- Einstellbereich:
- 10 - 700 mbar
- 0,4 - 2,5 bar
- 2 - 6 bar
- 5 - 25 bar
- 20 - 60 bar
- 50 - 250 bar
- 240 - 400 bar
- PN in bar: 30, 400
- Material: Messing, CrNi-Stahl
- Anschluss: G1
Datenblatt |
An overpressure protection device is a vital component to avoid overpressure situations. The pressure limiters in the device are constructed to protect the pressure system or delicate sensors against overpressure situations and faults.
Überdruckschutzvorrichtung für Manometer – Schutz bei Druckspitzen & Fehlbedienung
Überdruckschutzvorrichtungen schützen Manometer und Digitalmanometer vor Überlast, Druckstößen und Fehlbedienung. Das Schutzorgan trennt das Messgerät bei Überschreiten eines einstellbaren Schaltdrucks automatisch vom Prozess (Sperr-/Bypassfunktion) und verhindert bleibende Verformungen an Messfeder, Sensor oder Druckmittlersystem.
Erhältlich als mechanische Überdruckbegrenzer (Feder/Kegel), Sicherheitsventile für Messgeräte, Drossel-/Snubber-Lösungen zur Pulsationsdämpfung sowie als Kombinationen mit Manometerhahn, Siphon oder Kühlelement. Werkstoffe: Messing, Edelstahl 316L, auf Wunsch medienbeständige Dichtungen (PTFE, FKM, EPDM, FFKM). Anschlussgrößen z. B. G 1/4, G 1/2, 1/4″ / 1/2″ NPT, M20×1,5.
FAQ zu Überdruckschutzvorrichtungen für Manometer
Auswahl, Auslegung, Montage, Prüfung und Best Practices – damit Anzeigeinstrumente zuverlässig geschützt bleiben.
Wie funktioniert eine Überdruckschutzvorrichtung?
Ein Feder-/Kegel- oder Membransystem überwacht den Eingangsdruck. Überschreitet dieser den Schaltdruck, schließt das Ventil (Trenn-/Sperrfunktion) und entkoppelt das Manometer vom Prozess. Sinkt der Druck, öffnet es wieder – automatisch oder manuell rückstellbar je nach Ausführung.
Welche Bauarten gibt es – und wofür eignen sie sich?
| Bauart | Funktion | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Überdruckbegrenzer (automatisch) | Trennt bei P>Pset, öffnet selbsttätig | Allgemeiner Anlagenschutz, wechselnde Lasten |
| Überdruckbegrenzer (manuell rückstellbar) | Trennt bei P>Pset, Reset per Hand | Sicherheitsrelevante Kreise, Fehlerquellenanalyse |
| Sicherheitsventil für Messgeräte | Begrenzt/entlastet definiert | Lang anhaltende Überdrücke, definierte Abblase |
| Snubber/Drossel | Dämpft Pulsation/Schläge | Hydraulik, Kompressoren, Pressen |
Wie wähle ich den richtigen Schaltdruck?
Als Richtwert: Pset = 1,1…1,3 × maximal zulässiger Geräte-Dauerbetriebsdruck. Dabei den Messbereich und das Überlastverhalten des Manometers berücksichtigen (z. B. 1,3×/2× kurzzeitig). Hysterese des Schutzorgans einplanen.
Welche Gewinde und Dichtprinzipien sind verfügbar?
| Gewinde | Norm | Dichtung | Hinweis |
|---|---|---|---|
| G 1/4, G 1/2 (BSPP) | ISO 228 (parallel) | Flachdichtung/O-Ring am Sitz | Planflächen sauber, gratfrei |
| 1/4″, 1/2″ NPT | ASME B1.20.1 (konisch) | PTFE-Band/Paste | In Schraubrichtung wickeln |
| M20×1,5 | ISO metrisch | i. d. R. Flachdichtung | Sitzgeometrie prüfen |
Schützt die Vorrichtung auch vor Druckstößen?
Ja – der Überdruckbegrenzer schützt gegen länger anstehende Überdrücke. Gegen kurze Schläge/Pulsation empfiehlt sich zusätzlich ein Snubber/Drossel (Sinter-/Kapillar-/Nadeltyp) nahe am Prozess.
Automatischer oder manueller Reset – was ist besser?
Automatik minimiert Stillstand und erfasst kurzzeitige Überdrücke. Manueller Reset erzwingt Sichtprüfung nach Ereignissen (Audit/Qualität) und verhindert unbemerktes Wiederanlaufen.
Verändert die Vorrichtung die Messung im Normalbetrieb?
Bei korrekt dimensioniertem Durchflussquerschnitt ist der Einfluss vernachlässigbar. Leichte Dämpfung kann die Ablesestabilität sogar verbessern.
Welche Medien- und Temperaturgrenzen gelten?
Je nach Werkstoff/Dichtung. Typisch: −20…+80 °C mit Standarddichtungen, höher mit PTFE/FFKM. Für Dampf/heiße Medien Kühlelement/Siphon vorsehen.
Wie wird die Vorrichtung installiert?
- Einbaulage nach Datenblatt (meist beliebig), strömungsrichtung beachten.
- Mit Manometerhahn/Absperrventil kombinieren (Service/Nullstellung).
- Dichtflächen reinigen, geeignetes Dichtkonzept einsetzen.
- Nach Montage Dichtheits- und Funktionstest (P-Test > Pset).
Wie stelle ich den Schaltdruck ein?
Per Stellschraube unter Kappe (falls vorgesehen). Mit Referenzmanometer langsam Druck erhöhen, Schließpunkt prüfen, dokumentieren (Datum, Pset, Medium, Temperatur). Kappe sichern/verplomben.
Kompatibel mit Digitalmanometern und Druckmittlern?
Ja. Vor Digitalmanometern schützt sie die Elektronik/Sensorik. In Verbindung mit Druckmittlern (Hygiene/Korrosion) schützt sie das Füllsystem vor Überlast.
Was sind typische Fehler – und wie vermeide ich sie?
- Pset zu hoch → Schutz greift zu spät.
- Falsches Dichtkonzept (BSPP/NPT) → Leckage/Beschädigung.
- Kein Snubber bei starken Schlägen → Restschäden möglich.
- Keine Funktionsprüfung nach Einbau → unbekannte Wirksamkeit.
Wie oft muss geprüft werden?
Empfehlung: jährlich bzw. nach Prozessereignissen/Service. Prüfen: Schließ-/Öffnungsdruck, Dichtheit, Hysterese, Sichtkontrolle der Dichtungen.
Ex-Bereich/ATEX – was ist zu beachten?
Die Vorrichtung ist mechanisch – entscheidend ist die Gesamtinstallation. Bei Kontaktmanometern elektrische Komponenten mit passender Ex-Zulassung einsetzen; Potentialausgleich vorsehen.
Kann die Vorrichtung nachgerüstet werden?
Ja, meist per Inline-Adapter zwischen Prozessventil und Manometer. Platzbedarf und Gewinde prüfen; ggf. Winkel-/T-Stücke einplanen.
Welche Dokumente liefert ICS Schneider?
Auf Wunsch: Prüf-/Einstellprotokoll, Materialzeugnisse EN 10204 3.1, Dichtheitsnachweis, Serien-/Schaltdruckkennzeichnung, Montageanleitung.
Beispiel für eine sinnvolle Verschaltung
Prozess → Absperrventil/Manometerhahn → Überdruckschutz → Snubber/Siphon/Kühlelement → Manometer/Digitalmanometer.













































































































































































Datenblatt