- Prozess- und verfahrensspezifische Fertigung
- Einsatzgrenzen: - Betriebstemperatur: T = -196 ... +450 °C - Betriebsdruck: P = Vakuum bis 400 bar
- Große Vielfalt verschiedener Prozessanschlüsse und Werkstoffe
- Einbau von Niveau-Messwertgebern und geführten Radaren optional möglich
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- Prozess- und verfahrensspezifische Fertigung
- Einsatzgrenzen: - Betriebstemperatur: T = -196 ... +450 °C - Betriebsdruck: P = Vakuum bis 400 bar - Grenzdichte: ρ ≥ 340 kg/m3
- Große Vielfalt verschiedener Prozessanschlüsse und Werkstoffe
- Anbau von Füllstandstransmittern und Magnetschaltern optional möglich
- Explosionsgeschützte Ausführungen

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H² Füllstandsensoren für Wasserstoff-Systeme
H² Füllstandsensoren dienen dazu, den Füllstand von Wasserstoffgas oder wasserstoffführenden Medien (z. B. flüssiger oder gasförmiger H₂) in Tanks, Druckbehältern oder Rohrsystemen zu messen. Sie sind konstruiert, um den besonderen Anforderungen von Wasserstoff – geringe Dichte, hohe Diffusionsneigung, mögliche Druck- und Temperaturwechsel sowie Sicherheitsaspekte – gerecht zu werden. Die Sensoren arbeiten mit geeigneten Messprinzipien und wasserstoffbeständigen Materialien, um genaue, sichere und reproduzierbare Füllstandsmessung zu ermöglichen.
FAQ / Häufig gestellte Fragen
Was ist ein H² Füllstandsensor?
Ein H² Füllstandsensor ist ein Gerät zur Erfassung des Inhaltraums bzw. des Volumens von Wasserstoff (gasförmig oder flüssig) in einem Speicher oder Behälter. Er liefert ein Signal proportional zum aktuellen Füllstand, das zur Überwachung, Steuerung oder Abrechnung genutzt werden kann.
Welche Messprinzipien können bei Wasserstoff-Füllstandsensoren zum Einsatz kommen?
Je nach Anwendung sind Füllstandsensoren mit hydrostatischen Drucksensoren, kapazitiven Sensoren, Ultraschall- oder Radar-Messprinzipien denkbar — vorausgesetzt, sie sind für Wasserstoff und gegebenenfalls kritische Bedingungen ausgelegt.
Worauf muss bei der Materialwahl geachtet werden?
Die medienberührten Komponenten müssen wasserstoffbeständig sein — z. B. hochlegierte Edelstähle oder speziell geprüfte Legierungen, um Diffusion, Versprödung und Permeation zu vermeiden. Dichtungen und Gehäuse müssen ebenso für H₂ geeignet sein.
Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Füllstandmessung von Wasserstoff?
Die geringe Dichte und hohe Kompressibilität von Wasserstoff erschweren die Erfassung, insbesondere bei gasförmigem Zustand. Veränderungen von Druck und Temperatur führen zu Dichteänderungen, was eine Kompensation oder Korrektur erforderlich macht. Zudem sind Sicherheit und Dichtheit kritisch, um Leckagen und Explosionsrisiken zu vermeiden.
Wann sind hydrostatische Sensoren geeignet?
Hydrostatische Sensoren, die den Druck am Behälterboden messen, können für flüssigen Wasserstoff eingesetzt werden. Sie sind unkompliziert, robust und liefern zuverlässig Füllstandsinformationen, wenn sie korrekt kalibriert und auf das Medium und die Temperatur abgestimmt sind.
Wann sind kapazitive oder Ultraschall- / Radar-Sensoren sinnvoll?
Kapazitive Sensoren sind geeignet, wenn das Medium nicht klar liquid ist oder Phasenwechsel auftreten können. Ultraschall- oder Radar-Sensoren ermöglichen berührungslose Füllstandsmessung, was vorteilhaft bei wechselnden Bedingungen, hohen Drücken oder aggressiven Medien sein kann — sofern sie für Wasserstoff zertifiziert sind.
Wie wird mit Temperatur- und Druckschwankungen umgegangen?
Da Wasserstoffdichte stark von Temperatur und Druck abhängt, muss der Sensor diese Parameter erfassen oder externe Daten verwenden, um den tatsächlichen Füllstand korrekt umzusetzen. Eine Kompensation auf Standardbedingungen kann nötig sein.
Welche Sicherheits- und Zulassungsanforderungen sind relevant?
In Wasserstoffanwendungen sind strenge Anforderungen an Gasdichtheit, Explosionsschutz, Materialprüfung und ggf. Druckbehälternormen relevant. Sensor und Gehäuse müssen für H₂-Gas zertifiziert sein, und ggf. gelten zusätzliche Normen für Lagerbehälter oder Tanks.
Wie genau sind Füllstandsmessungen bei Wasserstoff?
Die Genauigkeit hängt stark vom Messprinzip, Medium und Betriebsbedingungen ab. Bei flüssigem Wasserstoff und hydrostatischen Sensoren kann eine hohe Genauigkeit erreicht werden; bei gasförmigem Wasserstoff können Unsicherheiten durch Dichteänderungen und Kompressibilität höher sein. Eine sorgfältige Kalibrierung und Kompensation sind entscheidend.
Wie werden H² Füllstandsensoren installiert?
Die Installation muss gasdicht und druckfest erfolgen, mit geeigneter Platzierung der Sensoren und ggf. Druckentlastungs- sowie Sicherheitsvorkehrungen. Bei kontaktlosen Verfahren (Ultraschall, Radar) ist eine freie Sichtlinie und geeignete Montage wichtig; bei hydrostatischen Messungen muss der Sensor korrekt am Boden oder am definierten Bezugspunkt positioniert sein.
Wie oft sollten H² Füllstandsensoren kalibriert oder geprüft werden?
Die Intervalle richten sich nach Lastwechseln, Medium, Nutzung und Sicherheitsanforderungen. In kritischeren Anlagen empfiehlt sich regelmäßige Prüfung auf Dichtheit, Funktionsfähigkeit und, falls vorhanden, Vergleichsmessungen mit unabhängigen Referenzwerten.
Wo werden H² Füllstandsensoren typischerweise eingesetzt?
H² Füllstandsensoren finden Anwendung in Speicherbehältern für gasförmigen oder flüssigen Wasserstoff, Druckgasbehältern, Transporttanks, Verteilanlagen und industriellen Prozessbehältern. Auch in Betankungsstationen und Forschungseinrichtungen kommen sie zum Einsatz.
Wie unterscheiden sich Füllstandsensoren für Wasserstoff von denen für andere Gase oder Flüssigkeiten?
H₂-Sensoren unterscheiden sich durch spezielle Werkstoffe, Dichtungssysteme und ggf. Kompensationsmechanismen für Dichte und Druck. Standard-Sensoren für Luft, Wasser oder Öl sind oft ungeeignet, da sie Wasserstoffversprödung, Permeation oder Leckagen nicht ausreichend berücksichtigen.













































































































































































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