofür werden Gasdichtewächter in SF6-Schaltanlagen eingesetzt?
Gasdichtewächter werden in gasisolierten Schaltanlagen, Leistungsschaltern, Kabelendverschlüssen und anderen SF6-Druckbehältern eingesetzt. Sie schützen die Anlage vor unzulässiger Isolationsverschlechterung, Lichtbogengefahr und mechanischer Überlastung infolge von Gasverlust.
Nach welchem Messprinzip arbeiten Gasdichtewächter?
Die meisten Gasdichtewächter arbeiten mit einem druckabhängigen Messsystem, dessen Anzeigebereich temperaturkompensiert ist. Über ein Balg- oder Membransystem wird der SF6-Druck aufgenommen, mechanisch verstärkt und auf Schaltmechaniken übertragen. Die Skala oder das interne Kennfeld ist so ausgelegt, dass der angezeigte Wert proportional zur Gasdichte ist.
Was ist der Unterschied zwischen Gasdichtewächter und Gasdichteschalter?
Ein Gasdichtewächter vereint in der Regel Anzeige und mehrere Schaltkontakte für Warn- und Alarmstufen in einem Gerät. Ein Gasdichteschalter hingegen ist meist ein reines Schaltelement ohne analoge Anzeige, das nur Schaltfunktionen bereitstellt. Beide basieren jedoch auf der Überwachung der SF6-Gasdichte.
Welche Schaltkontakte stehen typischerweise zur Verfügung?
Gasdichtewächter verfügen typischerweise über mindestens zwei potentialfreie Wechslerkontakte, die auf verschiedene Dichte- oder Druckstufen eingestellt werden. Üblich sind Stufen für Vorwarnung, Alarm und teilweise eine zusätzliche Schaltstufe, um die Anlage zwangsweise außer Betrieb zu nehmen.
Welche Mess- und Schaltbereiche sind üblich?
Die Mess- und Schaltbereiche werden an den Nennfülldruck und die Betriebstemperatur der jeweiligen Anlage angepasst. Typisch sind Bereiche, die den Fülldruck von SF6 bei 20 °C abdecken, mit Schaltpunkten bei definierten prozentualen Abweichungen der Gasdichte, zum Beispiel bei 10 % oder 20 % Dichteverlust.
Wie wird die Temperaturkompensation realisiert?
Die Temperaturkompensation erfolgt meist über ein zweites Balg- oder Kapillarsystem, das die Temperaturänderung mechanisch ausgleicht und so den druckabhängigen Messwert auf eine quasi konstante Gasdichte umrechnet. Dadurch bleiben Anzeige und Schaltpunkte über den spezifizierten Temperaturbereich weitgehend unabhängig von Temperaturschwankungen.
Welche Prozessanschlüsse sind bei Gasdichtewächtern gängig?
Gängige Prozessanschlüsse sind Gewindeanschlüsse wie G ½, G ¾ oder ¼ NPT, je nach Anlagendesign. Der Gasdichtewächter wird direkt am SF6-Druckbehälter, an einer Messkupplung oder an einer speziellen Messstelle montiert, die den Innenraum der Anlage mit dem Messsystem verbindet.
Welche Normen und Anforderungen müssen Gasdichtewächter erfüllen?
Gasdichtewächter müssen für den Einsatz in Hochspannungsanlagen geeignete Druckgeräte- und Isolationsanforderungen erfüllen und werden häufig gemäß einschlägigen Normen für gasisolierte Schaltanlagen ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zu Dichtheit, mechanischer Festigkeit, Schaltgenauigkeit und Langzeitstabilität.
Wie erfolgt die Montage eines Gasdichtewächters?
Die Montage erfolgt in der Regel direkt auf einem dafür vorgesehenen Anschluss am SF6-Druckbehälter. Wichtig sind eine spannungsfreie mechanische Anbindung, die Einhaltung des zulässigen Anzugsdrehmoments sowie eine korrekte Lage der Anzeigeskala, damit der Bediener den Wert gut ablesen kann. Die elektrischen Kontakte werden über Klemmen oder Steckverbinder mit der Überwachungstechnik verbunden.
Wie oft sollten Gasdichtewächter geprüft oder kalibriert werden?
Die Prüfintervalle richten sich nach den internen Instandhaltungsrichtlinien und den Vorgaben des Anlagenbetreibers. Typisch sind Prüfungen im Abstand von mehreren Jahren, bei denen Schaltpunkte, Anzeige und Dichtheit des Geräts überprüft werden. In kritischen Anwendungen können verkürzte Intervalle vorgesehen sein.
Welche Möglichkeiten zur Fernüberwachung bieten moderne Gasdichtewächter?
Moderne Gasdichtewächter können neben mechanischen Schaltkontakten auch elektronische Ausgänge besitzen, etwa analoge Signale proportional zur Gasdichte oder digitale Ausgangssignale. Dadurch lassen sie sich in Leitsysteme integrieren und ermöglichen eine kontinuierliche Zustandsüberwachung der SF6-Füllung aus der Leitwarte.













































































































































































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