Siemens Wäge-/Massentechnik
Wäge- und Massentechnik von Siemens umfasst Sensoren und Geräte zur Erfassung von Gewicht, Masse oder Last — etwa für Dosierung, Batch-Prozesse, Lagerüberwachung oder Behälterbeladung. Die Systeme wandeln mechanische Belastung (z. B. durch Gewichtskraft) in elektrische Signale um, die von Steuerungen oder Auswerteeinheiten verarbeitet werden können. Die Lösungen sind darauf ausgelegt, robust, zuverlässig und für industrielle Anwendungen mit hoher Genauigkeit einsetzbar zu sein.
Fragen & Antworten zur Wäge-/Massentechnik
Wie funktioniert industrielle Wägung mit Sensoren?
Belastungssensoren (z. B. Dehnmessstreifen) messen die Verformung unter Last. Diese Verformung wird in elektrische Signale umgewandelt — typischerweise als mV/V oder 4–20 mA bzw. digital über digitale Schnittstellen — und ermöglicht die Berechnung von Masse oder Gewicht.
Für welche Anwendungen eignet sich Wäge- bzw. Massentechnik?
Typische Anwendungen sind Batch-Abfüllung, Dosierung, Silos und Tanks mit kontinuierlicher Füllstandsüberwachung, Behälter- und Palettenwaagen, Fahrzeugwaagen, Wägesysteme in Produktion und Logistik sowie Dosieranlagen in Chemie und Lebensmittelindustrie.
Welche Vorteile bietet eine auf Wägezellen basierende Technik?
Wägezellen sind sehr präzise, arbeiten meist unabhängig von Dichte und Viskosität des Mediums und liefern direkt Masse oder Gewicht — ohne zusätzliche Dichtemessung. Sie sind robust und vielseitig einsetzbar.
Welche Arten von Sensoren oder Wägezellen gibt es?
Es gibt Einfach- und Doppelsäulen-Waagen, Plattform- und Bodenwaagen, Behälter- und Tankwaagen, Fahrzeugeinbausysteme sowie modular aufgebaute Wägezellen für kundenspezifische Messsysteme. Außerdem gibt es Kombinationen mit Überlast- und Grenzwertkontrollen.
Wie erfolgt die Signalübertragung und Auswertung?
Analogsignale (mV/V, 4–20 mA), digitale Schnittstellen (z. B. HART, Profibus, Modbus) oder direkte Integration in Steuer- oder Leitsysteme sind möglich. So lassen sich Wägedaten einfach erfassen, überwachen und für Prozesssteuerung nutzen.
Wie genau ist eine Wägezelle?
Die Genauigkeit hängt vom Aufbau ab — industrielle Wägezellen können Auflösungen im Bereich von mehreren Gramm bis wenigen Kilogramm erreichen, abhängig von Belastung, Eichung und Anlagenaufbau.
Welche Anforderungen bestehen an die mechanische Installation?
Die Wägezelle muss stabil montiert werden, mit definierten Auflagerbedingungen. Unebenheiten, Temperatur und Vibrationen können das Messergebnis beeinflussen und sollten bei der Konstruktion berücksichtigt werden.
Wie robust sind Wäge-/Wiegetechniksysteme gegenüber Umweltbedingungen?
Industrielle Wägezellen sind oft für raue Umgebungen ausgelegt — sie tolerieren Temperaturwechsel, Feuchtigkeit und mechanische Belastungen, sofern die Schutzart und die Materialwahl passend sind.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand bei Wägeanlagen?
Regelmäßig sollten Auflager, Dichtungen und elektrische Anschlüsse überprüft werden; mechanisch gibt es meist wenig Verschleiß. Auch Kalibrierung und Eichung sind abhängig von Anwendung und gesetzlichen Anforderungen notwendig.
Wann ist Wäge- statt Volumen- oder Dichtemessung vorteilhaft?
Wenn die Mediumsdichte unbekannt, variabel oder schwer zu bestimmen ist — etwa bei festen Stoffen, Pulvern oder Flüssigkeiten mit wechselnder Dichte — liefert Wägung verlässliche Massewerte ohne zusätzliche Dichtemessung. Auch bei Materialien mit Schüttgut-Charakter oder in Batchprozessen ist Wäge- und Massentechnik oft die robusteste Lösung.












































































































































































