• Stromversorgung: 24 VDC nominal, 12–30 VDC @ 100 mA
  • Ausgang: 4–20 mA (ein Modul zur Umwandlung des Ausgangssignals für andere Controller-Eingänge ist verfügbar)
  • Reaktionszeit: < 0,025 Sekunden
  • Temperaturbereich: -40 °C bis +150 °C (-40 °F bis +300 °F), 235 °C (455 °F) mit spezifizierter Wasser- oder Luftkühlung
  • Prozessdruck: bis 400 psig (2,8 MPa)
  • Empfindlichkeit (Standard): 5 mA @ 1×1010 Photonen/in²/s @ 310 nm
  • Empfindlichkeit (ILG): 6,5 mA @ 1×1010 Photonen/in²/s @ 310 nm



Datenblatt
Bedienungsanleitung

  • Stromversorgung: 24 VDC nominal, 12–30 VDC @ 100 mA
  • Ausgang: 4–20 mA (Modul zur Umwandlung des Ausgangs für andere Controller-Eingänge verfügbar)
  • Reaktionszeit: < 0,175 Sekunden
  • Temperaturbereich: Kaltes Ende: –51 °C bis 140 °C (–60 °F bis +284 °F) Heißes Ende: –51 °C bis 325 °C (–60 °F bis 617 °F)
  • Prozessdruck: bis 400 psig (2,8 MPa)
  • Empfindlichkeit (Standard): 5 mA @ 1×1010 Photonen/in²/s @ 310 nm
  • Empfindlichkeit (ILG): 6,5 mA @ 1×1010 Photonen/in²/s @ 310 nm



Datenblatt
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung


Flammensensoren / Flame Sensors

Flammensensoren sind Mess- bzw. Detektoren, die das Vorhandensein oder das Verhalten von Flammen erkennen — also offene Verbrennung bzw. Feuer — meist durch Erfassung charakteristischer Strahlung einer Flamme (UV, Infrarot oder sichtbar) oder durch Ionisations- bzw. thermische Effekte. Sie werden eingesetzt zur Flammenüberwachung bei Brennern, Öfen, industriellen Heiz- und Verbrennungsanlagen, um Sicherheit, Betrieb und Brennprozess zu kontrollieren. Moderne Flammensensoren liefern ein elektrisches Signal bei Flammenerkennung, das zur Alarmierung, Abschaltung oder Steuerung verwendet werden kann. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Was ist ein Flammensensor?

Ein Flammensensor ist ein Gerät, das das Vorhandensein einer Flamme erkennt — also echten Brand oder Brennvorgang — und diese Information in ein elektrisches Signal übersetzt. Er funktioniert typischerweise schneller als Rauch- oder Wärmemelder und liefert unmittelbar eine Rückmeldung, ob eine Flamme vorhanden ist oder nicht. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Wie funktioniert ein Flammensensor technisch?

Je nach Bauart erkennt ein Flammensensor unterschiedliche charakteristische Signale der Flamme: - Bei Infrarot- (IR) Sensoren wird die vom Feuer abgestrahlte IR-Strahlung detektiert. :contentReference[oaicite:2]{index=2} - Bei UV-Sensoren wird die von der Flamme ausgesandte ultraviolette Strahlung gemessen. :contentReference[oaicite:3]{index=3} - Manche Systeme kombinieren UV und IR, um Fehlalarme zu reduzieren und Flammen verschiedener Brennstoffe zuverlässig zu erkennen. :contentReference[oaicite:4]{index=4} - In speziellen Fällen können auch ionisationsbasierte Sensoren oder thermische Detektion (Wärme, Temperaturerhöhung) eingesetzt werden. :contentReference[oaicite:5]{index=5} Das Sensor-Element — Fotodiode, IR-Empfänger, UV-Fotodetektor oder Ionisations-Elektrode — erzeugt bei Detektion ein Signal, das ausgewertet wird und z. B. Alarm, Abschaltung oder Steuerung auslösen kann. :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Welche Typen von Flammensensoren gibt es?

- **UV-Flammensensoren** – erfassen UV-Strahlung der Flamme. Besonders schnell, aber empfindlich auf Fremdlicht. :contentReference[oaicite:7]{index=7} - **IR-Flammensensoren** – messen Infrarot-Strahlung der Flamme; gut geeignet bei Öfen, Gas- und Öl-Brennern — arbeiten zuverlässig auch bei Rauch oder Dampf. :contentReference[oaicite:8]{index=8} - **Kombinierte UV/IR-Sensoren** – nutzen beide Spektralbereiche zur besseren Erkennung und Vermeidung von Fehlalarmen. :contentReference[oaicite:9]{index=9} - **Ionisations-/Flammenstab-Sensoren** – arbeiten über Ionisierung oder elektrische Eigenschaften der Flamme, verbreitet bei Gas-/Ölbrennern. :contentReference[oaicite:10]{index=10} - **Thermische/Temperaturbasierte Sensoren** – erkennen Hitze oder Temperaturänderung durch Flamme; weniger häufig, meist als ergänzende Überwachung. :contentReference[oaicite:11]{index=11}

Warum werden Flammensensoren eingesetzt?

Flammensensoren ermöglichen zuverlässige, schnelle und präzise Erkennung von Feuer bzw. Brennvorgängen — oft schneller als Rauch- oder Wärmemelder. Sie dienen der Sicherheit (Brandschutz), der Prozessüberwachung und Steuerung von Brennern, Öfen, Verbrennungsanlagen oder industriellen Brennvorgängen. Sobald eine Flamme erkannt oder verloren wird, kann ein System automatisch reagieren: Alarm, Brennerabschaltung oder Feuerlöschsystem auslösen. :contentReference[oaicite:12]{index=12}

Welche Anforderungen an Installation und Umgebung gibt es?

Der Sensor muss Sichtkontakt zur Flamme oder zum Brennraum haben — bei optischen Sensoren ohne Hindernisse. Bei IR-Sensoren dürfen keine IR-quellen (z. B. Öfen, Lampen) den Blick stören. UV-Sensoren brauchen freien Blick auf UV-Emission; Dampf, Rauch oder Partikel können die Erkennung beeinflussen. Branchenübliche Sensoren sind für robuste, industrielle Bedingungen ausgelegt. :contentReference[oaicite:13]{index=13}

Wie schnell reagieren Flammensensoren?

Moderne Flammensensoren detektieren Flammen typischerweise binnen weniger Millisekunden bis einer Sekunde — deutlich schneller als viele Wärmesensoren oder Rauchmelder. Das ist wesentlich für Sicherheit und Ausfallschutz bei Verbrennungsanlagen. :contentReference[oaicite:14]{index=14}

Welche Fehlerquellen und Beschränkungen existieren?

Mögliche Fehlerquellen sind Fremdlicht (IR, UV), Reflexionen, Dampf, Rauch oder Staub, die die Sensorik stören können. UV-Sensoren sind empfindlich auf Sonnenlicht, Funken oder Schweißlicht. IR-Sensoren können Wärmequellen falsch interpretieren. Ionisationssensoren funktionieren nicht zuverlässig bei Ölbrennung. Eine regelmäßige Wartung und richtiges Ausrichten sind entscheidend. :contentReference[oaicite:15]{index=15}

Wo werden Flammensensoren typischerweise eingesetzt?

Anwendungsbereiche sind industrielle Öfen, Heizkessel, Gas- und Ölbrenner, Chemie- und Prozessanlagen, Kraftwerke, Heizungsanlagen, industrielle Feuerungsanlagen und überall dort, wo eine sichere Flammenerkennung und -überwachung erforderlich ist. Auch in Sicherheits-, Brand- und Anlagensteuerungssystemen werden sie eingesetzt. :contentReference[oaicite:16]{index=16}

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