• Zur Messung hoher Dosisleistungen/Impulsraten aus sicherer Entfernung
  • Für Messungen an schlecht zugänglichen Messorten
  • Einfache Verbindung mit den Dosisleistungsmessgerät X5C plus SE, X5C FW und dem eichfähigen Dosisleistungsmessgerät X5C plus über Kontaktreihe durch Snap-in-Technik
  • Sichere Verbindung von Teleskop und Basisgerät ohne Stecker oder Kabel (nur über Kontaktreihe)
  • Teleskop aus Edelstahl, stufenlos ausziehbar bis 4 m Gesamtlänge
  • Verdrehungssichere Verbindung zwischen Messkopf und Elektronik durch innen geführtes Flachbandkabel
  • Automatische Messbereichsumschaltung
  • Anzeige der Dosisleistung am Standort des Bedieners auf Knopfdruck
  • Spannungsversorgung aus dem Dosisleistungsmessgerät
  • Energiebereich, Messbereich, Messgröße entsprechen den Daten der jeweils angeschlossenen Sonden
Hinweis für den Einsatz bei Feuerwehren:
  • Anschlussmöglichkeit des Dosisleistungsmessgeräts X50ZS mittels eines speziellen Adaptionsmoduls
Datenblatt

  • Zur Messung hoher Dosisleistung aus sicherer Entfernung, Dosisleistungsmessbereich bis 10 Sv/h für die Umgebungs-Äquivalentdosisleistung Ḣ*(10)
  • Für Messungen an schlecht zugänglichen Messorten
  • Sichere Verbindung der Teleskopsonde DE mit den Dosisleistungsmessgerät X5C plus SEX5C FW und dem eichfähigen Dosisleistungsmessgerät X5C plusohne Stecker oder Kabel durch Snap-in-Technik
  • Teleskop aus Edelstahl, stufenlos ausziehbar bis 4 m Gesamtlänge
  • IP54 bei eingeschobenem Teleskop und aufgesetzter Schutzkappe
  • Verdrehungssichere Verbindung zwischen Messkopf und Elektronik durch innen geführtes Flachbandkabel
  • Automatische Messbereichsumschaltung
  • Anzeige der Dosisleistung am Standort des Bedieners auf Knopfdruck anwählbar
  • Stromversorgung aus dem Dosisleistungsmessgerät X5C plus, X5C plus SE oder X5C FW
Hinweis für den Einsatz bei Feuerwehren:
  • Anschlussmöglichkeit des Dosisleistungsmessgeräts X50ZS mittels eines speziellen Adaptionsmoduls
Datenblatt


Teleskope für Strahlungsmesstechnik

In der Strahlungsmesstechnik werden als „Teleskope“ Geräte oder Messanordnungen bezeichnet, die eine flexible Detektorpositionierung erlauben — z. B. mit ausziehbaren oder verlängerbaren Armen bzw. Sondenhaltern. Dadurch lassen sich Messungen aus größerer Distanz durchführen, Messsonden präzise positionieren oder Gefährdungsbereiche aus sicherem Abstand überwachen. Teleskope erhöhen somit die Sicherheit und Flexibilität bei Messungen in schwer zugänglichen oder radioaktiv kontaminierten Bereichen.

Häufige Fragen zu Strahlungsteleskopen

Was versteht man unter einem Strahlungsteleskop?

Ein Strahlungsteleskop ist eine mechanische Vorrichtung oder ein ausziehbarer Arm/Sondenhalter, der es erlaubt, einen Detektor oder eine Sonde in variabler Entfernung zum Messgerät zu positionieren. So kann die Strahlungsquelle aus sicherer Distanz untersucht werden, ohne dass der Bediener sich der Strahlung unmittelbar aussetzen muss.

Wann ist der Einsatz eines Teleskops sinnvoll?

Ein Teleskop ist sinnvoll, wenn Messungen in Bereichen erfolgen sollen, die schwer zugänglich, kontaminiert oder gefährlich sind — etwa innerhalb von Rohren, Tanks, Schächten oder bei hochradioaktiven Objekten. Auch bei Messungen aus Distanz, etwa bei zerstörungsfreier Prüfung oder Vorabbewertung von Strahlungsquellen, bietet ein Teleskop wesentliche Vorteile.

Welche Detektoren oder Sonden können mit einem Teleskop kombiniert werden?

Ein Teleskop kann mit verschiedenen Detektortypen kombiniert werden — z. B. mit Kontaminationssonden, Flächendetektoren, Geiger-Müller-Zählrohren oder Szintillationsdetektoren. Die Kombination hängt von der Messaufgabe ab: Oberflächenkontamination, Dosisleistungsmessung oder Strahlenfeldanalyse.

Wie beeinflusst die Länge bzw. Ausziehbarkeit des Teleskops die Messung?

Mit zunehmender Länge des Teleskops wächst der Abstand zwischen Detektor und Strahlungsquelle — was die Strahlungsintensität am Detektor reduziert. Das erfordert unter Umständen längere Messzeiten oder empfindlichere Detektoren, um zuverlässige Messergebnisse zu erhalten. Gleichzeitig steigt der Abstand für den Bediener und damit die Sicherheit.

Welche Anforderungen bestehen an die mechanische Stabilität eines Strahlungsteleskops?

Ein Strahlungsteleskop sollte stabil, verwindungssteif und aus robustem Material bestehen, um während der Messung nicht durch Eigenbewegung oder Schwingung die Detektorgeometrie zu verändern. Ein sicherer Stand, ein stabiler Griff und möglichst vibrationsarme Struktur sind wichtig für reproduzierbare und sichere Messungen.

Wie wird ein Teleskop korrekt positioniert und geführt?

Das Teleskop sollte so geführt werden, dass Detektor oder Sonde stabil und sicher auf die Messstelle ausgerichtet sind; Schwenken oder abrupte Bewegungen sollten vermieden werden. Bei Messungen aus größerer Distanz ist eine ruhige, kontrollierte Handhabung wichtig, um Streuung oder falsch ausgerichtete Detektion zu vermeiden.

Wie wirkt sich der Abstand auf Nachweisgrenze und Messzeit aus?

Der Abstand verringert die Intensität der einfallenden Strahlung je nach Abstand quadratisch (oder nach geometrischen Faktoren). Daher kann die Nachweisgrenze schlechter werden und deutlich längere Messzeiten erforderlich sein. Eine sorgfältige Kalibrierung und ggf. Abschätzung der Effizienzreduktion ist notwendig.

Welche Anwendungsgebiete gibt es für Strahlungsteleskope?

Strahlungsteleskope kommen zur Anwendung bei Kontaminationsprüfungen in kontaminierten Bereichen, Messungen in Rohren, Tanks oder Schächten, bei zerstörungsfreier Prüfung, bei Transport und Verpackungsprüfungen radioaktiver Materialien, oder generell überall dort, wo Abstand, Sicherheit und flexible Sondenführung erforderlich sind.

Welche Schutzanforderungen gelten für Teleskope im Strahlenschutz?

Das Teleskop selbst ist kein aktiver Schutz, aber durch Erhöhung des Abstandes zwischen Bediener und Quelle reduziert es die Strahlenbelastung. Dennoch müssen Detektor/Sonde entsprechend abgeschirmt und kalibriert sein; Schutzkleidung und ggf. zusätzliche Abschirmung bleiben Teil des Strahlenschutzkonzepts.

Wie werden Messgeräte mit Teleskop ausgewertet und dokumentiert?

Die Messergebnisse sollten die Distanz und Geometrie mit aufführen, da sie Einfluss auf Zählrate oder Dosisleistung haben. Eine Dokumentation sollte Gerätetyp, Sensor- oder Sonde-Kennung, Teleskoplänge, Positionierung, Messdauer und Messergebnis enthalten, um die Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit sicherzustellen.

Welche Risiken bestehen bei der Verwendung von Teleskopen?

Risiken liegen vor allem in reduzierter Detektorempfindlichkeit durch Abstand, Unsicherheiten bei der Messgeometrie, möglichen Signalverlusten durch Reflexion oder Abschirmung und mechanischer Instabilität. Daher muss der Einsatz gut geplant, kalibriert und dokumentiert sein, um zuverlässige und sichere Messergebnisse zu gewährleisten.

Wie gestaltet sich die Kalibrierung bei Messungen mit Teleskop?

Bei Messungen mit Teleskop muss die Kalibrierung idealerweise mit der finalen Messgeometrie (Abstand, Winkel, Sonde) erfolgen oder mit einem Kalibrierfaktor versehen werden, der die Änderung der Effizienz durch Abstand und Geometrie kompensiert. Ohne solche Kalibrierung können Messergebnisse systematisch fehlerhaft sein.

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